Im Januar dieses Jahres stand es fest: Die beliebte Hansekogge muss abgewrackt werden, sie sei inzwischen zu alt. Nur wenige Monate später verschwanden Boot und Co. und die Bauarbeiten begannen. Heute (22.06) weihte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den neuen Spielplatz ein – ordnungsgemäß mit einem Shanty-Chor und ganz vielen begeisterten Testern.

Als Anfang 2018 die Entscheidung fiel die Hansekogge abzubauen, waren viele Familien traurig. Denn der Spielplatz mitten in der Stadt hatte sich zu einem beliebten Treffpunkt für Groß und Klein entwickelt. Er war eine Möglichkeit zum Austoben und Entspannen, für Eltern und ihre Kinder. Damit alle mit dem neuen Spielplatz zufrieden sein würden, wurde den Bürgerinnen und Bürgern (besonders den kleinen) die Möglichkeit gegeben, an der Entscheidung für die neuen Pläne teilzuhaben.

Kinder entschieden für Kinder

Nur wenige Wochen später wurden verschiedenen Ideen für den neuen Spiele-Strand vorgestellt. Sie stammten aus einem zuvor durchgeführten Wettbewerb mit namenhaften Spielehersteller. Die Kinder entschieden sich, ganz passend, für den Entwurf der Firma „Kind“. Wieder stehen jetzt Boote im Mittelpunkt, die mit einem Holzsteg miteinander verbunden sind – wunderbar zum Klettern – bemerkten die Kita-Kinder schon damals.

Einweihung mit Seemannsmusik und Apfelsaft

Heute hatte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert dann endlich die Ehre den 40.000€ teuren Spielplatz einzuweihen. Er begrüßte nicht nur viele Ratsmitglieder und Anwohner, sondern auch die ersten Familien und die Kinder der Kita Kindervilla, die den neuen Spielplatz bereits auf Herz und Nieren testeten. Begleitet wurde er von einem Shanty-Chor, der passend zum maritimen Motiv die schönsten Seemannslieder zum Besten gab. Einen Namen haben die beiden Schiffe übrigens noch nicht. Der Oberbürgermeister sagte

OB Griesert bei der Eröffnung

dazu: „Wir wissen noch nicht, wie wir die beiden Boote nennen wollen. Vielleicht nach den ersten Kindern, die hier gespielt haben, oder sie bekommen Namen Osnabrücker Persönlichkeiten. Wir sind offen für Vorschläge“. Wenn die Namen dann gefunden sind, dann könne man noch eine richtige Schiffstaufe (aber natürlich mit Apfelsaft) vorstellen. Aber erstmal, um es mit den Worten des Oberbürgermeisters zu sagen: Jetzt sind die Matrosen dran. Ahoi!