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Fußgänger in der Silvesternacht angefahren

Polizei, Unfall
Symbolbild

Nach Angaben der Regionalleitstelle Osnabrück wurde die Neujahrsfreude in den frühen Morgenstunden durch einen Verkehrsunfall getrübt.

Die Beamten wurden an die Hansastraße (Osnabrück Hafen) gerufen. Dort gab es um kurz vor drei Uhr am frühen Neujahrsmorgen einen Unfall mit einer verletzten Person

Ein Pkw hatte in Höhe des Ford-Autohauses einen Fußgänger erfasst. Bei den Rettungsarbeiten in den frühen Morgenstunden kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Über die Hintergründe des Unfalls und die Schwere der Verletzungen lagen am Neujahrsvormittag unserer Redaktion noch keine Informationen vor.

 

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AFP

Hunteburg – Landkreis Osnabrück – Böller löste Brand in Wohnhaus aus

Feuerwehr Osnabrück
Feuerwehr (Symbolbild) / Foto: Heiko Westermann

Das neue Jahr war noch keine halbe Stunde alt, da wurde die Feuerwehr in Hunteburg (Bohmte / Landkreis Osnabrück) zu einem Wohnhausbrand ins Venner Moor gerufen.

Um 00:25 Uhr ging nach ersten Angaben der Polizei die Meldung über einen Brand in einem Wohnhaus ein. Wie die Polizei noch in der Nacht mitteilte, wurde das Feuer durch einen Böller ausgelöst, der durch ein angekipptes Fenster geflogen war.

Es soll bei dem Feuer zu keinem Personenschaden gekommen sein.

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Symbolbild

AFP

Der Nachtbus dreht an Neujahr eine Extrarunde

VOS Nachtbus Osnabrück
Neue Bus-Tarife: Es bleibt bei 2,70 Euro für das Einzelticket

An Silvester fahren die Busse der VOS wie an Sonntagen, aber mit einem letzten fahrplanmäßigen Anschluss am Neumarkt um 22.30 Uhr.

In der Silvesternacht dreht der NachtBus um 4.15 Uhr ab Kamp-Promenade eine Extrarunde – und ergänzt damit die Fahrten um 1.00 Uhr, 2.05 Uhr und 3.10 Uhr. Der NachtBus Melle fährt an Silvester von ca. 18.00 Uhr bis 5.00 Uhr am Neujahrsmorgen.

Neujahr geht’s um 09:45 wieder los

Am Neujahrstag wird wie an Sonntagen gefahren, beginnend mit dem ersten fahrplanmäßigen Anschluss am Neumarkt um 9.45 Uhr.

Für alle Feiertage gilt der Hinweis an die Fahrgäste, die ergänzenden Informationen in den jeweiligen Fahrplanbüchern zu beachten. Alle Informationen gibt es auch unter www.vos.info/feiertagsverkehr. Zudem sind alle Informationen über die App VOSpilot erhältlich.

AFP

Diese Themen bewegten Osnabrück im Jahr 2017

Silvester 2018
Bevor es ins neue Jahr geht, werfen wir einen Blick zurück auf das vergangene Jahr.
Diese Themen bewegen unsere Leser zwischen Januar und Dezember 2017 besonders:
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Das Osnabrücker Wetter war im Jahr 2017 ohne Besonderheiten

„Eigentlich war es wettertechnisch ein eher langweiliges Jahr: Wenig Schnee, keine große Gewittersaison, keine außergewöhnlichen Stürme“, so fasst Hauke Peinz das Wetter im ausgehenden Jahr zusammen.

Hauke Peinz betreibt eine private Wetterstation, deren Daten er auf seiner Website www.Westerbergwetter.de veröffentlicht. Regelmäßig liefert Westerbergwetter für die Leser der HASEPOST, die bei Facebook ein „Like“ hinterlassen haben, einen Zeitrafferfilm des vergangenen Tages zu.

Der private Wetterfrosch faßt die von ihm ermittelten Daten der vergangenen Monate weiter zusammen: „Auch die Durchschnittstemperatur des Jahres war mit 10.4°C recht durchschnittlich. Vielleicht für viele überraschend: Es war „im Durchschnitt“ NICHT zu kalt“.

Höchsttemperatur 33,4° – Tiefsttemperatur -6.6°

Die Jahreshöchsttemperatur war am 22.06.17 um 15:30 Uhr 33.4°C, das waren immerhin 1,1 Grad mehr als die Höchsttemperatur in 2016.
Die Tiefsttemperatur war -6.6°C am 06.01.17 um 05:12 Uhr

Es gab 21 Sommertage, also Tage an denen die Maximaltemperatur größer oder gleich 25°C ist – auch das ist ein durchschnittlicher Wert! Allerdings gab es im vergangenen Jahr nur drei heiße Tage (Tmax >= 30°C), das ist eher wenig (daher vielleicht der gefühlt schlechte Sommer ohne große Hitzewelle)

In den vergangenen 365 Tagen gab es 26 Frosttage (Tmin < 0°C: Durchschnitt!) und acht Eistage (Tmax < 0°C): Auch das ist nicht wirklich ungewöhnlich.

Es regnete mehr als jeden zweiten Tag

Es gab an 196 Tagen Niederschlag mit einer Gesamtmenge von 741.9 Liter pro Quadratmeter, auch dieser Wert ist als normal zu bezeichnen. Der niederschlagsreichste Tag war der 25.07.17 mit 31.8 Liter pro Quadratmeter.

AFP

Rätsel um provokanten „Glücks-Aufkleber“ teilweise gelöst

Provoziere nicht Dein Glück, Osnabrück, Aufkleber

Mehr als 100 Anfragen nach einem Nachdruck des provokanten Stickers, der in der Seminarstraße an einer Mülltonne entdeckt wurde, erreichten in den vergangenen Tagen unsere Redaktion. Wer den Aufkleber in Umlauf gebracht hat, ist noch immer unbekannt, aber wir wissen nun etwas mehr über die Hintergründe.

Am Donnerstagabend berichteten wir über den provokanten Sticker, der zuerst in der Facebook-Gruppe „Du lebst schon lange in Osnabrück, wenn…. das Original“ für heftige Diskussionen gesorgt hatte. Wer Interesse an dem Sticker hat, kann uns auch weiterhin eine Mail an info@hasepost.de mit dem Betreff „AUFKLEBER“ senden – wir melden uns dann im neuen Jahr.

Weiterhin suchen wir auch den „Künstler“, der den Aufkleber gestaltet hat. Über Facebook erreichte uns allerdings ein Hinweis auf die Geschichte und das Alter des Stickers.

Sticker stammt offensichtlich aus dem Jahr 2003

Ganz offensichtlich ist der verkehrs-kritische Sticker fast so alt wie die Glücks-Kampagne „Ich komm´ zum Glück aus Osnabrück“ aus dem Jahr 2003, an deren Design sich der Sticker auch orientiert.
Unser Leser Felix Homann konnte sich in einem Kommentar bei Facebook an einen Artikel der linksalternativen Tageszeitung „taz“ erinnern. Im Dezember 2013 schrieb dort ein Caspar Wiedenbrock über einen „Aufkleberkrieg“ in Osnabrück.
Dieser Herr Wiedenbrock war vermutlich ein Pseudonym, denn es finden sich im Archiv der taz hauptsächlich Artikel aus der Rubrik „Die Wahrheit„, die sich in unregelmäßigen Abständen an Osnabrück und der zwischenzeitlich gescheiterten Bewerbung Kulturhauptstadt Europas abarbeiteten.
Auch die Lokalzeitung NOZ bekam seinerzeit gelegentlich ein paar Spitzen des Herrn Wiedenbrock ab, so dass diese sich genötigt fühlte im Frühjahr mit einem nur noch ohne Verfasserangabe online verfügbaren Artikel zurückzuschießen.

Auch in der Zeit „vor Otte“ war Verkehr ein Thema

Aber Herr Wiedenbrock ist mittlerweile bei der taz Geschichte – jedenfalls unter diesem Namen – und er wird auch nicht der Gestalter des fraglichen Stickers gewesen sein. Aber Caspar Wiedenbrock ist ein Beleg dafür, dass dieser Aufkleber tatsächlich schon fast anderthalb Jahrzehnte auf dem Buckel hat.
Auch wenn es angesichts der aktuellen Taten des Osnabrücker Baurats Frank Otte und der bunt gemischten und ideologisch handelnden Regenbogenkoalition kaum vorstellbar ist, waren die Autofahrer offensichtlich auch zu Zeiten des autofreien Neumarkts bereits unzufrieden mit dem Verkehr in der Hasestadt.

Sticker gab es in verschiedenen Varianten

Der taz-Autor schreibt im Dezember 2003, dass die Automobilisten sich in Osnabrück „bereits allein deshalb schimpflich schikaniert fühlen, weil im Stadtgebiet nicht alle Ampeln permanent Vorfahrt gewähren und die Jagd auf Fußgänger auch nach der Abwahl der rot-grünen Zählgemeinschaft einigermaßen sanktioniert blieb“.
Ein erster Sticker soll mit dem Slogan „Ich wohn’ zum Glück nicht in OSnabrück! Verrückt!? OS: autofeindlichste Stadt Deutschlands mit den glücklichsten Menschen!“ in Umlauf geraten sein.
Der nun an der Johannisstraße/Seminarstraße (wieder) ins Licht der Öffentlichkeit gerückte Slogan entstammt demnach einer zweiten Auflage, die dann den Text erhielt „Provoziere nicht dein Glück – umfahre OSnabrück!“.
Der doch recht gute Erhaltungszustand des auf der braunen Mülltonne klebenden Stickers läßt vermuten, dass er zwar schon einige Zeit, aber nicht bereits seit anderthalb Jahrzehnten dort klebt.

Falls sich der damalige Urheber des Stickers noch auffinden lässt, würden wir uns weiterhin sehr über eine Kontaktaufnahme mit unserer Redaktion freuen.

Wer Interesse an dem Sticker hat, schreibt uns gerne weiterhin eine Mail an info@hasepost.de mit dem Betreff „AUFKLEBER“ – wir melden uns dann im neuen Jahr.

 

 

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Rangfolge stimmt wieder: Zum Jahresende ist Osnabrück erneut drittgrößte Stadt Niedersachsens

Osnabrück drittgrößte Stadt Niedersachsen

„Der liebevoll gehegte Einwohner-Wettstreit geht in die nächste Runde“, konstatiert die Oldenburger Lokalzeitung NWZ die erneute Deklassierung durch Osnabrück.

Gut einen Monat nachdem die flinke und der HASEPOST freundschaftlich verbundene Oldenburger Onlinezeitung (OOZ) über den Aufstieg der Hunte-Metropole auf Rang drei unter den niedersächsischen Städten berichten konnte – HASEPOST hatte ebenfalls darüber berichtet – wollte es die Oldenburger Nordwestzeitung (NWZ) nun auch wissen. Die überwiegend noch für die Druckerpresse arbeitenden Kollegen erkundigten sich kurz vor Jahresende bei ihrer Verwaltung und bei der Stadt in Osnabrück nach aktuellen Einwohnerzahlen.

Doch anders als vermutlich erwartet, fiel das Ergebnis für Oldenburg einen Monat nach dem Höhenflug nicht mehr ganz so positiv aus, wie noch im November von der lokalen Onlinepresse berichtet.

Osnabrück hat um rund 1.000 Einwohner zugelegt

Osnabrück hat zum Jahresende wieder ordentlich aufgeholt. Statt mit 602 Einwohnern hinter Oldenburg zu bleiben (Stichtag 31.10.2017) fehlen im Nordwesten nun 361 Oldenbürger um den begehrten dritten Platz hinter Braunschweig und Hannover zu verteidigen.

Nach Angaben der Nordwestzeitung hatten in Osnabrück am 30. November 2017 exakt 168.558 Einwohner ihren Hauptsitz angemeldet – in Oldenburg lediglich 168.227.
Fast schon prophetisch wirken da die Worte von Osnabrücks Stadtsprecher Dr. Sven Jürgensen , der im November gegenüber der HASEPOST sagte: „Wir freuen uns mit den Oldenburgern, wenn sie ausnahmsweise auf Platz 3 im Einwohner-Ranking stehen, sind aber zuversichtlich, schon bei nächster Gelegenheit auf dem dritten Platz zurück zu sein“; die nächste Gelegenheit war da wohl nur einen Monat entfernt.

 

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Tote Oma schreibt als Schutzengel einen Brief an ihren Enkel

Oma schreibt aus dem Jenseits
Screenshot: Facebook

Kurz vor Silvester ist dies die vielleicht rührendste Geschichte, die uns in diesem Jahr bei Facebook begegnet ist.

HASEPOST-Leser Michael Wallenstein machte unsere Redaktion auf das inzwischen mehr als 1.600x geteilte Posting aufmerksam. Darin beschreibt eine junge Frau aus Quakenbrück (Nordkreis Osnabrück), wie ihr Sohn bei der Beerdigung seiner Oma einen Luftballon mit einer Postkarte in den Himmel geschickt hatte.

Unerwartet: Eine Antwort im Namen der toten Oma

Sicher eine gute Form Abschied zu nehmen, doch es passierte das Unerwartete: Es kam tatsächlich eine Antwort!
Die Mutter ist überglücklich, dass ihr Sohn nun in dem Wissen aufwachsen kann, dass die Oma als Schutzengel nun über ihn wacht.

Oma schreibt aus dem Jenseits, Quakenbrück
Screenshot: Facebook

Wer schickte den Antwortbrief?

Über Facebook versucht die Quakenbrückerin nun den eigentlichen Absender zu finden um sich zu bedanken.

Hier geht es zum Facebook-Posting (Teilen um bei der Suche zu helfen).

Unsere Redaktion drückt die Daumen bei der Suche und schließt sich dem Dank an: Eine ganz tolle Geste des Mitgefühls.

 

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Dieses Osnabrück-Puzzle gibt es nur 500x

Rathaus Puzzle bei Marktkauf Nahne, Osnabrück
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Es ist eines der Wahrzeichen der Stadt Osnabrück, mit dem Westfälischen Frieden ist es 1648 in die Weltgeschichte eingegangen und nun gibt es das historische Osnabrücker Rathaus auch als Puzzle zu kaufen.

[Das Gewinnspiel ist beendet, hier sind die Gewinner zu finden.]

Exakt 1008 – also 8 Teile mehr als auf der Verpackung angegeben – sorgen bei diesem Puzzle für einen kurzweiligen Winterabend. In Zusammenarbeit mit der für seine hochwertigen Spielwaren bekannten Firma Ravensburger, hat das Marktkauf SB-Warenhaus Osnabrück Nahne im Dezember ein auf 500 Stück limitiertes Osnabrück-Puzzle herausgebracht.

Was Puzzle-Freunde erfreuen dürfte: Das in Premium-Ausführung mit „Soft-Click“ ausgeführte Puzzle ist mit einem Verkaufspreis von 11,95 Euro nicht teurer als vergleichbare Großserien-Puzzle.

Doch der günstige Preis und die Limitierung wird dafür sorgen, dass daraus schnell ein Sammlerstück werden wird.

Drei Puzzle für glückliche Gewinner reserviert

Der Marktkauf in Nahne hat für Leser der HASEPOST drei Puzzle aus dem noch vorhandenen Bestand zurückgelegt.

Wer auf Nummer Sicher gehen und nicht allein auf sein Glück vertrauen will, sollte sich beeilen und sich noch schnell eines der Rathaus-Puzzle sichern. Nach Angaben eines Mitarbeiters von Marktkauf gegenüber unserer Redaktion, ist bereits rund die Hälfte der Rathaus-Puzzle verkauft.

Allerdings denkt man beim modernsten SB-Warenhaus Deutschlands, das im vergangenen Sommer große Neueröffnung feierte, bereits über weitere Osnabrück-Puzzles nach. Es gibt sicher noch zahlreiche Motive in der Hasestadt, die es wert sind als Puzzle zu erscheinen. Und daher dreht sich auch bei unserem Gewinnspiel alles um schöne Osnabrück-Motive, die unbedingt zu Puzzle-Ehren kommen sollten.

Die Gewinnspielfrage:

Ganz einfach: Welches typische Osnabrück-Motiv sollte als nächstes als Puzzle erscheinen?

Die Antwort auf diese Frage bitte direkt bis Dienstag (02.01.2018, 10:30 Uhr) bei uns auf Facebook unter den entsprechenden Beitrag als Kommentar schreiben.

Nicht vergessen: HASEPOST und den entsprechenden Beitrag zu „liken“.

Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten und wir werden auch nicht auswerten, ob eine Antwort uns nun „überzeugt“ oder nicht. Die Gewinner werden per Losverfahren / zufällig ermittelt und auf HASEPOST.de und der Facebookseite der Hasepost bekanntgeben. Weitere Infos unten auf dieser Seite in den Teilnahmebedigungen.

Foto: Heiko Westermann


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST / I-love-OS bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „ge-liked“ haben
  • unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar ein Vorschlag angegeben werden, welches typische Osnabrück-Motiv als nächstes als Puzzle erscheinen sollte.
  • das Gewinnspiel beginnt am 29.12.2017 (Freitag) um 19:30 Uhr und endet am 02.01.2018 (Dienstag) um 10:30 Uhr
  • drei (3) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf dieser Seite und der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die Firma Marktkauf steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden

 

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Wer provoziert hier mit diesem Aufkleber?

Provoziere nicht Dein Glück - umfahre Osnabrück

Ein länglicher roter Aufkleber mit einer schlichten Typographie, erinnert an eine Kampagne aus dem Jahr 2003, als die Stadt Osnabrück sich als Glückshauptstadt Deutschlands feierte.

Damals, vor inzwischen fast 15 Jahren, hatte die Zeitschrift Stern zusammen mit der Deutschen Post herausgefunden, dass die bundesweit glücklichsten Menschen in Osnabrück wohnten. „Ich komm´ zum Glück aus Osnabrück„, klebte kurz darauf auf tausenden Osnabrücker Autos, Schulranzen oder WG-Zimmertüren und kündete bundesweit vom Glück der Osnabrücker.

Doch diese Zeiten sind wohl vorbei. Einen Neumarkttunnel gibt es seither ebenso nicht mehr, wie einen staufreien Wall oder Jahre ohne mindestens einen tödlich verletzten Fahrradfahrer, in der von einem Verein, dessen Vorstandsmitglied der Stadtbaurat ist, zur fahrradfreundlichen Kommune erklärten Hasestadt.
Lediglich in diesem Sommer erinnerte das Presseamt der Stadt Osnabrück noch einmal an die glücklichen Zeiten – aber in Hamburg, nicht mehr in Osnabrück.

Pro und Kontra in der Facebook-Gruppe

Aufsehen erregte der kleine rote Aufkleber mit der Neuinterpretation des Glücks-Slogans, als ein Mitglied der Facebook-Gruppe „Du lebst schon lange in Osnabrück, wenn…. das Original“ ein Foto davon veröffentlichte.
Die Reaktionen der Gruppenmitglieder auf den kritischen Sticker waren unterschiedlich. Während ein Leser den Aufkleber am besten gleich in die Mülltonne wünschte und ein anderer den Sticker als „dumpfbackig“ qualifizierte, wollten eine Leser auch wissen, ob man den Sticker kaufen könne und wo er zu finden sei.

Wir haben die Tonne gefunden – aber nicht den Urheber

So ganz genau konnte sich der Facebook-Nutzer, der die Diskussion in Gang gebracht hatte, nicht mehr erinnern, wo er das Foto aufgenommen hatte. Mit ein paar hilfreichen Hinweisen versorgt, konnte unser Fotograf die braune Mülltonne aber in Osnabrücks Innenstadt auffinden. Leider lässt der Standort keine Schlüsse auf den Urheber zu.

Provoziere nicht Dein Glück - umfahre Osnabrück
An symbolträchtiger Stelle, wo Osnabrück wegen eines investitionsunwilligen Investors am meisten verkommt, steht die braune Tonne

Wir haben die braune Mülltonne in der Seminarstraße – seitlich der Johannisstraße – an der Fassade der ehemaligen Ihr Platz Filiale gefunden.
Hier, in direkter Nähe zum Neumarkt, der für viele Osnabrücker der Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Verkehrsprobleme der Hasestadt ist, kämpft die Tonne vergeblich gegen die Vermüllung und den Niedergang der südlichen Innenstadt.
Auf beiden Seiten des Standorts finden sich Spekulationsobjekte, die von einem anonymen französischen Konzern dem Verfall preisgegeben werden, da man sich im fernen Paris nicht entscheiden kann, was nun in Osnabrück passieren soll. Obwohl die Politik mit der Neumarktsperrung den Wünschen des investitionsunwilligen Investors folgte, der hier ein Shoppingcenter bauen wollte, passiert seit Jahren nichts mehr.

Wer hat den Sticker gedruckt – wer will einen Sticker haben?

Wir würden uns freuen, wenn sich der „unbekannte Künstler“, der den Sticker gestaltet hat, bei uns meldet (am einfachsten per Mail an info@hasepost.de). Gerne würden wir eine kleine Auflage davon drucken und zu Selbstkosten an unsere Leser abgeben.

Wer Interesse an dem Sticker hat, schreibt uns bitte ebenfalls eine Mail an info@hasepost.de mit dem Betreff „AUFKLEBER“ – wir melden uns dann im neuen Jahr.
Wir sammeln die Interessenten und werden dann im Januar entscheiden, ob und in welcher Auflage wir den Sticker nachdrucken. Über E-Mail informieren wir dann, wie es weitergeht.

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