Kurz nach acht Uhr wurde die Wache der Bundespolizei durch den Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn AG in Osnabrück darüber informiert, dass im Stadtteil Eversburg ein Mann durch die Gleise laufen würde.

Deutsche Bahn stoppte sofort den Zugverkehr

Daraufhin wurde der betroffene Streckenabschnitt sofort für den Zugverkehr gesperrt und eine Streife fuhr eilig zu dem Ereignisort in Nähe der „Pagenstecherstraße“.
Die Bundespolizisten spürten den Mann schnell auf und holten ihn von den Gleisen, so dass der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden konnte.

Angetrunkener liess sich von seinem Handy führen

Bei der Befragung gab der angetrunkene 22-Jährige an, sein Mobiltelefon habe ihn auf der Suche nach einem speziellen Pokémon dorthin geführt.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich auf die Gefahren in und an den Bahnanlagen hin.

48 Minuten Zugverspätung – und vielleicht noch eine teure Rechnung

Leichtsinniges Verhalten – insbesondere unter Alkoholeinfluss- im Bahnbereich kann zu schweren Unfällen führen. Bahnanlagen und Eisenbahngleise dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen – unter Beachtung einer besonderen Sorgfaltspflicht – betreten oder überquert werden. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten und lebensgefährlich!

Durch dieses Ereignis sind bei fünf Zügen insgesamt 48 Minuten Verspätung entstanden.

Die Bundespolizei weisst darauf hin, dass bei einer Beeinträchtigung des Zugverkehrs auch zivilrechtliche Forderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen auf den Verursacher zukommen können.