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Sowohl Stiftungen als auch Stadt und Landkreis Osnabrück vernetzen Schulen digital

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Noch sind Weihnachtsferien und es ist unklar, wie in den Schulen der Unterricht wieder startet. Klar ist, dass das Distanzlernen auf jeden Fall Bedeutung behält. Aber nicht nur im Corona-Lockdown sind Konzepte für digitale Unterrichtsmethoden gefragt. Auch ohne die Pandemie wird Bildung digitaler, neue Lehr- und Lernmethoden halten Einzug in den Unterricht.

Die Bildungsstiftungen in der Region Osnabrück unterstützen diese Entwicklung: Das Netzwerk „Bildung – Stiftungen für die Region Osnabrück“ vernetzt Schulen, die sich rund um Digitalisierung gemeinsam weiterentwickeln möchten. Die Initialzündung für die Netzwerkarbeit kam aus dem Arbeitskreis MINT des Stiftungsnetzwerks, der sich zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) austauscht. In Kooperation mit Stadt und Landkreis Osnabrück wurde das Thema Digitalisierung in der Schulbildung zum Schwerpunktthema gewählt. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts werden weiterführende Schulen in den Jahrgängen fünf bis zehn im Thema Digitale Bildung unterstützt: Mit Hilfe der Kölner learninglab GmbH wird 2021 ein regionales Schulnetzwerk aufgebaut und Lehrkräfte können im Austausch voneinander und miteinander lernen.

Mehr digitale Unterrichtskonzepte

„Es gibt tausend Apps für den Unterricht, konkret weiß man aber nie, wie man sie im Unterricht anwenden soll“, so eine Lehrkraft, die im November 2020 an einem Workshop des Pilotprojekts „Aufbau Schulnetzwerk Digitale Bildung“ teilgenommen hat. Genau deshalb wollen nun Lehrkräfte des Sekundarbereichs I in gemeinsamer Netzwerkarbeit praktische Unterrichtskonzepte und Lernszenarien erarbeiten. Im Juli 2021 werden die Ergebnisse der Workshops dann allen interessierten Schulen der Region in einer Transferveranstaltung zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird von der Bildungsstiftung für Kinder und Jugendliche im Osnabrücker Nordland, der Claas Stiftung, der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, Stadt und Landkreis Osnabrück, der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland sowie der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung gefördert.

Schulen können sich noch beteiligen

Interessierte Schulen können noch einsteigen: Nachdem im November mit Lehrkräften und Schulleitungen erste konkrete Themen- und Fächerwünsche, sogenannte Themencluster, erarbeitet wurden, können sich nun Lehrkräfte weiterer Schulen für die Gruppenarbeit anmelden, die im Februar startet. Die Arbeitsgruppen richten sich an Lehrkräfte einzelner Fächer oder Fachgruppen. Geplant sind Themencluster in Mathematik, Naturwissenschaften, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, Deutsch und Fremdsprachen sowie den musischen Fächern. Ziel der Arbeit ist die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Auswertung von konkreten Unterrichtsvorhaben mit Nutzung digitaler Methoden. Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam Unterrichtskonzepte und Lernszenarien und setzen diese in ihrem Unterricht um. Sie arbeiten online miteinander und werden dabei durch eine externe Moderation unterstützt – so werden Methoden des digitalen Austauschs direkt angewendet. Jede Schule kann sich mit jeweils zwei Lehrkräften an mehreren Themenclustern beteiligen.

Kein „Medienfeuerwerk“

„Wir wollen gemeinsam das Lernen organisieren, kein Medienfeuerwerk veranstalten“, fasst Richard Heinen, Experte für Schulentwicklung und learninglab-Geschäftsführer, die Zielsetzung zusammen. Eine Anmeldung zu den Arbeitsgruppen des Netzwerks ist bis zum 15. Januar 2021 möglich. Interessenten können sich an heinen@learninglab.de wenden.

Symbolbild: Kind im Homeschooling.

PM
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