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Streit in Bad Essen eskaliert – vier Verletzte durch Messerangriff

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Am Freitagabend (14. Mai), gegen 20 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Im Kamp“ in Bad Essen zu einem zu einem Messerangriff, bei dem zwei Personen lebensgefährlich verletzt wurden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ereignete sich die Tat wie folgt:

Der Tatverdächtige, ein 24-Jähriger, führte gegenüber einer Nachbarin Beschwerde über Kinderlärm. Die 25-jährige Frau zog ihre im selben Haus wohnende Großmutter, 63 Jahre alt, zu dem Streit hinzu. Durch das Streitgespräch aufmerksam geworden, schaltete sich ein weiterer Nachbar, ein 34-Jähriger, ein. Als der Streit immer weiter eskalierte, griff der 24-Jährige die Beteiligten mit einem scharfkantigen Gegenstand an. Der 34-jährige Nachbar und die 63-jährige Frau wurden durch Schnitt- und Stichverletzungen lebensgefährlich verletzt. Die 25-jährige Frau sprang in ihrer Not gemeinsam mit ihrem 1-jährigen Sohn aus einem Fenster im 1. Obergeschoss. Die Frau zog sich schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen am Bein zu, das Kind blieb unverletzt. Alle Personen wurden vom Rettungsdienst und Notärzten in Krankenhäuser gebracht.

Täter flieht vom Tatort

Der 24-jährige Tatverdächtige flüchtete vom Tatort, seine Personalien sind der Polizei bekannt. Bei der Polizei in Osnabrück wurde eine Mordkommission eingerichtet, die noch in er Tatnacht ihre Arbeit aufnahm. Die Tat wird als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Nach einer groß angelegten Suche am Boden und aus der Luft, konnte der Mann am Samstagnachmittag in Preußisch Oldendorf (NRW) durch Kräfte der Polizei Osnabrück festgenommen werden.

Festnahme durch Hinweis aus der Bevölkerung

Am frühen Samstagnachmittag ging bei der Polizei ein Hinweis aus der Bevölkerung ein, der sich auf die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen bezog. Der Gesuchte war in Preußisch Oldendorf, einem Nachbarort von Bad Essen, gesehen worden. Der gemeldete Aufenthaltsort stand in örtlicher Nähe zu einer ehemaligen Anlaufadresse des 24-Jährigen, die der Polizei bereits bekannt war. Die Polizei durchsuchte das Gebäude und konnte den Mann in Toilettenräumen widerstandslos festnehmen. Am Sonntagmittag erfolgte die Vorführung des Beschuldigten beim Amtsgericht Osnabrück, eine Amtsrichterin verkündete die Untersuchungshaft. Der Mann wird in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Opfer noch immer im Krankenhaus

Die vier Opfer des Angriffs befinden sich weiter in Krankenhäusern. Die 63-jährige Frau und der 34-jährige Mann sind außer Lebensgefahr, erlitten durch Schnitt- und Stichverletzungen allerdings schwere Verletzungen. Auch die Verletzungen der 25-jährigen Frau bedürfen weiter einer stationären Behandlung. Das 1-jährige Kind befindet sich ebenfalls noch in einem Krankenhaus, sein Gesundheitszustand bedarf weiterer Beobachtung.



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PM
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