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Stadtwerke Osnabrück zählen erneut zu den Top-Arbeitgebern Deutschlands

Stadtwerke Osnabrück AG
Stadtwerke Osnabrück AG

Die Stadtwerke Osnabrück gehören erneut zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Rankings, das das Magazin Focus-Business in Zusammenarbeit mit dem sozialen Netzwerk Xing und dem Arbeitgeberbewertungsportal kununu.com veröffentlicht hat.

Im Gesamtranking belegen die Stadtwerke Platz 11, im Branchenranking Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung wie bereits im Vorjahr den ersten Platz.

„Einmal ganz oben zu stehen und sich ‚Top-Arbeitgeber‘ nennen zu dürfen, ist schon ein tolles Ergebnis“, sagt der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. „Diese Auszeichnung im Folgejahr nicht nur zu bestätigen, sondern gar zu toppen, ist ungleich schwieriger. Umso mehr macht uns ‚Stadtwerker‘ dieses Ergebnis sehr stolz.“

Um die 1.000 nationalen Top-Arbeitgeber zu ermitteln, hatte das Marktforschungsinstitut Statista mehr als 127.000 Mitarbeiter-Urteile einer einmaligen Befragung ausgewertet. Entscheidend war, ob die Arbeitnehmer ihren eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen – hierfür wurden auch Daten über Xing und kununu.com abgefragt. In die Berechnung flossen schließlich auch die Vorjahresergebnisse mit einer kleinen Gewichtung ein.

Bundesweit und über alle Branchen auf Platz 11

In der Branche Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung belegen die Stadtwerke wie im Vorjahr Platz 1, in der Kategorie „Mittelgroße Unternehmen“ (bis 2.000 Mitarbeiter) bundesweit Platz 3. Im Gesamtranking – also bundesweit und über alle Branchen hinweg – nimmt das kommunale Unternehmen Platz 11 ein, klettert im Vergleich zum Vorjahr sogar um 11 Plätze nach oben und ist erneut bestplatzierter Arbeitgeber der Region. Die Stadtwerke lassen mit ihrer diesjährigen Platzierung sogar namhafte Unternehmen wie Beiersdorf, Airbus, Microsoft Deutschland und IKEA hinter sich.
„Als ‚Unternehmen Lebensqualität‘ bieten wir spannende berufliche Aufgaben und Perspektiven für Mitarbeiter und Bewerber“, ergänzt Stadtwerke-Personalchef Christian Slotta und hebt insbesondere die Instrumente zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung der „Stadtwerker“ hervor. Neben lebensphasenorientierten Beschäftigungsmodellen und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement bieten die Stadtwerke verschiedene Karrieremöglichkeiten. „Das tolle Ergebnis im Arbeitgeber-Ranking verstehen wir weiterhin als Ansporn für die Zukunft, unseren Maßnahmenkatalog weiter zielgerichtet auszubauen“, so Stadtwerke-Chef Hüls.

AFP

AOK im Osnabrücker Land weiter auf Wachstumskurs

AOK Osnabrücker Land
Klaus Hachmeister, Rebekka Hoffmann und Christian Böwer

„Die Ortsnähe macht es aus“, bringt Klaus Hachmeister, Regionaldirektor der AOK im Osnabrücker Land, auf den Punkt, was eines der Erfolgsrezepte der AOK ist.

Im Rahmen eines Pressetermins stellte Hachmeister zusammen mit seinem Vertriebsleiter Christian Böwer und Rebekka Hoffmann und Irene Oberst, die für die Kommunikation der AOK verantwortlich zeichnen, seine Ziele für das laufende Jahr und einen Rückblick auf das vergangene Jahr vor.

AOK Osnabrücker Land
Mitgliederzuwachs der AOK im Osnabrücker Land, Stand jeweils Dezember des Jahres

 

Das vergangene Jahr war für die AOK im Osnabrücker Land überaus erfolgreich. „So ein Jahr habe ich noch nicht erlebt“, kommentiert der AOK-Chef den Mitgliederzuwachs im vergangenen Jahr. Rund 8.000 neue Versicherte kamen im vergangenen Jahr hinzu. Die Gesamtzahl der bei der AOK Versicherten im Osnabrücker Land liegt inzwischen bei deutlich über 180.000.

Beitragssatz deutlich unter Branchenschnitt

Neben der bereits eingangs erwähnten Nähe zu den Versicherten am Standort Osnabrück und in weiteren Servicezentren rund um die Hasestadt, ist es auch der mit einem nur geringen Zusatzbeitrag von 0,8% und einem Gesamtbeitrag von 15,4% deutlich unter dem Branchenschnitt liegende Gesamtbeitrag, der für die AOK spricht, ist man sich in der Osnabrücker Zentrale sicher.
Anhand einer fortlaufenden Untersuchung der Kundenzufriedenheitsanalyse überprüft die AOK ständig, wie sie im Wettbewerb aus Sicht ihrer Kunden wahrgenommen wird. Die Weiterempfehlungsbereitschaft der Versicherten ist im Osnabrücker Land auf 82% gestiegen.

Attraktive Mehrleistungen für die Versicherten

Zu der großen Kundenzufriedenheit haben unter anderem auch die sogenannten Mehrleistungen beigetragen, die im vergangenen Jahr mit insgesamt 3,1 Millionen Euro in Anspruch genommen wurden. Für 2018 hat der Verwaltungsrat der AOK neben dem günstigen Beitragssatz erneut ein maximales Mehrleistungs-Budget von 500 Euro statt 250 Euro für grundsätzlich jeden Versicherten beschlossen. Über dieses Budget können beispielsweise zwei professionelle Zahnreinigungen im Jahr, Reiseschutzimpfungen sowie Sonderleistungen bei Schwangerschaft abgerechnet werden. Die Kunden bekommen für die Mehrleistungen 80 Prozent ihrer Kosten erstattet.

„Diese Mehrleistungen erhält jeder, der bis zum 28.02.2018 wechselt“, erläutert Christian Böwer. „Selbstverständlich kann man auch zu jedem anderen Termin zur AOK wechseln“, ergänzt der Vertriebschef. Fixe Deadlines, zu denen die Versicherung gewechselt werden kann, wie zum Beispiel bei der Versicherung, gibt es bei den gesetzlichen Krankenkassen nicht.

Für die AOK im Osnabrücker Land ist das Ziel für 2018 klar: „Wir wollen unsere Marktführerschaft ausbauen, mit starken Leistungen zu einem günstigen Preis für die Menschen in der Region. Daran lassen wir uns messen.“

AFP

Was war da los an der Rosenburg im Osnabrücker Schinkel?

Polizeieinsatz Bursche Straße Osnabrück
Foto. privat

Mittwochnacht, kurz nach 23 Uhr meldet sich ein Leser bei uns und schickt ein paar Handybilder: „Was geht an der Rosenburg ab?“ Insgesamt ein Dutzend Streifenwagen zählt der aufmerksame HASEPOST-Leser, sowie zwei Krankenwagen.

Da wir in der Nacht keine zufriedenstellende Antwort bekommen konnten (Schlägerei, häusliche Gewalt), haben wir am Donnerstagmorgen die Pressestelle der Polizei um eine Zusammenfassung der Ereignisse gebeten. Hier ist, was offensichtlich einen Großteil der Nachtschicht der Osnabrücker Polizei auf Trab hielt:

Der Osnabrücker Polizei wurde am Mittwochabend gegen 23 Uhr eine Ruhestörung und eine körperliche Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in der Buerschen Straße gemeldet. Mehrere Streifenwagen waren eingesetzt. Als die Beamten am Einsatzort ankamen und den Sachverhalt klären wollten, wurden sie von den Beteiligten angegriffen und angespuckt. Die eingesetzten Polizisten wurden bei den Angriffen verletzt, sind aber weiter dienstfähig.

Auch Drogen in Wohnung gefunden

Drei Männer im Alter von 19, 23 und 47 Jahren – Vater und seine beiden Söhne – konnten festgenommen werden und verbrachten den Rest der Nacht in den Gewahrsamszellen bei der Polizei. Da sie unter Alkoholeinfluß standen wurden ihnen Blutproben entnommen. Nach den Vernehmungen und Ermittlungen am heutigen Tag konnten sie die Dienststelle wieder verlassen. Sie werden sich wegen Körperverletzungen, Widerstandshandlungen und, da in den Wohnungen auch Drogen gefunden wurden, wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

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AFP

Radfahrer fährt Kind an und flüchtet von der Unfallstelle

Symbolbild Polizei
Symbolbild: Polizei Osnabrück

Erneut entzog sich ein Rüpelradler seiner Verantwortung und ließ ein verletztes Kind zurück. Der Vorfall erinnert an ähnliche Fahrradfahrer-Fluchten im Schinkel und am Kamp (Link auf NOZ.de) im vergangenen Jahr.

Das Unfallopfer war nach Angaben der Polizei Osnabrück ein 6-jähriger Junge, der am Mittwochmorgen gegen 11 Uhr mit einem Scooter (Roller) auf dem Salzberger Weg unterwegs war und an der Einmündung Rheiner Landstraße nach links auf den dortigen Gehweg abbog. Dort wurde das Kind von einem unbekannten Radfahrer angefahren.

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Unbekannter Fahrradfahrer fuhr weiter

Der Junge stürzte auf den Gehweg und verletzte sich leicht. Der Radfahrer , unbekannt ob männlich oder weiblich, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Jungen zu kümmern.

Hinweise zu diesem Vorfall bitte an die Polizei Osnabrück, 0541 327 2215 oder 0541 327 2315.

AFP

Glyphosat-Verbot in Osnabrück: Hausrecht und Überheblichkeit; ein Kommentar

Weizen, Acker, Landwirtschaft

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt in Deutschland den Begriff des „Hausrechts“ und es gibt die „Vertragsfreiheit“, die sogar aus dem Grundgesetz abgeleitet werden kann.
Und was nicht unbedingt an Chemie aufs Feld muss, sollte auch lieber in den Tanks der Industrie bleiben. 

Am Ende einer emotional und zumeist alles andere als sachlich geführten Debatte stand am Dienstagabend das Eingeständnis eines Lokalpolitikers der Grünen, dass es beim Glyphosat-Verbot in Osnabrück überhaupt nicht um Fakten geht. So gesehen geht es eigentlich auch nicht um Insekten oder um eine angebliche Krebsgefahr, sondern um die Durchsetzung anderer Ziele, die über das Vehikel des Hausrechts herbeigeführt werden sollen.

Ziele, denen man sich durchaus anschließen kann und für die es ohnehin eine Mehrheit im Stadtrat gibt, vermutlich sogar unter den Osnabrückern über alle Parteigrenzen hinweg, daher: Warum nicht gleich ehrlich diskutieren? Fragt sich in einem Kommentar HASEPOST-Herausgeber Heiko Pohlmann.

Vor dem Hintergrund des Hausrechts der Stadt und der Vertragsfreiheit, scheint es vollkommen in Ordnung, was die Ratsmehrheit in der ersten Ratssitzung des neuen Jahres beschlossen hat.
Auf allen neu zur Verpachtung oder zur Verlängerung der Pacht anstehenden städtischen Flächen wird es den Pächtern zukünftig untersagt sein das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat zu verwenden. Sich selbst korrigierend, schoben die Grünen als Antragsteller in der Ratssitzung von Dienstag noch den gemeinsam mit der Linkspartei und UWG/Piraten formulierten Änderungsantrag hinterher, dass auch der Einsatz von „Neonicotinoden“ zukünftig verboten werden solle. Zusätzlich wird die Verwaltung beauftragt auch auf Kleingärtner entsprechend einzuwirken. Und die städtischen Tochtergesellschaften sollen – was sie ohnehin schon lange tun – weiterhin auf den Einsatz dieser Mittel verzichten.

Soweit, so nachvollziehbar. Immerhin gibt es eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber, ob das aktuell zu beobachtende Bienensterben und der Rückgang vieler Insektenarten auf den Einsatz derartiger Mittel zurückzuführen ist. Und es steht der (bislang allerdings unbewiesene) Verdacht im Raum, dass Glyphosat Krebs auslösen kann.

Was eine sachliche Diskussion und ein Lehrstück für gelebte Demokratie hätte werden können, artete im Ratssitzungssaal am vergangenen Dienstag aber zu einer Demonstration von Unwissenheit, Arroganz und Überheblichkeit aus.

Grünen-Politiker hat es nicht so mit den Zahlen

In gewohnt pastoraler Weise referierte der Grüne Ratsherr Volker Bajus zu Beginn der Debatte über den „wichtigsten Helfer des Landwirts, das Insekt“. Erinnerungen an den Ökoschlager „Karl der Käfer“ kamen im historischen Rathaus auf.
Eine im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte und in ihrer Methodik durchaus kritisch diskutierte Studie, die einen Rückgang der Insektenbiomasse um 75% feststellte, wurde von Bajus in seinem Redebeitrag vollkommen unnötig auf 80% nach oben geschraubt. Als ob die hinzugedichteten 5% tote Insekten für noch mehr Dramatik sorgen würden? Stattdessen disqualifizieren sie den Redebeitrag von Bajus als Fakenews, da die genannten Zahlen nun nicht mehr stimmen.

Der deutschen Landwirtschaft und dem zuständigen Bundesministerium attestierte der ehemalige Landtagsabgeordnete nicht im Interesse der Menschen zu arbeiten.
Anschließend an das Eingangs-Statement von Bajus tauchte in diversen überaus besorgt klingenden Redebeiträgen vermehrt das Schreckgespenst „Krebs“ auf – Belege für die angebliche Krebsgefahr auf Osnabrücks Äckern: Keine.

Laienpolitiker versuchen sich als Umweltexperten

Wortführer an der Verbote-Front waren der Kaffeemaschinenfachmann und „SPD-Experte für alles“ Heiko Panzer  und der zuvor bereits genannte Ex-Landespolitiker Volker BajusErgänzt wurden die Statements der besorgten Bürger um den vollkommen auf „Krebsverdacht“ konzentrierten Redebeitrag der pensionierten Gewerkschaftssekretärin Giesela Brandes-Steggewentz (Linke). Auch hier: Haken hinter! Genau so soll ein Stadtparlament funktionieren, in dem auch absolute Laien – aus der Mitte der Gesellschaft – ihre Positionen vertreten und so die Stadtbevölkerung repräsentieren, die ebenfalls zum größten Teil keine Fachleute für irgendwas sind. 

Wenn dann aber ein zufällig auch mit Sitz und Stimme im Stadtrat vertretener Umweltmediziner und Neurologe wie Dr. Ralph Lübbe (BOB) das Wort ergreift und die zuvor zum Ausdruck gebrachte Hysterie einem Faktencheck unterzieht („in wissenschaftlichen Studien keine erhöhte Krebsrate durch Glyphosat feststellbar“), sollte man zumindest zuhören.
Dass so ein faktenbasierter Diskussionsbeitrag dann aber umgehend von einem fachfremden Verwaltungsmitarbeiter wie Wulf-Siegmar Mierke als „ideologische Verblendung“ des BOB-Mitglieds herabqualifiziert wird, das hinterlässt einen fahlen Beigeschmack.

Am Ende gibt ein Grüner zu, worum es wirklich geht

Die größtmögliche Fremdschäm-Attacke auf die Zuschauer schoss jedoch der promovierte Sozialwissenschaftler Michael Kopatz ab, nachdem die Agraringenieurin Verena Kämmerling (CDU) faktenreich über die bundesweit bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen referierte, die bereits jetzt sehr enge Grenzen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorsehen. Kämmerling verwies dabei auf die zahlreichen und immer wieder zu erneuernden Sachkundenachweise, die sie selbst im Portemonnaie wie ihren Füherschein und ihren Personalausweis mitführt und ohne die derartige Mittel überhaupt nicht eingesetzt werden dürfen.
Mit einer eleganten 180 Grad Kehrtwendung entzog Dr. Kopatz die zuvor um Krebs, Bienen und Insekten geführte Laiendiskussion die Grundlage und erklärte: „Es geht gar nicht um die Schädlichkeit für den Menschen. Da wo wir hinwollen, das ist 100 Prozent Bio“.

Ja, warum denn nicht gleich so? Warum all diese Nebelkerzen, diese Hysterie, Panikmache und das Schreckgespenst Krebsgefahr auf städtischen Feldern?
Ein Blick in Supermarktregale und Einkaufswagen beweist: 100% Bio, da wollen auch sehr viele Verbraucher hin und sind längst dabei ihr Verhalten zu ändern. Und genau deswegen werden sicher auch sehr viele – vermutlich sogar eine Mehrheit – der Osnabrücker es begrüßen, wenn die Stadt im Rahmen ihres Hausrechts ihre Pächter zu weniger Sprühangriffen auf ihren Feldern verpflichtet.

Geht das Hausrecht der Stadt überhaupt so weit?

Ob allerdings die Stadt Osnabrück als kommunale Gebietskörperschaft bei zivilrechtlichen Verträgen so etwas wie Vertragsfreiheit beanspruchen und „beliebigen Unsinn in zivilrechtliche Verträge schreiben darf, mit dem ein bundes- und europarechtlich zulässiges Handeln verboten werden soll“, bezweifelt in einem Facebook-Posting unter dem Titel „faktenfreier Irrsinn im Rat von Osnabrück“ Prof. Dr. Thorsten Koch, der bereits die Neumarktsperrung vor dem Oberverwaltungsgericht aushebeln konnte.
Vielleicht wäre es viel sinnvoller gewesen über diesen Aspekt des Glyphosat-Verbots zu diskutieren?
Die Mehrheit für den Antrag und die Zustimmung durch die Osnabrücker, die schon längst in großer Zahl auf Bio setzen, war den Befürwortern des Verbots ohnehin sicher – nun droht womöglich eine erneute Niederlage der zunehmend ideologisch geprägten Osnabrücker Lokalpolitik vor einem Gericht.
Warum? Weil die Durchsetzung eines gut gemeinten Antrags auf tönernen Füßen steht und man sich bei der Debatte lieber überheblich und mit wenig belastbaren Scheinargumenten an der Diskreditierung des politischen Gegners versuchte. Wohin diese überideologisierte und auf alternativen Fakten basierte Politik führt, können die Osnabrücker regelmäßig am Neumarkt erleben.

AFP

Hollage: Auto fährt gegen Hauswand am Fürstenauer Weg [Update]

Symbolbild
[Update] 07:50:

Die Pressestelle der Polizei ergänzt, dass es sich bei dem Unfallopfer um einen 37-jährigen Mann handelt der am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr in Fahrtrichtung Hollage fuhr.
Mit seinem Opel Corsa war er auf dem Fürstenauer Weg unterwegs, als er – vermutlich infolge Glätte- von der Fahrbahn abkam und gegen ein Carport bzw eine Hauswand fuhr. Der Mann mußte von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht.


Einsatz in den frühen Morgenstunden!

Kurz vor 5 Uhr am Donnerstagmorgen rückten Helfer in Wallenhorst/Hollage aus. Nach ersten Meldungen der Regionalleitstelle für ein PKW gegen Hauswand, eine Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Fürstenauer Weg, kurz vor der Autobahn-Unterführung.

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AFP

Osnabrücker HR Group (Hamm, Reno) bekommt neuen Chef

Reno
Foto: HR Group
Wolfram Hail, derzeitiger CEO der HR Group wird Ende Februar aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegen, sein Nachfolger wird Peter M. Wolf, berichtet das Branchenportal Schuhmarkt-News.de am Mittwoch.
Der bisherige Chef und Gesellschafter der Osnabrücker Schuhhandelskette, Wolfram Hail, soll nach Informationen des Branchenportals weiterhin die Leitung des Ressorts Einkauf/Sortimentspolitik für die gesamte HR Group verantworten und die von ihm eingeleiteten Projekte im Rahmen der strategischen Neuausrichtung fortführen.
Den Vorsitz der Geschäftsführung der HR Group übernimmt am 1. März Peter M. Wolf, der mit dem Gesellschafterwechsel seit 2016 als Mitgesellschafter und operativer Beiratsvorsitzender der HR Group bereits intensiv in die strategische und operative Neuausrichtung der HR Group eingebunden ist.

Repositionierung von Reno im Blick

Das Unternehmen betont, dass so ein „reibungsloser Übergang“ gewährleistet ist, um sowohl die Repositionierung von Reno als auch die erfreuliche Entwicklung der gesamten Unternehmensgruppe im letzten Geschäftsjahr fortsetzen zu können.

Peter M. Wolf kann auf eine langjährige Handels- und Markenerfahrung in seinen Funktionen als CEO von Karstadt und Konzernvorstand von Tchibo zurückgreifen und war in den vergangenen Jahren unternehmerisch als aktiver Investor an mittelständischen Handels- und Markenunternehmen u.a. der Golfhouse GmbH, der Liberty Fashion Holding und der Bree Collection GmbH beteiligt.

Filialfoto Reno: HR Group

AFP

Norweger schmuggelte im Zug nach Osnabrück und 1. Klasse Drogen

Drogen
Foto: Bundespolizei

Nicht das ganz große Glück, sondern Drogen im Wert von mehr als 40.000 Euro, hatte ein Norweger im Zug nach Osnabrück dabei.

Beamte der Bundespolizei haben Dienstagnachmittag einen Drogenschmuggel „erster Klasse“ auffliegen lassen. Ein 38-Jähriger wollte rund 3,5 Kilogramm Amphetamin aus den Niederlanden nach Deutschland schmuggeln.

Offenbar wissen auch Drogenschmuggler das Bahnfahren in der 1. Klasse zu schätzen. Ein 38-jähriger Rauschgiftkurier hatte es sich dort gemütlich gemacht, als er während der grenzpolizeilichen Überwachung eines international verkehrenden Zuges im Bahnhof Bad Bentheim von Bundespolizisten überprüft wurde.

3,5 Kilo Amphetamin aus den Niederlanden

Obwohl der Mann die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen oder Substanzen verneint hatte, entdeckten die Beamten rund 3,5 Kilogramm Amphetamin im Gepäck des 38-jährigen Norwegers.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Die Drogen haben einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 43.000,- Euro.

Der 38-Jährige wurde heute Nachmittag, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück, einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, woraufhin für den 38-Jährigen ein ebenfalls ruhiger und komfortabler Sitzplatz in der nächsten Justizvollzugsanstalt reserviert wurde.

Foto: Bundespolizei

AFP

Maidorf: CDU/BOB und SPD nehmen Osnabrücker Stadtbaurat in die Pflicht

Maidorf 2013
Screenshot: YouTube

Wie motiviert ist Stadtbaurat Frank Otte, wenn es um die Rettung des Maidorfs auf der kommenden Maiwoche geht? Diese Frage stellten sich offenbar auch die Spitzen der CDU, BOB und SPD-Fraktion und forderten hinter verschlossenen Türen die Verwaltung förmlich zu mehr Engagement in Sachen Maidorf auf.

Robin Schulz auf der Maiwoche in Osnabrück
„Spezielles Publikum“ im Maidorf 2015 (Foto: Jörg Czichon)

Ein unserer Redaktion vorliegendes internes Dokument zeigt auf, wie die Verwaltung „im Rahmen geltenden Rechts“ zu mehr Kooperation mit dem Maidorf-Betreiber gebracht werden soll.

Für den Stadtbaurat ist das Maidorf für „spezielles Publikum“

Im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressetermins in der vergangenen Woche war eine gewisse Distanziertheit des Stadtbaurats zum Maidorf durchaus feststellbar. Die bis zu 80.000 Besucher, die voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder die Attraktion im Innenhof der Stadtbibliothek bevölkern würden, bezeichnete Frank Otte distanziert und mehrfach als „spezielles Publikum“.
Der Schwarze Peter wurde dem TÜV Nord zugeschoben, denn nur dort könne ein in diesem Jahr erstmals von der Verwaltung verlangtes „Baubuch“ erstellt werden, und da sei man nunmal auf die dortigen knappen Personalressourcen angewiesen. Sollte Maidorf-Betreiber Frederik Heede das bürokratische Papierwerk nicht in diesem Jahr beibringen, dann eben im nächsten Jahr.

Bereits anderthalb Tage später, vor den im Feuerwehrausschuss versammelten Lokalpolitikern, klang der Stadtbaurat schon ein wenig weichgespülter. Erste Reaktionen auf Presseberichte hatten wohl für eine Neuorientierung des Verwaltungsvorstands gesorgt.
Zuvor hatten die Mitglieder des Stadtrates aus der Tagespresse erfahren, dass die für die Vermarktung der Stadt und der Maiwoche zuständige Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH (OMT) zuvor nicht vom Stadtbaurat über das mögliche Aus des Maidorfs informiert worden war.

Politik erwartet konkrete Lösungsvorschläge

In dem gemeinsam von den Spitzen der CDU, des BOB und der SPD eingebrachten Antrag, wird die Verwaltung dazu aufgefordert „konkrete Vorschläge zur Lösung der nicht genehmigungsfähigen Bestandteile vorzulegen“.
Erklärtes Ziel ist eine Durchführung des Maidorfs am Marktplatz. Als Beispiel, wo die Verwaltung Spielräume ausloten soll, werden „strengere Auflage“, eine „Begrenzung der Teilnehmerzahlen“ oder „mehr Ordner zur Kontrolle“ genannt.

AFP

Unfallopfer vom Neuen Graben war alkoholisiert

Am Dienstagabend wurde ein Fußgänger am Neuen Graben schwer verletzt – HASEPOST berichtete bereits in der Nacht. Wie sich am folgenden Tag herausstelle, war das Unfallopfer alkoholisiert.

Unfallopfer ist außer Lebensgefahr

Bei dem Unfall, der nach Polizeiangaben gegen 22.38 Uhr passierte, wurde ein Mann (69) schwer verletzt. Der Mann überquerte – vom Ledenhof kommend – die Fahrbahn und übersah dabei einen stadteinwärts fahrenden Audi A6, der von einem
41-jährigen Mann gefahren wurde.

Der Fußgänger wurde von dem Auto  erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der 69-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, aktuell befindet er sich nicht mehr in
Lebensgefahr. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

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Foto: Heiko Westermann

AFP