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Rausgehen in Zeiten von Corona: Stadt, Landkreis und Osnabrücker Gastronome veröffentlichen gemeinsamen Appell

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Die Stadt Osnabrück, der Landkreis und die Osnabrücker Gastronomen richten sich mit einem gemeinsamen Appell an die Bürger, in dem um die Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln gebeten wird.  Nur so ließe sich eine erneute Einschränkungen des öffentlichen Lebens verhindern

Alle sehnen sich nach Normalität: Sich bei bestem Sommerabendwetter einfach mit Freunden treffen, flanieren, in der Kneipe ein Bier trinken oder sich im Restaurant ein gutes Essen schmecken lassen. All das gibt es schon – aber noch nicht so ungezwungen, wie es viele gerne hätten. Hier gilt es jedoch Kurs zu halten, um erneute Einschränkungen des öffentlichen Lebens und auch des Gastronomiebetriebes möglichst zu verhindern.

Geltende Corona-Regeln einhalten

Die Stadt Osnabrück, der Landkreis Osnabrück, der Osnabrücker Bezirksverband desDeutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) und der Osnabrücker Verein für Gastronomen WIRTuOS appellieren daher gemeinsam daran, die geltenden Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus unbedingt einzuhalten. „Wir alle wissen, dass Corona für uns alle eine ungemein große Belastung darstellt, dennoch müssen wir mit den geltenden Maßnahmen alles daransetzen, die Situation angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin im Griff zu behalten und erneute Einschränkungen und im schlimmsten Fall einen weiteren Lockdown zu verhindern“, so Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Miteinander und nicht gegeneinander sollten Verwaltung, Gastronomen und Gäste an der Umsetzung der Schutzmaßnahmen arbeiten und diese einhalten.“ Landrätin Anna Kebschull ergänzt: „Wer Abstand hält, Kontakte beschränkt und vorsichtig ist, hilft Kindern, Jugendlichen, vulnerablen Gruppen, der Wirtschaft, unseren Unternehmen, Gastronomen und Künstlern. Das bedeutet: Jede und jeder Einzelne schützt durch verantwortungsvolles Handeln nicht nur sich und die eigene Familie, sondern auch die gesamte Gesellschaft vor noch gravierenderen Coronafolgen.“

Solidarität gefordert

„Mit dem schrittweisen Öffnen des öffentlichen Lebens wurde glücklicherweise dem sich positiv entwickelnden Infektionsgeschehen Rechnung getragen mit der Folge, dass wir unsere Kneipen und Restaurants wieder öffnen konnten. Allerdings beobachten wir unter unseren Gästen zum Teil Sorglosigkeit, was zu erhöhten Infektionszahlen führen dürfte“, mahnt Nils Hendrik Westerkamp, Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Westerkamp bittet die Bürger um Solidarität: „Geben Sie bitte ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer korrekt an. Diese sind ein wichtiger Bestandteil, um im Falle einer Infektion die Kontaktpersonen zügig ermitteln und informieren zu können.“ Auch Tobias Neumann, Vorsitzender der WIRTuOS ist besorgt: „Wir alle müssen dazu beitragen, dass in unseren Betrieben und in den Außenbereichen Mindestabstände eingehalten werden oder dass dort, wo es notwendig ist, der Mund-Nasenschutz aufgesetzt wird. Wir müssen und wir wollen eine zweite Infektionswelle unter allen Umständen verhindern. Da sind wir als Betreiber genauso gefordert wie unsere Gäste“.

Folgende Maßnahmen sind gefordert:

  • Aufstellen eines Hygienekonzeptes seitens des Betreibers
  • Mindestabstand von 1,50 Meter zu Personen außerhalb des eigenen oder eines weiteren Hausstandes oder außerhalb einer Gruppe von mehr als zehn Personen
  • Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für die Gäste, bis diese ihren Sitzplatz eingenommen haben
  • Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für jeweils dienstleistende Person
  • Möglichkeit zu Händereinigung für den Gast
  • Datenerhebung

„In dieser schwierigen Zeit der Einschränkungen müssen wir mit dem Ziel, Corona weiter einzudämmen und eine zweite Welle zu vermeiden, alle an einem Strang ziehen“, sind sich Griesert, Kebschull, Westerkamp und Neumann sicher.


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