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Osnabrück erhält erneut Millionen aus der Landeskasse

Bedarfszuweisung
Blausen.com staff, Lizenz: CC BY 3.0

5 Millionen Euro „Bedarfszuweisung“ aus Hannover

Zum inzwischen dritten Mal seit 2016 erhält Osnabrück einen Millionenbeitrag aus der Landeskasse. Die Hasestadt befindet sich zusammen mit 27 weiteren finanzschwachen Landkreisen, Städten, Gemeinden und Samtgemeinden auf einer Liste, über die insgesamt Bedarfszuweisungen in Höhe von 43,54 Millionen Euro verteilt werden.

Die Kommunen erhalten die Zuweisungen zur Deckung von Fehlbeträgen in den kommunalen Haushalten, um ihre Kassenliquidität zu stärken und aufgelaufene Fehlbeträge zurückzuführen. Die Höhe der einzelnen Zuweisungen beläuft sich auf Beträge zwischen 270.000 Euro für die Stadt Moringen im Landkreis Northeim und jeweils fünf Millionen Euro für die Landkreise Northeim und Schaumburg, sowie die Städte Salzgitter und Osnabrück.

Hundesteuer musste erhöht werden um Millionen zu erhalten

Voraussetzung für die Gewährung der Finanzmittel war ein Programm zur Kostensenkung und Einnahmenstärkung, die zu der kuriosen Situation führte, dass eine bereits mehrfach vom Stadtrat abgelehnte Erhöhung der Hundesteuer um monatlich einen Euro solange zur Abstimmung gebracht wurde, bis das von der Verwaltung erwünschte Ergebnis vorlag.

Der aus Osnabrück stammende niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Aufgrund des weiterhin hohen Steueraufkommens haben wir ein geringeres Gesamtfehlbetragsvolumen auf der kommunalen Ebene in Niedersachsen. Das liegt auch an den Konsolidierungsmaßnahmen und dem gut ausgestatteten kommunalen Finanzausgleich. Die Bedarfszuweisungen werden den Kommunen überwiegend zeitnah bewilligt. In wenigen Fällen sind aber noch detaillierte Prüfungen der Antragsgrundlagen erforderlich. Ziel ist, dass die Bedarfszuweisungen größtenteils spätestens bis zum Jahresende an die Kommunen ausgezahlt werden.“

Insgesamt hatten 51 Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise im Jahr 2018 Bedarfszuweisungen wegen einer außergewöhnlichen Lage beantragt. Die Zahl der Antragsteller ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Das Gesamtfehlbetragsvolumen aller Antragsteller beläuft sich auf rund 1,168 Milliarden Euro und liegt damit um rund 107 Millionen. Euro unter dem Vorjahreswert.

Illustration unter Verwendung einer Grafik von BruceBlaus / Blausen.com staff, Lizenz: CC BY 3.0

AFP

Waffe in der Unterhose – Polizei sorgt für Aufenthalt in Gefängniszelle

Waffe in der Unterhose
Courtesy: ThunderWear

Gegen 00.54 Uhr am Sonntag wurden Polizeibeamte wegen einer Ruhestörung zur Ansgarstraße (Osnabrück Nahne) gerufen.

Ein Bewohner störte die Nachtruhe der anderen Hausbewohner durch laute Musik, Stampfen und Klopfen. Die Beamten suchten den Herren auf und ermahnten ihn zur Ruhe. Er war beim Öffnen der Tür lediglich mit Unterwäsche bekleidet und er war stark betrunken. Als ihn die Beamten überprüfen wollten, fiel plötzlich eine scharfe Schusswaffe aus dem hinteren Bund der Unterhose.

„Erbstück“ in der Unterhose?

Die nicht geladene Pistole sei angeblich ein Erbstück, dazu gehörten auch noch mehrere Patronen, die von den Polizeibeamten neben der Waffe umgehend beschlagnahmt wurden. Der 60-jährige Mieter wird sich wegen der Ruhestörung und eines Verstosses gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Doch damit nicht genug: Offensichtlich hatten die Ermahnungen zur Ruhe nicht gefruchtet, denn die anderen Hausbewohner wurden auch nach dem Einsatz der Polizei weiter in ihrer Nachtruhe gestört.

Beim zweiten Besuch ging es in die Zelle

Die Polizisten klingelten gegen 01.50 Uhr erneut bei dem 60-Jährigen. Er zeigte sich wenig kooperativ und wurde von den Beamten in Gewahrsam genommen. Den Rest der Nacht verbrachte er in einer Zelle bei der Polizei.

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Foto: „Thunderwear“

AFP

DAS ist „Osnabrücks bester Parkplatz“!

Parklet Dielingerstraße Osnabrück
Osnabrücks bester Parkplatz

Er ist citynah und keine drei Minuten von der Fußgängerzone entfernt. Er ist (wenn er denn frei ist) ebenerdig anzufahren und vor allem: Er ist kostenfrei zu nutzen, ohne Zeitbegrenzung oder Pflicht alle 60 Minuten ein neues Parkticket zu ziehen.

So hatten sich die Projektpaten des Projekts MOBILE>ZUKUNFT das vermutlich nicht vorgestellt, als sie im Mai 2017, also vor inzwischen deutlich mehr als einem Jahr, die Entwidmung von zwei raren Innenstadt-Parkplätzen auf den Weg brachten. Zwischenzeitlich verkamen dort aufgestellte Europaletten zur Müll-Oase , nachdem diese dann wieder entfernt wurden, wurden die raren Parkplätze einfach nur abgesperrt – eine zwischenzeitliche Nutzung als Ausstellungsfläche des dort ansässigen Fahrradhändlers war auch nicht erlaubt.

Irgendjemand hat die Absperrungen nun verschoben. Ob es ein genervter Anwohner war, dem trotz seiner jährlich zu entrichtenden „Verwaltungsgebühr“ kein Parkplatz zur Verfügung stand oder einfach ein unwissender Ortsfremder, der sich gedacht hat: „ohne Baustelle haben hier auch die Absperrungen nichts zu suchen“, wir wissen es nicht.
Jedenfalls ist einer der ehemals seiner Nutzung entzogenen Plätze seit einigen Tagen wieder „entsperrt“, worauf unsere Redaktion von einer Anwohnerin hingewiesen wurde. Wie unser Fotograf vor Ort feststellte, wird das „Parklet“ auch dankbar angenommen.

Wir fragen unsere Leser:

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Anwohner klagen über knappe Parkplätze

Wie uns unsere Tippgeberin schildert, ist seit der Einrichtung der Baustelle am Wall, wo derzeit für rund 250 Meter Fahrradweg mehrere Monate gebaut wird, der Parkdruck für die Anwohner noch größer geworden. Gerade die Parkplätze am Wall dienten den Anwohnern bislang immer als Abstellplatz für ihre Autos. Dass ausgerechnet hier zukünftig einige Parkplätze entfallen sollen ist für unsere Leserin völlig unverständlich. Sie arbeitet für ein Unternehmen, das vor einiger Zeit seinen Sitz in den Landkreis verlegt hat und ist daher auf ihr Auto angewiesen. Nach Feierabend, der oft mit einem Stau auf den baustellengeplagten Osnabrücker Einfallstraßen beginnt, auch noch bis zu eine halbe Stunde nach einem oft weit entfernten Parkplatz zu suchen, hält die junge Frau (Name der Redaktion bekannt) im Gespräch mit der HASEPOST nicht für sonderlich ökologisch.

Parklet Dielingerstraße Osnabrück
Hinter dem blauen Schild endet offenbar die Pflicht ein Parkticket zu lösen

Parkticket-Pflicht endet vor dem „Parklet“

Juristisch ist der Fahrer des dort abgestellten Fahrzeugs vermutlich auf der sicheren Seite*. Das Verkehrsschild, das eine Parkgebührpflicht anzeigt, ist so aufgestellt, dass es die dahinter liegende Parkfläche von der Gebührenpflicht ausschließt.
Unsere Redaktion befragte bereits im Frühjahr den Juristen Professor Dr. Thorsten Koch zur Rechtmäßigkeit des Parkens auf der entwidmeten Fläche. Unter gewissen Bedingungen, wozu Professor Koch zählt, dass keine Absperrung und kein Verbotsschild vorhanden ist, sollte „auf dem als Parkplatz erkennbaren Areal“ das Parken weiterhin möglich sein, da es sich „straßenverkehrsrechtlich“ weiterhin um einen Parkplatz handelt.

Parklet Dielingerstraße, Osnabrück, Mobile Zukunft, Parking Day
Wenn die Stadt ihre Warnbaken wieder einsammelt, wäre noch Platz für einen zweiten Parkplatz

Weiterhin zuversichtlich, dass die Parkfläche doch noch zur Wohlfühloase mutiert, ist man hingegen auf der Homepage der Initiative MOBILE>ZUKUNFT.
Demnach würde die Umgestaltung zu einer Sitzgelegenheit „nichtsdestotrotz nach Plan umgesetzt“ und „möglichst in den frühen Sommermonaten soll das Parklet der Öffentlichkeit übergeben werden“.

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* Unsere Redaktion übernimmt keine Gewähr für die juristische Einschätzung oder gibt Rechtsberatung. Es gilt „Parken auf eigene Gefahr“.

AFP

Mösers Meinung – Fußball (Mario Basler)

Mario Basler bei Hart aber Fair
unter Verwendung eines Fotos von "Superbass", CC BY-SA 4.0

Guten Abend,

am vergangenen Sonntag habe ich am späten Nachmittag eine Traditionsgaststätte im äußersten Osten unserer Stadt aufgesucht. Ich wollte dort mit Gleichgesinnten das Fußballspiel ‚Deutschland vs. Mexiko‘ schauen. Der Biergarten war voller Gäste, es gab reichlich Gerstensaft vom Fass und alle schienen schon vor dem Anpfiff des Spiels der festen Überzeugung zu sein, daß es bei dieser Begegnung nur um die Höhe des deutschen Sieges ging. Auch Mario Basler, ein ehemaliger Nationalspieler, weilte in diesem Biergarten. Stilecht im Trainingsanzug aus schwarzer Ballonseide gekleidet, ließ er sich von der allgemeinen Euphorie nicht anstecken und warnte im Gespräch mit anderen Gästen vor einer zu großen Erwartungshaltung. Doch scheinbar wollte niemand auf ihn hören. Denn nach 90 Minuten waren alle Anwesenden, mich eingeschlossen, mehr als fassungslos angesichts der deutschen Niederlage im ersten Spiel bei der Weltmeisterschaft 2018. Damit hatte offenbar niemand gerechnet, nach dem Schlusspfiff verließ der Großteil der Gäste fluchtartig die Gaststätte mit dem schönen Biergarten, in ihren Gesichtern konnte ich die Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit erkennen, die der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft hervorgerufen hatte. Mario Basler blieb noch eine Weile im Biergarten sitzen und plauderte mit den wenigen verbliebenen Gästen über die Gründe für die Niederlage.

Einen Tag später, am Montag dieser Woche, sah ich ihn gegen Mitternacht wieder sitzen, diesmal allerdings in einer Talkshow des ersten deutschen Fernsehens. Zusammen mit mehr oder weniger kompetenten Gesprächspartnern wie Célia Šašić, Christoph Daum und Marcel Reif wurde dort nach Gründen für die schlechte Leistung der deutschen Nationalmannschaft gesucht. Basler machte vor allem Mesut Özil als Grund für das Desaster aus. Er warf ihm mangelnde Einsatzbereitschaft vor und verglich sein Verhalten auf dem Spielfeld mit dem eines toten Frosches. Seit Dienstag hat nun eine allgemeine Empörung in den führenden Medien unseres Landes und vor allem auch in den sozialen Netzwerken ob dieser Äußerungen eingesetzt. Aber warum? Basler war schon zu seinen aktiven Zeiten als Spieler ein Freund klarer Worte.
Und er hat seine eigene Meinung, die mag einem nun passen oder nicht. Aber er äußert sie, auch wenn er damit aneckt, auch wenn er damit einen sogenannten Shitstorm auslöst, auch wenn ihn der ein oder andere selbsternannte Meinungsführer anschließend frontal angreift. Basler steht zu dem, was er sagt. Früher nannte man solche Leute Straßenfußballer, heute gelten sie als äußerst authentisch. Wahrscheinlich weil es von ihnen in diesem Land nicht mehr allzu viele Exemplare gibt. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum es bei der deutschen Nationalmannschaft im Moment nicht so gut läuft.

Vielleicht sollten wir alle uns öfter mal die ehrliche Meinung sagen. Und auch dazu stehen. Wenn ich die Berichterstattung zur aktuellen Situation in Deutschland verfolge, dann scheint es mir, als ob dieses Land kurz vor dem Untergang steht. Ich halte das für ausgemachten Unsinn. Aber niemand hält es für notwendig, dem ganzen chaotischen Treiben einen Riegel vorzuschieben, für etwas Ruhe zu sorgen und die Dinge wieder in die passenden Bahnen zu lenken. Es scheint sich sogar eine regelrechte Lust am Niedergang Deutschlands breitgemacht zu haben. Vielleicht täten uns deshalb ein paar mehr Baslers durchaus mal gut. Leute, die wieder sagen, was in ihren Augen Sache ist. Und die nicht gleich beim ersten Gegenwind einknicken und ihre ganzen Überzeugungen über den Haufen werfen. Dann wird das auch wieder was mit diesem Land. Und natürlich auch mit unserer Nationalmannschaft. Denn es wäre doch wirklich schade, wenn wir ab Ende des Monats nichts mehr zu feiern hätten. Die Zeiten sind schließlich schon schwer genug.

Ich wünsche allen Lesern der HASEPOST ein Wochenende, an dem es nichts zu mosern gibt. Und natürlich einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

 

Illustration unter Verwendung eines Fotos von „Superbass“, CC BY-SA 4.0

AFP

Hansekogge-Spielplatz wiedereröffnet

die neuen Schiffe am Adolf-Reichwein-Platz
Foto: Sophie Scherler

Im Januar dieses Jahres stand es fest: Die beliebte Hansekogge muss abgewrackt werden, sie sei inzwischen zu alt. Nur wenige Monate später verschwanden Boot und Co. und die Bauarbeiten begannen. Heute (22.06) weihte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den neuen Spielplatz ein – ordnungsgemäß mit einem Shanty-Chor und ganz vielen begeisterten Testern.

Als Anfang 2018 die Entscheidung fiel die Hansekogge abzubauen, waren viele Familien traurig. Denn der Spielplatz mitten in der Stadt hatte sich zu einem beliebten Treffpunkt für Groß und Klein entwickelt. Er war eine Möglichkeit zum Austoben und Entspannen, für Eltern und ihre Kinder. Damit alle mit dem neuen Spielplatz zufrieden sein würden, wurde den Bürgerinnen und Bürgern (besonders den kleinen) die Möglichkeit gegeben, an der Entscheidung für die neuen Pläne teilzuhaben.

Kinder entschieden für Kinder

Nur wenige Wochen später wurden verschiedenen Ideen für den neuen Spiele-Strand vorgestellt. Sie stammten aus einem zuvor durchgeführten Wettbewerb mit namenhaften Spielehersteller. Die Kinder entschieden sich, ganz passend, für den Entwurf der Firma „Kind“. Wieder stehen jetzt Boote im Mittelpunkt, die mit einem Holzsteg miteinander verbunden sind – wunderbar zum Klettern – bemerkten die Kita-Kinder schon damals.

Hansekogge-Spielplatz wiedereröffnet

Einweihung mit Seemannsmusik und Apfelsaft

Heute hatte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert dann endlich die Ehre den 40.000€ teuren Spielplatz einzuweihen. Er begrüßte nicht nur viele Ratsmitglieder und Anwohner, sondern auch die ersten Familien und die Kinder der Kita Kindervilla, die den neuen Spielplatz bereits auf Herz und Nieren testeten. Begleitet wurde er von einem Shanty-Chor, der passend zum maritimen Motiv die schönsten Seemannslieder zum Besten gab. Einen Namen haben die beiden Schiffe übrigens noch nicht. Der Oberbürgermeister sagte

Hansekogge-Spielplatz wiedereröffnet
OB Griesert bei der Eröffnung

dazu: „Wir wissen noch nicht, wie wir die beiden Boote nennen wollen. Vielleicht nach den ersten Kindern, die hier gespielt haben, oder sie bekommen Namen Osnabrücker Persönlichkeiten. Wir sind offen für Vorschläge“. Wenn die Namen dann gefunden sind, dann könne man noch eine richtige Schiffstaufe (aber natürlich mit Apfelsaft) vorstellen. Aber erstmal, um es mit den Worten des Oberbürgermeisters zu sagen: Jetzt sind die Matrosen dran. Ahoi!

AFP

Gemeinsam singen für das Osnabrücker Löwenrudel

Rudelsingen im Zoo Osnabrück

Erstes Open-Air Rudelsingen im Zoo ein großer Erfolg

Zum ersten Mal fand am gestrigen Donnerstag (21.06) ein Open-Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück statt. Trotz des eher mäßigen Wetters kamen an die 1000 Menschen, um gemeinsam tierische und nicht-tierische Hits zu singen. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und ein Teil des Erlöses wird für die Erweiterung des Löwengeheges verwendet. Spätestens 2020 sollen die dann Bauarbeiten beginnen und wenn sie abgeschlossen sind, kann der Zoo erneut ins Zuchtprogramm einsteigen.

An sich ist Rudelsingen keine neue Idee. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung, bei der Menschen zusammen kommen und singen. Erfinder David Rauterberg erklärt: „Angefangen haben wir mit dem Rudelsingen 2011 in Münster. Inzwischen sind wir in über 100 Städten mit zehn Teams unterwegs, auch in Osnabrück“. Regelmäßig wird im Rosenhof und der OsnabrückHalle gemeinsam gesungen und musiziert.

Viel Spaß und gute Laune

Im Zoo fand das Rudelsingen zum ersten Mal statt – mit großem Erfolg. Im Vorfeld waren über 900 Karten verkauft worden und auch an der Abendkasse nutzen einige Besucher noch die Möglichkeit mitzumachen. Die Idee dafür kam von Yvonne Franek, der Chefsekretärin des Zoos: „Ich singe sehr gerne und war auch selbst schon beim Rudelsingen – das hat mir gut gefallen, besonders weil das Publikum so gemischt ist. Hier trifft sich Jung und Alt, unabhängig von Herkunft und Geschlecht“. Das bestätigte sich auch an diesem Abend. Gesungen wurden aus gegebenem Anlass viele Lieder mit Tieren, aber nicht ausschließlich. Auswendig lernen musste de Besucher die Texte übrigens nicht, sie liefen ähnlich wie beim Karaoke auf einer großen Leinwand mit.

Ganz viele Videos heute! Rudelsingen im Zoo #zooosmabrueck#singen#fuerloewen#rudelsingen

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Singen für das Löwenrudel

Das gemeinsame Singen hat aber nicht nur Spaß gemacht, sondern auch einen guten Zweck erfüllt: Ein Teil des Erlöses geht an den Verein „Löwen für Löwen“, der Geld sammelt, um die Anlage des Löwenrudels im Osnabrücker Zoo zu erweitern. Da der Zoo kaum Zuschüsse erhält, sind solche Spenden wichtig, um die Anlagen zu erneuern und zu verbessern. Für die Ausweitung des Löwengeheges werden 1,6 Millionen Euro benötigt. „Wir wollen dann im nächsten, aber spätestens im übernächsten Jahr mit den Baumaßnahmen beginnen“, sagt Zoo-Präsident Reinhard Sliwka. „Nach der Erweiterung dürfen wir auch wieder in das Zuchtprogramm einsteigen“, verrät er uns. In Zukunft gibt es also vielleicht wieder niedliche, kleine Löwenbabys im Osnabrücker Zoo zu bestaunen.

Foto: David Rauterberg (mit Gitarre, Erfinde des Rudelsingens), Dr. Claudia Haarmann (Vorstand Löwen für Löwen), Reinhard Sliwka (Präsident des Zoos) und Diana Reuvekamp (Marketing Zoo)

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Bauantrag für Shoppingcenter am Neumarkt eingereicht, doch der Investor lässt noch vieles offen

OB Wolfgang Griesert und Unibail-Chef Andreas Hohlmann
OB Wolfgang Griesert und Unibail-Chef Andreas Hohlmann

Am Ende ging alles sehr schnell: Nachdem unsere Redaktion bereits vor zwei Wochen über Änderungswünsche des Investors an den Detailplanungen für das seit mehr als fünf Jahren diskutierte Shoppingcenter berichtete, erreichte uns am Donnerstagabend eine kurzfristige Einladung ins Rathaus: Punkt 10 Uhr wurde der Bauantrag für das Shoppingcenter gestellt.

„Drei Woche vor Fristablauf“, erklärte Unibail-Chef Andreas Hohlmann, habe man die auf insgesamt 98 Leitz-Ordner verteilten Antragsunterlagen eingereicht. Neben einigen leitenden Mitarbeitern waren auch Vertreter des mit der Realisierung beauftragten Architekturbüros kadawittfeldarchitketur mit beim Pressetermin dabei, schwiegen jedoch weitestgehend.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freute sich über die große Resonanz bei der lokalen und regionalen Presse, die er so zuletzt bei der Verleihung des Friedenspreises erlebt hatte. Angesichts eines Volumens von 130 Millionen Euro, die nach Angaben des Bauherrn  am Standort Osnabrück investiert werden sollen – aber auch angesichts der langjährigen Verzögerungen und teils widersprüchlichen Versprechen inzwischen nicht mehr zuständiger Manager -, ist die große Aufmerksamkeit sicher nachvollziehbar.

Griesert: Es geht voran

Der Oberbürgermeister betonte daher auch, dass es nun wohl „ein großes Stück“ vorangehen würde. Nach Angaben Grieserts wurde von dem inzwischen als Unibail-Rodamco-Westfield firmierenden Unternehmen ein kompletter Bauantrag eingereicht, der auch hinsichtlich Statik komplett zu sein scheint. „Das kennen wir von anderen Bauvorhaben auch anders“, so der Oberbürgermeister. Näheres werde die nun anlaufende Prüfung und das Genehmigungsverfahren ergeben, das voraussichtlich kurz nach der Jahreswende abgeschlossen sein wird.

Baubeginn vermutlich im März 2019

Der Deutschland-Chef des Investors gab sich zuversichtlich, dass mit Abriß und nachfolgendem Baubeginn ungefähr im März zu rechnen sei. Nach Ansicht von Andreas Hohlmann gab es unternehmensintern nie Zweifel am „OSKAR“ getauften Projekt: „Wir waren vom Standort in Osnabrück immer überzeugt“, so Hohlmann, und weiter „wir haben nie wirklich am Projekt gezweifelt“.
Nach seinen Angaben sei es „Realität“, dass in Deutschland Genehmigungsphasen vier bis fünf Jahre dauern. Nach einer Entscheidung des OVG Lüneburg, das letzte Hindernisse aus dem Weg räumte, habe man „direkt mit den Vorbereitungen begonnen“, so der Manager. Nun habe man das Risiko für sein Unternehmen weiter erhöht und weiter in das Projekt investiert. Er sei „felsenfest überzeugt“, betonte der ehemalige Manager des lokalen Branchenprimus ECE, dass in Osnabrück ein „super-attraktiver Standort“ entstehen werde.

Mehr Gastronomie und Auslieferstation für Onlinehandel – Ankermieter weiter unbekannt

Neben einer verstärkten Hinwendung zu gastronomischen Mietern, wird man zukünftig in Osnabrück sicher auch eine stärkere Einbindung des Onlinehandels erleben, erläuterte der Investor. Unter dem Begriff „Click & Connect“ werde unternehmensintern an Konzepten gearbeitet, die Onlinekäufe der Kunden im Shoppingcenter zur Abholung bereitzustellen.
Wer aber Ankermieter im neuen Shoppingcenter wird, wollte man der Presse nicht sagen. Frühere Manager des Investors hatten immer wieder erklärt, dass der Bauantrag einher gehen würde mit der Benennung des Ankermieters. „Das war vielleicht nicht klug“, so Andreas Hohlmann über das Kommunikationsverhalten seiner Vorgänger und ehemaligen Mitarbeiter.

Deutschlands letzter Shoppingcenter-Neubau?

Die Frage, ob Einkaufscenter überhaupt noch eine Zukunft haben, blieb beim Pressetermin offen. Ob es nach dem Osnabrücker Projekt noch weitere Neubauvorhaben seines Unternehmens geben soll, wollte der Unibail-Chef nicht beantworten. Stattdessen verwies Hohlmann auf ein parallel und bereits deutlich weiter fortgeschrittenes Projekt in Hamburg und ein dreistelliges Investitionsvolumen seines Unternehmens für die kommenden Jahre am Standort Deutschland. Auf Nachfrage musste der Investor jedoch zugeben, dass diese künftigen Investitionen lediglich dem Ausbau und der Renovierung bereits bestehender Shoppingcenter dienen.

Immer noch kein „Point of no Return“

Ebenfalls offen blieb, warum nach Einreichung einer Abrissanzeige im Frühjahr 2016 und dem angeblich nun grossen „Commitment“ zum Standort Osnabrück nicht mit dem Abriss begonnen werde. Ob die Einreichung des Bauantrags einen „Point of no Return“ für das Osnabrücker Projekt bedeutet, beantwortete der Investor mit der Gegenfrage, ob man selbst nun das Projekt aufgeben würde, wenn man nun nochmals so viel investiert hätte?

 


[Kommentar des Redakteurs]
Die rhetorische geschickte aber ausweichende Antwort bzw. Gegenfrage des Unibail-Managers provoziert zu einem Kommentar – auch wenn es Blödsinn ist, die Frage ob nun gebaut wird oder nicht an einen Journalisten zu verweisen, das sollten eigentlich die Fachleute entscheiden und kommunizieren statt auszuweichen.
Tatsächlich können sich die Osnabrücker freuen, dass in das lange verschluderte Projekt Bewegung gekommen ist. Die Normenkontrollklage, die durch das OVG-Urteil im Frühjahr aus dem Weg geräumt wurde, hätte aber durch Engagement des Investors auch schon viel früher kein Hindernisgrund sein müssen. Letztlich ging es um die Überbauung eines Grundstücks, die von der Stadtverwaltung eingeplant worden war ohne den Eigentümer um Erlaubnis zu bitten. Ein Kauf des fraglichen Grundstücks hätte hier problemlos Klarheit schaffen können. Gemessen an der Gesamtinvestition hätten „Peanuts“ einen schnellen Baubeginn gesichert.
Wenn es einen Ankermieter gegeben hätte, der auf einen schnellen Bau gedrängt hätte, wäre es wohl auch dazu gekommen. Nun aber sorgte das OVG für überraschend schnelle Klarheit und die Frist für die Einreichung des Bauantrags begann gnadenlos abzulaufen.

Fakt ist: Hätte Unibail nicht jetzt – egal ob heute oder aber spätestens in drei Wochen – einen Bauantrag eingereicht, wäre das Projekt geplatzt.
Selbstverständlich lagen die notwendigen Unterlagen beim Architekten zumindest in Grundzügen bereits vor – siehe oben: Ein auf Baubeginn drängender Ankermieter hätte für eine schnelle Lösung gesorgt – nun war es der drohende Fristablauf.
Dass immer noch keine Aussagen zum Ankermieter gemacht werden – im Gegenteil, der bislang als Mieter gehandelte Name SinnLeffers überhaupt nicht mehr genannt wurde, sollte die Freude ein wenig dämpfen.
Im Verlauf der vergangenen Ratssitzung beschrieb der SPD Fraktionsvize Heiko Panzer die nächsten Schritte, die seiner Ansicht nach darin bestehen würden, dass auf der Münchner Immobilienmesse EXPO REAL im Oktober nun die Mieter eingesammelt werden, die dann ca. 2021 ihre Läden am Neumarkt eröffnen sollen.
Wollen wir für die Zukunft der Stadt und des Problemplatzes Neumarkt hoffen, dass das mit dem „Einsammeln“ der Mieter alles so läuft, wie geplant. Wenn es um Mieter ging, war es beim Pressetermin heute im Rathaus sehr ruhig – und ohne Mieter geht es wohl nicht.

AFP

Frisch renovierte Holzdecks am Rosenplatz gammeln schon wieder

Holzdecks am Rosenplatz, Osnabrück
Holzdecks am Rosenplatz, Osnabrück

Es hat nur knapp ein Jahr gedauert, nun sind die Holzdecks am Rosenplatz (Osnabrück Neustadt) erneut in weiten Teilen morsch und defekt. Die Stadtverwaltung sucht nach Lösungen um den Gammel der ursprünglich „Sonnendeck“ getauften Stadtmöbel in den Griff zu bekommen.

Wer in den vergangenen Tagen am Rosenplatz vorbeigekommen ist, hat sie bestimmt gesehen: Zahlreiche Baustellen-Baken stehen auf den Holzdecks, die den vor einigen Jahren mit rotem Beton umgestalteten Rosenplatz säumen und ansonsten keine Funktion haben.

Sonnendeck am Rosenplatz
Holz im Endstadium der Zersetzung – es bleibt ein Loch

Unter den Baustellen-Absperrungen wuchert der Gammel und es tun sich erneut faustgroße Löcher auf. Bereits zwischen Dezember 2016 und Sommer 2017 waren die Holzdecks, die gelegentlich auch als Skateboard-Rampe genutzt werden, zu weiten Teilen abgesperrt, unsere Redaktion berichtete dazu ausführlich. Nach nur vier Jahren waren die Holzplanken sanierungsbedürftig – jetzt schon wieder.

Wir fragen unsere Leser

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Stadtverwaltung sucht „haltbare Lösung“

Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück: „Da das Holz auf verschiedenen Podesten am Rosenplatz schneller altert als gedacht, hat sich gezeigt, dass das Problem mit kleineren Reparaturen nicht gelöst werden kann. Wir beschäftigen uns daher grundsätzlich mit dieser Thematik, um eine auch längerfristig haltbare Lösung zu finden.“

 

Rosenplatz, Sonnendeck
Unter jeder Baustellenabsperrung ein neues Loch

Architekt muss gefragt werden

Wie diese Lösung aussehen könnte, dazu hat die Stadtverwaltung offensichtlich noch keine Idee. Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass der Hersteller der Holzplanken sich zwischenzeitlich in die Insolvenz verabschiedet hat, daher musste ein Ersatzlieferant gefunden werden.
Doch auch der Ersatzlieferant war nicht die Lösung für eine schnelle Reparatur. Wegen ungünstig gestalteter Verträge mit dem Architekten, dem zwar keine Nutzungsmöglichkeit für die Rampen einfiel, dafür aber ein Vertragspassus, der die Stadt in Geiselhaft seiner gestalterischen Glanzleistung nimmt, musste der Urheber auch noch um Erlaubnis gebeten werden.
Vermutlich wird auch die nun anstehende Reparatur – oder ein möglicher Abriss der Gammel-Decks – nicht ohne Verhandlung und womöglich auch nicht ohne eine Kostenforderung des Architekten abgehen.

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AFP

Demonstrationszug vom Flüchtlingshaus zum Rathaus Osnabrück

Flüchtlinge auf Demo in Osnabrück
Flüchtlinge fordern "schlafenlassen" in Osnabrück

Am Nachmittag des 21. Juni versammelten sich etwa 50 Bewohner des Flüchtlingshauses an der Sedanstraße (ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus) und Unterstützer aus dem linken politischen Spektrum, der Flüchtlingshilfe zu einem Demonstrationszug, der gegen 18 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Rathaus enden soll.

Bereits in der Nacht auf den 18. Juni versammelten sich Gegner der aktuellen Abschiebepraxis vor der Landesaufnahmestelle um zusammen mit Bewohner auf Missstände aufmerksam zu machen.
Die Nacht und die frühen Morgenstunden wurden gewählt, da auch die Abschiebungen in der Regel zu dieser Zeit durchgeführt werden und von der Öffentlichkeit meist unbemerkt stattfinden.

Forderungskatalog der LAB-Bewohner

Von Seiten der Flüchtlinge wurde ein Forderungskatalog aufgestellt, der auch Beschwerden an die Stadtverwaltung enthält. Wir haben dieses Schreiben, das bei einer Zwischenkundgebung vor dem Stadthaus und einer Abschlussveranstaltung vor dem Rathaus auch Vertretern der Stadtverwaltung übergeben werden soll, hier ungekürzt zum Download (PDF).

Demonstration von Flüchtlingen in Osnabrück
Etwa 60 LAB-Bewohner und ihre Unterstützer versammelten sich zur Demonstration

„Schlafenlassen“, besseres Essen und vergünstigter Nahverkehr

Zu den Forderungen gehört u.a. auch ein Recht auf „Schlafenlassen“, das respektiert werden soll. Auch soll Sozialarbeitern der Zutritt zu den Räumen der Bewohner nur auf Einladung erlaubt sein. Ferner soll nach Ansicht der LAB-Bewohner die Rechtsberatung und die Gesundheitsfürsorge verbessert werden. Die Ernährung sei nicht gut, die Kantine zu früh geschlossen und die Entfernung von der Sedanstraße in die Innenstadt sei zu weit, weshalb die Busfahrpreise für die Bewohner der LAB gesenkt werden sollen. Grundsätzlich, so der Forderungskatalog, fordern die nur auf Zeit, im Rahmen der Erstaufnahme im Flüchtlingshaus am Natruper Holz untergebrachten Menschen eine volle „Bewegungsfreiheit in Niedersachsen“.

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Nach 18 Jahren: Letzte Osnabrücker Skate-Night über die Wälle

(Symbolbild) Kinder auf Inline Skates
(Symbolbild) Kinder auf Inline Skates

Es ist schon 18 Jahre her, da gab es zwischen Verwaltung, dem Osnabrücker Stadtmarketing (OMT) und verschiedenen Verbänden gemeinsame Arbeitsgruppen, die sich aktiv und unter dem Motto „Neue Impulse für Osnabrück“ dafür engagierten die Innenstadt attraktiver zu machen.

Im Gespräch mit unserer Redaktion erinnert sich Ralf Dammermann, Geschäftsführer des Stadtsportbunds (SSB) an die Anfänge der Skate Night, die ab 2001 bis zu 3.000 Osnabrücker sprichwörtlich „auf die Straße“ brachte.
Der SSB-Vorstand hat im Mai beschlossen, die Veranstaltung in diesem Jahr nur einmal und danach nicht weiter auszurichten.

Inline-Skaten in Osnabrück deutlich rückgängig

Irgendwann in den vergangenen fast 20 Jahren war die Unterstützung der OMT, die unter ihrem damaligen Geschäftsführer Oliver Mix Seite an Seite dem SSB für die Organisation und das Marketing sorgte, vorbei.
Und inzwischen sind die Teilnehmerzahlen auf „wenige Hundert“ gesunken, so Dammermann, der die Entwicklung sehr bedauert aber auch sagt „Trends kommen – gehen aber auch wieder“. Das inzwischen auch Skate- und vor allem Longboarder das Feld verstärken, hilft auch nicht um das Teilnehmerfeld groß zu halten.

Ordner zu finden ist gar nicht einfach

Die Organisation, die vor allem durch die Auflagen der Stadtverwaltung geprägt ist, bleibt gleich aufwändig, wie bei einer Massenveranstaltung mit mehreren Tausenden Teilnehmern erläutert Dammermann das Problem des SSB. Neben den entstehenden Kosten für jede Skate Night, drückte den SSB zuletzt auch das Problem genügend freiwillige Ordner zu finden, für die es klare Vorgaben von Seiten der Genehmigungsbehörde gibt. „Alle privaten Kontakte“ wurden aktiviert und bei jeder Veranstaltung reaktiviert“, beschreibt Dammermann die Arbeiten im Vorfeld.

Stadtsportbund würde Projekt gerne an neue Organisatoren abgeben

Wenn am kommenden Mittwoch die vorerst letzte Skate Night über die Wälle gefahren ist, würde der SSB-Geschäftsführer gerne Schützenhilfe leisten, falls sich ein anderer Veranstalter mit frischen Ideen finden würde, der diese Veranstaltung fortführen möchte. Das Wissen darüber, was es bei der Organisation alles zu beachten gibt, würde der SSB gerne weitergeben.

Skatenight Osnabrück
So schön wird’s vorerst nicht wieder (Foto: SSB)

Zum Ferienauftakt: Hoffnung auf gutes Wetter

Am kommenden Mittwoch starten auch die Sommerferien und die Veranstalter hoffen die auf gutes Wetter, optimale Bedingungen und eine gute Beteiligung von Inlinern und  Longboardern.

Treffpunkt ist traditionell der Ledenhof, auf dem sich die Skater ab 18:30 Uhr sammeln. Dort gibt es kühle Getränke und heiße Grillwürstchen. Das Startsignal für die letzte Skate-Night wird es um 19:30 Uhr gegeben. Traditionell werden die Skater von der Polizei und dem Musik-Lkw des Technischen Hilfswerks bekleidet. Bei Stürzen hilft der ASB mit seinen Rettungssanitätern und die Absicherung sorgt das bewährte Ordnerteam des SSB.

Die „klassische Wallfahrt“

Geplant ist eine klassische „Wallfahrt“, also die doppelte Umrundung des innerstädtischen Wallrings. Änderungen der Route kann  es allerdings geben, wenn es aufgrund des WM-Spiels Deutschland gegen Korea am Nachmittag zu Behinderungen auf dem Neumarkt kommt. Als Alternative ist eine 13 km lange Strecke geplant, die über den Wall Richtung Kommenderiestraße und Sutthauser Straße zur Parkstraße geführt wird. Von dort aus geht es durch die Wüste und den Blumenhaller Weg Richtung Hellern. Von der großen und kleinen Schulstraße führt die Strecke weiter über den Blumenhaller Weg und die Kromschröderstraße Richtung Rehmstraße und von dort über den Schlosswall und die Schlossstraße zurück zum Neuen Graben und Ledenhof.

Der SSB appelliert an alle Skater und Longboarder, sich mit der entsprechenden Schutzausrüstung (Protektoren, Helm) auszustatten.

Weitere Infos gibt es unter www.ssb-osnabrueck.de oder in der Geschäftsstelle Tel. 0541/982590.

AFP