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Osnabrücker Müllabfuhrkalender 2018 wird jetzt verteilt

Müllabfuhrkalender Osnabrück
Foto: OSB, Katrin Hofmann

Achtung, wenn diese Postwurfsendung in den Müll gerät, wird es vielleicht schwierig mit dem Müll im kommenden Jahr.

Ob Restabfall- , Bio-, Papiertonne oder der Gelbe Sack – der Müllabfuhrkalender 2018 liefert alle Abfuhrtermine auf einen Blick für das neue Jahr. Die Verteilung läuft zurzeit über die Deutsche Post an alle Osnabrücker Haushalte. Übersichtlich und im praktischen DIN A4 – Format passt der Kalender an jede Pinnwand. Vorgezogene oder Nachfuhr – Termine der Müllabfuhr wegen Feiertagen sind extra rot gekennzeichnet. Alternativ können sich die Osnabrückerinnen und Osnabrücker online ihre Termine anzeigen lassen.

Wichtige Öffnungszeiten der Gartenabfallplätze und Recyclinghöfe sowie des Abfallwirtschaftszentrum Piesberg sind auf dem Kalender aufgeführt. Daneben werden die vier Abholkarten für die Gelben Säcke mitverteilt.

Nachbestellung ab dem 8. Dezember möglich

Bis zum 8. Dezember sollen alle Osnabrücker Haushalte ihren Kalender im Briefkasten, so der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB). Wer leer ausgegangen sein sollte, kann sich beim Servicecenter unter der Telefonnummer 323 – 3300 oder per Mail osb@osnabrueck.de sein Exemplar anfordern. Ist der Kalender mal nicht zur Hand, können Interessierte ihre Termine unter www.osnabrueck.de/abfuhrkalender auch virtuell nachschlagen.

Die Sortieranleitung „Was gehört wohin?“ mit Wissenswertem rund um das Thema Entsorgung und Recycling sowie die richtigen Ansprechpartner in der Stadt Osnabrück gibt es auf allen Recyclinghöfen Ellerstraße/Knollstraße (Dodesheide), St. Florian – Straße (Sutthausen) und Limberger Straße (Wüste) zur Abholung.

Foto: OSB, Katrin Hofmann

AFP

Osnabrücker Junge Liberale unterstützen den Sondierungsabbruch (+ Kommentar)

Christian Lindner (FDP) in Osnabrück
Christian Lindner (FDP) in Osnabrück (2017) / Archiv-Foto: Pohlmann

Als Reaktion auf eine Pressemitteilung der Jungen Union (JU) Osnabrück Stadt, die am Montagabend, nach dem Abbruch der „Jamaika“-Sondierungen, von der HASEPOST veröffentlicht wurde, bezieht die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLi) Osnabrück, Tanja Josefa Figlus, Stellung:

„Es scheint wohl mittlerweile zum politischen Diskurs der CDU zu gehören, den Wählern keine Vision zu bieten, sondern Feindbilder zu schaffen. Dieses Mal sollte es die FDP sein.“

Nach Ansicht von Figlus, die bei der Landtagswahl im Oktober auch als Direktkandidatin für die FDP angetreten war, zeugt die Entscheidung von Christian Lindner und dem Sondierungsteam von „Charakter“. Und weiter: „Wenn längst verhandelte Positionen immer wieder von Neuem an aufgebrochen und neu verhandelt werden, kann kein Vertrauen entstehen. Staatspolitische Verantwortung zu übernehmen bedeutet eine gemeinsame Vision zu haben, die es braucht um in diesen Zeiten als Koalition standhalten zu können. Das ist offensichtlich nicht der Fall gewesen. Die FDP steht zu ihren Wahlversprechen und bleibt ein verlässlicher Partner in der politischen Landschaft. Lieber keine Koalition eingehen als auf halber Strecke inhaltlich und politisch zu verhungern.“

Ihre Erklärung schließt Tanja Josefa Figlus mit dem Satz: „Wir stehen geschlossen hinter den Sondierern und der FDP-Bundestagsfraktion.“

Das Titelbild zeigt Christian Lindner auf einer Wahlkampfveranstaltung in Osnabrück.


Kommentar von HASEPOST-Herausgeber Heiko Pohlmann

Es ist erstaunlich und es ist gut, dass die Osnabrücker Jugendorganisationen von Union und Liberalen sich nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen öffentlich zu Wort melden. Es zeigt, dass die vielbeschworene Politikmüdigkeit der Jugend nicht unbedingt auf alle jungen Menschen zutrifft.
Was bei der Gelegenheit auffällt, ist das offizielle Schweigen der Osnabrücker Parteienvertreter. Zwar hat die Neue Osnabrücker Zeitung ein paar erste Reaktionen einsammeln und veröffentlichen können, aber sonst herrscht in Osnabrück Schweigen. Und das, wo doch sonst jede kleine bundespolitische Regung von den lokalen Parteienvertretern mit einer Pressemitteilung kommentiert wird.
Dann also eben die Jugendorganisationen von CDU und FDP – vielleicht melden sich ja auch noch die Jusos und die Grüne Jugend, dann haben wir den Reigen komplett.

Dass sich die Jungen aus den Parteien melden, ist gut so, denn die müssen schließlich ausbaden, wenn – wer auch immer – den Staffelstab bei der nächsten regulären Bundestagswahl im Jahr 2022 oder 2023 an sie weitergibt.
Ob es davor noch zu Neuwahlen kommen wird, ist schon fast sekundär. Fakt ist: Angela Merkel wird nach dieser Wahlperiode 68 Jahre alt sein, Wolfgang Kubicki, der FDP-Chef Lindner jetzt zur Seite stand, ist dann bereits 70. Und auf Seiten der Grünen wird ein Jürgen Trittin im Jahr 2022 auch schon die 68 erreicht haben.
Die treibenden Kräfte für oder wider Jamaika sind also schon jetzt „eigentlich“ reif für die Rente. Einzig die Liberalen haben mit Christian Lindner (38) einen unverbrauchten Spitzenmann am Start.

Es verwundert zwar nicht, dass die Junge Union Stellung bezieht (siehe oben: Spätestens 2023 wird in der CDU „frisches Blut“ gebraucht), aber es ist schade, dass die jungen Christdemokraten nicht erkennen, dass Angela Merkel ein Auslaufmodell ist. In der „freien Wildbahn des Wirtschaftslebens“ hätte Merkel das Renteneintrittsalter erreicht und wäre damit für jedes längerfristig angelegte Projekt „raus“.
Dass die JU sich nun ausgerechnet für Christian Lindner begeistern wird – einzig weil der jünger ist als alle Spitzenkräfte, die derzeit bei der Union in vorderster Reihe stehen – ist natürlich nicht zu erwarten.
Aber wo bleiben die Forderungen jetzt zum Beispiel mit Jens Spahn (37), Peter Tauber (43) oder Julia Klöckner (44) einen Generationswechsel durchzuführen?

Jugend allein ist nicht alles, aber wer jung ist, muss nicht jedem Kompromiss hinterherlaufen, sondern kann auch noch ein paar Jahre Opposition überstehen. Für die allermeisten Verhandler der Jamaika-Option waren die geplatzten Sondierungen die letzte Chance auf ein paar finale Jahre Macht, Diäten und Dienstwagen, weswegen sie wohl bereit waren jeden faulen Kompromiss einzugehen. Das aber ist nicht Demokratie, sondern einfach nur traurig.

AFP

Glühweinpreise in Osnabrück bleiben stabil!

Eisbär und Lebkuchenmann Weihnachtsmarkt Osnabrück

Seien wir ehrlich: Was haben die Münchner- oder eigentlich alle Bayern – doch für ein freudloses Leben (sorry, liebe Bayern). Das ganze Jahr fiebern sie auf ihr Oktoberfest hin, und wenn es so weit ist, dann wird zuverlässig der Preis für die Maß bayrisches Bier erhöht. Regelmäßig und Jahr um Jahr sind es ca. 30 bis 40 Cent, um die der Preis für den Liter Bier angehoben wird, wie eine online verfügbare Statistik belegt.

Osnabrück hat es da doppelt besser. Zum einen haben wir in der Hasestadt gleich zwei große Feste, die Maiwoche und den Weihnachtsmarkt, zum anderen gibt es bei uns im Norden auch noch etwas, von dem die Bayern nur träumen dürfen: Preisstabilität!

Wie Bernhard Kracke jun. vom Schaustellerverband Weser Ems e.V. am Montagnachmittag mitteilte, bleibt der Glühweinpreis auf dem historischen Osnabrücker Weihnachtsmarkt mit „um die 2,50 Euro“ pro 02,l Becher stabil. Einen „festgelegten Preis“ gebe es zwar nicht, so Kracke, „das wären unerlaubte Preisabsprachen“, aber aus Gesprächen mit den Kollegen wisse er, dass es keine Tendenzen geben würde an der Preisschraube zu drehen.

Weihnachtsmarkt, Osnabrück, Kerstmarkt, Glühwein, Becher
So sieht der Weihnachtsmarktbecher 2017 aus.

Neuer Glühweinbecher macht das Trio komplett

Rechtzeitig zum Pressetermin präsentierte Kracke auch den Glühweinbecher für das Jahr 2018, der wie immer ein beliebtes Souvenir sein wird. Dass die Becher oft nicht gegen das Pfand zurückgetauscht werden, ist seit Jahren mit einkalkuliert, daher wird immer ordentlich nachgeordert – 35.000 neue Becher des 2017er Designs, in diesem Jahr mit grüner Beschriftung auf satiniertem Glas.
Nach blau und rot in den Vorjahren ist damit die „Kollektion“ der satinierten Glas-Becher komplett. Im kommenden Jahr soll es wieder etwas ganz neues geben, versprach der Vertreter der Schausteller. Verraten wird aber noch nichts.

Vorjahres-Becher sind in kleinen Mengen noch im Umlauf

Da man weiterhin, wie in den Vorjahren, auf einen europäischen Lieferanten setzt, kann übrigens noch während des Weihnachtsmarkts nachgeordert werden, wenn die Becher knapp werden sollten. Wie in jedem Jahr, sind auch dieses Jahr wieder einige „alte“ Becher noch im Umlauf. Wer darauf spekuliert, um die Sammlung zu komplettieren, kann den ganzen Abend durch-trinken, bis der fehlende Becher endlich dabei ist – oder man fragt einfach am Stand, ob vielleicht noch ein Becher aus 2017 oder 2016 dabei ist.

 

AFP

Körperwelten – Leichenschau kommt in die OsnabrückHalle

Körperwelten, Ausstellung, Osnabrück
Foto: Institut für Plastination, www.koerperwelten.de

Fotos: Institut für Plastination, www.koerperwelten.de

Ab 19. Mai und bis einschließlich 2. September 2018 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre aktuelle Ausstellung in der Osnabrückhalle.

Die von einer Osnabrücker PR-Agentur angekündigte Dauerausstellung findet tatsächlich über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten im Europasaal statt, wie eine Sprecherin der OsnabrückHalle gegenüber unserer Redaktion bestätigte.

Hier geht es direkt zum Online-Kartenvorverkauf*

Wissenschaftler oder Schausteller?

In den späten 90er Jahren hatte Dr. Gunther von Hagens, der als Erfinder der „Plastination gilt, erstmals mit der öffentlichen Zurschaustellung von haltbar gemachten Leichen unter dem Titel „Körperwelten“ für eine Debatte gesorgt.
Auch eine in London durchgeführte öffentliche Sektion Verstorbener durch den ehemaligen Inselarzt von Helgoland, sorgte für Medienrummel. Mit dem Vorwurf, der Plastinator würde unrechtmäßig einen chinesischen Professorentitel führen und durch die öffentlichen Zurschaustellung eines Liebesakts zwischen zwei Präparaten in Augsburg, geriet Dr. von Hagens in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen.

Auch Erkrankungen werden gezeigt

Über 45 Millionen Menschen weltweit haben die faszinierende Anatomieschau bereits gesehen. Körperwelten ist, so die Ankündigung des Veranstalters, „eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst nachhaltig verändert“.
Die für die OsnabrückHalle geplante Veranstaltung ist als Selbstentdeckungsreise konzipiert. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung des Menschen im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Eine Vielzahl spektakulärer Präparate erläutern für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen.

Körperwelten, Ausstellung, Osnabrück
Foto: Institut für Plastination, www.koerperwelten.de

Das Herz im Mittelpunkt der Ausstellung

Thematischer Schwerpunkt dieser Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan unseres Körpers ist durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache; sie sind jedoch vermeidbar. Hier setzt die Ausstellung an: Ohne mahnenden Zeigefinger zeigt sie, wie bereits kleine Änderungen im täglichen Leben große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben.
Die Ausstellung beleuchtet aber auch die emotionalen Facetten dieses lebenswichtigen Organs. In Religion, Kunst, Literatur und Popkultur gilt das Herz als Symbol für Liebe, Mitgefühl, Glück und Mut. Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley ist dieses Thema ein Anliegen: „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung den Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“

Veranstalter beanspruchen „das Original“ zu sein

Im PR-Text zur Veranstaltung wird darauf hingewiesen, dass die in Osnabrück gastierende Ausstellung zurecht den Untertitel „Das Original“ trage. Gunther von Hagens ist nicht nur der Erfinder der Plastination, sondern auch Demokratisierer der Anatomie. Seine öffentlichen Ausstellungen haben das Studium des menschlichen Körpers auch für Laien zugänglich und verständlich macht.
Zur Verwirklichung seines Projekts hat Dr. Gunther von Hagens bereits 1982 ein einzigartiges Körperspende-Programm etabliert. Alle in den Ausstellungen gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung innerhalb der Körperwelten Ausstellung zur Verfügung gestellt wird. In dem lizenzierten Körperspende-Programm sind bis heute über 17.000 Spender registriert.

Wo gibt es Tickets?
Tickets gibt es hier online im Vorverkauf.

Öffnungszeiten
Vom 19. Mai bis 2. September 2018
Mo – Fr: 9–18 Uhr, Sa & So: 10–18 Uhr (letzter Einlass: 1 Stunde vor Schließung)

Wo?
Osnabrückhalle, Schlosswall 1-9, 49074 Osnabrück

 

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* Die Verlinkung auf den Kartenvorverkauf erfolgt im Rahmen einer Werbepartnerschaft mit dem verlinkten Ticketshop. HASEPOST.de erhält vom Ticketverkäufer eine kleine Provision für jede verkaufte Karte.

 

AFP

„Twelve Songs from the City of Peace“ – Osnabrück hat eine Vinyl-Schallplatte

Osnabrück Schallplatte

Was schenkt ein Oberbürgermeister einer Großstadt seinen internationalen Gästen? In der Regel sind es Bücher, Krawatten, Tücher oder andere kleine Aufmerksamkeiten. Die Friedensstadt Osnabrück geht einen neuen Weg und greift auf ein bewährtes Medium zurück, das gerade eine Renaissance erlebt: Eine Schallplatte! Ein Unikum als Unikat?!

Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück, war erst ein wenig verwundert, als sein Mitarbeiter Gerhard Meyering den Vorschlag machte, ausgerechnet auf „Vinyl“ und als Langspielplatte, einen Querschnitt der Osnabrücker Musikszene zu versammeln. Doch schnell ließ sich auch der Presseamts-Chef überzeugen, der sich jetzt sicher ist, dass wohl kaum eine andere deutsche Großstadt ein derartiges Projekt vorweisen kann. Bei der Vorstellung des ungewöhnlichen Projekts, im historischen Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses, betonte Bürgermeister Burkhard Jasper, wie sehr er das Engagement der Verwaltung begrüßt.

Gerhard Meyering
Gerhard Meyering hatte die Idee zur Osnabrück-Schallplatte. Im Hintergrund Bürgermeister Burkhard Jasper.

Unter den Künstlern, die aus auf die beiden Rillen (je eine auf jeder Seite) geschafft haben, sind Robin Schulz, dessen Welthit „Sugar“ als erstes Lied zu hören ist, oder auch Peter Finger, international gefragter Fingerstyle-Virtuose auf der Gitarre.

Der Platz auf der Platte war begrenzt

„Eine unabhängige Jury wählte zwölf Bands, Musiker und Interpreten aus“, erzählt Gerhard Meyering vom städtischen Referat für Medien und Öffentlichkeitsarbeit, der die Idee zu diesem Projekt hatte. „Wir hätten gern noch mehr Musiker vorgestellt, aber die Grenzen einer Schallplatte mit nur zwei Seiten limitierten unsere Auswahl, die zudem verschiedene Kriterien berücksichtigen musste.“
„Das Ergebnis ist ein spannender Genre-Mix der kreativen Osnabrücker Musikszene – von Pop, Singer/Songwriter über Soul und Blues bis hin zu schmutzigem Punk“, ergänzt Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher und Leiter des Referats für Medien und Öffentlichkeitsarbeit.

Erstaunliche Vielfalt aus der Hasestadt

Auf dieser LP finden sich neben Robin Schulz‘ „Sugar“ Stücke von Mr. Hurley & die Pulveraffen, die mit ihrem aktuellen Album „Tortuge“ Platz 5 der Albumcharts erreicht haben, oder auch Cliff Barnes and the Fear of Winning, einer der bekanntesten deutschen Independent-Bands. Mit Tommy Schneller und der Blues Company hören Sie hochkarätigen Rhythm`n`Blues. Safkan singt türkisch-sprachigen Rock. Und Dampfmaschine, die bereits für die Ärzte als Vorband gespielt haben, hauen punkig in die Gitarrensaiten. Weitere Interpreten sind Viviane Kudo, Taiga, Luca, Peter Finger und die „falschen Italiener“ Ombre di Luci.

Osnabrück Schallplatte
Produktfotos Schallplatte: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen

Gekauft werden kann die in 180 Gramm-Qualität produzierte LP ab sofort, in der Tourist-Information, Bierstraße 22, bei Shock Records, Hasestraße 66 und online bei www.jpc.de.
Die Platte ist limitiert auf 500 Exemplare, davon 100 Unikate in sogenanntem Split-Colour-Vinyl und kostet 24,99 Euro.
Ob der Käufer eine der raren bunten Platten oder eine Platte in klassisch schwarzem Viyl erhält, bleibt dem Zufall überlassen.

HASEPOST verlost drei Platten

Insgesamt drei der limitierten Vinylscheiben können Leser der HASEPOST gewinnen. Zwei Platten (in klassischem Schwarz) gibt es direkt nach der Präsentation zu gewinnen.
Ein Exemplar der besonders raren handgefertigten bunten Platten, werden wir kurz vor Weihnachten verlosen.

Alle Infos zur Verlosung gibt es auf der Facebook-Seite der HASEPOST.

Teilnahmebedingungen unten auf dieser Seite*.

Tommy Schneller, Tosho Todorovic, Blues Company
Tommy Schneller (mit Band) und Tosho Todorovic (Blues Company) hatten bei der Präsentation ihren Spaß und sind auch auf der Platte zu hören

Wer und was ist drauf auf der Platte?

  • Robin Schulz mit „Sugar“ 3:39
  • Viviane Kudo mit „Mellow Down Easy“ 2:42
  • Taiga mit „Ich bin frei“ 3:54
  • Luca mit „Wenn mein Elefant tanzt“ 3:16
  • Tommy Schneller mit „Trust in Yourself“ 4:30
  • Mr. Hurley und die Pulveraffen „Geißel der See“ 4:50
  • Cliff Barnes and the Fear of Winning mit „Mr. Rodriguez“ 3:31
  • Peter Finger mit „Vive la vie“ 5:03
  • Blues Company mit „The Blues been Good to me“ 4:28
  • Ombre di Luci mit „Cinema Italiano“ 4:10
  • Safkan mit „Layla“ 3:05
  • Dampfmaschine mit „Haben Haben Haben“ 2:33

Hier alle Songs als Spotify-Playlist:


 

* Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST / I-love-OS bei Facebook und den Facebook-Beitrag „ge-liked“ haben
  • unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar ein Lieblingsinterpret oder eine Band „Made in Osnabrück“ angegeben werden.
  • das Gewinnspiel beginnt am 19.11.2017 um 20:30 und endet am 22.11.2017 um 10:00
  • zwei Teilnehmer werden zufällig per Los ausgewählt
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf dieser Seite mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
AFP

Mösers Meinung – zum Thema „Verordneter Stillstand“

Stau, Mösers Meinung

Guten Abend,

der Mensch an und für sich ist gerne in Bewegung. Wer rastet, der rostet – das war nicht nur zu meinen Zeiten ein geflügeltes Wort. Welch elementaren Widerspruch zu dieser Erkenntnis stellt doch die derzeitige Verkehrsführung in der Osnabrücker Innenstadt dar. Wichtige Verbindungswege wie die Franken- und Knollstraße sind komplett gesperrt, an der Bramscher Straße wird mit allerlei Baustellen ein zügiges Passieren unmöglich gemacht und auf der Bremer Straße musste in dieser Woche auch nochmal schnell die Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen auf jeweils eine Fahrspur verengt werden. Die aufgeführten Beispiele sind allerdings nur die Spitze des Eisberges, zahlreiche weitere Hindernisse machen eine Fahrt durch die Osnabrücker Innenstadt mittlerweile zu einem veritablen Tagesausflug. Von der unsäglichen Neumarktsperrung ganz zu schweigen, die in meinen Augen einen lokalpolitischen Irrsinn erster Güte darstellt. Es wird gesperrt, verengt, umgewidmet was das Zeug hält, ohne ein schlüssiges Konzept parat zu haben, um den Verkehr in Osnabrück wirklich fit für die Zukunft machen zu können. Kleingeister wie ich erkennen in dieser Handlungsweise nicht viel mehr als blinden Aktionismus. Gerne ließe ich mich vom Gegenteil überzeugen, aber die verantwortlichen Behördenleiter und Politiker halten es offensichtlich nicht für notwendig, die Bevölkerung über Sinn und Bedeutung dieser vielfältigen Maßnahmen auch nur annähernd aufzuklären. Vielleicht haben sie für ihre Zurückhaltung auch gute Gründe. Da wo Verstand und Weitsicht fehlen, da nützen meistens auch keine warmen Worte, um ein augenfälliges Versagen zu kaschieren. Die Leidtragenden sind wie so oft die Osnabrücker Bürger. Sie bezahlen für das Planungschaos mit wertvoller Lebenszeit, mit der äußersten Reizung ihres Nervenkostüms und mit der unablässigen Frage nach dem Sinn einer Verkehrsführung, die nichts besser macht, aber vieles schlechter. In stillen Stunden denke ich manchmal drüber nach, wie es in der Hasemetropole wohl während der Vorweihnachtszeit, speziell an den Adventssamstagen, aussehen wird. Dürfen wir dann auf unseren Straßen einen allgemeinen Stillstand beobachten, der sozusagen von höchster Stelle angeordnet worden ist? Lassen wir uns mal überraschen.

Andererseits fügt sich die Strategie der Osnabrücker Verkehrsplaner nahtlos ein in die allgemeine Lethargie, die unser Land schon seit längerem befallen hat. Dazu passt auch die heutige Nachrichtenmeldung, daß der Wille, eine selbständige berufliche Tätigkeit auszuüben, in Niedersachsen einen historischen Tiefstand erreicht hat. Wenn man in immer mehr Bereichen des alltäglichen Lebens von staatlicher Stelle bis zur Unerträglichkeit gegängelt wird, dann kann nunmal beim besten Willen keine Kultur der Selbständigkeit gedeihen. Das sollte allen verbohrten Ideologen und Bedenkenträgern, die wider besseren Wissens darauf beharren, die allein seligmachende Wahrheit ausschließlich für sich gepachtet zu haben, endlich bewusst werden. Möglicherweise könnte diese Erkenntnis sogar für ein bißchen Bewegung in den Köpfen der verantwortlichen Entscheider sorgen. Es wäre unserer Stadt und den Menschen, die hier leben, zu wünschen. Allein, mir fehlt der Glaube.

Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein bewegliches Wochenende. Hoffentlich kommen Sie ein bisschen voran!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

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Der Osnabrücker Eiszauber eröffnet die Weihnachtsmarkt-Saison

(Archivbild) Eiszauber Osnabrück am Ledenhof in diesem Jahr am Nikolaiort
(Archivbild) Eiszauber / Foto: Joachim Viertel

Eine Woche vor dem Weihnachtsmarkt öffnet der „Eiszauber“ am Ledenhof seine Tore. Vom 17. November bis zum 30. Dezember erwartet die Besucher täglich ab 12 Uhr wieder eine große, überdachte Open – Air Eislaufbahn.

Das Eislaufvergnügen ist für Groß und Klein kostenlos. Schlittschuhe können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Rund um die Eislauffläche gibt es neben einer rustikalen Almhütte ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot und ein buntes Rahmenprogramm.

Eisstockschießen eines der Highlights

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein großes Eisstockschießen am Ledenhof. Knapp 200 Teams treten gegeneinander an. Die Spieltage der Vorrunde sind dienstags, mittwochs und donnerstags vom 21. November bis zum 14. Dezember. Vom 19. Bis zum 23. Dezember werden die Finalrunden gespielt.

Foto: Joachim Viertel / via OMT

AFP

Baum an der Bramscher Straße: Nur wenige Stunden nach der Ankündigung rückte die Motorsäge an

Platane, Bramscher Straße, Hansastraße, Osnabrück
Der Baum ist weg.

Es gab keine Begnadigung und es gab auch keinen Aufschub: Nur wenige Stunden nachdem Stadtbaurat Frank Otte angekündigt hatte, zwei große Stadtbäume am Hasetor, an der Einmündung zur Bramscher Straße fällen zu wollen, rückten Mitarbeiter einer Tiefbaufirma dem ersten der beiden Bäume mit der Motorsäge zu Leibe.

Fäll-Ankündigung löste Shitstorm aus

Ungefähr zeitgleich, kurz nach 10 Uhr am Freitagmorgen, posierte der umstrittene und cyclophile grüne Stadtbaurat für den Baubeginn des zukünftigen Radschnellwegs von Osnabrück nach Belm – wenige hundert Meter von dem Ort, an dem sich die Motorsägen an diesem Novembermorgen in den Baumstamm frästen.

Angekündigt wurde ein späterer Termin

Tags zuvor hatte Frank Otte gegenüber Pressevertretern noch erklärt, die Bäume an der Bramscher Straße würden erst „in einigen Tagen“ gefällt werden.
Nachdem die HASEPOST und die Kollegen von der Tageszeitung NOZ über die geplanten Fällarbeiten berichtet hatten, gab es gegenüber dem Verwaltungsbeamten einen Shitstorm in den Sozialen Medien. Zumindest für den Baum, der den markantesten Standort hatte, kommt nun jede Diskussion um die Sinnhaftigkeit zu spät – auch wenn die eigentlichen Bauarbeiten ohnehin erst im Sommer beginnen sollen.

Baum Bramscher Straße
Gestern stand hier noch eine prächtige Platane

Begründet wurde die ersatzlose Entfernung des Baums, der bislang zwischen den Fahrspuren der Bramscher Straße seine Heimat hatte, mit einem Umbau der Einmündung von der Hansastraße, um mehr Sicherheit für dort entlang der Bundesstraße 68 fahrende Zweiradfahrer zu schaffen.

Bäume fallen für Fahrradwege und ein Kaufhaus, das womöglich nie gebaut wird

Die Fällaktion am Hasetor ist nicht die erste derartige Maßnahme unter der Ägide des Stadtbaurats in diesem Jahr. Bereits im Sommer mussten drei große Alleebäume am Hauswörmannsweg weichen, um im Rahmen der Umbauarbeiten der Einmündung zur Iburger Straße u.a. wenige Meter zusätzlichen Fahrradweg zu schaffen.

Baum am Neumarkt Osnabrück
Wo jetzt ein Blumentopf steht, stand einst ein prächtiger großer Stadtbaum.

Am Neumarkt ließ die vom Stadtbaurat geleitete Bauabteilung im Februar die Baumfällarbeiten sogar in einer Nacht- und Nebel-Aktion durchführen (NOZ berichtete) um für das in Verzug befindliche Kaufhausprojekt „Baulos 2“ (siehe auch Kommentar hier) Platz zu schaffen.

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AFP

Nur für drei Monate: Europaweit einzigartige „Fishpipe“ lockt ins Nettebad

Fishpipe, Rutschenpark, Nettebad, Osnabrück,
Foto. SWO

Seit dem heutigen Freitag hat das Nettebad vorübergehend eine weitere Rutsche im Angebot: die Fishpipe. Ergänzend zu den vorhandenen fünf Rutschen bietet die neue Attraktion eine Besonderheit: Die Badegäste erleben für 90 Sekunden ihren persönlichen Schleudergang.

„Die Fishpipe gibt es bislang europaweit nur ein einziges Mal. Wir sind daher schon ein wenig stolz, als zweites Erlebnisbad diese außergewöhnliche Rutsche bei uns im Nettebad anbieten zu können“, zeigt sich Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle erfreut über den temporären Neuzugang im Rutschenpark. Erfunden wurde die Fishpipe in Neuseeland und ist bislang eher außerhalb Europas bekannt – und lockt für drei Monate Actionspaß bis zum 21. Februar auch ins Nettebad. Die Funktionsweise: Ein aufblasbarer doppelwandiger Kunststoffballon wird mit fünfzig Litern Wasser gefüllt. Die Badegäste betreten den Ball durch eine Öffnung, die während des Durchgangs wieder geschlossen wird. Der Ballon sitzt fest in einem Metallrahmen und wird mit einem Elektromotor betrieben, der mit bis zu 45 Umdrehungen pro Minute um die eigene Achse rotiert.

Individuelles Schleuderprogramm (90 Sekunden!)

Durch das Wasser im Ballon kann der Badegast unterschiedliche Rutschpositionen einnehmen und auch während des Rutschvorgangs experimentieren. Die gesamte Rutschlänge hängt davon ab, wieviel Umdrehungen pro Minute der Badegast wünscht. „Unsere Badegäste können sich auf 90 Sekunden volle Action freuen“, erläutert Nettebadleiter Tilo Schölzel. „Während des Rutschdurchgangs kann selbst über das Tempo entschieden werden, so dass sich rasante Phasen mit etwas ruhigeren abwechseln können.“ Genauso ist es aber auch möglich, den kompletten Durchgang in der gleichen Geschwindigkeitsstufe zu absolvieren. Zehn Umdrehungen pro Minute sind die geringste Stufe, mehr als 45 Umdrehungen pro Minute sind nicht möglich.

Freitag bis Sonntag, in den Weihnachtsferien: täglich

Gerutscht werden kann freitags in der Zeit von 16 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. In den Weihnachtsferien hat die Fishpipe täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Das Mindestalter beträgt sieben Jahre, ein Rutschvorgang in der Fishpipe kann nur alleine absolviert werden.

 

Foto: Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle und Nettebadleiter Tilo Schölzel präsentieren die Fishpipe im Nettebad. (Stadtwerke Osnabrück)

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Sexuelle Belästigung durch einen Unbekannten in der Westfalenbahn von Osnabrück nach Rheine

Westfalenbahn, Zug
Symbolbild Westfalenbahn

Am Donnerstagnachmittag wurde eine 20-Jährige Bahnreisende im Hauptbahnhof Osnabrück das Opfer einer sexuellen Belästigung. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe auf der Suche nach dem Täter.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:14 Uhr, in einer abfahrbereiten WestfalenBahn in Richtung Rheine. Nachdem sich ein bislang unbekannter Mann neben die 20-Jährige setzte, rückte dieser plötzlich dicht an die junge Frau heran und streichelte ihr unvermittelt mehrmals mit der Hand vom Oberschenkel bis zur Hüfte.

Währenddessen zeigte er der jungen Frau sein Handy mit einer eindeutigen Textnachricht zur Aufforderung von sexuellen Handlungen. Die junge Frau verbat sich die unsittliche Annäherung und verließ sofort ihren Sitzplatz und meldete sich direkt bei der Zugbegleiterin.

Sextäter floh quer über die Gleise

Während vom Bahnsteig aus telefonisch die Bundespolizei verständigt wurde, nutzte der Verdächtige die Gelegenheit und floh quer über die Gleise in Richtung Busbahnhof. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann nicht mehr entdeckt werden.

Der Täter war etwa 30 Jahre alt, rund 175 cm groß, hatte dunkle, kurze Haare sowie ein schmales Gesicht. Er ist vermutlich Osteuropäer. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und dunklen Hose und hatte einen schwarzen Rucksack mit auffälliger weißer Aufschrift, wahrscheinlich der Marke „Nike“ dabei. Das Telefon war ein Gerät der Marke „Apple“.

Bundespolizei bittet Zeugen um Mithilfe

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein und bitte um Mithilfe zur Ergreifung des Täters. Wer kennt eine Person auf die die Beschreibung passt? Wer hat den Unbekannten kurz nach 14 Uhr am Busbahnhof gesehen und kann etwas zu seinem Verbleib sagen? Hinweise nimmt die Bundespolizei in Osnabrück unter der Telefonnummer 0541-331280 entgegen.

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