HASEPOST
 
HASEPOST

Gute Nachricht des Tages: In Berlin fahren Oldtimer-Stadtrundfahrtbusse bald elektrisch

Elektrobus, Stadtrundfahrt
Quelle: IAV

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

In Berlin – wie auch in Osnabrück – gehören Stadtrundfahrten mit einem Oldtimer-Doppeldeckerbus zu den touristischen Höhepunkten, doch die alten Dieselmotoren sind heutzutage alles andere als umweltverträglich. Das soll sich zumindest in Berlin bald ändern: Die schönen alten Busse bleiben erhalten, aber die Motoren werden ausgetauscht.

Die Doppeldeckerbusse, mit denen Touristen aus aller Welt ihre Rundfahrten durch die Hauptstadt unternehmen, waren zunächst für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im Liniendienst unterwegs und wurden im Anschluss für ihre zweite Karriere in der Tourismusbranche umgebaut.

Achse tauschen und Batterien im Motorraum unterbringen

Ein Konsortium aus drei Unternehmen will ein Zeichen setzen und für die Doppeldecker-Flotte einen umweltfreundlichen E-Antrieb entwickeln, der den Wunsch der Busbetreiber nach einem emissionsfreien und nahezu geräuschlosen Fahrzeug erfüllt. Geplant ist, ab 2019 die ersten Doppeldecker-Busse dieses Typs zu elektrifizieren.

Eine elektrische Antriebsachse wird als Plug-&-Play-Umrüstsatz für dieselbetriebene Fahrzeuge entwickelt. Die E-Motoren und die Leistungselektronik sind in die Radnaben integriert. Das führt zu einer kompakten Bauform, die besonders für Niederflurbusse geeignet ist. Die Traktionsbatterie wird für diesen Anwendungszweck ausgelegt und je nach Reichweitenanforderung in ihrer Größe angepasst. Sie ist nach dem Umbau u.a. dort untergebracht, wo sich zuvor der Dieselmotor befunden hat.

Quelle: IAV, PM

AFP

Gute Nachricht des Tages: Schlafender Katzenstreichler sorgt für Spendenflut

Terry
Screenshot: glomex / bitprojects

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Es klingt ein wenig verrückt, aber weil ein ehrenamtlicher Helfer regelmäßig bei seiner Arbeit für ein Katzentierheim ein Nickerchen mit den Katzen machte, kann das Haus nun renoviert werden. Die Fotos haben ihn über Nacht berühmt gemacht – und für eine Spendenflut gesorgt.

Wer selbst spenden will, ein Like dalassen möchte oder einfach nur neue Fotos von Terry sehen möchte, findet hier die Facebook-Seite des Tierheims.

Quelle: glomex / bit projects

AFP

Flamingo-Nachwuchs im Zoo Osnabrück erobert Außengelände

Flamingo

Das Flamingo-Küken Donny wurde im Juli im Zoo geboren und vom Zoo-Kurator Andreas Wulftange mit der Hand aufgezogen. Seit kurzem lebt der Nachwuchs bei seinen Artgenossen im Flamingo-Haus und lernt mit Hilfe seiner Tierpfleger sein neues Zuhause kennen. Die ersten noch etwas staksigen Schritte auf der Außenanlage hat er bereits gemacht.

Nur knapp 75 Gramm wog der kleine Vogel als er aus seinem Ei geschlüpft ist, inzwischen ist Donny fast so groß wie seine Artgenossen. Bis dahin war es aber ein langer Weg, denn der kleine Flamingo musste per Hand aufgezogen werden. „Der Zoo Osnabrück ist ein Waldzoo und hier leben eben nicht nur unsere Zoo-Tiere, sondern auch Füchse, Marder und Waschbären. Sie fressen die Eier und die kleinen Küken der Flamingos, deswegen haben wir uns entschieden auch Donny per Hand aufzuziehen“, berichtet Wulftange. Dazu nahm er seinen „Sprössling“ für einige Wochen mit nach Hause und fütterte ihn vier bis fünf Mal am Tag mit Eigelb.

Seit August im Flamingo-Haus

Ende August war Donny dann groß genug, um in das Flamingo-Haus im Zoo zu ziehen. Zunächst lebte er in einem abgetrennten Bereich, in dem sich die Tierpfleger um ihn kümmern konnten, er seine Artgenossen aber schon sehen konnte. „Ich bin zum Beispiel mit Donny zusammen durch das Haus gegangen, damit er sein neues Zuhause entdeckt. Dabei hat er auch das Wasserbecken kennen gelernt“, beschreibt Tierpflegerin Sophie Bernhold. Noch ist Donny deswegen ziemlich anhänglich und menschenbezogen, doch das wird in den kommenden Wochen weniger. „Wir haben schon mal ein Küken per Hand aufgezogen und gute Erfahrungen damit gemacht“, sagt der Zoo-Kurator. Noch ist Donny ein wenig schüchtern, doch immer öfter mischt er sich jetzt schon unter die anderen Flamingos.

Vom grauen Küken zum rosa Flamingo

Für die Besucher ist es noch sehr einfach Donny unter seinen Artgenossen auszumachen, denn sein Gefieder ist noch zum größten Teil grau. „Die Färbung des Gefieders wird durch das Fressen der Vögel verursacht und kann bis zu drei Jahre dauern“, erklärt Andreas Wulftange. Noch frisst das Küken hauptsächlich Ei, aber auch schon einige der Futterpellets. Die ersten Verfärbungen sind bereits an den Flügeln und am Hals zu erkennen. Auch gut zu erkennen ist Donny, weil er häufig seinen Kopf schräg halt. Sein Augenlid am rechten Auge ist nicht groß genug und er sieht nicht besonders gut. „Deswegen ist er momentan manchmal noch ein wenig tollpatschig, aber eigentlich macht ihm das keine Probleme“, schmunzelt die Tierpflegerin. In den nächsten Wochen wird Donny weiter viel Zeit mit seinen Artgenossen verbringen und nach und nach seinen Platz in der Gruppe finden.

AFP

Nächste Bauarbeiten: Natruper Straße für eine Woche gesperrt

Sperrung Natruper Straße
Sperrung Natruper Straße

Die Natruper Straße in Osnabrück wird auf Grund von Bauarbeiten eine Woche lang gesperrt werden.

Eine Leserin machte uns heute Morgen auf die neusten Ereignisse in der Natruper Straße aufmerksam. Ein Schild kündigt dort eine bevorstehende Straßenversperrung an.

Infos zur Sperrung

Wir fragten daher bei Marco Hörmeyer, Pressesprecher der Stadtwerke Osnabrück nach.
„Es muss ein neuer Kanalhausanschluss in der Natruper Straße verlegt werden“, erklärt Hörmeyer. Die Straßensperrung beginnt am 15. Oktober und wird eine Woche andauern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Natruper Steinbruch und der Albrechtstraße. Wie man die Baustelle umfahren kann wird noch ausgeschildert werden. Die am 1. Oktober beginnenden Arbeiten in der Lotter Straße werden dann bereits beendet sein. Zu einer Überschneidung der Sperrungen wird es also nicht kommen.

 

 

AFP

Vom Schandfleck zum Besuchermagnet: Graffiti-Kunst in der Stubenstraße

Graffiti
Fotos: Larena Klöckner

Die Stubenstraße ist eine kleine Seitenstraße in der Osnabrücker Innenstadt, die direkt an die „Große Straße“ grenzt. Viele benutzen sie als Durchgang, aber leider auch immer wieder als Müllhalde und Leinwand. Das soll sich jetzt ändern. Das Brillengeschäft „eyes and more“ hat die Wand am Geschäft von den Künstler von „Bunte Hunde“ mit Graffiti-Kunst made in Osnabrück verschönern lassen.

„Als wir vor einem Jahr mit dem Geschäft hier eingezogen sind, haben wir auch die Außenwand zur Stubenstraße gestrichen. Es hat keine Woche gedauert, dann war sie voller Graffiti und Dreck“, berichtet Martina Hoke. Diesen Anblick konnten und wollten die Mitarbeiter von eyes and more nicht länger ertragen und entschieden sich deswegen zusammen mit Ihrem Chef Volker Schaefer dazu ein großes Graffiti über die ganze Wand malen zu lassen. Zu sehen sind verschiedenen Osnabrücker Motive sowie das Logo des Geschäfts und der Maler. Der Kontakt zu „Bunte Hunde“ kam dabei eher zufällig zu Stande. „Wir haben schon mal bei Camp David in der Straße gearbeitet und dabei einfach unsere Visitenkarten verteilt“ sagen die Künstler.

Graffiti
Fast fertig: Graffiti an der Stubenstraße

Graffiti jetzt schon Besuchermagnet

Seit knapp zwei Tagen wird an der Fassade fleißig gesprayt und gezeichnet. Die Mitarbeiter hoffen, dass so keine Schmierereien und Dreck mehr an die Wand kommen und die Idee scheint aufzugehen. Bereits jetzt ist das Kunstwerk ein richtiger Besuchermagnet und lockt trotz der etwas versteckten Lage die Osnabrücker in die Seitenstraße. „Es ist einfach cool zu sehen, wie Leute stehen bleiben und Selfies vor der Wand machen, oder uns sagen wie sehr ihnen die Arbeit gefällt“ freuen sich die Jungs von „Bunte Hunde“. Heute soll das Graffiti komplett fertig werden und die Stubenstraße von einem Schandfleck in einen Besuchermagneten verwandeln.

AFP

Textilsauna „Klein Finnland“ am Nettebad geht in Betrieb

Textilsauna

Ein Saunabesuch ist was Schönes: Es ist entspannend, gut für die Gesundheit und den Körper. Doch nicht jeder kann sich mit dem klassischen Konzept des nackten Besuchs anfreunden. Die Betreiber des Nettebads haben diesen Wunsch erkannt und eröffnen am Freitag (28.09.) ein Textilsaunadorf mit dem Namen „Klein Finnland“. Innerhalb von vier Monaten sind auf der Außenfläche des Bades drei Saunahütten und eine Ruhehütte entstanden.

„Der Trend beim Saunieren geht mehr in Richtung Event- und Textilsaunas“, erklärt Tilo Schölzel, der Stadtwerke-Nettebadleiter. Diese Entwicklung hat man auch in Osnabrück erkannt und sich nach einer Befragung der Gäste für den Bau von „Klein Finnland“ entschieden. Auf einer Fläche von 635m² entstand in den letzten Monaten ein komplett neues Areal, das Platz für rund 50 bekleidete Besucher gibt. „Dieser Bereich ist somit besonders interessant für Sauna-Entdecker und Nicht-Nacktsaunierer“, sagt Schölzel. Für immer mehr Menschen sei diese Art des Saunierens wichtig, da sie sich aus verschiedensten Gründen nicht komplett entkleidet zeigen wollen.

Textilsauna
Eine der Saunahütten von Innen

Vom Schwimmbad in die Sauna

Vom Nettebad-Freizeitbereich können die Badegäste für einen Aufpreis von 3,90€ direkt nach „Klein Finnland“ wechseln. Danach können sie so oft hin und her gehen, wie sie möchten. Eine Verbindung zur „normalen“ Sauna ist nur in Ausnahmefällen vorgesehen, denn: „das neue Angebot soll nicht in Konkurrenz zur traditionellen Sauna stehen, sondern unseren Gästen ein weiteres Erlebnis bieten“, betont der Nettebadleiter. Da die Temperaturen im neuen Bereich niedriger sind (zwischen 65 und 90 Grad), eignet sich der Besuch dort auch für Kinder und Kleinkinder. Inspiration für die Gestaltung der so genannten Kota-Kabinen holte sich der Leiter der Bädertechnik Jürgen August direkt in Finnland. „Dort leben etwa 5,5 Millionen Menschen und es gibt ca. 2 Millionen Saunen. Viele haben ihre eigene Sauna im Wohnhaus.“ Auch die Landschaft sei von der Reise beeinflusst worden, auf Grund des heißen Sommers ist die Vegetation aber noch nicht ganz „ausgewachsen“.

Eröffnungswochenende kostenlos

„Klein Finnland“ hat Abends so lange auf wie das Schwimmbad, eröffnet aber erst gegen 10 Uhr. Wochentags sind zwei Aufgüsse pro Tag geplant, am Wochenende drei. Für das Eröffnungswochenende haben sich die Betreiber einiges einfallen lassen. Freitags wird es von 16-20 Uhr und Samstags und Sonntags von 12-20 Uhr alle zwei Stunden einen speziellen Aufguss geben. Außerdem ist der Übertritt in die Saunawelt dann kostenlos. Bis Ende des Jahres wird ein Einführungspreis von 3,50€ angeboten, danach kostete die Textilsauna regulär 3,90€. „Wir sind gespannt, wie viele neue Sauna-Entdecker und – Einsteiger wir begrüßen dürfen“ freut sich Tilo Schölzel.

AFP

Mönchsgeierpärchen freut sich über neues Zuhause im Osnabrücker Zoo

von links: Diana Coppenrath, Rheinard Sliwka, Antonius Fahnemann, Franz-Josef Hillebrand und Andreas Busemann

Am Montag, 25.09.2018, stellte der Osnabrücker Zoo ihr neues Mönchsgeierpärchen vor. Dieses konnten Anfang September in eine neue Voliere einziehen.

Foto: Diana Coppenrath, Rheinard Sliwka, Antonius Fahnemann, Franz-Josef Hillebrand und Andreas Busemann

Das Mönchsgeierpärchen Hera und Hades haben ihr neues Zuhause im Osnabrücker Zoo gefunden. Dank der Haarmann Stiftung und dem Förderverein Osnabrücker Zoo, konnte eine neue Voliere für die Tiere gebaut werden.

Die Mönchsgeier- eine bedrohte Tierart

Der Osnabrücker Zoo freut sich sehr über den Zuwachs der zwei neuen Mönchsgeier. Bei dem Pärchen handelt es sich um eine sehr gefährdete Tierart, die bereits mit Hilfe von Nachzuchtprogrammen und Auswilderungsprojekten geschützt werden. In vielen Teilen Europas sind die Greifvögel beinah oder gänzlich verschwunden. Dies war einer der Hauptgründe für den Osnabrücker Zoo das alte Gehege zu erneuern. Durch den Zuschuss der Haarmann Stiftung Umwelt und Natur konnte dies ermöglicht werden.

Die neue Anlage

„Die Anlage ist jetzt flächenmäßig doppelt so groß“, erklärte der wissenschaftliche Kurator Andreas Wulfgange. Bei der Gestaltung des Geheges wurden die natürlichen Gegebenheiten der Mönchsgeier besonders berücksichtigt. Aus diesem Grunde verwendeten die Gärtner mediterrane Pflanzen wie Ginster, Tymian und Kiefern. „Durch den abgeflachten Teich können die Tiere deutlich besser baden“, so Wulftange. Auch an Flugraum haben die Greifvögel gewonnen, da das alte Spitzdach gegen ein sechs Meter hohes Kuppeldach ersetzt wurde.

Harmonie beim Mönchsgeierpaar

Die beiden Vögel haben in Belgien in einer Verpaarungsstation zusammengefunden. Auch wenn Hera bis lang noch kein Ei gelegt hat, sieht der Osnabrücker Zoo dem Nachwuchs positiv entgegen. „Nächstes Jahr im Frühling könnte es schon soweit sein“, erklärt Wulftange. Wohl fühlen sich die Tiere in ihrem neuen Zuhause auf jeden Fall schon. Auch wenn sie noch keinen festen Lieblingsplatz haben, bevorzugt das Pärchen besonders die Sonnenplätze. Wenn die Mönchsgeier sich in Ruhe eingelebt haben bekommen sie als Untermieter noch Waldrappen mit in ihr Gehege. Doch erstmal soll das Pärchen sich in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können.

AFP

Baustelle an der Rheiner Landstraße könnte kommende Kommunalwahl entscheiden

Symbolbild: Baustelle
Symbolbild: Baustelle

Wenige Minuten vor der Entscheidung des Stadtrats, die nächste Groß- und Dauerbaustelle auf den Weg zu bringen, brachte der Grüne Volker Bajus die Sprengkraft dieser Entscheidung auf den Punkt: Es kann das kommunalpolitische Thema der nächsten Jahre werden. Aller Voraussicht nach wird die Baustelle auch noch im Jahr 2021, wenn der nächste Stadtrat gewählt wird, für Stau und Frust sorgen.

Eine Durchfahrt von der Lotter Straße in Richtung Gaste/IKEA wird ab kommenden Sommer bis voraussichtlich Anfang 2022 nicht möglich sein, dabei ist die Baustelle nur 750 Meter lang.

Mit Dauerbaustellen kennt sich die Regenbogenkoalition aus. Unter ihrer Führung wurde die Römereschstraße für 500 Meter Baustelle für mehr als ein Jahr gesperrt, dauert die Baustelle an der Knollstraße bereits mehr als zwei Jahre an und sorgt der Ausbau von zwei Kreuzungen an der Hansastraße ebenfalls für andauernden Frust bei Anliegern und Autofahrern – neben zahlreichen kleineren Baustellen im ganzen Stadtgebiet.

Nachtbaustellen sind hingegen in Osnabrück nahezu unbekannt, anders als zum Beispiel in Münster, wo ein Großteil der in diesem Sommer begonnenen Baustellen in den Nachtstunden erledigt wurden.

Wir fragen unsere Leser:

[interaction id=“5bac76bb9426afe098217e1c“]

SPD will flexible Arbeitszeiten prüfen lassen

Dass die Erneuerung der städtischen Infrastruktur, zu der nicht allein die Fahrbahndecke sondern auch die unsichtbar darunter verborgenen Kanalleitungen unabdingbar ist, darin waren sich bei der jüngsten Ratssitzung alle Parteien einig. Doch was die Bauzeit angeht, gibt es vor allem in der Opposition Bedenken, dass damit das Maß des für die Pendler und Anwohner Erträglichen überschritten werden könnte. Mit der Prüfung flexibler Arbeitszeiten, zum Beispiel einer zusätzlichen Stunde, die die Bauarbeiter früher anfangen oder später aufhören könnten, wie es SPD-Verkehrsexperte Heiko Panzer vorschlug, sei es nicht getan, so Fritz Brickwedde, Fraktionsvorsitzender der CDU, Samstagsarbeit müsse geprüft werden.

CDU möchte volkswirtschaftliche Betrachtung der Baustellenfolgen

Brickwedde betonte als Aufsichtsrat der Städtischen Kliniken, wie wichtig die Erreichbarkeit des Finkenhügels für die Stadt ist und dass es „Bypässe“ für die Rettungsfahrzeuge geben muss. Damit die Bauunternehmen einen Anreiz für die schnelle Fertigstellung bekommen, regte er das Ausloben von Bonus-Zahlungen für die beteiligten Unternehmen an. Die Baustelle an der Rheiner Landstraße sei auch unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten und nicht rein nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.

FDP erwartet „Verwerfungen“ bei Anwohnern und Geschäftsinhabern

Für die FDP mahnte Dr. Thomas Thiele an, die Bauunternehmen darauf zu verpflichten mit voller Manpower vor Ort zu sein und nicht bei Vorliegen anderer Aufträge ihre Mitarbeiter dort abzuziehen. Thiele bedauerte, dass nach Angaben der Verwaltung eine Tunnelbaustelle, die an der Lotter Straße „gut funktioniert“ habe, an der Rheiner Landstraße nicht möglich ist. So war in der Lotter Straße wenigstens eine halbseitige Verkehrsführung möglich. Für die Anwohner wird es „Verwerfungen“ geben, und wer dort ein Geschäfte hat, für den „wird es richtig problematisch werden“, so der Liberale, der auch en zumindest zeitweises Schließen der Westfalen-Tankstelle erwartet.

Gegen die Ausweitung der Arbeitszeit an der Baustelle um eine Stunde nach vorne und hinten und die von der CDU vorgeschlagene Samstagsarbeit wandte sich der Pirat Nils Ellmers, der ein „Verschleissen“ der Bauarbeiter befürchtete.

Am Ende der Diskussion blieb es bei Anregungen und Bedenken der Lokalpolitik, wie diese von der Verwaltung umgesetzt und beachtet werden, bleibt offen. Einstimmig wurden die Baustelle auf den Weg gebracht – in den Sommerferien 2019 rücken die Bagger an. Etwa 750 Meter Baustelle werden dann für mehr als zwei Jahre diese Haupteinfallstraße unterbrechen, so der derzeitige Planungsstand.

 

AFP

Die Gute Nachricht des Tages: Osnabrück kauft kaum noch Braunkohle-Strom

Braunkohle-Tagebau
Braunkohle-Tagebau

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Egal ob man die Braunkohle nun für den Klimawandel verantwortlich macht, wie es die Grüne Ratsfraktion in einer Anfrage an die Verwaltung der Stadt Osnabrück macht, oder sie einfach nur dreckig und vor allem naturzerstörend findet: Wirkliche Fans hat diese Form der Energieerzeugung wohl nur noch im Management der Stromkonzerne RWE und Vattenfall. In Osnabrück werden diese beiden Unternehmen ihren dreckigen Strom kaum noch los.

Die Osnabrücker Grünen wollten wissen, wie hoch der Kohlestromanteil ist, den Stadtverwaltung und Stadtwerke derzeit beziehen und in den vergangenen Jahren bezogen haben. Und sie fragten nach, wie hoch der Anteil des Stroms ist, der von den beiden noch auf Braunkohle setzenden Konzerne RWE und Vateenfall bezogen wird.

Was den allgemeinen Bezug von Strom aus Kohle angeht, liegt die Stadtverwaltung mit 27% deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,8%. Die Stadtwerke liefern mit 43,6 % leicht mehr Kohlestrom aus, als es bundesweit üblich ist – Tendenz allerdings wie auch bei der Stadtverwaltung: sinkend.

Nur wenige Osnabrücker beziehen „Ökostrom“

Ökostrom ist übrigens für die meisten Osnabrücker kein Thema. Relativ konstant sind dies nur rund 3.500 Kunden bei den Stadtwerken, die bereits sind ein wenig mehr für das gute Gewissen beim Strombezug zu zahlen. Diese Zurückhaltung verwundert, denn der Aufschlag für Ökostrom und ein grünes Gewissen beträgt nach Angaben der Stadtwerke im Schnitt weniger als 10 Euro pro Jahr und Haushalt. Selbst die durch einen Tsunami ausgelöste Atomkatastrophe von Fukushima sorgte hier nur für kurzzeitig für eine höhere Nachfrage.

Immer weniger Strom von Braunkohle-Konzernen

Unabhängig von der mauen Nachfrage nach Ökostrom kehren die Stadtwerke den beiden Braunkohle-Unternehmen RWE und dem überwiegend in Ostdeutschland produzierenden Vattenfall-Konzern dennoch den Rücken.
So kam 2013 noch fast ein Drittel des Stadtwerke-Stroms von RWE und 12% von Vattenfall. Vier Jahre später, im Jahr 2017 waren es nur noch 9% (RWE) bzw. 5% (Vattenfall).

AFP

IHK zeichnet aus: Das sind die Besten der Besten in der Region

Die Berufsbesten aus dem IHK-Bezirk.
Die Berufsbesten aus dem IHK-Bezirk

Insgesamt 47 Auszubildende aus dem Bezirk der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim haben im Jahr 2018 ihre Abschlussprüfung als Beste in ihrem Ausbildungsberuf mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Die Feierstunde für die Top-Azubis aus der Region fand nun im Forum des Burg-Gymnasiums in Bad Bentheim statt. Dort nahmen sie die Glückwünsche und Urkunden für ihre herausragenden Leistungen entgegen.

Die IHK-Berufsbesten 2018 aus der Stadt Osnabrück

  • Franziska Berkemeyer, Fachinformatikerin, SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG., Osnabrück
  • Lisa Bögel, Werkzeugmechanikerin, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Lena Brandt, Kauffrau für Dialogmarketing, KiKxxl GmbH, Osnabrück
  • Dennis Buchberger, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Joana Gerdwilker, Industriemechanikerin, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Julia Gilz, Zerspanungsmechanikerin, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Pauline Hüllemeyer, Veranstaltungskauffrau, Zentrum für Umwelt-Kommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt GmbH, Osnabrück
  • Jenny Klöpperpieper, Kraftfahrzeugmechatronikerin, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Jannis Kolbe, Technischer Modellbauer, Konrad Schäfer GmbH, Osnabrück
  • Simon Küthe, Technischer Systemplaner, pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück
  • Jana Menke, Fotomedienfachfrau, Foto Erhardt GmbH, Osnabrück
  • Christina Müller, Personaldienstleistungskauffrau, Kohne Personalservice GmbH, Osnabrück
  • Tobias Nehe, Informatikkaufmann, ITEBO Informationstechnologie Emsland Bentheim Osnabrück GmbH, Osnabrück
  • Maria Papoli, Kauffrau im Gesundheitswesen, Deutsche Angestellten Krankenkasse, Osnabrück
  • Eugen Pazer, Medientechnologe Druck, NOZ Druckzentrum GmbH & Co. KG, Osnabrück
  • Vanessa Rathnasiri, Kauffrau für Büromanagement, Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG, Osnabrück
  • Florian Weinert, Fertigungsmechaniker, Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus der Stadt Osnabrück
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus der Stadt Osnabrück

Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Osnabrück

  • Sophie Achtermann, Kauffrau im Gesundheitswesen, Klinik Münsterland Deutsche Rentenversicherung Westfalen, Bad Rothenfelde
  • Maximilian Barzel, Mathematisch-technischer Softwareentwickler, NetWork Team GmbH, Georgsmarienhütte
  • Valerij Daus, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH & Co. KG, Bad Essen
  • Yannick Dietz, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, DACHSER SE, Dissen am Teutoburger Wald
  • Anne Ehrenbrink, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter am Teutoburger Wald
  • Patrick Flacke, Elektroniker für Geräte und Systeme, Elster GmbH, Lotte
  • Philipp Glane, Technischer Produktdesigner, M Plan Modulare Planungs- und Konstruktionstechnik GmbH, Bissendorf
  • Niklas Hagedorn, Automobilkaufmann, Hülsmann & Tegeler GmbH & Co. KG, Georgsmarienhütte
  • Tim Lukas Nienker, Elektroniker für Betriebstechnik, Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH, Georgsmarienhütte
  • Luisa Summe, Textil- und Modenäherin, Schürmann Reha-Mode KG, Gehrde
  • Simon Vogt, Mechatroniker, Amazonen-Werke H.Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen
  • Karolin Willmann, Industriekauffrau, Spartherm Feuerungstechnik GmbH, Melle

„Durch Ihre sehr guten Leistungen in der Ausbildung sind Sie zum Vorbild für andere junge Menschen geworden“, sagte IHK-Vizepräsident Matthias Hopster in der Laudatio. Zugleich dankte er Ausbildern und Lehrern, die entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Sein Dank galt zudem den rund 2.500 ehrenamtlichen Prüfern aus den Betrieben und den berufsbildenden Schulen. An der Sommer-/Winterabschlussprüfung der IHK nahmen über 4.600 Prüflinge in rund 140 Ausbildungsberufen teil.

Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Emsland

  • Bianka Boldt, Verkäuferin, Verbrauchermärkte Nord GmbH & Co. KG, Geeste
  • Silas Geers, Chemikant, BP Europa SE, Lingen (Ems)
  • Theresia Lügering, Kauffrau für Tourismus und Freizeit, Verkehrsverein Tourist Information Meppen (TIM) e. V., Meppen
  • Jannik Niemann, Fachinformatiker, ROSEN Technology and Research Center GmbH, Lingen (Ems)
  • Jana Pashalaki, Chemielaborantin, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Leer, Meppen
  • David Plass, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Wavin GmbH, Twist
  • Kim-Erik Renk, Fachkraft für Metalltechnik, Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG, Werlte
  • Andreas Schneider, Maschinen- und Anlagenführer, KUIPERS CNC-Blechtechnik GmbH & Co. KG, Meppen
  • Leonie Straten, Bankkauffrau, Oldenburgische Landesbank AG, Lingen (Ems)
  • Rafael Warkotsch, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Fischer EventSystems Medien- & Veranstaltungstechnik GmbH, Haren (Ems)
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Emsland
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Emsland

Auch Landrat Friedrich Kethorn gratulierte den Berufsbesten zu ihrer hervorragenden Leistung und betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des dualen Berufsausbildungssystems für die Fachkräftesicherung. Für die Auszubildenden sprach Leonie Straten, Bankkauffrau bei der Oldenburgischen Landesbank AG.

Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim

  • Kathrin Aringsmann, Tourismuskauffrau, DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Nordhorn
  • Adrian Dorn, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Stylex Schreibwaren GmbH, Nordhorn
  • Alisa Schmitz, ProduktgestalterinTextil, Hemmers/Itex Textil Import Export GmbH, Nordhorn
  • Martin Schwertmann, Bergbautechnologe, KCA Deutag Drilling GmbH, Bad Bentheim
  • Phil Stegemerten, Sport- und Fitnesskaufmann, Andreas Stegemerten, Schüttorf
  • Jonas van Roje, Fachkraft für Lagerlogistik, Georg Utz G.m.b.H., Schüttorf
  • Volker Wehrmeyer, Kaufmann im Einzelhandel, Beckhuis Vertriebs GmbH, Uelsen
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim
Die IHK-Berufsbesten 2018 aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim
AFP