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Osnabrücker Kultur „wetterfest“ machen: Kulturmarathon geht in die dritte Runde

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Der „Kulturmarathon“ geht in die dritte Runde und wird in diesem Frühjahr durch die Sonderförderung TRANSITION ergänzt.

Der „Kulturmarathon“ wurde gemeinsam von der Stadt Osnabrück und den im Arbeitskreis Kultur des Netzwerk Bildung vertretenen Stiftungen (Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, Felicitas und Werner Egerland Stiftung, Evangelische Stiftungen, Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur, Stiftung der Sparkasse Osnabrück, Caritas-Stiftung) zur Unterstützung der Osnabrücker Kulturszene in Zeiten der Covid-19-Pandemie initiiert. Mit den gemeinsamen Mittel von Stadt und Stiftungen konnten bislang zusätzlich zur regulären Projektförderung 480.000 Euro für die Kulturförderung in Osnabrück ausgeschüttet werden. Für das Jahr 2021 stehen von Seiten der Stadt Osnabrück wiederum 250.000 Euro für den „Kulturmarathon“ zur Verfügung. Dieses Budget wird erneut durch die Stiftungen ergänzt.

Die Osnabrücker Kultur „wetterfest“ machen

Die Felicitas und Werner Egerland Stiftung erweitert zudem in der aktuellen Förderrunde den „Kulturmarathon“ um ein Sonderprogramm in Höhe von 80.000 Euro: TRANSITION fördert die konzeptionelle Entwicklung von Formaten, die es erlauben, Projekte kultureller Bildung und ästhetischer Praxis mit Kindern und Jugendlichen unter den ständig wechselnden Anforderungen der Pandemie-Auflagen stabil durchzuführen und somit zukunftsfähig zu bleiben, sowie junge Künstlerinnen und Künstler. Kurz: Ziel von TRANSITION ist es, die Osnabrücker Kultur „wetterfest“ zu machen.

Bei den Angeboten für Kinder und Jugendliche kann es sich um Projekte in allen Kunstrichtungen und Organisationsformen handeln, zum Beispiel Arbeitsgemeinschaften in Schulen unter anderem in der Bildenden Kunst, Musik oder Theater, regelmäßige Gruppentreffen, zum Beispiel Kreativ-Gruppen, Theatergruppen oder Jugendorchester, Workshops in Schulen oder Freizeiteinrichtungen sowie Projekte mit festen Gruppen, Schulklassen und einzelnen Teilnehmer*innen. Ebenso sollen junge Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihres Berufslebens darin unterstützt werden, ihre Arbeitsbedingungen an die aktuelle Situation anzupassen.

Arbeit unter Corona-Bedingungen auswerten

TRANSITION ermöglicht darüber hinaus, die Erfahrungen der Arbeit unter den Bedingungen der Pandemie auszuwerten, in Ruhe nach Lösungen zu suchen, am Beispiel eines Modellprojektes Lösungsmöglichkeiten darzustellen und Grundlagen für künftige Förderanträge zu erarbeiten und fördert die Entwicklung von Konzepten und Projektenskizzen auf unterschiedlichen Ebenen. Anhand eines Projektentwurfes können verschiedene Fragen behandelt werden, zum Beispiel die Aufführungssituation, hybride Projektformen und die Entwicklung von Methoden zur Ergänzung der Arbeit im digitalen Bereich. Die Erfahrungen der geförderten Projektentwicklungen sollen allen Interessierten weiterhelfen. TRANSITION stellt eine Plattform zur Verfügung, auf der alle Ergebnisse vorgestellt werden.

Bewerbungen bei der Stadt Osnabrück

Bewerben können sich Künstlerinnen, Künstler und Kulturvermittler aller Kunstformen, die in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sowie junge Künstlerinnen und Künstler (bis 27 Jahre). Der Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt der Antragstellenden sollte in Osnabrück liegen.

Es gelten die Formulare zur allgemeinen Projektförderung der Stadt. Auf diesen sollten bei der Bewerbung „TRANSITION“ vermerkt werden. Die Zuschussanträge sowohl für die Projektförderung als auch für TRANSITION können bis zum 1. März 2021 postalisch (Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück, z.H. Herrn Marius Kolkmeyer, Marienstraße 5/6. 49074 Osnabrück) oder per E-Mail kolkmeyer@osnabrueck.de bei Marius Kolkmeyer eingereicht werden. Bei Fragen zum Antragsformular können Kulturschaffende sich an Marius Kolkmeyer, Projektförderung im Fachbereich Kultur, unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder unter Telefon 0541 323-2228 melden.

Gefördert wird die Entwicklung von Projekten, die modellhaft für die eigene Arbeitsweise stehen und in denen neue Formen und Wege der Kulturvermittlung und des eigenen künstlerischen Schaffens konzeptioniert und/oder erprobt werden, um Lösungen zu finden, mit den pandemiebedingten Einschränkungen umzugehen.

Über TRANSITION

TRANSITION besteht aus drei Phasen: Entwicklung, Austausch und Dokumentation sowie Durchführung. In Phase 1 soll möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit eröffnet werden, die gewünschten Fragen von TRANSITION zu bearbeiten und anhand eines modellhaften Projektentwurfs ein entsprechendes Konzept für die eigene Arbeit zu entwickeln. In PHASE 2 werden die Ergebnisse der geförderten Projektentwicklungen auf einer Plattform öffentlich gemacht. Der Austausch auch mit nicht geförderten Kulturschaffenden wird unterstützt. Die in den Projektentwicklungen angesprochenen Problemfelder werden evaluiert. In Phase 3 besteht die Möglichkeit, sich mit den Ergebnissen für eine Förderung der Umsetzung des Projekts im Rahmen der Projektförderung in der Herbstförderrunde zu bewerben. Darüber hinaus sollen die geförderten Entwicklungen auch als Arbeitsgrundlage dazu dienen, Anträge bei anderen öffentlichen und privaten Förderern zu stellen.

Über die Vergabe von Förderungen im Rahmen von TRANSITION entscheidet eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Felicitas und Werner Egerland Stiftung sowie des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück.

Weitere Informationen, das Antragsformular sowie die aktuelle Förderrichtlinie sind auf der Homepage der Stadt Osnabrück abrufbar.



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