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BOB: Klimanotstand in Osnabrück ist „Showveranstaltung“

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Vor kurzem rief die Stadt Konstanz einen offiziellen Klima-Notstand aus. Besonders die Grüne Ratsfraktion begrüßte die Diskussion um das Thema und sah auch in Osnabrück gute Gründe, einen solchen Notstand zu erklären. Der Bund Osnabrücker Bürger bezeichnete diese Diskussion in einer Pressemitteillung als politisch kalkulierte „Showveranstaltung“ und machte eigene Vorschläge zur Verbesserung des Klimas.

„Die wirksamste Methode, um Co2, Feinstaub und Stickoxide noch mehr zu reduzieren ist laut Fraunhofer Institut ein fließender und nicht ein stehender Verkehr“, so der Vorsitzende der BOB-Ratsfraktion, Dr. Ralph Lübbe und das hinzugewählte Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Steffen Grüner.


Die derzeitige Verkehrspolitik der Grünen bewirke jedoch genau das Gegenteil: Neumarktsperrung, Baustellenchaos, Busbeschleunigung und weitere Pläne, die Ein- und Ausfallstraßen einspurig zu gestalten, führen zu unökologischen Staus in Straßen und Nebenstraßen unserer Stadt.

Konsequentes Handeln gefordert

Wir schließen uns hier dem NABU an: „Wir brauchen hier keine weitere Showveranstaltung, sondern endlich ein konsequentes und verantwortungsbewusstes Handeln der Politik“, so wurde der erste Vorsitzende Andreas Peters in einer Nabu-Mitteilung zitiert. Herr Peters meinte weiter, dass die Ankündigung der Grünen wie ein öffentlichkeitswirksames Wahlkampfmanöver wirke, um das „grüne Profil“ zu schärfen. Herr Peters fand sogar noch drastischer Worte: „Jetzt öffentlichkeitswirksam den ‚Klimanotstand‘ auszurufen ist ein weiteres Armutszeugnis der Politik und nichts als Augenwischerei, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.“ Herr Peters bezog sich hier auf zwar auf die Kartbahn und das Engagement der Stadtwerke in das Kohlekraftwerk Lünen, wir sehen aber weiteres Potential, um ein echtes umweltwirksames Profil in der Osnabrücker Politik zu schärfen.

BOB mit eigene Vorschlägen

Statt unnötiger ökopopulistischer Showveranstaltungen schlagen wir für Osnabrück vor:

1. Die Stadt soll mehr Geld in den Radverkehr und Fahrradsicherheit, statt in Plakataktionen („Osnabrück sattelt auf“) und unnötige Fahrradzählmaschinen investieren.

2. Das Busnetz – auch ins Umland – muss weiter ausgebaut werden.

3. Statt in 30 überteuerte Elektrobusse zu investieren, sollten die restlichen 400 Busse des Verkehrsverbundes mit einer sofort verfügbaren, quasi emissionsfreien Katalysatortechnik ausgerüstet werden.

4. Es müssen auch Wasserstoff/Brennstoffzellen-Busse eingesetzt werden, da die batteriebetriebenen Fahrzeuge langfristig und unter Berücksichtigung aller Aspekte wie Produktion, Lebensdauer, Gewicht etc. nicht wirklich effektiv beziehungsweise umweltschonend sind

5. Die Stadtwerke sollten die Fahrradmitnahme für Busse der Verkehrsbetriebe kostenfrei anbieten oder gegen einen geringen Aufpreis die Fahrradmitnahme ermöglichen, ähnlich wie es die Bahn vormacht.

6. Die Tarifstruktur des ÖPNV In Osnabrück muss günstiger werden, wir schlagen ein Tagesticket von 3 Euro vor.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.


 

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