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Das Ende einer Verfolgungsjagd: Polizei entdeckt riesige Drogenplantage

Cannabis Plantage
Das Ende einer Verfolgungsjagd: Polizei entdeckt riesige Drogenplantage

Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd am 17. Januar (HASEPOST berichtete) kann die Polizei nun einen spektakulären Fahndungserfolg melden. Kiloweise Drogen und eine Halle voller Cannabis-Pflanzen.

Mit einer Festnahme endeten am Donnerstag letzter Woche mehrere Durchsuchungen der Osnabrücker Polizei im benachbarten Nordrhein-Westfalen. Wie bereits berichtet, sollte am späten Nachmittag des 17.01.2017 ein grauer Audi Kombi durch eine Funkstreife in Osnabrück angehalten werden. Die Insassen des Fahrzeugs gaben daraufhin Gas und rasten stadtauswärts in den südlichen Landkreis. Im Rahmen der Verfolgungsfahrt wurden mehrere Polizeiwagen durch den Fahrer des Audi absichtlich gerammt und Straßensperren von diesem umfahren. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.

Hinweise führten zu Herforder (28)

Im Verlauf der Verfolgungsjagd raste der mit gefälschten Kennzeichen versehene Audi teils mit über 100 km/h durch Wohnsiedlungen und gefährdete dabei auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Letztendlich gelang es dem Fahrer im Bereich Wellingholzhausen, seine Verfolger abzuschütteln. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei führten auf die Spur eines 28-jährigen Mannes aus Herford. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse hatten Durchsuchungen an der Wohnanschrift des Herforders sowie in Lemgo und Ibbenbüren durch Drogenfahnder und des Unfalldienstes zur Folge.

„Drogenbaron“ hortete Bargeld und Drogen

In der Wohnung des Mannes fanden die Einsatzkräfte etwa 15.000 Euro Bargeld sowie in dessen Auto circa 1,2 Kilogramm Amphetamin und knapp 360 Gramm Marihuana. Darüberhinaus durchsuchten die Ermittler eine von dem Beschuldigten angemietete Halle in Ibbenbüren, in welcher der verunfallte und teilweise bereits reparierte Audi A6 Kombi sichergestellt werden konnte. Zudem fanden die Beamten auf dem Anwesen circa 3 Kilogramm Marihuana, mehrere hundert Ecstasytabletten und 2,5 Liter flüssiges Amphetamin. In einer weiteren Halle in Lemgo wurden die Ermittler noch einmal fündig: in dem Gebäude befand sich eine professionelle Cannabis-Indoorplantage mit etwa 400 Pflanzen sowie weitere Fahrzeugteile des beschädigten Audi A6.

Der Porsche ist auch weg

Ein in Krefeld abgestellter Porsche Cayenne des Beschuldigten wurde von der Polizei ebenfalls sichergestellt, da zu vermuten ist, dass dieser aus dem Erlös von Drogengeschäften bezahlt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Herforder dem Haftrichter vorgeführt, der den Mann in Untersuchungshaft schickte.

Foto: Polizei Osnabrück

AFP

Mann klammerte sich an abfahrende Nordwestbahn

Nordwestbahn Abfahrt
Symbolbild NordWestBahn, Christian Liebscher, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Um noch rechtzeitig zu einem Gerichtstermin in Osnabrück zu kommen, hat sich am Dienstagmorgen ein 28-Jähriger im Hauptbahnhof Oldenburg an eine abfahrende NordWestBahn geklammert. Der Mann wollte seinen Zug nicht verpassen – nun kommt neuer Ärger mit der Justiz auf ihn zu.

Um pünktlich bei einer Gerichtsverhandlung in Osnabrück zu sein, hat ein Bahnreisender heute Morgen alles unternommen um seinen Zug nicht zu verpassen.

Eiliger Mann hängte sich an abfahrenden Zug

Weil der Mann zu spät am Bahnsteig war, hatte der Zug der Nordwestbahn schon die Türen geschlossen und bereits beschleunigt. Kurz entschlossen hängte sich der Mann an der Außenseite des Führerstandes um den Zug aufzuhalten.

Durch sein unüberlegtes Verhalten hätte der Mann leicht zwischen Bahnsteig und Zug rutschen können. Der Triebfahrzeugführer bemerkte aber die gefährliche Situation und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Dadurch wurde niemand verletzt.

In Osnabrück wartete die Bundespolizei

Der Mann durfte noch zusteigen und mit nach Osnabrück fahren. Dort erwartete ihn aber bereits eine Streife der Bundespolizei. Den 28-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Foto: Christian Liebscher, Lizenz: CC BY-SA 3.0

AFP

Trinkenstied 09/2017

Trinkenstied Osnabrück
Trinkenstied 09/2017

Was geht ab? In der Woche nach Ossensamstag ist es in Osnabrück ja traditionell eher etwas ruhiger. Eine gute Gelegenheit, mal die Neueröffnungen der letzten Wochen Revue passieren zu lassen. Und da sticht eine Location besonders hervor, die sich zwar leider etwas außerhalb des Osnabrücker Stadtgebietes befindet, aber seit ihrer Neueröffnung am 04. Januar für reichlich Furore gesorgt hat. Die Rede ist von der Lotter Bierbar (hier bei Facebook) an der Bahnhofstraße 4 in Alt-Lotte, fast direkt unterhalb des Stadions, in dem morgen Abend die Sportfreunde Lotte gegen Borussia Dortmund antreten. Der neue Betreiber Michael Rott hat die sehr gemütlich eingerichtete Gaststätte von Jörg Lücke übernommen, der mit seinem Konzept einer gediegenen Burgerbraterei in Lotte nicht so richtig glücklich geworden ist und jetzt wieder auf seine alte Leidenschaft, die Vermarktung von innovativen Werbekonzepten, konzentriert. Der neue Betreiber setzt den Fokus jetzt wieder voll auf Kneipe, inklusive Raucherraum mit der Möglichkeit zum E-Dart spielen. Die Lotteraner haben die Entscheidung für den Betrieb einer klassischen Kneipe in ihrer Ortsmitte dankbar angenommen. Den auch in den Ausläufern des berühmt-berüchtigten Kreises Steinfurt bekommt die Bevölkerung immer stärker das Kneipensterben zu spüren. Da ist die Lotter Bierbar eine positive Ausnahme. 

In Osnabrück hingegen gibt es seit 14 Tagen eine weitere Shisha-Bar. Unter dem Namen Café Foresta (hier bei Facebook) hat in den Räumlichkeiten der ehemals äußerst beliebten Gaststätten Klöntreff bzw. Piccolo Inn eine coole Lounge aufgemacht. Innen ist alles auf schick und modern getrimmt worden. Die Fans einer zünftigen Wasserpfeife wird das freuen, der altehrwürdigen Osnabrücker Kneipenkultur ist diese Entwicklung allerdings nicht gerade förderlich.

Denn auch das Cuabar am Kamp (hier bei Facebook), ganz früher auch mal als Sockenschuß bekannt, wird Anfang März einem gründlichen Relaunch unterworfen. Aus der Sportsbar wird ein Café u.a. mit einem reichhaltigen Frühstücksangebot. Für notorische Kneipengänger sind das natürlich nicht so gute Nachrichten.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Irgendwann wird bestimmt auch in Osnabrück wieder eine klassische Kneipe neu aufmachen. Wir halten Euch auf dem laufenden. Bis dahin: Prösterchen…

Für Hinweise auf Neueröffnungen oder Aktionen in der Gastronomie sind wir immer sehr dankbar. Schickt uns alles, was interessant sein könnte, entweder per E-Mail info@hasepost.de oder unter Fax 0541/20280379. In dringenden Fällen könnt ihr uns auch gerne unter 0541/20280370 anrufen.

Illustration: Raisa Sagdejeva @ Hookah Bliss, Lizenz: GFDL

AFP

Sportfreunde Lotte bereiten sich auf DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund vor

Die Sportfreunde Lotte spielen am Dienstag, 28. Februar, 20.45 Uhr, im DFB-Pokal Viertelfinale gegen Borussia Dortmund. Hier sind nochmal alle wichtigen Informationen zusammengefasst.

Im Bereich der Jahnstraße stehen knapp tausend Parkplätze zur Verfügung. Für die VIP- Gäste, Anhänger des BVB und weitere Heimfans gibt es im Bereich des Kornwegs zusätzlich über tausend Parkplätze. Auch in der Daimlerstraße befinden sich zahlreiche Parkplätze. Von dort ist das FRIMO Stadion fußläufig zu erreichen (weniger als ein Kilometer entfernt). Die ausgewiesenen Parkplätze sollten genutzt werden, da im Ort der ruhende Verkehr überwacht und bei Verkehrsbehinderung oder -gefährdung auch abgeschleppt wird. Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Ab 17 Uhr wird die Lengericher Straße im Bereich zwischen der Hagenbergstraße und der Jahnstraße gesperrt. Die Sportfreunde bitten die Zuschauer, dieses bei ihrer Anreise zu berücksichtigen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Aufgrund der allgemeinen Verkehrssituation empfehlen die SFL wenn möglich eine Anreise mit dem Fahrrad.

Keine Karten? Die ARD wird das Spiel live im Ersten Programm übertragen.

Keine Abendkasse

Eine Abendkasse wird es am Dienstag nicht geben, da alle Kartenkontingente erschöpft sind. Für die Aufwertung von ermäßigten Tickets auf Vollzahlerkarten ist im Heimbereich eine Upgradekasse geöffnet. Auch Schiedsrichterkarten sind dort erhältlich. Die Mitnahme von Taschen und Rucksäcken ins FRIMO Stadion ist untersagt. Es gibt keine Verwahrmöglichkeiten vor Ort. Die Stadiontore öffnen um 18.45 Uhr. Die Cafeteria wird am Dienstag nicht frei zugänglich sein, da sie als zusätzlicher VIP-Raum an diesem Abend genutzt wird. Für ausreichend Cateringstände und Toiletten ist gesorgt.

 

Foto: Mathias Bigge, Lizenz: CC BY 2.5

AFP

Kommentar: Ossensamstag, Jahrmarkt, Flohmarkt und Einzelhandel in Osnabrück

Nachtflohmarkt in Osnabrück (Archivbild 2017)
Nachtflohmarkt in Osnabrück (Archivbild 2017)

Kommentar

Was haben der Ossensamstag, die Jahrmärkte an der Halle Gartlage, die Osnabrücker Nachtflohmärkte und sogar der Einzelhandel in Osnabrück gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts? Nein, das stimmt nicht! Sie standen oder stehen vor großen Umwälzungen. Beim Ossensamstag ist der Wandel gelungen, auch wenn früher mehr Menschen auf der Straße gefeiert haben.

Auch an diesem Ossensamstag wurde wieder daran erinnert, wie viel besser doch früher alles war. Damals, als noch Hunderttausende entlang des Karnevalsumzugs standen, sich ein Zug aus mehr als 100 Wagen bereits um 11:11 Uhr (wann sonst?) in Gang setzte und bis in die Nacht in der Altstadt gefeiert wurde. Und schon vor Wochen geriet der seit Jahren kränkelnde Jahrmarkt in die Schlagzeilen, weil erst die Schausteller und nun auch die SPD für einen neuen Standort plädieren.

Die 80er Jahren wird es nie wieder geben

Seien wir beim Osnabrücker Karneval doch mal ehrlich. Die Zeiten, als die Große Straße noch brechend voll war mit Menschen und vor allem Kindern, die waren nicht unbedingt besser und es wird sie so nie wieder geben. Und das vor ein paar Jahrzehnten propevolle Einsatzbusse zwischen Neumarkt und dem Jahrmarkt an der Halle Gartlage pendelten, war hauptsächlich ein Ausdruck des Mangels an Alternativen in der Freizeitgestaltung – jedenfalls aus heutiger Sicht.

„Mein Gott, wir hatten doch nichts“; teilweise trifft das tatsächlich auch auf die 80er Jahre zu. Wir hatten sonst nicht viele Möglichkeiten zu feiern. Und wir waren auch rein zahlenmäßig mehr; viel mehr junge Menschen.
Es war die Zeit der geburtenstarken Jahrgänge. Natürlich gab es da einfach mehr Kinder und Jugendliche, die teils auch sehr exzessiv den Karneval zum Anlass nahmen mal so richtig zu feiern und ihren Eltern der Kriegsgeneration zu zeigen, wie sie sich das Leben vorstellen.
Es gab auch einfach weniger Alternativen. Bevor es Netflix gab, musste erstmal das Kabel- und Privatfernsehen Einzug in die Wohnzimmer halten. Vom Internet und Videospielen, die mehr Grafik als ein paar bunte Klötzchen lieferten,  ganz zu schweigen.
Freizeitparks gab es schon in den 80er Jahren, aber das waren seinerzeit oft noch aufgemotzte Märchenwälder – oder der Vogelpark in Walsrode.
So und nicht anders sah die Zeit aus, als zehntausende Cowboys, Clowns und Indianer gemeinsam den Ossensamstag feierten – und der Jahrmarkt ein weiteres der ansonsten wenigen Highlight des Jahres war.
Wer konnte sich damals schon Flugreisen leisten? Zeltlager im Sauerland war in den 80er Jahren für viele Jugendliche die Realität. Es geht heute mehrmals täglich und zu Ticketpreisen oft unter 100 Euro vom FMO direkt nach Mallorca, hätte das jemand in den 80er Jahren für möglich gehalten? Wer „die Sau rauslassen“ will, setzt sich heute einfach in den Flieger statt auf diesen einen Samstag im Vor-Frühling zu warten. Popcorn gibt es inzwischen aus der Mikrowelle und eine virtuelle Achterbahnfahrt auf der Playstation gibt es das ganze Jahr über.

Der Karneval lebt weiter – nur nicht mehr so sichtbar

Wen wundert es, wenn heute ein paar bunte Wagen und Schunkelmusik nicht mehr die ganz großen Massen mobilisieren? Dabei lebt der Karneval und der Frohsinn weiter in Osnabrück! Er fällt nur vielleicht an diesem einen Tag und zum Höhepunkt der närrischen Saison nicht mehr so auf. Unzählige Sitzungen zahlreicher Karnevalsvereine finden auch weiterhin statt – und das zwischen dem 11. November und dem unvermeidlichen Aschermittwoch. Es ist nur alles ein wenig überschaubarer aber dennoch nicht weniger reizvoll geworden.

Der Jahrmarkt hat Konkurrenz von allen Seiten

Und genau da liegt die Chance und das Vorbild für den Jahrmarkt, in der Akzeptanz des Wandels. Ein Wandel, der eine Abkehr vom großen Volksfest über zwei Wochen bedeuten wird.
Auch für gebrannte Mandeln und Karussellfahrten hat sich die Zeit gewandelt. Die beiden „anderen Osnabrücker Volksfeste“, also die Maiwoche und der Weihnachtsmarkt, wurden über die Jahre immer größer und attraktiver. Und natürlich haben sich für die Schausteller auch sonst die Rahmenbedingungen massiv geändert. Genau wie der Ossensamstag konkurriert der Jahrmarkt mit zusätzlichem Wettbewerb.
Wenn im Sommer inzwischen gleich zwei Weinfeste vor dem Rathaus stattfinden, dazu noch ein Bierfest und diverse andere Afrika- und sonstige Kulturfeste… wer nimmt da noch einen Jahrmarkt an der Grenze zwischen Gartlage und Schinkel wahr?

Jahrmarkt Osnabrück

Der Nachtflohmarkt ist ein Kind von eBay & Co.

Der Flohmarkt – inzwischen ganz offiziell „Nachtflohmarkt“ – ist wie der Ossensamstag ein weiteres Beispiel des gelungenen Wandels. Irgendwann in den späten 90er Jahren war das Thema „Verkaufen und Kaufen“ für den Flohmarkt in den Hintergrund getreten. Wer bestimmte Ausgaben eines Lustigen Taschenbuchs für seine Sammlung sucht oder günstig Omas altes Aussteuer-Porzellan verkaufen will, der schaut seither bei eBay.
Die beiden Osnabrücker Flohmärkte reagierten vollkommen ungesteuert durch Politik und Verwaltung auf die Konkurrenz durch das Internet und wandelten sich zum Nachtflohmarkt.
Samstagabends den „Claim“ abstecken, alles aufzubauen, eine Decke darüber legen, zum Schlafen zurück nach Hause: so funktionierte das bis in die frühen Nullerjahre. Verkauft wurde erst ab dem frühen Sonntagvormittag. Irgendwann wurde nur noch in der Nacht zu Sonntag getrödelt. Die erste Antwort der Stadt auf diesen Trend: Bußgelder und Verbote. Doch es wurde weiter in der Nacht getrödelt.
Die Flohmarktbesucher kamen fortan vor allem nur noch um einen unterhaltsamen Samstagabend zu verbringen – der Flohmarkt ist zum Event geworden.
Seit einigen Jahren wird inzwischen schon in der Nacht wieder abgebaut.
Erst als sich der Flohmarkt bereits faktisch von selbst zum Nachtflohmarkt gewandelt hatte, reagierte die Stadt, änderte den Namen und erlaubt seither offiziell das zuvor lange Jahre verbotene Handeln in den Nachtstunden.

Von Ossensamstag und Nachtflohmarkt lernen

Was können Schausteller, Politik und Verwaltung vom Ossensamstag und vom Nachtflohmarkt lernen? Der Jahrmarkt muss damit beginnen wieder ein Bedürfnis zu stillen und erkennen was die Leute nicht mehr wollen. Die eher unansehnliche Fläche zwischen Viehauktionshalle und Eisenbahnstrecke ist jedenfalls kein Ort mehr, zu dem die Menschen kommen wollen.
Ein Jahrmarkt der Zukunft muss zu den Menschen kommen, also in die Innenstadt. Er wird vermutlich kleiner sein (Vorbild: Ossensamstag) und er wird womöglich nur noch ein enges Zeitfenster haben (Vorbild: Nachtflohmarkt), dann hat er eine Chance!
Aber eines wird er auch müssen: Der Jahrmarkt wird eine Stärke herausarbeiten müssen, die so kein anderes Volksfest in der Stadt zu bieten hat. Das können besonders spektakuläre Fahrgeschäfte sein oder ein kulinarisches Angebot (vielleicht Streetfood), das es in der Form dann nur zusammen mit dem Jahrmarkt geben wird. Hier sind die Schausteller gefragt die richtige Antwort zu finden. Die Stadt sollte – wie beim Flohmarkt – „nur reagieren (auf die Vorschläge der Profis, also der Schausteller), aber bitte nicht „agieren“. Verwaltungsvorgaben und Regularien haben schon beim Flohmarkt nicht funktioniert, als man versuchte durch Verbote den Verkauf in den Nachtstunden zu untersagen.

Auch beim Einzelhandel muss „reagiert“ werden

Und was hat das mit dem Stichwort „Einzelhandel“ zu tun, das oben in der Überschrift steht? Auch hier werden Politik und Verwaltung „reagieren“ müssen.
Reagieren bedeutet beim Thema Einzelhandel, sich sehr genau anzuschauen, was die relevanten Einflussgrößen für den Handel sind. Und dabei gibt es neben dem naheliegenden Thema Onlinehandel auch noch Aspekte wie ein geändertes Konsumverhalten und den demographischen Wandel.
Wenn man erkennt und akzeptiert, dass Menschen ihre Grundversorgung immer mehr online abwickeln und das Shopping in der Innenstadt vor allem durch ihr Freizeitverhalten bestimmt wird, dann macht es keinen Sinn mehr auf noch mehr Ladenflächen und den zweiten Standort eines schon längst in der Innenstadt vertretenen Filialisten zu setzen. Dann muss der vorhandene Einzelhandel gestärkt werden und bestehende Leerstände müssen schnell wieder durch neue Geschäfte bezogen werden.
Versuche mit unnötigen Neubauten und windigen auswärtigen Geschäftemachern die Immobilienproblematik zusätzlich anzuheizen, sollten endgültig beendet werden. Der Einzelhandel ist da wie der Ossensamstag, der Nachtflohmarkt und der Jahrmarkt: Er muss fokussierter werden.

Die Zeit des Wachstums ist vorbei – Spezialisierung und Reagieren auf Kundenwünsche ist die Lösung.

 

AFP

Osnabrücker Ossensamstag aus der Sicht der Polizei

Konfetti
Osnabrücker Ossensamstag aus der Sicht der Polizei

Eine grundsätzlich positive Bilanz konnte die Polizei nach dem diesjährigen Ossensamstag ziehen. Wir haben die aktuellen Zahlen in Bezug zu ein paar älteren Zahlen gesetzt.

Etwa 20.000 Besucher feierten auf den Straßen der Hasestadt. Im Vergleich zu den 80er Jahren, wo noch mehr als 100.000 Besucher gezählt wurden, deutlich weniger. Der historisch größte Dämpfer war sicherlich die Verlegung des Ossensamstag auf den frühen Nachmittag.
2011, im letzten Jahr des vormittäglichen Karnevalstreibens (es ging immer um 11:11 Uhr los) wurden noch rund 50.000 Besucher gezählt. Allerdings auch deutlich mehr negative Folgen verzeichnet, wie die Statistik zeigt.

Ossensamstag ohne minderjährige „Alkoholleichen“

Auch in diesem Jahr hatten wieder viele Teilnehmer zu stark dem Alkohol zugesprochen und mußten ärztlich versorgt werden. Erfreulich dabei war, dass keine alkoholisierten Minderjährigen in der Sanitätsstelle behandelt werden mußten. 2011 zählte die Polizei noch 13 minderjährige Alkoholopfer, und selbst im ersten Jahr der Verlegung des Ossensamstag auf den Nachmittag, im Jahr 2011, wurden 14 Jugendliche hauptsächlich wegen Alkoholkonsum behandelt.
Insgesamt mussten in diesem Jahr 32 Personen ärztlich versorgt werden, davon wurden zehn direkt in Krankenhäuser gebracht. Im Jahr 2011 mussten noch 43 Menschen behandelt werden, wie viele davon ins Krankenhaus gefahren wurden ist nicht bekannt.

Kurios: 2011, 2012 und auch 2017 lag der höchste gemessene Promillewert bei 2,4 Promille, in diesem Jahr kam ein 27-Jähriger auf diesen „Spitzenplatz“.

„Polenböller“ am Theater gezündet

Insgesamt kam es in diesem Jahr zu 12 Körperverletzungen, zu mehreren Sachbeschädigungen, Widerstand und Beleidigungen. Am Theater wurde ein „Polenböller“ gezündet, der Täter dazu konnte ermittelt werden. Die Polizeibeamten erteilten 30 Platzverweise und stellten bei 89 Personen die Identität fest. Zahlreiche Jecken feierten in der Osnabrücker Altstadt bis in die frühen Morgenstunden.
Neben Einsatzkräften vom THW (137), Feuerwehr (78), Sanitätsdienst (92), Stadt Osnabrück (71) waren auch zahlreiche Polizeibeamte am närrischen Geschehen beteiligt.

AFP

Busverkehr am Ossensamstag: Neumarkt und Hasestraße ab 11:30 Uhr gesperrt

Verkehrsgemeinschaft Osnabrück an Ossensamstag
Stadtbus der VOS an Ossensamstag

Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) weist darauf hin, dass es auch in diesem Jahr während des Ossensamstag-Umzuges am kommenden Samstag zu Beeinträchtigungen im Busverkehr kommen wird. Aus Sicherheitsgründen wird die Hasestraße von Samstag, 25. Februar, 11:30 Uhr, bis Sonntag, 26. Februar, ca. 08:00 Uhr, gesperrt. Die Busse fahren in dieser Zeit die gewohnte Umleitung über den Wallring, die auch zu Zeiten der Maiwoche und des Weihnachtsmarktes gefahren wird. Der Neumarkt wird in der Zeit von 11:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die betroffenen Linien werden während der Sperrung in beiden Richtungen umgeleitet.

Information zu den Umleitungen
Ausführliche Informationen zu den Umleitungen erhalten Fahrgäste an den betroffenen Haltestellen, im Internet unter www.vos.info und in der persönlichen Beratung im Mobilitätszentrum am Neumarkt in Osnabrück von oder per Telefon (am Samstag von 10 bis 13 Uhr) unter 0541 / 2002 – 2211.

AFP

Mösers Meinung – Versuchslabor

Mösers Meinung - Versuchslabor
Mösers Meinung – Versuchslabor

Kolumne

Guten Abend,

Osnabrück ist in vielerlei Hinsicht eine Stadt der etwas anderen Art. Von hier ging der Westfälische Frieden aus, der den deutschen Landen nach einem verheerenden dreißig Jahre währenden Krieg wieder etwas Ruhe brachte; von hier machte sich Erich Maria Remarque auf in die große weite Welt, um einen Roman zu schreiben, der hinter der Bibel zu den meistverkauften Büchern in der ganzen Welt gilt; hier gibt es einen Verein für Leibesübungen, der seine Fans seit vielen Jahrzehnten fast jede Saison in den Herzinfarkt treibt und hier lebten trotzdem vor wenigen Jahren sogar mal die glücklichsten Menschen in ganz Deutschland. Das alles macht Osnabrück nicht unbedingt zu einer Weltstadt, aber in der niedersächsischen Provinz ist man gezwungenermaßen auch schon mit wenig zufrieden. Was uns aber seit einiger Zeit deutlich vom Rest der Republik, wenn nicht sogar vom Rest der Welt deutlich unterscheidet, das ist der stoische Gleichmut, mit dem es die hier lebenden Bürger ertragen, daß ihre schöne und geschichtsträchtige Stadt nach und nach in ein großes Versuchslabor umgewandelt wird. 

Was vor zehn Jahren die Diskussion über ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen sowie in Gaststätten und Restaurants war, das ist im Jahr 2017 die Diskussion über ein Verbot der Nutzung des Automobils zu individuellen Zwecken. Die Stadt Stuttgart hat beschlossen, schon im nächsten Jahr Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge auszusprechen. Grund ist die angebliche Belastung der Luft durch Feinstaub. Den Lokalpolitikern in Osnabrück scheint dieses Vorgehen aber dann doch zu halbherzig zu sein. Hier wird gleich am ganz großen Rad gedreht, hier gibt man sich nicht mit ein paar lächerlichen Fahrverboten zufrieden. Flankiert von einer regionalen Tageszeitung, in der ein führender Lokalredakteur, der bezeichnenderweise ein begeisterter Sportradfahrer ist, Sätze schreibt wie: „Leute, die es schick finden, mit Sportauspuff und hohen Drehzahlen auf sich aufmerksam zu machen, gehören auf die Couch und nicht auf die Straße. (…) Im großen Gang bleiben und auf den Sprint zwischen zwei Ampeln verzichten, das bringt schon was. Wer so fährt, kommt auch mit Tempo 30 klar. Die anderen fordern es heraus, dass sie geblitzt werden.“, wird in Osnabrück permanent versucht, ein Klima der Autofeindlichkeit zu erzeugen und unter der Zuhilfenahme von Fake News Autofahrer als schwere Umweltsünder und Bedrohung für eine lebenswerte Innenstadt darzustellen. Ein Förderer dieser in Teilen des Osnabrücker Establishments verbreiteten Geisteshaltung ist leider auch der Stadtbaurat Frank Otte. Nach Erlangung der Fachhochschulreife im zarten Alter von zwanzig Jahren(!) und anschließendem zehnjährigen Studium(!!) in den Bereichen „Bauingenieurwesen“ und „Architektur“ sowie diversen Nebentätigkeiten im Baugewerbe machte der Mann schließlich eine steile Karriere in der öffentlichen Verwaltung, die vor vier Jahren beinahe schon im ersten Anlauf in der Ernennung zum Stadtbaurat der Stadt Osnabrück gipfelte. Nachdem es mit der ersten Ernennung trotz überaus intensivem Studiums mangels ausreichender Qualifikation nicht klappte, und erst die Stellenausschreibung nach unten korrigiert nachgebessert werden musste, beweist Otte in dem im zweiten Anlauf erreichten Amt, neben einem ausgeprägten Sinn für Humor auch eine ausgesprochen starke Neigung zur Selbstironie und Satire. Denn obwohl die Arbeitsschwerpunkte des Stadtbaurats in der Stadtverwaltung unter anderem die Förderung der Mobilität sowie die Stärkung des Handels- und Gewerbestandortes sind, läßt Frank Otte seit 2013 nichts unversucht, um grade diese für das Wohlergehen einer Kommune außerordentlich wichtigen Dinge lahmzulegen. Dafür ist ihm so ziemlich jedes Mittel recht. Mit Unterstützung seiner grünen Parteifreunde im Stadtrat und der ihn scheinbar vergötternden SPD sowie einiger kleinerer Parteien, die augenscheinlich wohl auch mal an Entscheidungen mit einer gewissen Tragweite beteiligt werden wollen, hat er Osnabrück zu einem Versuchslabor für eine Verkehrspolitik gemacht, die man ruhigen Gewissens als haarsträubend bezeichnen kann. Das vor Jahren geäußerte Interesse eines Investors an der Errichtung eines Einkaufscenters am Neumarkt wird ohne Rücksicht auf Verluste dazu genutzt, diese wichtige Verbindungsachse zwischen Nord und Süd für den individuellen PKW-Verkehr komplett zu sperren. Daß das Interesse des vermeintlichen Investors mittlerweile erlahmt zu sein scheint, interessiert dabei niemanden mehr, schon gar nicht den Stadtbaurat, der aber im Rahmen seines Aufgabenbereichs schon längst Alternativen zu der unsinnigen Neumarktsperrung hätte aufzeigen müssen. Stattdessen wird munter weiter herumexperimentiert. Der gesamte Nordwesten Osnabrücks steht seit vielen Monaten im Stau, wie jeden Morgen aufs Neue in den Verkehrsnachrichten zu hören ist. Und nun will sich die Stadt Osnabrück auch noch an einem sogenannten Modellversuch für Tempo 30 beteiligen, um an ausgewählten Straßenabschnitten die Wirkung von Tempo 30 auf die Lärm- und Schadstoffbelastung untersuchen zu lassen. Kostenpunkt: landesweit schlappe 700.000 Euro, die allerdings vom Land Niedersachsen bereitgestellt werden. Der umtriebige Volker Bajus von den Grünen soll schon seine Kontakte genutzt haben, um eine Mehrheit für dieses Projekt zu organisieren. Dafür ist Geld da, dafür wird sich engagiert, da wird soviel Herzblut investiert, daß man sich als Osnabrücker Bürger dann doch fragt, warum an anderer Stelle in dieser Stadt so gut wie nichts vorangeht.

Seit vielen Jahren hat sich im Stadtgebiet kein namhaftes Unternehmen mehr niedergelassen. Mit viel Glück konnte zumindest ein Teil der bei der Karmann-Insolvenz verlorengegangenen Arbeitsplätze gerettet werden, weil sich Volkswagen bereiterklärt hat, das hochmoderne Karmann-Werk, das auf dem Silbertablett präsentiert wurde, zu übernehmen. Ohne Unterstützung der Landesregierung wäre dort bis heute nichts passiert. Bei Kabelmetal sind Arbeitsplätze akut gefährdet, dem Einzelhandel wird durch die immer schwierigere Erreichbarkeit der Innenstadt das Leben schwer gemacht. Doch der Stadtbaurat, dessen Tätigkeitsschwerpunkt wohlgemerkt unter anderem die Stärkung des Handels- und Gewerbestandortes ist, tut so, als wäre alles in bester Ordnung. Und tummelt sich, statt sich seinen Kernaufgaben zu widmen, lieber auf Nebenkriegsschauplätzen oder ficht Scharmützel mit Religionsgemeinschaften, die ihm nicht passen. Wenn die lokale Tageszeitung dann auch noch dieses Verhalten lobpreist und eine Politik, die weder vorausschauend noch nachhaltig ist, sondern einzig und allein auf eine Verteufelung des Automobils zielt, als die einzig mögliche Alternative für Osnabrück darstellt, dann wundere ich mich immer wieder aus Neue, daß die Bürger diesen ganzen Kuddelmuddel noch hinnehmen. Da mag jede Menge Resignation mit im Spiel sein. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß Osnabrück zunehmend von Studenten dominiert wird. Die sind auf das Auto nicht unbedingt angewiesen und müssen ihr Geld nach abgeschlossenem Studium auch nicht zwingend in Osnabrück verdienen. Sonst würden sie die gegenwärtigen Entwicklungen sicherlich mit äußerster Skepsis betrachten. Denn die Zeche für diese autofeindliche Politik und die Umwandlung Osnabrücks in ein riesiges Versuchslabor müssen andere zahlen: die, die immer schon hier waren und die auch weiterhin hier bleiben wollen oder müssen. Nicht die vermeintlichen Verwaltungsexperten, nicht die Bauplaner und schon gar nicht die Politiker. Zahlen müssen immer die, die am schwächsten sind – die Bürger. 

Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein Wochenende, an dem es nichts zu mösern gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

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Fall geklärt: Die Geschichte vom „weißen Transporter“ in Osnabrück

weisser Bulli, VW Transporter
Symbolbild, M 93, CC BY-SA 3.0

Die Geschichte um einen „weißen Transporter“, der erst in der Nähe eines Kinderspielplatzes und später am VfL-Stadion gesehen worden sein soll, sorgte Anfang der Woche für Aufsehen in der Hasestadt. Am Freitagnachmittag konnte die Osnabrücker Polizei den Fall aufklären.

Die Spekulationen schossen vor allem in den sozialen Medien ins Kraut. So wurde über Whatsapp eine angeblich authentische Meldung verbreitet, die von den Medien unterdrückt werden würde. Angeblich sei eine Schülerin vom Ratsgymnasium auf dem Schulweg „gekidnappt“ und erst Stunden später im Schinkel wieder auf freien Fuß gesetzt worden. In unterschiedlichen Abwandlungen dieser Geschichte waren sich einige Osnabrücker in einer Sache ganz sicher: Polizei und Presse sagen uns nicht die Wahrheit.
Auch wurden diverse Nationalitäten ins Spiel gebracht. So waren bei Facebook einige Mitmenschen davon überzeugt: So ein Transporter, obwohl die Polizei explizit auf ein Wuppertaler Kennzeichen hingewiesen hatte, müsse ja im Balkan zugelassen sein.

„Geschichtenerzähler“ erwartet eine Strafanzeige

Die Wahrheit ist viel profaner: Jemand hatte sich eine Geschichte ausgedacht und damit die Polizei auf eine falsche Spur gesetzt. „Durch Ermittlungsarbeit“, so Polizeisprecherin Anke Hamker, konnte die Geschichte jedoch als das enttarnt werden was sie war: Eben nur eine Geschichte.
Den Urheber dieser Story erwartet nun eine Anzeige wegen Vortäuschen einer Straftat, so Hamker gegenüber unserer Redaktion.
Die Pressesprecherin betont, dass die Polizei jedem Hinweis und jeder Anzeige nachgehen muss, dazu ist sie gesetzlich verpflichtet.

In dem vorliegenden Fall haben sich die Beamten ganz bewusst entschieden nicht mit allen angeblichen Details an die Öffentlichkeit zu wenden. Wie sich nun herausgestellt hat: Eine richtige Entscheidung.

 

Symbolbild: © M 93 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 (DE)

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Spooky: Schweigendes Schulkind mitten in der Nacht am Schölerberg gesehen

Schulkind, Nacht, Geist
Spooky: Schweigendes Schulkind mitten in der Nacht am Schölerberg gesehen

In der Nacht zu Freitag, gegen 03.10 Uhr, machte ein Osnabrücker Autofahrer an der Bushaltestelle Großer Fledderweg eine ungewöhnliche Beobachtung. Die Polizei sucht nun Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können.

An der Bushaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt stand nach Angaben des Autofahrers ein etwa 8-jähriger Junge. Er soll eine dunkelblaue Jacke mit hellen farbigen Streifen getragen haben und einen dunklem Rucksack oder Schulranzen bei sich gehabt haben.

Kind verschwand schweigend in Nebenstraße

Der Autofahrer hielt an und fragte das Kind, was es dort mache und dass es für die Schule doch noch etwas früh sei. Der Junge drehte sich weg, nahm sein Handy und ging in die Straße Am Galgesch. Dem Autofahrer kam die Sache komisch vor und er informierte die Polizei.
Trotz intensiver Nachsuche konnte das Kind nicht mehr angetroffen werden. Hinweise, die zur Aufklärung der Sache beitragen können, nimmt die Polizei unter 0541/ 327 2115 oder 0541/ 327 3603 entgegen.

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Symbolbild

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