Die Seehund-Eltern Biene und Max haben zum vierten Mal Nachwuchs bekommen. In der Nacht zu Montag wurde ein Weibchen geboren, das von den Pflegern den Namen „Greetje“ bekam. Sie ist wohlauf und bereits das vierte Jungtier der beiden Seehunde.
„Zum Ende der Schwangerschaft war Biene schon deutlich anzusehen, dass sie Nachwuchs erwartet – sie war schon recht rund und träge in den letzten Tagen“, erklärt die Tierpflegerin Priska Henning-Lippe. Die werdende Mutter hatte sich in den Tagen vor der Geburt zunehmend zurückgezogen und weniger gefressen. Die eigentliche Geburt bekam aber niemand mit, denn als die Pfleger am Montag zur Arbeit kamen, schwamm die kleine Greetje bereits mit ihrer Mama im Wasser. Die Geburt von Seehunden verläuft in der Regel schnell, denn sie gebären während der Ebbe auf Sandbänken und kehren schon mit der nächsten Flut ins Wasser zurück.
Warum das Wasser im Becken trübe ist
Derzeit befindet sich die kleine Familie noch in einer Eingewöhnungsphase. Mutter und Jungtier kommen alle paar Stunden an Land, damit Greetje trinken kann. „Biene ist eine großartige Mutter“, freut sich Hennig-Lippe. „Sie ist sehr liebevoll und hat immer ein Auge auf die Kleine“. Auch Seehund-Vater Max zeigt reges Interesse an seinem Nachwuchs, allerdings möchte die Mutter noch vermehrt ihre Ruhe haben und scheucht ihn weg. Das wird sich in ein paar Wochen aber ändern, dann können alle drei zusammen spielen. Da der Zoo den Tieren etwas Zeit für sich geben will, wird das Wasserbecken nur zum Teil gereinigt und ist trübe geworden. „Normalerweise wechseln die Seehunde das Becken, wenn wir eines sauber machen. Biene möchte das aber momentan nicht, und da sie und Greetje alle paar Stunden an Land gehen müssen, können wir das Wasser nur maximal zur Hälfte ablassen und reinigen“, erklärt die Pflegerin. Das Medical Training findet in etwas abgespeckter Form aber trotzdem statt, da es zum Alltag der Tiere gehört.
Vater Max beim Medical Training
Vom schlanken Jungtier zum kleinen Moppel
Jetzt heißt es für Greetje erstmal zunehmen, und das schnell. In den ersten sechs Wochen werden Seehunde von ihren Müttern gesäugt. Damit sie schnell zulegen und Reserven bekommen, hat die Muttermilch einen Fettanteil von ungefähr 45%. So kann das Jungtier sein Geburtsgewicht in kurzer Zeit mehr als verdoppeln. Danach wird sie anfangen Fisch zu fressen. „Das ist am Anfang schon ziemlich süß. Sie weiß noch nicht genau, was sie mit dem Fisch anfangen soll und spielt damit und schubst ihn durch die Gegend“, sagt Henning-Lippe lächelnd. Erst nach und nach lernt sie den Fisch als Nahrung zu verstehen.
Dieses süße Spektakel könne Besucher während der Fütterungszeiten um 10.40 Uhr und 15.30 Uhr erleben, wenn auch erst in ein paar Wochen. Wer so lange nicht warten will, der kann mit ein bisschen Glück Mutter und Tochter beim Säugen auf dem Trockenen erleben.
Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte der VfL Osnabrück am Freitag sein Team für die kommende Saison. Mit neuem Ausrüster (Puma) und einem Wettanbieter als neuem Trikotsponsor gehen die Lila-Weißen in die Saison 2018/2019.
Meppen-Tickets ab Sonntag erhältlich
Ab Sonntag, passend zur Saisoneröffnung an der Bremer Brücke, startet der Vorverkauf für das mit Spannung erwartete Auswärtsderby beim SV Meppen am 05. August um 14 Uhr.
Ab Sonntag, 22. Juli, ab 14 Uhr bis einschließlich Dienstag, 24. Juli, 18 Uhr werden die Tickets ausschließlich im Fanshop an der Bremer Brücke exklusiv an Dauerkartenbesitzer und Mitglieder gegen Vorlage der Jahreskarte (Käuferdaten sind im System hinterlegt, falls noch keine Dauerkarte postalisch zugestellt wurde), oder des Mitgliedsausweises verkauft. Das Vorkaufsrecht besteht darüber hinaus für alle noch aktiven VfL-Crowdfunder.
Pro Fan besteht die Möglichkeit, je zwei Tickets zu erwerben, Mehrfachkäufe für gleichzeitige Dauerkarteninhaber und Mitglieder sind ausgeschlossen. Jeder Dauerkarteninhaber, jedes Mitglied und jeder Crowdfunder, der die VfL-Saisoneröffnung besucht, kann sich also bereits seine Derby-Tickets sichern.
Restkarten ab 25. Juli im freien Verkauf
Ab Mittwoch, den 25. Juli werden alle bis dahin nicht abgesetzten Eintrittskarten im freien Verkauf erhältlich sein. Insgesamt steht dem VfL Osnabrück ein Kontingent von rund 1.200 Eintrittskarten zur Verfügung.
Sitzplatzkarten für das Derby gegen den SV Meppen werden zum Preis von 25 Euro angeboten (geringes Kontingent, nur Vollzahler), Stehplatztickets kosten 10 Euro für Vollzahler und 9 Euro für ermäßigungsberechtige Personen wie Schüler, Jugendliche (bis einschl. 17 Jahre), Studenten, Rentner und Schwerbehinderte.
Testspiel-Tickets ab sofort erhältlich
Am kommenden Samstag empfängt der VfL Osnabrück den ambitionierten belgischen Zweitligisten Royale Union St. Gilloise Brussels zur Generalprobe vor dem Ligastart gegen die Würzburger Kickers am 28. Juli. Tickets sind ab sofort erhältlich.
Allen Fans wird am Samstag die GiroLive-Nordtribüne zur Verfügung stehen. Die Bremer Brücke öffnet ab 13 Uhr.
Ticketpreise:
– Vollzahler: 10 EUR
– Ermäßigt: 5 EUR
– Kinder: 2 EUR
Ermäßigungsberechtigt sind: VfL-Mitglieder, Jugendliche bis einschl. 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Erwerbslose, Schwerbehinderte. Ein entsprechender Nachweis ist beim Eintritt ins Stadion vorzulegen!
Außerdem erhalten Dauerkarteninhaber eine Karte zum ermäßigten Preis! Falls die Dauerkarte noch nicht postalisch angekommen ist, gilt auch ein Rechnungsbeleg oder ein Kassenbon als Nachweis. Ebenso ist es möglich, die Dauerkarte der vergangenen Saison als Ermäßigungsnachweis vorzuzeigen.
Mountainbiker im Wald (Symbolbild) / Foto: USAF, CC
Viele Schäden durch illegale Nutzung der Wälder
Kontrollen im Wald gegen Downhillfahrer: Der Landkreis Osnabrück wird in Abstimmung mit Kommunen, Forstämtern und Polizei in den weiteren Sommermonaten wieder Kontrollen im Wald durchführen, um illegale Mountainbike-Fahrer zu überführen.
Wie schon im vergangenen Jahr werden bei Verstößen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Hintergrund: Nach dem Niedersächsischem Feld und Forstordnungsgesetz ist das Fahren im Wald abseits von Wegen nicht erlaubt. Durch das Downhillfahren quer durch Waldbestände im Privat- und Landesbesitz werden immer wieder Waldboden und Baumwurzeln beschädigt.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Ein Traum vieler Deutsche: Nur vier Tage die Woche arbeiten gehen und dann drei Tage die Seele baumeln lassen. Die Chefs dieser Welt dürften von dieser Idee aber eher nicht so angetan sein. Denn immerhin liegt die Vermutung nah, dass bei einem fehlenden Arbeitstag auch die Produktivität der Firma sinkt. Es scheint aber, als sei diese Annahme tatsächlich falsch.
Das neuseeländisches Unternehmen Perpetual Guardian testete acht Wochen lang die 4-Tage-Woche. Die Angestellten erhielten dabei einen vollen Lohnausgleich und dürften dementsprechend begeistert von der Idee gewesen sein. Begleitet wurde das Experiment von einem Forscherteam der Auckland Universität um eine objektive Analyse zu garantieren.
Motivation und Zufriedenheit stiegen
Bei dem Experiment bestand das Risiko eines stark erhöhten Stresslevels der Angstellten bei dem Versuch die selbe Menge an Arbeit mit einem Tag weniger Zeit zu bewältigen. Jedoch trat tatsächlich das Gegenteil davon ein: Die Motivation und Zufriedenheit der Angestellt steigerten sich. Das Stresslevel der Mitarbeiter sank von 45% auf 38%, während sich das Engagement von 68% auf 88% steigerte. Der Geschäftsführer Andrew Barnes verzeichnete das Experiment als vollen Erfolg und will sich dafür einsetzten, die 4-Tage-Woche dauerhaft umzusetzen.
Der Erfolg weckt Interesse
Nachdem das Ergebnis des Experiments durch die neuseeländischen Nachrichten ging, erhielt Barnes Anrufe von anderen neuseeländischen Unternehmen. Diese waren äußerst interessiert und überlegen nun selbst die 4-Tage-Woche in ihren Unternehmen umzusetzen. So zum Beispiel das Unternehmen Yellow, dessen Geschäftsführer Darren Linton angab, die Ergebnisse auch bei Yellow anzuwenden, sollten sie sich als erfolgreich herausstellen. Auch Phillipa Gimmillaro, Leiter der Personalabteilung von Sudima Hotels & Resorts, zeigte großes Interesse an den Ergebnissen. „Für uns sind unsere Mitarbeiter wie eine Familie und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist wichtig“, erklärte Gimmillaro.
Der Enthusiasmus anderer neuseeländischer Unternehmen lässt hoffen, dass die Welle des Interesses auch auf andere Länder überschwappt und das vielleicht sogar bis nach Deutschland. Denn auch hier wären wohl viele Angestellte begeistert davon, etwas mehr Zeit für die Familie zu haben.
Für einige Jahre, bis 2006, und aktuell wieder wegen Produktionsproblemen bei abgasarmen Motoren, hat auch der Automobilhersteller Volkswagen die 4-Tage Woche eingeführt. Hintergrund war bei den Wolfsburgern immer die Alternative ansonsten Mitarbeiter entlassen zu müssen.
Rund 82 Kilo Lebensmittel werfen wir Deutschen pro Person und Jahr in den Müll – bei Firmen, Supermärkten und Restaurants ist die Zahl noch deutlich höher. Die App „Too good to go“ möchte etwas gegen diese Verschwendung tun. Die Redaktion der Hasepost hat den Test gemacht:
Richtig bekannt wurde „too good to go” Ende 2017, als die Gründer einen Auftritt bei der Gründerserie “Höhle der Löwen“ hatten. Damals konnten sie für ihre Erfindung einen Rekord-Deal abschließen. Für eine Millionen Euro stiegen alle fünf Jurymitglieder ein, denn die Idee überzeugte sie: Mit der App kann man für günstiges Geld gegen Ladenschluss in Restaurants vergünstigte Lebensmittel kaufen – und sie so vor der Tonne retten.
Was die Zuschauer in der Ausstrahlung nicht erfuhren: Der Deal mit den prominenten Finanziers scheiterte im Verlauf der Nachverhandlungen. Doch das aus Dänemark nach Deutschland expandierende Startup floriert auch ohne die Kapitalspritze und schreibt seine Erfolgsgeschichte nun ohne Maschmeyer & Co fort.
Dem Essen die Wertschätzung zurückgeben
Ziel der Gründer, die inzwischen in acht Ländern aktiv sind, ist es dem Essen die Wertschätzung zurückzugeben und Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten. Das Konzept ist kein Gegenentwurf zu den Tafeln und soll diesen auch nicht die Grundlage entziehen. Die Tankstellenkette Q1 ist zum Beispiel auch weiterhin ein Partner der Osnabrücker Tafel, rettet zusammen mit Too Good To Go aber täglich frisch zubereitete Ware vor der Entsorgung.
Doch wie funktioniert die App (hier zum Download) genau und was bekommt man für sein Geld? Die Redaktion der Hasepost hat bei allen vier in Osnabrück teilnehmenden Partnern den Test gemacht.
Wie funktioniert die App?
Der Aufbau der App ist denkbar einfach. Mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort kann man sich anmelden, und bekommt dann auf einer Karte aller Partner angezeigt, die bei „Too good to go“ mitmachen (Dafür sollte die GPS-Funktion im Smartphone aktiviert sein). In Osnabrück sind das die „Bäckerei Welp“, die „Oase in der Tankstelle Q1“, „Nordsee“, sowie die Filialen der „SuperBioMärkte“.
Klickt man auf einen der Betriebe wird einem angezeigt, was für „Boxen“ man für welchen Preis bekommen kann. Wir entscheiden uns für eine Obst & Gemüse Tüte von einem SuperBiomarkt für 3,90 €, eine Bäckertüte von „Bäckerei Welp“ für 2,50 € und für je ein Hauptgericht und eine Snackbox von „Nordsee“ (3,00 € und 2,90 €) und der „Oase in der Tankstelle Q1“ (3,90 € und 2,50 €). Als wir alles zusammen hatten und mit unseren Einkäufen zurück in die Redaktion fuhren, füllte das alles zusammen eine komplette Klappbox aus – für zusammen 18,70 €.
Beim Bezahlen fällt der erste Minuspunkt auf: Man muss immer im Voraus bezahlen und das geht auch nur via PayPal oder Kreditkarte, andere Methoden sind aktuell nicht möglich. Falls mal keine Portion übrig bleiben sollte, wird die Bestellung storniert und man erhält das Geld zurück.
Das sind unsere Einkäufe – eine komplette Klappbox voll für unter 20 Euro
Die Abholung
Jedes der vier Geschäfte hat Abholzeiten, zu denen man eine Boxen bekommen kann. Bei den „SuperBioMärkten“ muss man genau aufpassen, denn die verschiedenen Filialen haben unterschiedliche Zeiten. Am längsten kann man sein Essen an der „Oase in der Tankstelle Q1“ bekommen: Jederzeit zwischen 16-20 Uhr. Beim der „Bäckerei Welp“ und „Nordsee“ hat man nur jeweils ein Zeitfenster von 30 Minuten. Sollte man zu spät kommen, hat man keinen Anspruch mehr auf die Ware. Wir steuern zuerst die Bäckerei an, um unsere Bäckertüte abzuholen. Die Verkäuferin wusste sofort Bescheid und händigte uns Brot und Brötchen aus. Danach nur noch den virtuellen Beleg aus der App vom Geschäft entwerten lassen und fertig. Auch in den anderen Geschäften verlief die Abholung des Essen problemlos. Allerdings: Beim Bäcker und dem Biomarkt konnten wir nicht entscheiden, welche „Reste“ wir bekommen. Hat man nun Unverträglichkeiten, oder mag bestimmte Sachen einfach nicht, dann hat man Pech.
Bei der Q1-Tankstelle und Nordsee wurde uns die Wahl gelassen, welche der Reste wir gerne mitnehmen würden – das hat uns besser gefallen.
Was bekommt man für sein Geld – und schmeckt das?
All unsere Abholungen eingetütet ging es zurück in die Redaktion und Bestandsaufnahme machen. Was bekommt man wo für sein Geld und schmeckt das noch?
SuperBioMarkt
Alles in einer Tüte vom SuperBioMarkt
Wir starten mit unserer Obst & Gemüse Tüte für 3,90 € vom SuperBioMarkt in der Mönkedieckstaße (Dodesheide). Wir bekamen Schnittlauch im Topf, drei Möhren, zwei Bananen, zwei Äpfel, eine Paprika, einen kleinen Salatkopf und ein Bund Radieschen. Die Paprika zeigt schon leichte Zeichen von Altersschwäche und muss zügig verbraucht werden. Alles andere ist in einem guten Zustand und wird sich problemlos noch ein paar Tage halten. Besonders begeistert sind wir vom Schnittlauch im Topf – denn an ihm kann man noch lange Freude haben. Trotzdem erscheint uns der Preis relativ hoch, besonders da wir nicht mit aussuchen konnten, was wir haben wollten. Im Vergleich zu nicht Bio-Obst & Bio-Gemüse ist die Ersparnis nicht sehr groß.
das gibt es für 3,90 Euro – aber alles bio
Für Liebhaber von Bio-Produkten, die auch beinahe alles gerne essen, lohnt sich das Angebot aber trotzdem, denn im Bio-Markt hätte man erheblich mehr für diese Tüte gezahlt.
Nordsee
Daumen hoch für die Nordsee-Snacktüte
Bei Nordsee haben wir uns per App ein warmes Hauptgericht für 3 € bestellt. Positiv ist, dass wir hier aus den vorhandenen „Resten“ selber aussuchen durften. Es gab frittierten Lachs mit Spargelgemüse und Remoulade – auf den ersten Blick sah das Essen allerdings nichts besonders appetitlich aus. Auch der Geschmack konnte uns nicht überzeugen, denn der Fisch war leicht angebrannt und die Portion Gemüse recht klein. Die Snackbox für 2,90 € konnte dagegen wirklich überzeugen: Wir durften uns drei Teile aussuchen und entscheiden uns für einen Lachsbagel, einen Wrap und einen Garnelensalat. Preislich war diese Zusammenstellung ein Hammer, denn regulär hätte unsere Snackbox knapp 13 € gekostet.
Solala Hauptgericht von Nordsee (ein wenig zu gut durchgebraten)
Der Salat schmeckte lecker, der Bagel und der Wrap waren allerdings schon etwas trocken. Für den Preis lohnte sich die Snacktüte aber allemal, das Hauptgericht hingegen würden wir nicht wieder nehmen; deutliche Abzüge gab es dafür, dass der Fisch beim Hauptgericht angebrannt war.
Bäckerei Welp
Bunte Auswahl beim Bäcker Welp
Bei der Bäckerei Welp erhielten wir für 2,50 € ein kleines Brot und vier Brötchen, zwei sogar mit Körnern. Das Brot ist noch sehr frisch und lässt sich einfrieren, falls man es nicht in den nächsten Tagen verbrauchen kann. Die Brötchen schmecken auch noch ganz gut, sollten aber spätestens am nächsten Morgen gegessen werden, sonst werden sie hart. Schön wäre es gewesen, wenn wir uns aus den vorhanden Resten die Brötchen hätten selber aussuchen dürfen. Für 2,50 € haben wir aber eine große, leckere Tüte bekommen.
Oase in der Tankstelle Q1
Leckerer Eintopf von der Tankstelle
Bei der Q1-Tankstelle am Kurt-Schumacher-Damm holten wir uns ein Tagesgericht für 3,90 € und eine Snackbox für 2,50 €. Ein Pluspukt beim Hauptgericht: Die Tankstelle hat eine Wochenkarte, deswegen weiß man eigentlich schon vorher, was man bekommt. So kann man entscheiden, ob man die Lebensmittel wirklich mag und auch verträgt. Wir erhielten einen Gemüseeintopf mit Hähnchen und einen Aprikosenjoghurt. Der Preis ist relativ hoch, aber der Geschmack des Eintopfs kann uns überzeugen – richtig lecker, viel frisches Gemüse, reichlich Hühnchenfleisch und eine sehr große Portion! Der absolute Gewinner unseres Tests ist aber die Snackbox der Tankstelle. Für 2,50 € erhielten wir zwei belegte Baguettes, ein Croissant, ein Schokocroissant und eine Laugenstange. Bedenkt man die Preise, die sonst an Tankstellen für belegte Baguettes aufgerufen werden, ist das wirklich ein Schnäppchen und dazu noch sehr schmackhaft.
Das hat sich richtig gelohnt: Die Snackbox von Q1
Unser Fazit: „Too good to go“ ist eine wirklich tolle Idee, die helfen kann die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Nicht überzeugen konnte uns die Tüte vom Biomarkt, da sie verhältnismäßig teuer ist und man nicht mit aussuchen konnte. Auch das Hauptgericht von Nordsee ist bei unserem Geschmackstest durchgefallen. Die Bäckertüte von Welp aus Haste lohnt sich allemal, genau wie die Snackbox von Nordsee, aber die absoluten Gewinner sind die Gerichte der Q1-Tankstelle in der Weststadt. Man bekommt viel für sein Geld und alles war lecker.
Es wäre gut, wenn noch weitere Bezahlmöglichkeiten in die App integriert werden, falls man weder Kreditkarte noch PayPal hat. Und wenn in Zukunft noch mehr Betriebe bei „too good to go“ mitmachen, dann lohnt es sich richtig. Tolle Idee – Mehr davon!
Bevor jemand fragt: Die Lebensmittel wurden aus der Redaktionskasse bezahlt, es gab also kein Sponsoring – und alles wurde inzwischen verzehrt.
Während im benachbarten Münster bei verkehrsbehindernden Straßenbaustellen am Abend erst richtig angefangen wird zu arbeiten, machen Bauarbeiter in Osnabrück schon wieder Feierabend. Warum ist das so? Wir haben bei der Stadtverwaltung nachgefragt.
5 von 7 Sommerbaustellen werden in Münster nachts erledigt
Die Bürger Münsters dürfen sich über die Verlagerung zahlreicher Baustellen in die Nachtstunden freuen. Eine aktuelle Mitteilung der Stadtverwaltung Münster listet insgesamt sieben Baustellen für die Zeit rund um die Sommerferien auf, die mit lediglich zwei Ausnahmen in Nachtarbeit erledigt werden!
Parallel zu den Sommerbaustellen werden in Münster fünf bereits vor den Ferien begonnen Großbaustellen fortgesetzt.
Von den 13 Sommerbaustellen, die von der Stadtverwaltung Osnabrück rund um die Sommerferien eingeplant sind, wurde lediglich bei einer Baustelle Nachtarbeit angeordnet. Allerdings ist es auch nur ein einzelnes Gewerk – die Asphaltsanierung – die bei der als besonders üble Staufalle berüchtigten Fahrradweg-Baustelle am Wall in die Nachtstunden verlegt wurde.
Wir fragen unsere Leser:
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Verhindert das Gewerbeaufsichtsamt Nachtbaustellen?
Unsere Redaktion fragte bei der Osnabrücker Stadtverwaltung nach, warum auf Osnabrücker Straßenbaustellen nicht auch in den verkehrsarmen Nachtstunden gearbeitet wird? Dazu erklärte in Sprecher der Stadtverwaltung: „Nachtarbeit ist nur begrenzt möglich und muss vom Gewerbeaufsichtsamt genehmigt werden. Bei Straßenabschnitten an denen in größerem Umfang Wohnbebauung besteht, ist dies kaum möglich, da dann die Nachtruhe der Anwohner gestört wird. Ausnahmen sind hier lediglich für besondere Maßnahmen und wenige Nächte möglich. Dies ist zum Beispiel am Heger-Tor-Wall für die Erneuerung der Deckschicht vorgesehen. Bei den anderen städtischen Maßnahmen befindet sich Wohnbebauung im Nahbereich.“
Wurde Nachtarbeit überhaupt beantragt?
Offen bleibt die Frage, ob es von Seiten der Stadtverwaltung lediglich eine Annahme ist, dass das Gewerbeaufsichtsamt nächtliche Arbeiten untersagen würde?
Im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung der CDU Ratsfraktion erklärte Fachbereichsleiter Jürgen Schmidt im Februar erstaunlich offen, dass bei der Baustellenplanung regelmäßig lediglich „vermutet“ würde, dass Nachtarbeit nicht genehmigt wird, was bei den Bürgern im Ratssitzungssaal im Februar für erregte Zwischenrufe sorgte.
Schön warm war es in den vergangenen Wochen. Seit Mai wird Osnabrück von einem Sommer verwöhnt, der in diesem Jahr seinen Namen verdient, aber es wird noch heißer, wie aktuelle Prognosen ankündigen.
Nicht so gut sind die heissen Temperaturen für die Bäume, auch wenn der Naturschutzbund NABU anders als die Stadtverwaltung keinen Grund sieht sich um die Bäume zu sorgen und gelegentlich mal ein paar Eimer Wasser zu spenden. Und auch die Landwirte klagen über zu frühen und zu trockenen Sommer in diesem Jahr – für sie wird das Wetter existenzbedrohend. Das Osnabrücker Bierfest an diesem Wochenende und das Weinfest am ersten Augustwochenende dürfte aber profitieren, denn trockene Kehlen wollen geflutet werden.
Kachelmann prognostiziert Temperaturen über 30 Grad
Unser Leser Benny Schenk wies uns auf eine aktuelle Wetterprognose von Kachelmannwetter.de hin. Mit dem dort verwendeten Global US Standard berechneten die unabhängigen Meteorologen eine hone Wahrscheinlichkeit von Höchsttemperaturen deutlich über 30 Grad ab der Mitte der kommenden Woche.
Quelle: DWD
DWD erwartet Trockenheit bis in den August
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist mit seinem Ausblick auf die kommende Woche und bis in den frühen August hinein auf ähnlich hohe Spitzenwerte hin.
In dieser Woche sehen die DWD-Prognosen noch Temperaturen um 25 Grad und eine angenehme Abkühlung bei nächtlich durchziehender Bewölkung von deutlich unter 20 Grad. Am Samstag steigen die Temperaturen aber bereits in Richtung 30 Grad, unterbrochen von einer leichten Abkühlung und vielleicht sogar Schauern am Sonntag. Ab der kommenden Woche und bis Anfang August erwarten die DWD-Wetterfrösche im Trend dann auch Höchstwerte von deutlich über 30 Grad und ein Ausbleiben von weiteren Regenfällen im westlichen Niedersachsen.
Die Zweifel sind ausgeräumt: Sternekoch Frank Rosin (2**) entschuldigt sich bei seinem Osnabrücker Kollegen Thomas Bühner (3***) für seine Kollegenschelte.
Zuvor hatte es allerlei Verwirrung rund um echte und falsche Instagram- und Twitter-Accounts des TV-Kochs gegeben, der an seinem spanischen Urlaubsdomizil nicht für Rückfragen zur Verfügung stand und auch seine Managerin im Unklaren ließ.
„Erst denken, dann posten“ gibt sich Rosin selbst auf den Weg, nachdem er via Instagram eine rege Diskussion ausgelöst hatte und auch ordentlich Gegen-Shitstorm geerntet hatte. Die Entschuldigung kommt allerdings erst nach einem offensichtlichen Vertuschungsversuch. Sowohl das Posting bei Instagram wurde gelöscht und das Profilfoto ausgetauscht, was zu Spekulationen auch durch unsere Redaktion führte, ob es sich tatsächlich um den aus Dorsten stammenden Küchenchef als Urheber gehandelt hatte.
Rosin entschuldigte sich auch persönlich bei Thomas Bühner
Nach Informationen unserer Redaktion soll sich Frank Rosin auch persönlich bei Thomas Bühner entschuldigt haben. Auf Instagram erschien inzwischen ebenfalls eine Entschuldigung.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Auf unserer Erde kommt es ständig zu größeren und kleineren Beben des Bodens. Das ist normal, kann im schlimmsten Fall aber eine echte Katastrophe werden. Besonders dann, wenn die Menschen in den betroffenen Regionen zu spät gewarnt werden. Forschern gelang es jetzt die Messung von Erdbeben zu revolutionieren – mit Hilfe von Glasfaserkabeln.
Die genaue Aufzeichnung und Auswertung von Bodenbewegungen ist bis heute alles andere als leicht und hat sich in den letzten hundert Jahren kaum verändert. Gemessen wird mit einem so genannten Seismographen oder Seismometer. Er besteht vereinfacht gesagt aus einer trägen Masse, die an einer Federaufhängung befestigt wird. Kommt es nun zu Aktivitäten der Erde bleibt die Masse in Ruhe, ihr Gehäuse aber gerät in Schwingung. Die Messung erfolgt zwar präzise, allerdings lokal begrenzt. Was somit an Land schon ein Problem ist, das wird im Wasser zu einer echten Herausforderung.
Revolution durch Glasfaser
Einer Gruppe von Forschern ist kürzlich eine echte Revolution gelungen. Sie konnten zeigen, dass ganz normale Glasfaserkabel extrem genau seismographische Aktivitäten messen können. Der Grund: Sie werden mechanisch von den Bodenbewegungen verformt – leicht gestreckt, gedehnt oder zusammengedrückt. Strahlt man nun mit einem Laser in das Kabel, führt die Bewegung der kleinen Partikel in ihm zu einer veränderten Streuung des Lichts, die gemessen werden kann.
Messung über längere Distanzen
Eine britisch-italienische und eine deutsche Forschergruppe konnten die Genauigkeit dieser Messmethode nun beweisen. Der große Vorteil: herkömmliche Geräte könnten Bewegungen nur dort aufzeichnen, wo sie positioniert sind. Glasfaserkabel können das auf ihrer ganzen Länge von oft mehreren Kilometern tun. Das ist besonders bei Unterseebeben im Wasser von großem Vorteil, denn die bisherigen Verfahren sind teuer und aufwendig. Damit können nun viel mehr Orte als zuvor auf Bodenbewegungen getestet werden. Bei Unterseebeben, Vulkanausbrüchen oder Erdbeben könnten diese Verfahren sogar Menschenleben retten.
Brettspiele gibt es schon beinahe so lange wie die Menschheit selbst und ihre Anzahl ist schier unendlich – Egal ob groß oder klein, bunt oder schwarz-weiß, für viele oder wenig Personen. Im „Osnabrett“, Osnabrücks einzigem Spielecafé, kann jeder seine Spieleleidenschaft ausleben.
Seit beinahe einem Jahr gibt es das „Osnabrett“ in der Dielingertraße und seitdem wächst der Bestand immer weiter an. Rund 300 verschiedene Spiele gibt es inzwischen für die Kunden zur Auswahl – von Klassikern wie Cluedo und Risiko über die verschiedenen Spiele des Jahres bis hin zu Exemplaren, bei denen es gar nicht mehr ums Gewinnen geht.
Junges Geschäft mit bunter Auswahl
Noch keine 12 Monate gibt es den Traum eines jeden Brettspielfans an der Dielingerstraße in Osnabrück. Doch die Leidenschaft für Spiele von Betreiber Andy Petsch existiert schon viel länger: „Ich habe während meines Studiums ein Auslandssemster in Oxford gemacht. Dort gab es das Konzept von Spielecafés schon lange. An einem Mittwochmorgen wollte ich mit ein paar Freunden spielen gehen, doch der Laden war bereits komplett voll. Das hat mich sehr beeindruckt“. Auch hier in Osnabrück kommt das Konzept gut an. Für 3€ pro Tag können die Besucher nach Herzenslust alle Spiele ausprobieren, die ihnen Spaß machen.
Keine Angst vor neuen Spielen
„Viele Menschen, die hier zum ersten Mal sind starten mit bekannten Spielen“, erklärt Petsch, „Diese Spiele haben wir auch direkt im Café stehen“. Doch wer etwas Neues testen will, der kann sich aus dem großen Fundus von rund 300 Spielen bedienen und bei Unklarheiten das Personal um Hilfe fragen. „Wir legen viel Wert darauf auf die Leute zuzugehen. Schließlich soll niemand erstmal eine halbe Stunde mit einer Anleitung zubringen müssen“. Auf die Frage, ob Andy Petsch die Regeln aller Spiele in seinem Café kennt, kann er sich das Lächeln nicht ganz verkneifen. Denn er muss zugeben – er kenne die vieler, aber nicht alle.
Spiele entwickeln sich
Was er aber sehr gut kennt ist die Entwicklung in der Spielebranche. Jedes Jahr kommen hunderte neue Spiele auf den Markt, manche gut und manche weniger. „Man sieht momentan den Trend, dass man die Probleme mit alten Spielen ausbessert.“ Das heißt zum Beispiel, dass die Abläufe etwas einfacher werden. Außerdem gibt es viele Spiele, bei denen man lange warten muss, wenn man früh rausgeflogen ist, und auch das wird verändert. „Unser Vorteil ist auch, dass man hier erstmal ausprobieren kann. Wer heute in einen Laden geht, der wird von der großen Auswahl beinahe erschlagen“, sagt der Betreiber. Praktischerweise ist direkt neben dem „Osnabrett“ ein Spielegeschäft. Wer dort also ein Spiel entdeckt, kann es im Café testen und umgekehrt, wem eines gut gefällt, der kann es im Geschäft kaufen.
Gemeinsam ausbrechen
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auch so genannte „Escape Rooms“, in denen die Spieler Rätsel lösen müssen, um sich aus einem Raum zu befreien (ob nun ein echter oder auf einem Spielfeld). Das „Osnabrett“ arbeitet aus diesem Grund mit „Room Fox“ zusammen. In den Monaten August bis Oktober erhalten Spieler nach dem Spielen jeweils einen Gutschein für das andere Geschäft. Jetzt heißt es Freunde oder Familie schnappen und gemeinsam spielen.
Das Osnabrett hat Mittwochs bis Sonntags ab 17.30 Uhr, beziehungsweise 15 Uhr geöffnet. Mehr Informationen findet Sie auf der Website oder bei Facebook.