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Junge Frau in Osnabrück angegriffen und belästigt

Unfall Osnabrück
Symbolbild

An der Iburger Straße wurde am Freitagmorgen eine junge Frau von zwei Unbekannten angegriffen und belästigt.

Die 21-Jährige befuhr mit ihrem Fahrrad gegen 04.30 Uhr die Iburger Straße in Richtung stadtauswärts. Kurz hinter der Eisenbahnbrücke versperrten ihr zwei Männer den Weg und die Frau musste abbremsen. Die Unbekannten gingen daraufhin direkt auf die Frau zu, rissen sie zu Boden und berührten sie unsittlich. Die 21-Jährige leistete erhebliche Gegenwehr, woraufhin die Täter in Richtung Rosenplatz flüchteten. Die junge Frau wurde durch den Angriff leicht verletzt. Die beiden Flüchtigen, von denen einer einen dunklen Teint und der andere einen hellen Teint hatte, waren dunkel gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 0541/327-2115 zu melden.

AFP

Zahlen Schwarz auf Weiß: Wie viele Falschparker behindern den Verkehr auf Fuß- und Radwegen?

Transporter parkt auf dem Fahrradweg
Transporter parkt auf dem Fahrradweg. Foto: privat

Die Stadt Osnabrück hat auf Anfrage unserer Redaktion eine Liste über die Anzahl an Falschparkern auf Fuß- und Radwegen zusammengestellt.

Würde man dieser Liste blind trauen, würde sich herauskristallisieren, dass das Parken auf dem Gehweg rund 89 Prozent aller Tatbestände ausmacht. Oftmals gibt es allerdings einen zwei geteilten Weg für Fußgänger und Fahrradfahrer. Der Teil für die Fahrradfahrer ist dabei rot abgesetzt. Dieser liegt näher an der Straße als der Fußweg. So ist es doch ein wenig verwunderlich, dass lediglich 135 Falschparker auf den der Straße näher gelegenen Fahrradwegen erfasst wurden. 45 mal so viele Falschparker auf Fuß- wie auf Radwegen? Das entspricht durchschnittlich nur 2,7 Verstößen am Tag auf Radwegen. Bei Falschparkern auf dem Gehweg sind es ganze 14,9 Falschparker pro Tag.

Blitzer auf Radwegen

Teilweise kommt es sogar dazu, dass mobile Blitzer auf Fahrradwegen postiert werden. Zum Beispiel parkte an der Atterstraße vor der Grundschule Eversburg der Blitzer auf dem Radweg. Uwe Trettin, engagiert bei der Critical Mass und auch Teilnehmer des Ride of Silence, fragte bei der Gelegenheit direkt bei dem Fahrer nach. „Im Rahmen der hoheitlichen Pflichten sei dies zulässig“, habe man dem Radfahrer gesagt.

Immer öfter kommt es dazu, dass es bei Baustellen zu Umleitungen kommt, die über die Fahrspur der Autos erfolgt. Über einen schmalen Weg, der sich mit den Fußgängern geteilt werden muss, müssen Fahrradfahrer die Geschwindigkeit drosseln. Das aktuellste Beispiel ist die Baustelle am Heger-Tor-Wall. Auch andere gefährliche Elemente werden zunehmend auf den Radwegen platziert, sodass das Fahrradfahren nicht nur unattraktiver, sondern auch gefährlicher wird. Beispielhaft ist hier die Kreuzung an der Hansastraße zu nennen. Hier sind in kürzester Zeit mehrfach Fahrradfahrer schwer verletzt worden, weil Autofahrer sie hinter den hohen Sockeln der aufgestellten Baustellenampeln nicht gesehen haben.

Was kann man dagegen tun?

Uwe Trettins Argumentation folgt der des ADFCs: Ausbau der Infrastruktur, vor allem in Bezug auf Radwege, ist die Lösung. Die Attraktivität für das Radfahren in Osnabrück würde ansteigen, mehr Leute würden zum Fahrrad greifen und auf lange Sicht könnte das die CO2-Emmissionen senken. Tretin schließt mit den Worten: „Der Stillstand ist unübersehbar“ und lädt damit alle Interessierten zur Teilnahme an der Critical Mass, die jeden letzten Freitag im Monat um 19 Uhr an der OsnabrückHalle startet.

Alle Tatbestände im Überblick:

Tatbestand Höhe
Verwarnungsgeld
Anzahl Fälle Gesamt
Halten auf  dem Gehweg 112050 10,00 € 11
Halten auf dem Gehweg und Behinderung Anderer 112051 15,00 € 2
Parken auf dem Gehweg 112402 20,00 € 5.430
Parken auf dem Gehweg länger als 1 Stunde 112404 30,00 € 120
Parken auf dem Gehweg und dadurch Behinderung Anderer 112403 30,00 € 122
Parken auf dem Gehweg länger als 1 Stunde und dadurch Behinderung Anderer 112405 35,00 € 7
Halten auf einem unbeschilderten Radweg 112080 10,00 € 1
Parken auf einem unbeschilderten Radweg 112442 20,00 € 33
Parken auf einem unbeschilderten Radweg und dadurch Behinderung Anderer 112443 30,00 € 13
Halten auf einem Radweg (Zeichen 237) 141000 10,00 € 1
Halten auf einem Radweg (Zeichen 237) und dadurch Behinderung Anderer 141001 15,00 € 2
Halten auf einem Geh- und Radweg (Zeichen 240/242) 141003 10,00 € 1
Parken auf einem Radweg (Zeichen 237) 141100 20,00 € 135
Parken auf einem Radweg (Zeichen 237) und dadurch Behinderung Anderer 141101 30,00 € 29
Parken auf einem Geh-und Radweg (Zeichen 240/241) 141112 20,00 € 66
Parken auf einem Geh- und Radweg (Zeichen 240/241) und dadurch Behinderung Anderer 141113 30,00 € 87
Parken auf einem Geh- und Radweg (Zeichen 240/241) länger als 1 Stunde 141115 30,00 € 7
Parken auf einem Schutzstreifen für den Radverkehr (Zeichen 340) 142272 20,00 € 50
Parken auf einem Schutzstreifen für den Radverkehr (Zeichen 340) und dadurch Behinderung Anderer 142273 30,00 € 4
Sie parkten auf einem Gehweg, der zum Gehwegparken freigegeben war, entgegen der Fahrtrichtung 912432 15,00 € 1
gesamt   6.122

Quelle: Stadt Osnabrück

AFP

Einmal nach China und zurück – Kooperation der Dance Company des Theaters Osnabrück und Beijing Dance aus China

Bereits bei der Vorstellung des neuen Spielzeitenheftes vor einigen Wochen gab das Theater die geplante Kooperation mit der Beijing Dance Company aus China bekannt, nun werden die Pläne konkreter. Ab Juli startet das mehrjährige Kooperationsprojekt, zunächst mit einem Gastauftritt der Osnabrücker in Beijing und Ningbo. Möglich gemacht wird das Projekt durch eine Spende der Sievert Stiftung.

„Es ist ein großartiges Projekt, um uns international noch besser zu vernetzen“ sagt Ralf Waldschmidt, Intendant des Osnabrücker Theaters. Geplant ist das Projekt für mehrere Jahre, beginnend mit zwei Auftritten des Osnabrücker Ensembles in China. „In Beijing werden wir auf dem Beijing Dance Festival auftreten, bei dem regelmäßig Companien aus der ganzen Welt zu Gast sind“ freut sich Patricia Stöckemann, Managerin der Dance Company. Im Juni 2019 wird die Gruppe aus Fernost dann in Osnabrück während der Tanzwoche zu Gast sein, sie ist die erste „Modern Dance“ Gruppe, die in China entstanden ist. „Obwohl es hierbei auch um modernen Tanz geht, geht der Stil unserer Gäste doch in eine andere Richtung. Es ist aber gerade interessant zu sehen, wie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aussehen“ erzählt Mauro de Candia, der künstlerische Leiter der Company.

Gemeinsamer Abend in 2020

Abschließend ist für das Jahr 2020 ein gemeinsamer Tanzabend beider Companien geplant. Mauro de Candia wird dabei für die Beijing Dance Company schreiben und umgekehrt ein chinesischer Choreograph ein Stück für die Tänzer aus Osnabrück. Sowohl in Osnabrück, als auch in Beijing sollen die Aufführungen stattfinden. Möglich gemacht wird diese Kooperation durch die 30.000€ Fördersumme der Sievert Stiftung von Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert. „Ich interessiere mich seit vielen Jahren für den Fernen Osten und beschäftige mich damit, rege Beziehungen zwischen Deutschland und China herzustellen“ so Sievert. Der Förderer selbst spricht sehr gut Chinesisch, das hat er bei einem Sprachlehrer gelernt. „Er würde sich auch sicherlich gerne für einen kleinen Crash-Kurs zur Verfügung stellen“ lacht Sievert, „damit man zumindest die wichtigsten Sachen wie Hallo und Prost lernen kann“. Auch wenn das Projekt in 2020 vorläufig abgeschlossen ist, können sich sowohl das Theater, als auch die Sievert Stiftung eine Fortsetzung vorstellen.

Foto von links nach rechts: Ralf Waldschmidt, Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert, Mauro de Candia und Patricia Stöckemann

AFP

Ampelschaltungen in Osnabrück: Ist eine Verbesserung der Verkehrssituation möglich?

Stau in der Innenstadt, Symbolbild
Symbolbild: Stau

Am Montag, dem 21. Mai, erreichte uns der Leserbrief „Im Feierabendverkehr eingesperrt – Keine grüne Welle in Osnabrück“, in dem ein Leser seine Empörung über die Ampelschaltung in Osnabrück äußerte und uns bat, nachzufragen, ob es Möglichkeiten gibt, die beschwerliche Situation der Autofahrer zu verbessern.


Die meisten Autofahrer werden die Situationen früh morgens und am Nachmittag im Berufsverkehr kennen. Anstatt flüssig zur Arbeit zu gelangen, oder nach dem Feierabend nach Hause zu kommen, bleibt der Osnabrücker Autofahrer nahezu immer an den gleichen Ampeln stehen. Doch auch zu Zeiten, in denen die Straßen wie leergefegt scheinen, lässt die Ampelschaltung kein Durchkommen zu.

(Adaptive) Ampelschaltung im Berufsverkehr?

Die meisten Straßen, die stadtauswärts führen, werden aufgrund der mangelhaften Ampelschaltung in Osnabrück unnötig verstopft: Der Verkehr kommt zum Stehen. Es scheint dabei unerheblich zu sein, ob man sich bemüht die erlaubte Geschwindigkeit konstant zu halten, sodass man bei der nächsten Ampel eine „grüne Welle“ mitnehmen kann. Die Ampel springt wieder auf Rot – Autofahrer werden im Feierabendverkehr eingesperrt.

Da stellt sich die Frage, warum in Osnabrück keine adaptive Ampelschaltung eingesetzt wird, welche die Ampeln nach dem jeweiligen Verkehrsaufkommen schalten würde. Dazu erklärt Dr. Sven Jürgensen, Referatsleiter der Medien und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Osnabrück, dass die adaptive Ampelschaltung in Münster zwar eingeführt wurde, jedoch die Form der Steuerung aufgrund von mangelnder Akzeptanz, Nichtnachvollziehbarkeit und Wartezeiten für Fußgänger wieder abgeschaltet wurde. In Münster blieb die erwünschte „grüne Welle“ aus, der Verkehr wurde insgesamt nicht flüssiger. Auch eine bedeutende Reduzierung von Schadstoffen wurde nicht erzielt. Nach diesem Vorbild ist in Osnabrück die adaptive Schaltung nicht geplant, die Ampel werden weiterhin verkehrsabhängig geschaltet.

Ist eine Verbesserung der Verkehrssituation möglich?

Während es auf manchen Verkehrsstrecken wie z.B. an der Hannoverschen Straße häufiger zu einer „grünen Welle“ kommt, bleibt diese im täglichen Verkehr auf der Martinistraße oder auf der Strecke von der Autobahnabfahrt Nahne in die Innenstadt eher aus. Die Messwerte, die durch die Detektionskameras geliefert werden, führen demnach zu keinem befriedigenden Ergebnis, was sich im Verkehr spürbar macht. „Schwierig sind im Feierabendverkehr alle Strecken. Die Verkehrsdichte ist immens hoch und es gibt kaum Möglichkeiten, Luft zu schaffen. In den Spitzenzeiten liegen wir bei Belastungen von über 100 Prozent an verschiedenen Kreuzungen“, erklärt Dr. Jürgensen. Die Stadt sucht für die Regelung des Verkehrsaufkommens permanent nach Verbesserungsmöglichkeiten, jedoch sind diese mit der Anzahl der Autofahrer und der vorhandenen Technik kaum zu erreichen.

Innovative Ideen müssen her

Doch was kann getan werden, um den Verkehr flüssiger zu lenken? Im Zusammenhang mit dieser Frage erläutert Dr. Thomas Thiele, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Osnabrück: „Eine Priorisierung des Autoverkehrs wäre in Osnabrück tödlich, aber man kann insgesamt viel mehr machen, als in Osnabrück umgesetzt wird. Es genügt ein Blick zu unseren Nachbarn in Holland, die den Fahrradverkehr zwar priorisieren, jedoch über eine innovative Technik verfügen, die den Verkehr auch für Autofahrer verbessert und flüssiger macht.“ Thieles Erklärungen zufolge, könnte die Verkehrsregelung in Osnabrück stark aufgewertet werden, wenn man sich nicht an der Technik der Lichtsteuerung von Siemens binden würde. Anstatt teure Reparaturkosten der alten Technik in Kauf zu nehmen, solle besser in die Zukunft investiert werden und auf innovative Methoden der Ampelschaltung gesetzt werden, die mit speziellen Algorithmen das aktuelle Verkehrsaufkommen steuern.

Ziel einer solchen Verbesserung soll trotzdem nicht die Verwandlung Osnabrücks in eine absolut autogerechte Stadt sein, da weiterhin Anreize geschaffen werden sollen, das Fahrrad zu nutzen. Dennoch schildert Thiele, dass die Verkehrssituation als komplexes Gebilde betrachtet werden muss. Die Verkehrslenkung würde auch durch die Fertigstellung der A33 verbessert werden können, wodurch weniger Lastkraftwagen den Stadtverkehr blockieren würden. Sicher ist, dass das Thema „grüne Welle“ weiter diskutiert werden muss, um adäquate Lösungen zu erzielen. Denn nicht zuletzt zeichnet sich eine attraktive Stadt dadurch aus, dass nicht nur Fußgänger und Radfahrer, sondern auch Autofahrer gerne unterwegs sind.

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Impressionen aus dem Kakteenhaus des Botanischen Gartens

Impressionen aus dem Kakteenhaus des Botanischen Gartens.

Am 24. und 31. Mai gewährt der Botanische Garten in Osnabrück Einblick ins Kakteenhaus. Ganz besonders schön sind die Einblicke, da die Besucher die verschiedenen Sukkulenten zur Blütezeit erleben können.

Eintritt in die Welt der Sukkulenten

Vor Ort versorgt die Botanikerin Monika Koch nicht nur die zahlreichen Pflanzen, sondern auch wissbegierige Besucher mit allerlei interessanten und sogar erstaunlichen Informationen. Oder wussten Sie schon, dass es Vögel gibt, die Kaktusnadeln zum Fischen nutzen? Auch Bettdecken werden mit Kaktusnadeln gestopft. Kakteen sind mit ihrer Zugehörigkeit zur Pflanzenfamilie der Sukkulenten nicht nur Überlebenskünstler, wie ihre besondere Art der Anpassung beweist, sondern sind auch für andere Lebewesen in ihrer Verarbeitung von Bedeutung. Eins hat der Besuch im Kakteenhaus des Botanischen Garten jedenfalls bewiesen: Bei der Betrachtung der vielfältigen Pflanzenformen, erscheinen die kleinen und großen Exemplare wie lebendige Skulpturen. Da werden selbst Menschen ohne grünen Daumen zum heimlichen Pflanzenliebhaber.

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Maiwoche 2018 – Ein Rückblick

Die 46. Osnabrücker Maiwoche hatte am Montag, 21. Mai ihren letzten Tag. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir uns von der Maiwoche 2018 und freuen uns auf das nächste Jahr.

Wir sind uns sicher, auch nächstes Jahr wird die Maiwoche mit neuen Acts frischen Wind auf die Bühnen bringen. „Das Schöne an der Maiwoche ist, dass hier regionale Bands spielen“, so ein Besucher der Maiwoche. Zum Abschluss hat unsere Redaktion eine kleine Galerie mit Erinnerungen an die Maiwoche 2018 zusammengestellt.

Galerie Maiwoche 2018

Artikel Maiwoche 2018 im Überblick

46. Maiwoche in Osnabrück startet mit Besucherplus

Heute „Osnabrück-Tag“ auf der Maiwoche

Letzte Gelegenheit für dieses Jahr, die Maiwoche zu erleben

360° Maiwoche Teil 1: Die Handwerksbühne am Marktplatz

360° Maiwoche Teil 2: „mylola-Bühne“ am Nikolaiort

360 Grad Maiwoche Teil 3: Die Noz Bühne

360° Maiwoche Teil 4: Die Froneri Ice Cream Bühne am Jürgensort

360° Maiwoche Teil 5: Hasestraßenfest

Zum Start der 46. Maiwoche: Multi-kulti und mahnende Worte

So war die Maiwoche 2018 in Osnabrück

Der Aufbau startet: Was kann auf der Maiwoche erwartet werden?

Süße Köstlichkeiten und neue französische Musik: Der Angers-Tag im Europadorf

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Das Hollager Oktoberfest wird 18 – was für eine Gaudi!

Das Hollager Oktoberfest wird 18! Gefeiert wird die weiß-blaue Gaudi am 26. und 27. Oktober.

Wer hätte das gedacht? Das Hollager Oktoberfest wird 18 Jahre jung. 2001 als relativ kleine Veranstaltung in der Haselandhalle gestartet und seitens der Kolpingsfamilie Hollage damals noch vollständig mit ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern organisiert und durchgeführt, hat sich das Fest zu einem jährlichen Veranstaltungshöhepunkt mit 7.000 Gästen im großen Festzelt gemausert. Die Freunde der weiß-blauen Lebensart kommen längst nicht mehr nur aus Hollage oder den Reihen der Kolpingsfamilie – sie reisen aus der gesamten Region Osnabrück und von weit darüber hinaus an. Auch Unternehmen nutzen das Hollager Oktoberfest gern als Location für Events mit Geschäftspartnern, Kunden oder Mitarbeitern.

Die Gaudi geht wieder los

Mit viel Herzblut und Engagement hat das ehrenamtliche Orgateam der Kolpingsfamilie Hollage zusammen mit starken Partnern wie der Paulaner Brauerei München und der Otto Kühling GmbH aus Vechta als Zeltbetreiber dafür gesorgt, dass dieses Fest aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde Wallenhorst nicht mehr wegzudenken ist. Die Liebe zum Detail, mit der die Organisatoren das Fest auf die Beine stellen, ist im Laufe der Jahre auch auf die Gäste übergesprungen. „Mit Ausnahme der bayrischen Band war bei der ersten Auflage eigentlich niemand in Tracht gekleidet“, erinnert sich Heiner Placke. „Heute ist es umgekehrt – wer ohne standesgemäßes Outfit zum Fest kommt, fällt schon negativ auf“, so der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Hollage. Auch die zwischenzeitliche Phase, in der sich die Gäste ein Dirndl oder eine Lederhose vom Kostümverleih geholt hätten und eher nach Karneval als nach Trachtenfest aussahen, sei glücklicherweise vorbei. „Wir stellen immer mehr fest, dass unsere Gäste viel Wert auf passende und möglichst originale Bekleidung legen.“

Das Hollager Oktoberfest wird 18 – was für eine Gaudi!
Rocken zum zweiten Mal das Festzelt in Hollage: Simmisamma.

Nun ist es also wieder soweit: zum 18. Mal heißt es „O’zapft is“ im Festzelt an der Hansastraße/Moorlandstraße – und zwar am Freitag (26. Oktober) sowie am Samstag (27. Oktober). Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Mit dabei ist wie im Vorjahr die Band Simmisamma. Die acht bayerischen Musiker und ihre Sängerin bieten ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm. Die professionelle Performance und das Repertoire der Simmisamma beinhalten fetzige Volksmusik, unvergessliche Klassiker, legendäre Schlager, die besten „Oktoberfest-Hits“ und mitreißende Rocksongs.

Kartenvorverkauf

Die Karten für das Hollager Oktoberfest sind am Sonntag (24. Juni) ab 9 Uhr an der Q1-Tankstelle in Hollage erhältlich. Der Preis pro Karte beträgt 14 Euro. Im Anschluss an den Vorverkaufsstart können die Karten sowohl an der Q1-Tankstelle in Hollage als auch bei Schreibwaren Vornholt in Wallenhorst erworben werden. Mitglieder der Kolpingsfamilie Hollage haben bereits am Vortag die Möglichkeit, ein limitiertes Kartenkontingent zu erwerben.

Wiesnboxen

Bereits ab Mittwoch (6. Juni) können die „Wiesnboxen“ gebucht werden. Hierbei handelt es sich um separate Sitzplätze nach Münchner Vorbild, die inklusive Speisen und Getränke zum Pauschaltarif von interessierten Gruppen oder Firmen tischweise gebucht werden können. Die Kosten pro Tisch (8 Plätze) belaufen sich auf 520 Euro. Hierin enthalten sind neben dem Eintritt und dem reservierten Platz mit Tischbedienung auch 8 Essen und 16 Maß Bier. Das Angebot richtet sich sowohl an Betriebe als auch an andere Gruppen entsprechender Größe. Buchungsanfragen können ausschließlich über die Internetseite www.kolping-hollage.de/oktoberfest eingereicht werden.

Alle weiteren Infos zum Fest: www.kolping-hollage.de/oktoberfest

 

Fotos: Kolping Hollage

AFP

Schwer verletztes Baby erliegt seinen Verletzungen

(Symbolbild) Polizeiabsperrband
(Symbolbild) Polizeiabsperrband

Der Säugling, der letzte Woche Dienstag (15. Mai) ins Krankenhaus gebracht wurde, ist gestern verstorben. Die Eltern hatten zunächst angegeben, dass das Baby auf einer Wiese an der Lengericher Landstraße von einem Hund angefallen worden wäre. Wie sich bei der späteren Untersuchung herausstellte, war das Kind jedoch vermutlich von seinem Vater misshandelt worden.

Erst vier Stunden hatte sich das Neugeborene in er Obhut seiner Eltern befunden, als es letzte Woche mit schweren Verletzungen auf die Kinderintensivstation des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück (CKO) gebracht wurde. Die Eltern hatten bei der Polizei zunächst angegeben, dass das Kind beim Spielen von einem Hund gebissen wurde. Nach der Untersuchung im Krankenhaus konnte aber schnell festgestellt werden, dass das nicht der Wahrheit entsprach. Der Säugling war schwer verletzt, hatte aber keine Bisswunden auf der Haut. Die Ermittlungen der Osnabrücker Polizei richteten sich danach schnell gegen den 24-jährigen Kindesvater. Er wurde bereits letzte Woche verhaftet und wegen versuchten Totschlags in die JVA überstellt.

Säugling verliert Kampf um sein Leben

Obwohl das Neugeborene in den letzten Tagen stabil war, verlor es gestern den Kampf um sein Leben. In den kommenden Stunden soll das Kind obduziert werden. Die Ergebnisse sollen danach durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück kommuniziert werden.

AFP

Picknick am Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink

Symbolfoto: Hüpfburg

Am Samstag (26.05) veranstaltet das Gemeinschaftszentrum am Ziegenbrink ein offenes Picknick für Familien. Von 14-19 Uhr kann dort nach Herzenslust gespielt, getrunken und gegessen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach dem Seifenkistenrennen Mitte Mai steht nun das nächste Highlight im GZ am Ziegenbrink an: Ein gemeinsames Picknick. Bereits im letzten Monat war es ein voller Erfolg, zwischen 50 und 60 Besucher kamen, um zusammen zu spielen. Für den kommenden Samstag könnten es sogar noch mehr werden, denn mit 27 Grad und Sonnenschein ist in Osnabrück das perfekte Wetter zum gemeinsam Schlemmen vorausgesagt. Neben Kaffee und Kuchen wird es für die kleinen Besucher eine Hüpfburg und ein Bastelprogramm geben. Außerdem kommt eine Ballonkünstlerin an den Hauswörmannsweg 65.

Essen und Getränke können vor Ort erworben werden, das Unterhaltungsprogramm ist gratis. Eine Anmeldung für das Picknick ist nicht nötig.

AFP

Münster-Tatort „Schlangengrube“ auf der großen Leinwand

Tatort Münster
Foto: WDR / Thomas Kost

Mit ihrer Nachbarin Wilhelmine Klemm lag das Todesopfer im Dauerclinch. Doch könnte die renommierte Münsteraner Staatsanwältin tatsächlich etwas mit dem Tod der schwer kranken Patrizia Merkens zu tun haben? Wilhelmine Klemms Widersacherin im Amt, die Staatsanwältin Ungewitter, mag das nicht ausschließen. Und so ermitteln die Kommissare Frank Thiel und Nadeshda Krusenstern in alle Richtungen. Ihre Spurensuche führt sie unter anderem in den Zoo. Hier war die – dem Vernehmen nach – menschenscheue Patrizia Merkens offensichtlich Dauergast.

Zusammen mit der Filmpassage präsentiert die HASEPOST auch an diesem Sonntag, am 27. Mai, einen TATORT auf der großen Leinwand. Der Eintritt ist frei. Los geht´s um 20:15 Uhr.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltungsankündigung.

Den Rechtsmediziner Prof. Boerne hat derweil das Kochfieber befallen, denn kein Geringerer als der Gourmet und Medienproduzent Dr. Stockmann gibt dem Rechtsmediziner die Chance zu einer Zweitkarriere als Fernsehkoch. Woran Patrizia Merkens tatsächlich starb, bedarf unterdessen einer letzten toxikologischen Untersuchung.

(WDR)

AFP