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Blitzer bremsen Raser in Bad Essen, Belm, Bersenbrück, Bissendorf und Bramsche…

Radar, Blitzer, Geschwindigkeitsmessung, Radarfalle
Symbolbild: BuddhaStgt, Lizenz: CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Auch in der Vorweihnachtszeit sorgt der Landkreis Osnabrück für die blitzartige Erleuchtung rasender Verkehrsteilnehmer.

In dieser Woche, bis zum 10.12., wird vor allem in Orten gemessen, deren Name mit einem „B“ beginnt:

Montag, 4.12. Quakenbrück
Dienstag, 5.12. Bad Essen
Mittwoch, 6.12. Bramsche
Donnerstag, 7.12. Georgsmarienhütte
Freitag, 8.12. Bersenbrück
Samstag, 9.12. Belm
Sonntag, 10.12. Bissendorf

Der Landkreis weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

Symbolbild: BuddhaStgt, Lizenz: CC BY-SA 3.0  

AFP

Am Kamp in Osnabrück: Spendensammlerin mit Klemmbrett war Trickdiebin

Symbolfoto Klemmbrett
Symbolfoto Klemmbrett

Besonders in der Vorweihnachtszeit ist mit falschen Spendensammlern zu rechnen. Nicht selten werden Passanten bedrängt und bestohlen. Am Freitagmorgen bestahl eine angebliche Spendensammlerin eine hilfsbereite Osnabrückerin.

Die Polizeiinspektion Osnabrück warnt: Lassen Sie ihr Portemonnaie stecken! Oftmals ist das Herausholen der Geldbörse die willkommene Gelegenheit, Ihnen unbemerkt Ihre Geldscheine herauszuziehen. Es gibt zudem genügend seriöse Hilfseinrichtungen, die Ihre Hilfe wirklich verdienen.

Freitagmorgen um 11.05 Uhr am Kamp in Osnabrück behauptet eine unbekannte Frau für Kinder Spenden zu sammeln. Dabei nutzte sie ein Klemmbrett mit einer angeblichen Spendenliste. Die Unbekannte war so hartnäckig, dass eine angesprochene Frau ihre Geldbörse öffnete, um Kleingeld zu spenden. Später fehlten ihr mehrere Hundert Euro Scheingeld!

Nicht unter Druck setzen lassen!

Die Polizei rät: Lassen Sie sich nicht nötigen! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Trickdiebe bitten, nicht nur in der Weihnachtszeit, auf der Straße und in Supermärkten oder auf Großparkplätzen von Supermärkten um eine Spende. Wenn der Geldbeutel geöffnet wird, nutzten die Täter die Chance und lassen aus dem Portemonnaie Scheine mitgehen. Die Spendenliste und das Klemmbrett dienen zur Ablenkung und Abdeckung der Geldbörse, dann werden unbemerkt die Scheine aus der Geldbörse gezogen. Durch den Eintrag in eine Spendenliste soll offenbar die Echtheit der Sammlung fingiert und die Spendenbereitschaft gesteigert werden. Auf der Spendenliste sind meist schon fingierte Einträge vorhanden. Psychologisch gesehen ist das sehr clever, „alle geben 5 Euro“, das kann zur Übergabe des zumindest gleichhohen Betrages animieren. Zusätzliche Symbole verschiedener Hilfsorganisationen sollen die Spendenbereitschaft verstärken. Das Geld geht natürlich nicht an wohltätige Organisationen, sondern wandert in die Taschen der betrügerischen Sammler. Die treten meist in Gruppen auf, sind hartnäckig und reagieren bei Ablehnung auch schon mal aggressiv.

Halten Sie Abstand, wenn Sie in einer derartigen oder ähnlichen Weise angesprochen werden!

AFP

Schwerer Unfall auf der Autobahn A30

Am frühen Nachmittag kam es zu einem schweren Unfall auf der Bundesautobahn 30. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Gegen 13:20 Uhr wollte der Fahrer eines PKW aus Westen in Fahrtrichtung Hannover kommend in Osnabrück-Hellern die Autobahn verlassen. In der Abfahrt geriet er jedoch aus der Spur, überfuhr das Grün zwischen Ab- und Auffahrt und flog die Böschung hinter der Auffahrt hinab in ein Waldstück.

Beide Insassen schwer verletzt

In dem Kombi befand sich neben dem Fahrer auch noch ein Beifahrer, beiden sind mittleren Alters. Da die Insassen trotz des Crashes nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurden, musste die vorsorglich alarmierte Feuerwehr nicht tätig werden. Beide Männer wurden jedoch schwer verletzt vom Rettungsdienst in Osnabrücker Krankenhäuser gebracht.

Fahrer fuhr zu schnell

Zum Unfallzeitpunkt war die Straße nass und es herrschte Nieselregen. „Auch ohne Gutachter ist hier wohl offensichtlich, dass der Fahrer nicht mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs war“, so ein Sprecher der Polizei vor Ort. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch, die Entnahme einer Blutprobe des Fahrers wurde angeordnet.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Ein Zaun, der das Waldstück abgrenzte, wurde auf mehreren Metern beschädigt. Er wird voraussichtlich heute noch repariert werden, da sich Wild in dem Bereich aufhält.

AFP

Internationale Weltraumstation ISS wieder am Himmel über Osnabrück sichtbar

internationale Raumstation ISS Zvesda Modul
internationale Raumstation ISS Zvesda Modul ISS

Wie das Osnabrücker Planetarium mitteilt, wird an den nächsten Abenden wieder die Internationale Weltraumstation ISS über den Abendhimmel ziehen. Wegen der kurzen Dämmerungsphasen im Winter wird sie aber nur relativ kurze Zeit zu sehen sein.

Angegeben sind Überflüge, die mindestens 30 Grad über den Horizont gelangen. Es ist die Startzeit angegeben, wenn die ISS als heller Lichtpunkt erstmals am westlichen Himmel zu sehen ist, binnen den nächsten bis zu sieben Minuten zieht sie dann Richtung Osten über den Himmel, oft verschwindet sie aber vorher im Erdschatten.

Zu diesen Zeiten ist die ISS über Osnabrück sichtbar

3. Dezember 18.42 Uhr
4. Dezember 17.50 Uhr
5. Dezember 16.58 und 19.34 Uhr
6. Dezember 17.41 Uhr
7. Dezember 18.25 Uhr
8. Dezember 17 Uhr
9. Dezember 18.17 Uhr
10. Dezember 17.24 und 19.01 Uhr
11. Dezember 18.08 Uhr
12. Dezember 17.16 Uhr
13. Dezember 18 Uhr
14. Dezember 17.07 Uhr
16. Dezember 16.59 Uhr

Ab Ende Dezember wird die ISS dann wieder am Morgenhimmel zu sehen sein.

Weitere Einzelheiten gibt es auch auf der Website Heavens Above und bei iss.deastroviewer.net.

AFP

Radfahrer in Osnabrück von Van erfasst

Am frühen Morgen kam es zu einem Unfall, bei dem ein Radfahrer auf einer Kreuzung von einem Van erfasst und verletzt wurde.

Gegen 7:15h hielt der Kleinbus zunächst auf dem Konrad-Adenauer-Ring an der Kreuzung zum Pottgraben/An der Petersburg auf der rechten Fahrspur. Ein Transporter fuhr auf der Spur links von ihm auf den Kreuzungsbereich zu. Als beide Fahrzeuge anfuhren, befuhr ein Radfahrer den Kreuzungsbereich von links auf dem Radweg. Der Fahrer des Van konnte diesen nicht sehen, da der Transporter die Sicht in diesem Moment verdeckte, und es kam zum Zusammenstoß.

Radfahrer frontal von Van erfasst

Der Radfahrer wurde seitlich mit der Front des Van erfasst. Er musste vom Rettungsdienst in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht werden. Die Schwere der Verletzungen ist noch unklar. Die Polizei ermittelt noch die Details des Unfallhergangs. Für die Unfallaufnahme wurde der Konrad-Adenauer-Ring in Richtung Salzmarkt voll gesperrt.

Radler und PKW fahren durch gesperrten Bereich

Ein Fahrradfahrer sowie der Fahrer eines Osnabrücker Mietwagendienstes fuhren dennoch durch den gesperrten Bereich, was Polizeibeamte und Unfallbetroffene gleichermaßen fassungslos macht. Mancher Verkehrsteilnehmer scheint offenbar aber keine Skrupel zu haben, auffällige Absperrmaßnahmen zu ignorieren und neue Gefahr zu schaffen, wo gerade ein Mensch verletzt wurde.

AFP

Kommentar: Man muss auch mal „nein“ sagen können

Ghostbikes Johannistorwall Osnabrück
Zwei "Ghostbikes" erinnern an die Toten Fahrradfahrer des Jahres 2014.

Kommentar von Hasepost-Herausgeber Heiko Pohlmann

Nachdem HASEPOST bereits am Donnerstagabend über die erstaunliche Zertifizierung von Osnabrück als „fahrradfreundliche Kommune“ berichtet hatte, gab es im Kommentarbereich bei Facebook zahlreiches negatives Feedback. Nun gut, wir sind als angeblich „autofreundlich“ oder gar „fahrradfeindlich“ verschrien – was allerdings quatsch ist – aber vielleicht liegt es an der Leserschaft der HASEPOST?

Aber auch nachdem die Osnabrücker Tageszeitung NOZ über die kuriose Zertifizierung berichtete, zog dies Unglauben („ist denn schon der 1. April?“) und Kritik nach sich. Und selbst die „Otte-freundliche“ Facebookseite von Critical Mass Osnabrück provozierte Leser dazu, dieses Zertifikat „als Witz“ zu bezeichnen.

Warum lieber Stadtbaurat Otte, haben Sie nicht wenigstens einmal „nein“ gesagt? Osnabrück ist (noch) nicht so weit, eine derartige Auszeichnung anzunehmen.
Oder wollten Sie als Vorstand des auszeichnenden Vereins nicht blöd dastehen? Die Fakten sprechen leider nicht für Osnabrück. Immerhin hat die Hasestadt in den vergangenen vier Jahren insgesamt sieben (7!!!) tote Radfahrer zu verzeichnen, allein durch rechtsabbiegende LKW.

Ich persönlich finde es übrigens toll, dass Sie nun (nachdem auch in diesem Jahr ein Radler unter einem LKW sein Leben aushauchte) eine bereits mehrere Jahre alte Idee ausgegraben haben und die Bundesstraße 68 als Kreisverkehr um Osnabrück herumführen wollen. Aber auch das sind lediglich Ankündigungen, wie der vielgerühmte Fahrradschnellweg nach Belm, der noch sehr weit davon entfernt ist realisiert zu sein. Wenn Sie diese beiden Projekte fertiggestellt haben, dann wäre Osnabrück vielleicht wirklich soweit eine derartige Auszeichnung anzunehmen!

 

AFP

Intercity-Lokführer zwischen Belm und Osnabrück Widukindland von Laserpointer geblendet

Laserpointer blendet ICE Triebfahrzeugführer
Laserpointer blendet ICE Triebfahrzeugführer

Aus dem Schutz der Dunkelheit wurde am Donnerstagabend gegen 21:40 Uhr, der Lichtstrahl auf das Triebfahrzeug eines aus Bremen kommenden Intercity gerichtet.

[Hinweis der Redaktion: Die Bundespolizei gibt als Ortsangabe „Stadtteil Belm“ an; entsprechend des genannten Suchgebiets, in nach dem Täter gefahndet wurde, haben wir die Ortsangabe um das Osnabrücker „Widukindland“ ergänzt.]

Nach Angaben der Bundespolizei verspürte der 28-Jährige Lokführer einen kurzen Schmerz in den Augen und riss schnell seine Hände vor das Gesicht. Die Sehfähigkeit des Triebfahrzeugführers war kurz beeinträchtigt, er konnte seine Fahrt aber fortsetzen. Eine Streife der Bundespolizei suchte am Vorfallsort zwischen „Haster Weg“ und „Gartlager Weg“ nach den unbekannten Tätern. Es wurden aber keine verdächtigen Personen angetroffen.

Der Vorfall erinnert an Ermittlungen der Bundespolizei im Herbst 2016. Im Oktober vergangenen Jahres war der Triebfahrzeugführer eines ICE geblendet worden.

Bundespolizei ermittelt

Der Laserbeschuss ist kein Dumme-Jungen-Streich, sondern führt zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung und des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Auch zivilrechtliche Forderungen können auf die Verursacher zu kommen.

Bei dem Auftreffen eines Laserstrahls auf das menschliche Auge kommt es zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit sowie zu einer möglichen vorübergehenden Einschränkung des Sehvermögens. Ab einer bestimmten Laserklasse kann das menschliche Auge nicht einmal mehr durch Lidschluss geschützt werden. In allen Fällen kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Augen kommen.

Hinweise nimmt die Bundespolizei in Osnabrück unter der Telefonnummer 0541-331280 entgegen.

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Illustration unter Verwendung eines Fotos von 1304stephan, Lizenz CC BY-SA 3.0

AFP

Nena, Sarah Connor, Wirtz und Dropkick Murphys beim Schlossgarten Open Air 2018

Nena
Nena

Die Headliner für das Schlossgarten Open Air 2018 am 10. und 11.08.2018 im Schlossgarten Osnabrück stehen fest.

Am ersten Abend werden die Dropkick Murphys aus Boston den Schlossgarten in ein Festival-Gelände verwandeln. Wer der „Very Special Guest“ an diesem Abend sein wird, hat der Veranstalter noch nicht bekanntgegeben.

Nena und Sarah Connor am zweiten Abend

„Very Special“ sind aber die beiden weiblichen Acts am zweiten Abend. Mit Nena und  Sarah Connor kommen zwei ganz Große in die Hasestadt, unterstützt von Daniel Wirtz von WIRTZ.

Freitag, 10.08.2018
Schlossgarten Open Air – Osnabrück
DROPKICK MURPHYS + very special guest + opener
Eintritt: 48,50€
VIP: 99€
Einlass: 16:00 Uhr

Samstag, 11.08.2017
Schlossgarten Open Air – Osnabrück
SARAH CONNOR + NENA + WIRTZ
Eintritt: 53€
VIP: 109€
Einlass: 16:00 Uhr

Tickets gibt es ab den 01.12.2018 exklusiv unter www.eventim.de, www.deinticket.de und in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung. Allgemeiner VVK-Start ist der 03.12.2017.
Die beliebten HARD Tickets und VIP Ticket gibt es ausschließlich in der Geschäftsstellen der NOZ in und um Osnabrück.

Foto: Veranstalter/PR

AFP

Neumarkt: Bürgerliches Engagement als „Plädoyer gegen den Stillstand“

Plan B, Richter Initiative, Osnabrück Neumarkt
Plan B, Richter Initiative, Osnabrück Neumarkt

Glaubt man den Bekundungen der Osnabrücker Regenbogenpolitiker, dann wären am Neumarkt längst die Bagger angerückt. Nein, eigentlich hätte das von einem französischen Konzern immer wieder versprochene aber bislang nicht einmal im Ansatz in Angriff genommene Einkaufszentrum „Oskar“, schon längst seine Türen geöffnet.

Dass am Donnerstagabend nur wenige Politiker und kein führender Verwaltungsmitarbeiter unter den mehr als 100 Besuchern einer Veranstaltung in den Räumen der Neuen Osnabrücker Zeitung auszumachen waren, darf angesichts der Vorgeschichte wohl als gutes Zeichen gewertet werden.

Architekt Bernd Dälken, der zusammen mit seinem Standeskollegen Stephan Zech, eine Alternativplanung für Osnabrücks Problemplatz vorstellte, brachte die Initiative auf den Punkt, sie sei ein „Plädoyer gegen den Stillstand“.
Ähnlich argumentierte auch Reinhard Richter, um den sich eine Gruppe von 40 Freiwilligen gefunden hat, die einen „Plan B“ entwickelten, der nicht mehr auf großflächigen Einzelhandel setzt, sondern auf eine Durchmischen von Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Lehre und (eher kleinteiligen) Einzelhandel.

Wohnen, Lernen, Arbeiten, Einkaufen

Insgesamt drei Konzepte wurden von der „Richter-Initiative“ an dem Abend präsentiert, die aber alle einer Prämisse folgten: Wenn das ehemalige Kachelhaus und das Wöhrl-Haus fallen, soll dort neues urbanes Leben entstehen und kein Shoppingcenter, das auf Kosten anderer Stadtteile existiert und nach Ladenschluss seine Funktion verliert. Vielmehr sollen in unterschiedlichen Gebäuden in den oberen Stockwerken rund 200 Wohnungen entstehen. Während auf der Erdgeschossebene kleine Läden auch für neue Konzepte und Jungunternehmen offen sind. Neben Dienstleistungsbetrieben sollen in den Büroflächen auch Arztpraxen zentrumsnah eine Heimat finden, und durchaus auch mit dem Auto erreicht werden. Ein Parkhaus wird ausdrücklich eingeplant, sollte aber – so die Planer – so geplant werden, dass es nachträglich auch zu Büro- oder Wohnflächen umgebaut werden kann.

Eine „Neue Bibliothek“ und die Karmann-Sammlung

Mit der Universität könnte ein Nutzer Einzug in das neue Quartier finden, der für qualitativ hochwertige Frequenz sorgt. Aber auch dem Bürger würde ein neues Angebot gemacht werden. Gedacht ist an eine „Neue Stadtbibliothek“, die mehr sein soll als eine Aufbewahrungsstation für Leihbücher. Hier soll es Platz für kulturellen Austausch und gemeinsames Lernen geben.
Schließlich könnte auch die ehemalige Karmann-Autosammlung [was noch davon vorhanden ist, Anmerkung der Redaktion] in der Innenstadt eine neue Heimat finden und zur Attraktivität des Standorts beitragen.

Den Status Quo der Verkehrsplanung wollte man ausdrücklich nicht neu planen oder bewerten, betonte Reinhard-Richter, doch mit Thomas Polewsky holte man einen rührigen Streiter auf die Bühne. Polewsky schaffte es kurzzeitig mit seiner bekannten Forderung nach einer Stadtbahn und einem Monolog über das Abgasverhalten moderner PKW, den Pfad der zielführenden Diskussion zu verlassen und provozierte Gegenreden aus dem Publikum.

Finanzierung noch offen

Wie das alles finanziert werden soll, vor allem aber, wie man den auf Tauchstation gegangenen Investor Unibail-Rodamco entweder begeistern oder für einen Verkauf seiner Schrottimmobilien bewegen könnte, bleibt weiterhin offen.
Mit einem lediglich gemittelten Quadratmeter-Mietpreis von 19 Euro in der Kalkulation und der von keinem aktuellen Bebauungsplan gestützten Idee, mehr vermarktbare Fläche durch mehr Geschossflächen zu schaffen, sind offenbar noch einige Feinplanungen offen, die auch politisch noch für viel Arbeit sorgen werden.
Sollte der französische Investor tatsächlich den Weg frei machen für den Plan B, stehen noch große Aufgaben bevor.

AFP

Osnabrück ist jetzt „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“

Fahrradweg Osnabrück, Natruper Straße

Die Stadt Osnabrück hat am Donnerstag, 30. November, das Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ durch das Land Niedersachsen verliehen bekommen.

Das Zertifikat wurde zum Abschluss der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) überreicht. Dem voraus ging ein Bewertungsverfahren, das Kriterien wie eine fahrradfreundliche Infrastruktur, Verkehrssicherheitsarbeit sowie Service und Kommunikation umfasst. Anschließend fand eine Bereisung durch die Bewertungskommission statt.

Die Auszeichnung bescheinigt den Kommunen, so die Selbstdarstellung der AGFK, für fünf Jahre eine der fahrradfreundlichsten Kommunen Niedersachsens zu sein.

Preisträger-Gemeinden im Vereinsvorstand vertreten

Besonders überraschend dürfte die Verleihung des Zertifikats für den Osnabrücker Stadtbaurat Frank Otte nicht gewesen sein. Otte ist Mitglied des neunköpfigen Vorstands der AGFK, deren Mitglieder sich auch in den Vorjahren bereits untereinander mit dem Zertifikat auszeichneten.
So wurden 2016 der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Stadt Oldenburg und die Landeshauptstadt Hannover, sowie die Region Hannover ausgezeichnet.

Axel Priebs, der „Erste Regionsrat“ der im Vorjahr ausgezeichneten Region Hannover, ist gleichzeitig auch Vorsitzender des AGAF-Vorstands. Die ebenfalls im Vorjahr ausgezeichneten Kommunen Oldenburg und Grafschaft Bentheim sind mit der Oldenburger Stadtbaurätin Gabriele Nießen und dem Bentheimer Landrat Friedrich Kethorn im Vorstand der AGFK vertreten.

 

AFP