Es ist Sommer in Osnabrück!
So schön die Temperaturen um die 30 Grad für uns Menschen sind, für Hunde können sie eine tödliche Gefahr bedeuten.

Was ist zu beachten, damit es auch den vierbeinigen Osnabrückern dabei nicht zu heiß wird? Und sorry Katzen, Meerschweinchen und Schildkröten etc.: Ihr habt zwar auch vier Beine, vermutlich passen die Tipps auch für Euch, aber ich bin ausschließlich Expertin für Hunde.

Der wichtigste Tipp zuerst: WASSER!

Das größte Problem bei uns Hunden ist, wir können nicht schwitzen! Gut, Hund braucht dafür kein Deo (wir schaffen es auch anders schlecht zu riechen), aber wir können so auch nicht unsere Körpertemperatur regulieren.
Daher sollten Herrchen oder Frauchen bei Spaziergängen jetzt immer Wasser dabei haben. Entweder eine kleine Plastikflasche und ein flaches Schälchen, oder einer dieser praktischen Falt-Näpfe aus dem Zoogeschäft – und natürlich wieder ausreichend Wasser. Zur Not tut es auch ein Bach – keine Angst, das Bachwasser ist nicht so schlimm für unsere Verdauung wie ein drohender Hitzeschock.

Nickerchen sind jetzt noch wichtiger – im Schatten

Hunde schlafen oder ruhen bis zu 20 Stunden am Tag, manche und manchmal sogar noch mehr. Gönnt uns ein Nickerchen in diesen Tagen. Da manche Hunde echte Sonnenanbeter sind und liebend gerne in der Sonne liegen, hilft es auch „mit sanfter Gewalt“ einen schattigen Platz „vorzuschlagen“.
Ideal für die Abkühlung im Schlaf sind kühle Steinfußböden, Fliesen oder auch Parkett. Die Vernunft lagern manche Vierbeiner an den Menschen aus, der muss sich nur auch vernünftig zeigen und dem Hund deutlich machen, dass ein Schläfchen in der Sommersonne nicht unbedingt erfrischend ist.

Gassi-Zeiten anpassen

Und wo wir schon bei den Ruhezeiten sind… jetzt müssen womöglich die Gassi-Zeiten neu geplant werden. Statt in der prallen Mittagssonne sind Spaziergänge in der Morgen- oder Abenddämmerung auch für Frauchen oder Herrchen viel besser geeignet!

Autos sind tabu – in Monaten ohne „R“ eigentlich immer

Zwischen Mai und August steht die Sonne so hoch am Himmel, dass sich Autos binnen Minuten zu waren Backöfen aufheizen können. Und da Hunde nicht schwitzen können (siehe oben), werden sie schnell zu Todesfallen. Auch wenn das Fenster einen Spalt offen ist. Das kann selbst in relativ frischen Frühlings- oder Herbstzeiten ein Problem sein. Also nachdenken – und wenn der Monat kein „R“ im Namen trägt, sollte kein Hund in einem parkenden Auto warten müssen.

Entsprechend umsorgt ist auch für Hunde der Sommer kein Problem!
Vielen Dank, Frida!

 


Dieser Artikel erschien erstmalig im August 2016, hat an seiner Aktualität für die Gesundheit der Hunde aber nichts eingebüßt.