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Wie kann ich Rassismus im Alltag kritischer begegnen? – Workshop im Museumsquartier Osnabrück

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An zwei Terminen befasst sich ein von Elisabeth Sabah und Laura Hartmann geführter Workshop mit der Frage „Wie kann ich Rassismus im Alltag kritischer begegnen?“. 

Die zweitägigen Workshops im Museumsquartier Osnabrück finden an den folgenden Terminen statt: Samstag, 11. September, 11 bis 14 Uhr, und Sonntag, 12. September, 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 6. November, 11 bis 14 Uhr, und Sonntag, 7. November, 14 bis 18 Uhr,

Eigene Rassismen erkennen

Der Workshop stellt eine kompakte Einführung in die Auseinandersetzung mit Rassismus, dessen Entstehung und seinen Folgen dar. Es soll über das gemeinsame Miteinander und die täglichen Rollen gesprochen werden. Das Ziel ist, zukünftig eigene Rassismen zu erkennen und mit ihnen kritischer umzugehen. Dazu gehört, weiße Privilegien und rassistische Denk- und Verhaltensmuster im eigenen Alltag wahrzunehmen und Prozesse der Veränderung anzustoßen.

Am ersten Tag beschäftigen sich die Teilnehmenden kritisch mit kolonialisierten Kulturgütern der ethnografischen Sammlung des Hauses. Eine Befragung der eigenen Rolle wird stattfinden. Am zweiten Tag wird das zuvor Bearbeitete in den Alltag übertragen und die Frage gestellt, wie Rassismus in Zukunft kritischer begegnen werden kann.

Einstiegsworkshop für nicht-betroffene Personen

Elisabeth Mokpokpo Sabah ist eine Schwarze Hebamme, Aktivistin und Mitbegründerin von BCF Deutschland (und Osnabrück). Laura Hartmann ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als Museumslotsin für diversitätsorientierte Vermittlung im Museumsquartier Osnabrück.

Die Workshops finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „We against silencing“ statt, die aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, wie unsere koloniale Vergangenheit bis heute wirkt und warum eine Auseinandersetzung mit Rassismus für unsere Zukunft wichtig ist.

Der Workshop ist ein Einstiegsworkshop und richtet sich in erster Linie an nicht-betroffene Personen. Eine Teilnahme ist kostenlos. Der Besuch der anderen Veranstaltungen dieser Reihe ist keine Voraussetzung, jedoch empfehlenswert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen wird vorab um eine Anmeldung unter E-Mail hartmann.l@osnabrueck.de gebeten.

Aktuell wird von einer Umsetzung der Workshops vor Ort ausgegangen. Während der Workshoptage muss eine medizinische Maske getragen werden.

Titelbild: In einem zweitägigen Workshop sollen eigene Rassismen erkannt und kritisch beachtet werden. / freepik

PM
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