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OSCommunity wird im Februar abgeschaltet

OSCommunity, Osnabrück, basecom, NOZ
Tschüss, OSCommunity

Bevor Facebook seinen Siegeszug auch auf Deutschland ausweitete, noch bevor das iPhone und später Android das Internet allgegenwärtig machten und mit der HASEPOST eine andere Form lokaler Informationsverbreitung den Osnabrücker Medienmarkt betrat, gab es die OSCommunity, die rund um Osnabrück und in angrenzenden Landkreisen mehr als eine halbe Million Mitglieder verzeichnete. Das vor mehr als 15 Jahren gegründete Portal wurde nie vom Netz genommen, doch in einer Mail an die immer noch registrierten alten oder auch gealterten Mitglieder, wird nun ein baldiges Aus und eine Abschaltung der Server angekündigt.

Das waren noch Zeiten: Im Dezember 2008 erreichte die Osnabrücker Onlinecommunity und seine unter dem Dach von „stayblue“ versammelten Schwesterportale über 450 Millionen Page Impressions bei 8,6 Millionen Visits.

Noch immer zeugt die arg angestaubte Website (seit der Ankündigung der Abschaltung teilweise nicht mehr erreichbar) von einstiger Herrlichkeit. Doch diese Zeiten sind lange her und scheinen bereits vor fünf Jahren zu Ende gegangen sein. Die letzte „aktuelle“ Meldung stammt  und die einst so beliebten Partyfotos wurden letztmals vor ziemlich genau fünf Jahren am 22. Januar 2013 bei der Study-Party im Mondflug gemacht. Wer noch einen Flash-Player auf seinem PC installiert hat, könnte auch ein Video über den Ausgang der Abstimmung über die Westumgehung sehen… dann aber ist die Zeitreise auch zu Ende.

Am 15. Februar wird der Stecker gezogen

Nur konsequent ist die Entscheidung, die nun zum baldigen Aus der Plattform führen wird.
In einer E-Mail an noch vorhandene Mitglieder, die oft vermutlich gar nicht mehr wissen, dass sie noch über funktionierende Zugangsdaten verfügen, informiert Manuel WortmannGründer und Geschäftsführer der inzwischen zur Neuen Osnabrücker Zeitung gehörenden basecom GmbH & Co. KG, über das Ende zum Stichtag 15. Februar 2018.

In der Mail, in der allerdings mal von der OSCommunity, an anderer Stelle von CLPcommunity die Rede ist, erinnert Gründer Wortmann daran, dass die Seite „heute die eine Internetseite eurer Jugend oder eures Studiums“ ist, „mit der ihr so viel Positives aus dieser Zeit verbindet“.
Bevor am 15.02.2018 der Server vom Netz genommen wird, haben die Altmitglieder noch Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen und Daten/Fotos zu sichern. Wortmann schreibt dazu: „Das ist quasi wie im Keller alte Kisten zu sortieren und es tauchen haufenweise Fotos aus deiner Jugend auf“.

Tschüss, OSCommunity!
(natürlich in blau)

AFP

Auf Matrosen ohé: Die Osnabrücker Hansekogge soll abgewrackt werden

Hansekogge am Adolf-Reichwein-Platz Osnabrück
Hansekogge Osnabrück, Foto: OSB

Auf Matrosen ohé! Einmal muss es vorbei sein, Einmal holt uns die See. Und das Meer gibt keinen. Von uns zurück. (Hans Albers, 1944)

Ein neues Spielschiff soll im Sommer am „Koggestrand“ vor Anker gehen. Die bei Alt und Jung gleichermassen beliebte Kogge muss altersbedingt ausgetauscht werden.
Da sich der „Koggestrand“ am Adolf-Reichwein-Platz (nahe Kamp) als beliebter Aufenthaltspunkt für junge Familien etabliert hat, möchte die Stadt den Nutzern die Möglichkeit geben, sich an der Entscheidung, wie das neue Schiff aussehen soll, zu beteiligen.

Wie der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) am Dienstag mitteilte, wurde vorab bereits ein Wettbewerb zwischen namenhaften Spielgeräteherstellern durchgeführt.

Am Freitag werden die Pläne für den Ersatz präsentiert

Alle Interessierten vor allem die Kinder sowie Anwohner sind herzlich eingeladen am kommenden Freitag, 19. Januar um 14 Uhr auf der Spielfläche die besten Gestaltungspläne zu diskutieren. Nach der Präsentation wird gemeinsam entschieden, welcher Plan realisiert wird.

Die sich aufdrängende Frage, ob die Entwürfe, die am Freitag präsentiert werden, wieder so einen deutlichen Osnabrück-Bezug herstellen und dem Charme der bisherigen Hansekogge entsprechen, konnte OSB-Sprecherin Katrin Hofmann auf Nachfrage unserer Redaktion nicht beantworten.

Wir sind gespannt, immerhin hat sich die Kogge zu einem heimlichen Wahrzeichen der Hasestadt entwickelt, das sicher schwer vermisst werden würde, sollte hier ein Spielgerät Modell „Standard“ als Ersatz aufgestellt werden.

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AFP

PKW überschlägt sich bei Glätte-Crash auf der A33 Osnabrück – Bielefeld

In den frühen Morgenstunden kam es zu einem schweren Unfall auf der Autobahn A33. Ein PKW kam durch Straßenglätte nach Schneeregen ins Schleudern und überschlug sich mehrfach.

Gegen 06:00 Uhr befuhr der Fahrer eines VW Tiguan die Bundesautobahn 33 südlich von Osnabrück in Richtung Bielefeld. Zwischen den Anschlussstellen Borgloh/Kloster Oesede und Hilter überholte er einen anderen PKW. Beim Wiedereinscheren auf den rechten Fahrstreifen drehte sich sein Fahrzeug im Kreis wonach er geradeaus von der Fahrbahn abkam.

PKW dreht und überschlägt sich mehrfach im Graben

Im Graben und Böschungsbereich überschlug sich der SUV dann zweimal seitwärts, bevor er auf die Straße zurückschleuderte und abermals in den Grünstreifen rutschte. Entgegen der Fahrtrichtung kam das Fahrzeug schlussendlich im Graben zum Stehen.

Fahrer wird schwer verletzt, Feuerwehr befreit ihn

Bei dem Unfall wurde der Fahrer mittleren Alters nach ersten Angaben der Rettungskräfte schwer verletzt. Zur Unfallstelle hatte die Rettungsleitstelle den Rettungsdienst mit Notarzt sowie die Feuerwehren Borgloh und Hilter alarmiert. Da der Notarzt vor Ort eine Wirbelsäulenverletzung vermutete, wurde der Fahrer von den Einsatzkräften der Feuerwehr patientenschonend durch den Kofferraum seines Fahrzeugs gerettet. Ziel dieser Rettungsmethode ist es, unnötige Bewegungen und ein Verdrehen der Wirbelsäule zu vermeiden.

Plötzliche Glätte ist Ursache für Unfall

Durch den Unfall wurde die Fahrbahn stark verschmutzt, sodass sie von Gras und Erde gereinigt werden musste. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Bielefeld zunächst voll- und später der Hauptfahrstreifen gesperrt.

Als Ursache sieht die Polizei Glätte, da die Fahrbahn zum Unfallzeitpunkt mit Schnee nach einem Schauer von Schneeregen belegt war. Anzeichen für andere Ursachen hatten die Beamten vor Ort nicht.

AFP

Reifenstecher im Osnabrücker Widukindland unterwegs

Irrer Reifenstecher im Schinkel Polizei sucht weitere Opfer und bittet dringen
Irrer Reifenstecher im Schinkel Polizei sucht weitere Opfer und bittet dringen

Am vergangenen Wochenende kam es im Widukindland zu Sachbeschädigungen an mehreren Pkw. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter.

Teilweise alle vier Reifen zerstochen

Möglicherweise der gleiche Täter zerstach dabei zum Teil alle vier Reifen von geparkten Autos. Betroffen waren ein VW Passat im Friesenweg, ein Hyundai i10 im Luhrmannsweg, ein Opel Corsa im und ein Renault Twingo sowie ein Volvo 940 an der Bremer Straße (beide standen in Nähe der Einmündung zur Goldkampstraße).

Hinweise zu verdächtigen Personen nimmt die Polizei Osnabrück entgegen. Telefon: 0541-3273203.

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AFP

HASEPOST bringt aktuelle Nachrichten jetzt direkt auf den Facebook-Messenger

HASEPOST Facebook Messenger
HASEPOST Facebook Messenger

Manchmal ist es schwierig bei all den Nachrichten auf Facebook den Überblick zu behalten. So ähnlich dachte wohl auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, als er Anfang Januar 2018 ankündigte in den kommenden Wochen den Algorithmus für den News-Feed so umzugestalten, dass persönliche Nachrichten wieder deutlich vor Nachrichten von Unternehmen und Medien präsentiert werden.

Wie kommen Nachrichten noch zu den Lesern?

Was nach Kundenorientierung und „zurück zu den Wurzeln des Erfolgs“ klingt, ist aber vor allem auch der Versuch noch mehr Geld zu verdienen.
Das ist natürlich vollkommen legitim, bedeutet aber auch, dass Medien zukünftig dafür bezahlen sollen, um weiterhin prominent bei Facebook angezeigt zu werden.

„Leiden“ (und bezahlen) werden vor allem diejenigen Medien, die in der Vergangenheit viele Likes eingesammelt haben, aber tatsächlich an ihren „Fans“ vorbeischreiben oder sie durch Bezahlschranken von ihren eigentlichen Seiten fernhalten. Bei diesen Medienanbietern stimmt das Verhältnis zwischen Fanbase (den x-Tausend, die mal ein Like dagelassen haben) und der Leser-Aktivität nicht immer. So gesehen brauchen wir von der HASEPOST uns eigentlich wenig Sorgen machen.
In den vergangenen 12 Monaten haben wir es ohnehin geschafft unsere „Abhängigkeit“ von Facebook – was die Anzahl der Abrufe auf unserer eigentlichen Website HASEPOST.de angeht – von deutlich mehr als 50% auf inzwischen unter 30% zu senken. Will sagen: Immer mehr Leser der HASEPOST rufen unsere Website direkt auf; noch dazu mehrfach täglich: Weil es sich lohnt!

Keine Angst vor Veränderungen!

Es sind aber doch noch fast 1/3 unserer Leser, die noch über Facebook zu uns kommen. Wie oben beschrieben, wird die angekündigte Algorithmus-Änderung von Facebook die HASEPOST vermutlich nicht so stark treffen, da wir über sehr aktive Leser verfügen (deshalb ist es übrigens für uns so wichtig, wenn Artikel fleissig ge-liked werden). Attraktiver Content wird auch in Zukunft noch prominent bei Facebook angezeigt.

Dennoch – und weil es auch sonst eine gute Sache ist – haben wir ab sofort einen Messenger-Service eingerichtet. Wer diesen Dienst über den Facebook-Messenger aktiviert (dazu reicht es uns per Messenger via Facebook eine Nachricht mit dem Wort „aktivieren“ zu senden), bekommt täglich mehrmals Hinweise (als Direktlink) auf neue und besonders interessante Artikel. Vor allem unsere lokalen (Osnabrück) Artikel, aber auch Nachrichten aus Deutschland und der Welt finden so direkt einen Weg auf die Smartphones und Messenger-Apps unserer Leser.

Hier kann der Service ganz einfach aktiviert werden:

 


 


Noch ein paar Antworten zu wichtigen Fragen:

Warum bietet die HASEPOST keinen WhatsApp-Service mehr an?

Tatsächlich war die HASEPOST im Frühjahr 2015 das erste lokale Osnabrücker Nachrichtenportal, das per WhatsApp aktuelle Nachrichten verbreitete.
Nach ungefähr einem Jahr haben wir diesen Service jedoch eingestellt und unsere bisherigen Abonnenten darüber informiert. Hintergrund war damals, dass es datenschutzrechtliche Bedenken gab (und immer noch gibt), weil wir als Publisher hier mit persönlichen Daten des Empfängers (insbes. der Handynummer) hantieren, ohne eine geeignete datenschutzrechtliche Einverständniserklärung nachweisen zu können.
Inzwischen gibt es einige gute Dienstleister, die uns diesen Job und die Problematik abnehmen könnten, aktuell planen wir jedoch keine Rückkehr zu WhatsApp.

Wie sieht es mit dem Datenschutz beim Facebook-Messenger aus?

Hier sind wir selbst lediglich Nutzer eines Services, der komplett innerhalb der Facebook-Infrastruktur erbracht wird (wie auch sonst bei Facebook-Kommentaren etc.).
Wir erhalten keine persönlichen Daten (zum Beispiel die Handynummer) unserer Leser, über dem, was sie entsprechend der Facebook-AGB freigeben. Wir bekommen auch keinen Zugriff auf Freundeslisten etc. Also ist dies unter Datenschutz-Aspekten eine saubere Sache; wenn man nicht grundsätzlich ein Problem mit Facebook hat.

Was kostet mich (den Leser) dieser Service?

Ganz einfach: Nichts! Von den Kosten für den Internetzugang mal abgesehen, gibt es hier nichts, was irgendwie in Rechnung gestellt wird – weder von uns noch von Facebook.

Wie kann ich den Service aktivieren?

Entweder ganz einfach über die Funktion hier in der Mitte der Seite, oder einfach per Messenger das Wort „aktivieren“ an die HASEPOST schicken.

Wie kann ich den Service de-aktivieren?

Einfach per Messenger das Wort „beenden“ an die HASEPOST schicken.

AFP

Älterer Mann stolperte vor PKW – Iburger Straße zeitweise stadtauswärts gesperrt

Unfall Iburger Straße
Unfall Iburger Straße

Am Montagabend gegen 19 Uhr wurde auf der Iburger Straße ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt.

Nach ersten Angaben von Zeugen vor Ort wurde der Fußgänger, ein älterer Mann, von einem PKW erfaßt. Der Senior soll, so der Zeuge, kurz am Gehwegrand stehengeblieben sein, geriet dann ins Straucheln und fiel unvermittelt auf ein stadtauswärts fahrendes Auto, das noch versuchte nach links auszuweichen.

Rentner bei Unfall schwer verletzt

Nach ersten Einschätzungen der Beamten vor Ort erlitt der Rentner bei dem Unfall schwere Verletzungen, das Unfallopfer soll aber nach dem Unfall noch ansprechbar gewesen sein.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde das Unfallfahrzeug durch die Polizei beschlagnahmt und sichergestellt.

Die Iburger Straße, die Teil der Bundesstraße 68 ist, wurde in Fahrtrichtung stadtauswärts zeitweise gesperrt.

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Foto: Laura Stevens

AFP

Mit diesem Bus beginnt im Herbst die elektrische Zukunft in Osnabrück

VDL Citea SLFA-181 Electric für Osnabrück
VDL Citea SLFA-181 Electric für Osnabrück

VDL, nie gehört? Dabei ist die VDL Bus & Coach bv ist so etwas wie ein versteckter Diamant unter den Industrieunternehmen unserer westlichen Nachbarn und wird in diesem Jahr zum Geburtshelfer für die Umstellung des Osnabrücker Personennahverkehrs von Mineralöl zu Watt, Volt und Ampere.

Anfang Dezember erhielten die Niederländer den Zuschlag für die Lieferung von 13 elektrisch angebtriebenen Gelenkbussen. Nachdem bis vergangenen Woche keiner der in der europaweiten Ausschreibung unterliegenden drei Wettbewerber Einspruch gegen die Vergabe eingelegt hatte, machten die Stadtwerke nun die Partnerschaft und die weiteren Schritte öffentlich und bestätigten, dass es dabei bleibt, noch in diesem Jahr die E-Busse auf die Straße zu bringen.

VDL, E-Bus für Osnabrück
Im Profi recht schnittig: Der E-Bus für Osnabrück

Hersteller produziert für BMW auch Mini und den X1 SUV

Marcel Jacobs (Commercial Director von VDL Bus & Coach) präsentierte am Montag vor einem kleinen Kreis von lokalen Pressevertretern nicht nur den modernen Elektrobus, mit dem Osnabrück schon zum Jahresende in die elektrische Zukunft surren wird, sondern auch gleich das Unternehmen, das vielen Osnabrückern vielleicht kein Begriff ist, aber schon jetzt mit einigen – allerdings herkömmlichen – Bussen auf Osnabrücker Straßen unterwegs ist.

Die komplett in Familienbesitz befindliche VDL-Unternehmensgruppe umfasst inzwischen fast 100 Tochterunternehmen, beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter weltweit und produziert unter anderem für BMW verschiedene Versionen des Mini und den Geländewagen BMW X1.

Wird die Linie 41 zur „Metrobuslinie M1“?

Für Osnabrück werden im ersten Schritt 13 Elektrobusse vom Modell VDL Citea SLFA-181 Electric bestellt, die bis zum Jahresende auf die Straße sollen und auf der ersten rein elektrischen Linie 41 zwischen Düstrup und Haste unterwegs sein werden.
Auf einigen Entwürfen, die den Pressevertretern am Montag gezeigt wurden, war auch von einer „Metrobuslinie M1“ zu lesen. Im Gespräch mit unserer Redaktion gaben sich Vertreter der Stadtwerke hierzu noch recht einsilbig, aber eine spezielle Namensgebung für die Buslinien, die sukzessive in den kommenden Jahren auf Elektroantrieb umgestellt werden, scheint durchaus denkbar.

VDL, Stadtwerke Osnabrück AG, Elektrobus, VOS
Freuen sich über die zukünftige Zusammenarbeit: Frank Otte (Stadtbaurat, Stadt Osnabrück), Dr. Stephan Rolfes (Vorstand Verkehr, Stadtwerke Osnabrück), Marcel Jacobs (Commercial Director von VDL Bus & Coach)

Bald werden weitere 18 Elektrobusse bestellt

Dem niederländischen Partner kommt bei der Elektrifizierung in der ersten Phase die Rolle als Systemlieferant zu. Das bedeutet – und war für die Stadtwerke bei der Ausschreibung auch erst einmal Neuland – dass ein Partner sowohl für die Busse, wie auch für die Ladeinfrastruktur an den Endhaltestellen zuständig ist. Zusätzlich werden die Partner aus den Niederlanden im Rahmen des mehr als 11 Millionen Euro schweren Auftrags notwendige Schulugen bei den Mitarbeitern übernehmen und den Betriebshof mit 14 Schnellladestationen ausrüsten.
Die Ausschreibung für die nächste Bestellung, dann für 18 Elektrobusse, wird bereits vorbereitet. VDL kündigte am Montag an, auch bei dieser Bestellung gerne den Zuschlag zu erhalten. Angesichts laufender europäischer Harmonisierungen bei der Ladetechnik werde angestrebt die Infrastrukturkomponenten offen auch für Fahrzeuge anderer Hersteller zu halten, betonte Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes.

Über die Innenausstattung wird noch entschieden

Noch ein kleines Geheimnis, auch für die Stadtwerke selbst, ist die zukünftige Innenausstattung der modernen Busse. Hier soll in den kommenden Wochen mit Hochdruck zusammen mit dem Hersteller nach der für Osnabrück und die Osnabrücker richtigen Konfiguration gesucht werden.
Stadtwerke-Vorstand Rolfes will vor allem darauf achten, dass es genügend „Freiraum“ gibt, damit vom Rollstuhl bis zum Elektroroller auch die begleitenden Mobilitätshilfen mit an Bord genommen werden können. Grundsätzlich offen zeigte sich Rolfes auch für WLAN in den Bussen, wollte hierzu aber noch keine abschließende Aussage machen. Wichtig beim drahtlosen Internet sei, dass es auch „Schülerfest“ ist – also nicht gleich „in die Knie“ geht, wenn bis zu 100 buspendelnde Schüler gleichzeitig auf ihrem Smartphone einen Dateidownload starten.

 

AFP

Osnabrücker Buchhandlung Wenner nimmt nun auch Bestellungen per WhatsApp entgegen

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WhatsApp

Onlineshopping war gestern – die inhabergeführte Buchhandlung Bücher Wenner aus der Großen Straße geht seit Jahresbeginn einen Schritt weiter und ermöglicht ab sofort auch die Bestellung via WhatsApp-Nachricht.

Mit diesem neuen Service sei man die erste und bisher einzige Buchhandlung in Osnabrück, die diesen Kommunikationsweg anbietet, erklärte das Unternehmen am Montag gegenüber unserer Redaktion.

Kunden können sich sowohl über den Lieferstatus von bestellten Titel mittels WhatsApp informieren lassen, als auch Fragen zu Büchern stellen oder diese direkt bestellen.

Buch-Cover abfotografieren und ab die E-Post

Der ganze Vorgang kann ganz einfach durch das Zusenden eines abfotografierten Covers geschehen. Schüler oder Studenten können so direkt aus dem Hörsaal innerhalb von Sekunden alle geforderten Titel ordern. Bücher, die in Anzeigen, Magazinen, Schaufenstern gesehen werden, können blitzschnell bestellt werden.

Bei Wenner ist man überzeugt davon, dass annähernd 20 Jahre nachdem die E-Mail in den Alltag des Buchhandels Einzug gehalten hat, den richtigen Schritt weiter zu gehen. Die Buchhandlung sieht diesen Service als Reaktion auf die mobile Kommunikation gerade der jüngeren Kunden und gestalten den Buchkauf damit so schnell und so einfach wie kein anderes Unternehmen.

Wenner liefert im Stadtgebiet mittels Fahrradkurier

Bereits seit vergangenem Jahr bietet Wenner die schnelle Lieferung von online bestellten Büchern mittels Fahrradkurier im Stadtgebiet an. Zusammen mit den traditionellen Stärken in persönlicher Beratung und großer Auswahl stellt sich Bücher Wenner mit dieser Neuerung für die Veränderungen im Einzelhandel auf.

Zu erreichen ist der neue Service von Bücher Wenner per WhatsApp unter
+49 541 33 103 0.

AFP

Feuer im Restaurant Nokta am alten Osnabrücker Güterbahnhof [Update]

Feuerwehr Osnabrück
Symbolbild Feuerwehr

Gegen 00:46 Uhr in der Nacht zu Montag wurde die Feuerwehr auf das Gelände am alten Güterbahnhof gerufen.

Löscharbeiten dauern an

Nach ersten Informationen der regionalen Leitstelle ist ein Feuer im türkischen Restaurant Nokta ausgebrochen. Zum Zeitpunkt dieser Meldung (01:10 Uhr) dauerten die Löscharbeiten noch an.

Seit Donnerstag treibt ein Feuerteufel sein Unwesen in der Osnabrücker Neustadt. Die unheimliche Brandserie begann mit einem angezündeten Müllcontainer an der Ecke Hamburger Straße / Franz-Lenz-Straße (Hasepark) und setzte sich in der Nacht zu Sonntag fort in Richtung Marienhospital.
Ob das Feuer am alten Güterbahnhof mit der Brandserie der vergangenen Tage in Verbindung steht, ist noch nicht bekannt.

[Update] Am Montagmorgen teilte die Pressestelle der Polizei ein paar zusätzliche Informationen mit. Demnach war es ein Passant, der gegen 00.40 Uhr eine starke Rauchentwicklung in dem Gebäude bemerkt hatte und den Notruf wählte. Als die Berufsfeuerwehr eintraf, war der Brand in den Räumlichkeiten zu diesem Zeitpunkt bereits nahezu erloschen. Durch die Hitzeeinwirkung und die Verrußung wurde das Inventar stark beschädigt, so dass ein Betrieb des Restaurants derzeit nicht mehr möglich ist.

Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Gebäude. Der Schaden wurde auf etwa 400.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

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Titelfoto: Symbolbild Feuerwehr Osnabrück

AFP

Versinkt Osnabrück am Montag im „Superstau“?

B68 bei Haste, Stau
Kommentar: Ist es Pendlern noch möglich in Osnabrück zu arbeiten?

Das könnte „ein mittelschweres Chaos geben“ schreibt ein Leser als Facebook-Kommentar zu einer Meldung, die am Sonntagnachmittag von den Westfälischen Nachrichten (WN) aus Münster verbreitet wurde – und die vor allem auch Osnabrück und die Osnabrücker schwer treffen wird.

Nach Informationen der westfälischen Tageszeitung ist es den Spezialisten am Wochenende nicht gelungen den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten und die an der Dütebrücke geplante „Zerschneidung“ des Baukörpers rechtzeitig fertigzustellen.

Der eigentliche „Schnitt“ soll demnach wohl gelungen sein, doch das Anpressen eines Stahlgerüsts bereitete am Wochenende unerwartete Probleme.

Sperrung erst am Montag um 15 Uhr beendet?

Nach der ursprünglichen Planung sollte die Autobahn A1 am Montagmorgen um 5 Uhr wieder freigegeben werden. Nun gehen die Straßenbauer davon aus erst gegen 15 Uhr den Abschnitt zwischen Bramsche und dem Kreuz Lotte/Osnabrück wieder freigeben zu können.

Bereits am Wochenende hatte die Sperrung zu einem merklichen Anstieg des Verkehrs auf den Wällen geführt. Der Verkehr leidet aktuell ohnehin unter einer Baustelle am Hasetor, die erst wenige Tage vor der Sperrung des Lotter Kreuzes eingerichtet wurde, obwohl die anstehende Sperrung der Autobahn im Vorfeld bekannt war.

AFP