Osnabrück Polizei und OS-Team kontrollieren gemeinsam in Osnabrück

Polizei und OS-Team kontrollieren gemeinsam in Osnabrück

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So schwer es bei dem Frühlingswetter auch fällt: Die Spielplätze sind für alle gesperrt und dürfen nicht benutzt werden. Diese Maßnahme ist nötig, damit sich das Corona-Virus nicht weiterverbreitet. Damit sich auch wirklich an das Verbot gehalten wird, kontrolliert der Ordnungsaußendienst (OAD) der Stadt Osnabrück zusammen mit der Polizei Osnabrück ab sofort verstärkt die Spielplätze im gesamten Stadtgebiet.

„Die Polizei erhöht ab sofort noch einmal deutlich die Präsenz auf den Straßen“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Es sei wichtig, jetzt umgehend die geltenden Regelungen der Kommunen konsequent durchzusetzen. „Wir werden einschreiten, wenn es erforderlich ist. Die Menschen, die gegen die Regeln verstoßen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere“, so Ellermann.

Weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern

Ziel der Maßnahme ist es, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Wer sich auf einem Spielplatz aufhält, muss damit rechnen, von Mitarbeitern des OS-Teams oder den Osnabrücker Polizeibeamten angesprochen zu werden. „Wir setzen auf Aufklärung und Einsicht. Im Zweifel sprechen wir aber auch Platzverweise aus“, betont Jürgen Wiethäuper, Leiter des Fachdienstes Ordnung und Gewerbe. Falls jemand überhaupt keine Einsicht zeigt, gibt es ein allerletztes Mittel: die Strafanzeige. Im schlimmsten Fall können daraus fünf Jahre Freiheitsstrafe folgen – So steht es im Infektionsschutzgesetz.

Zusätzliche Regelungen

Zum Schutz aller ist es zusätzlich verboten, in Gruppen mit mehr als zehn Menschen neben einem Spielplatz zu stehen. „Wir sprechen auch Menschen an, die sich zum Zwecke der Freizeitgestaltung versammeln. Auch hier gilt wie im Moment überall: Halten Sie Abstand und bleiben Sie Zuhause“, so Wiethäuper.

Werden noch weitere Regelungen folgen?

Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Maßnahmen ausreichend eingehalten werden oder ob noch weitere einschneidende Regelungen folgen. „Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Regelungen für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten. Es gibt jedoch keine Alternative“, erklärt Ellermann.


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