Manchmal ist es schwierig bei all den Nachrichten auf Facebook den Überblick zu behalten. So ähnlich dachte wohl auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, als er Anfang Januar 2018 ankündigte in den kommenden Wochen den Algorithmus für den News-Feed so umzugestalten, dass persönliche Nachrichten wieder deutlich vor Nachrichten von Unternehmen und Medien präsentiert werden.

Wie kommen Nachrichten noch zu den Lesern?

Was nach Kundenorientierung und „zurück zu den Wurzeln des Erfolgs“ klingt, ist aber vor allem auch der Versuch noch mehr Geld zu verdienen.
Das ist natürlich vollkommen legitim, bedeutet aber auch, dass Medien zukünftig dafür bezahlen sollen, um weiterhin prominent bei Facebook angezeigt zu werden.

„Leiden“ (und bezahlen) werden vor allem diejenigen Medien, die in der Vergangenheit viele Likes eingesammelt haben, aber tatsächlich an ihren „Fans“ vorbeischreiben oder sie durch Bezahlschranken von ihren eigentlichen Seiten fernhalten. Bei diesen Medienanbietern stimmt das Verhältnis zwischen Fanbase (den x-Tausend, die mal ein Like dagelassen haben) und der Leser-Aktivität nicht immer. So gesehen brauchen wir von der HASEPOST uns eigentlich wenig Sorgen machen.
In den vergangenen 12 Monaten haben wir es ohnehin geschafft unsere „Abhängigkeit“ von Facebook – was die Anzahl der Abrufe auf unserer eigentlichen Website HASEPOST.de angeht – von deutlich mehr als 50% auf inzwischen unter 30% zu senken. Will sagen: Immer mehr Leser der HASEPOST rufen unsere Website direkt auf; noch dazu mehrfach täglich: Weil es sich lohnt!

Keine Angst vor Veränderungen!

Es sind aber doch noch fast 1/3 unserer Leser, die noch über Facebook zu uns kommen. Wie oben beschrieben, wird die angekündigte Algorithmus-Änderung von Facebook die HASEPOST vermutlich nicht so stark treffen, da wir über sehr aktive Leser verfügen (deshalb ist es übrigens für uns so wichtig, wenn Artikel fleissig ge-liked werden). Attraktiver Content wird auch in Zukunft noch prominent bei Facebook angezeigt.

Dennoch – und weil es auch sonst eine gute Sache ist – haben wir ab sofort einen Messenger-Service eingerichtet. Wer diesen Dienst über den Facebook-Messenger aktiviert (dazu reicht es uns per Messenger via Facebook eine Nachricht mit dem Wort „aktivieren“ zu senden), bekommt täglich mehrmals Hinweise (als Direktlink) auf neue und besonders interessante Artikel. Vor allem unsere lokalen (Osnabrück) Artikel, aber auch Nachrichten aus Deutschland und der Welt finden so direkt einen Weg auf die Smartphones und Messenger-Apps unserer Leser.

Hier kann der Service ganz einfach aktiviert werden:

 


 


Noch ein paar Antworten zu wichtigen Fragen:

Warum bietet die HASEPOST keinen WhatsApp-Service mehr an?

Tatsächlich war die HASEPOST im Frühjahr 2015 das erste lokale Osnabrücker Nachrichtenportal, das per WhatsApp aktuelle Nachrichten verbreitete.
Nach ungefähr einem Jahr haben wir diesen Service jedoch eingestellt und unsere bisherigen Abonnenten darüber informiert. Hintergrund war damals, dass es datenschutzrechtliche Bedenken gab (und immer noch gibt), weil wir als Publisher hier mit persönlichen Daten des Empfängers (insbes. der Handynummer) hantieren, ohne eine geeignete datenschutzrechtliche Einverständniserklärung nachweisen zu können.
Inzwischen gibt es einige gute Dienstleister, die uns diesen Job und die Problematik abnehmen könnten, aktuell planen wir jedoch keine Rückkehr zu WhatsApp.

Wie sieht es mit dem Datenschutz beim Facebook-Messenger aus?

Hier sind wir selbst lediglich Nutzer eines Services, der komplett innerhalb der Facebook-Infrastruktur erbracht wird (wie auch sonst bei Facebook-Kommentaren etc.).
Wir erhalten keine persönlichen Daten (zum Beispiel die Handynummer) unserer Leser, über dem, was sie entsprechend der Facebook-AGB freigeben. Wir bekommen auch keinen Zugriff auf Freundeslisten etc. Also ist dies unter Datenschutz-Aspekten eine saubere Sache; wenn man nicht grundsätzlich ein Problem mit Facebook hat.

Was kostet mich (den Leser) dieser Service?

Ganz einfach: Nichts! Von den Kosten für den Internetzugang mal abgesehen, gibt es hier nichts, was irgendwie in Rechnung gestellt wird – weder von uns noch von Facebook.

Wie kann ich den Service aktivieren?

Entweder ganz einfach über die Funktion hier in der Mitte der Seite, oder einfach per Messenger das Wort „aktivieren“ an die HASEPOST schicken.

Wie kann ich den Service de-aktivieren?

Einfach per Messenger das Wort „beenden“ an die HASEPOST schicken.