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VfL Osnabrück: „Wir wollen unbedingt spielen!“

Fussball, Regen, VfL Osnabrück, Bremer Brücke
Fussball Regen

Am Freitagabend – so jedenfalls der Plan – empfängt der VfL Osnabrück den Karlsruher SC zum letzten Spiel des Jahres.

Doch womöglich steht das Flutlichtspiel an der Bremer Brücke aufgrund der Witterungs- und Platzverhältnisse auf der Kippe. Die Lila-Weißen gehen fest davon aus, dass die Partie ausgetragen werden kann. Boch sind Karten für das Flutlichtspiel erhältlich, teilte der VfL mit.

Thioune will spielen

Nach dem intensiven Spiel gegen die SpVgg Unterhaching in der letzten Woche und dem zwischenzeitlichen Wintereinbruch ist der Rasen an der Bremer Brücke in Mitleidenschaft gezogen worden. Seite heute ist der Platz schneefrei. Mit Hochdruck wird im Rahmen der Möglichkeiten an der Restauration des Grüns gearbeitet. „Wir wollen unbedingt spielen“, machte Trainer Daniel Thioune auf der Spieltags-Pressekonferenz deutlich.

Platzkommission prüft Donnerstag erneut

Die Platzkommission kam am Mittwochmittag am Stadion zusammen und stellte fest: nach derzeitigem Stand kann gespielt werden. Eine weitere Platzbegehung findet am morgigen Donnerstag statt.

Der VfL Osnabrück hat die drei letzten Heimspiele gegen den FSV Zwickau (4:0), den VfR Aalen (4:1) und die SpVgg Unterhaching (2:0) gewonnen.

Angebot für Dauerkartenbesitzer

Ein besonderes Angebot geht an alle Dauerkartenbesitzer, die als „Treue-Dank“ ein zusätzliches Ticket für das KSC-Spiel für nur 5 Euro erwerben können – völlig egal, ob Steh- oder Sitzplatz. Dieses Angebot kann im Fanshop, im Online-Shop und über die Tickethotline eingelöst werden!

Foto: Artur Luiz CC BY 2.0

AFP

Circus Roncalli kommt mit dem Sonderzug in Osnabrück an

Circus Roncalli Eisenbahn Osnabrück
Der Circus kommt! (Archiv Hasepost)

Der Roncalli-Sonderzug ist da! Am Mittwochvormittag rollte der bunte Circus-Sonderzug mit den nostalgischen Wagen an die Abladestelle im Osnabrücker Hafen.

Als einziger Circus in Deutschland reist Roncalli noch über die Schiene und transportiert mit Clowngarderobe, Schneiderei, Küchen-, Wohn- und Materialwagen auf diese Weise alles, was die rund hundertzwanzig Künstler und Mitarbeiter für ihren Aufenthalt in Osnabrück benötigen.

Circus-Sonderzug ist 700 Meter lang

Der 700m lange Circus Roncalli-Sonderzug umfasst 50 Bahnwaggons. Am Mittwoch, den 13. Dezember wurde der Zug, aufgeteilt in mehrere Segmente, an die Abladestelle gezogen. Das Roncalli-Logistikteam um Verlademeister Steve Jones ist dort den ganzen Tag über mit dem Abladen beschäftigt.

Weihnachtscircus Roncalli
Die Clowns des Circus Roncalli sorgen schon bald wieder für Gelächter im Publikum (Weihnachtscircus 2016)

Die rund 80 liebevoll restaurierten historischen Circuswagen aus der Sammlung von Bernhard Paul werden mit einem alten Hanomag-Traktor von Verlademeister Steve Jones über die Verladerampe gezogen werden.
Anschließend geht es über die Straße zur Halle Gartlage. Dort wird ab dem 14.12. ca. 08:00 der Roncallizeltpalast unter der Leitung von Zeltmeister Michele Rossi zusammengeknüpft und hochgezogen.

Premiere in Osnabrück ist am 21. Dezember um 19:30 Uhr!

AFP

PKW rast in Unfallstelle auf der Autobahn A30

Symbolbild, Foto: Westermann

Nachdem in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2017 ein Transporter auf einen PKW auffuhr, krachte kurz danach ein folgendes Auto in die Unfallstelle.

Gegen 23:20 Uhr befuhren zunächst eine Mercedes Limousine sowie ein Transporter die Autobahn A30 zwischen Melle-West und Gesmold in Richtung Osnabrück. Der Mercedes soll dabei mit ca. 80 km/h unterwegs gewesen sein, als der Transporter auf diesen auffuhr und ihn dadurch in die Leitplanke schleuderte. Der Mercedes wurde stark beschädigt, beide Fahrzeuge kamen danach auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen.

Fahrzeuge kommen nach erstem Unfall auf der Fahrbahn zum Stehen

Der Fahrer des Mercedes wurde dabei ersten Erkenntnissen zufolge leicht verletzt. Als Ursache vermutet die Polizei Unachtsamkeit. Straßenglätte herrschte zum Unfallzeitpunkt nicht und für eine eingeschränkte Fahrtauglichkeit des Transporter-Fahrers oder einen technischen Defekt fanden die Beamten vor Ort keine Anhaltspunkte.

Fahrer begibt sich hinter Leitplanke, das könnte lebensrettend gewesen sein

Glücklicherweise brachte sich der Mercedes-Fahrer nach dem Aufprall sofort hinter der Leitplanke in Sicherheit, denn kurz darauf fuhr die Fahrerin eines Opel Insignia mit hoher Geschwindigkeit auf den Transporter auf, schob diesen nach rund 50 Metern in die rechte Leitplanke und bohrte sich unter dessen Heck.

Bei dem Crash verkeilte sich die Limousine bis zur Fahrgastzelle unter dem Transporter. Die Fahrerin wurde dabei verletzt, jedoch nicht lebensbedrohlich. Auch bei ihr fanden sich keine Anhaltspunkte für eine andere Ursache, als das zu späte Erkennen der Situation auf dem Streckenabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.

Langes Trümmerfeld nachdem weiterer PKW in Unfallstelle fährt

„Obwohl wir vom Rettungsdienst bereits auf der Anfahrt die Rückmeldung hatten, dass es keine schwerwiegenden Personenschäden gibt, rechneten wir bei dem Schadensbild zunächst mit Schlimmerem, als wir an der Einsatzstelle eintrafen“, so ein Sprecher der Autobahnpolizei Osnabrück. Das Trümmerfeld beider Unfälle erstreckte sich über rund 150 Meter auf Hauptfahrspur und Pannenstreifen.

„Hätte der Fahrer des Mercedes nach dem ersten Unfall nicht hinter der Leitplanke gestanden, wäre er sehr wahrscheinlich durch den Folgeunfall schwer oder gar tötlich verletzt worden“, so die Beamten weiter.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und in Krankenhäuser gebracht. An den beiden PKW entstand Totalschaden, auch der Transporter wurde stark beschädigt. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten rückten drei Abschlepper an.

AFP

Shoppingcenter-Investor Unibail-Rodamco schluckt australischen Mitbewerber

Unternehmer, Neumarkt Osnabrück
Einkaufscenter am Neumarkt: Wo ist der Unternehmergeist?

So manch ein Spieler auf der politischen Bühne im beschaulichen Osnabrück mag mit Wehmut an die Zeiten zurückdenken, als man die Idee eines Shopping-Centers gegen den erklärten Willen eines großen Teils der lokalen Einzelhändler, der Industrie- und Handelskammer und zahlreicher Bürger durchsetzte.

Ansprechpartner – vor inzwischen mehr als sieben Jahren – war das seinerzeit noch von seinen Gründern geführte Unternehmen mfi, im gar nicht so weit entfernten Essen.
Von Kommunikationsproblemen, verstrichenen Fristen und einem scheinbar unaufhaltsam fortlaufenden Prozess neu eingesetzter und wieder ausgespuckter Manager, war man seinerzeit noch weit entfernt.

Alle ursprünglichen Pläne sind längst Makulatur

Tatsächlich hätte das Shoppingcenter am Neumarkt in diesem Weihnachtsgeschäft bereits  seit zwei Jahren eröffnet sein sollen, so der ursprüngliche Zeitplan der Shoppingcenter-Befürworter.

Als es mit der baldigen Eröffnung – mangels Bautätigkeit – nichts mehr werden konnte, versprachen führende Politiker der „Regenbogenkoalition“ im Kommunalwahljahr 2016 (nun aber ganz sicher) wenigstens einen baldigen Abriss der Schrottimmobilien am Neumarkt.
Stellvertretend für den Pariser Immobilien-Konzern posierten die Lokalpolitiker mit einer (inhaltlich allerdings bereits fehlerhaften) Abrissanzeige vor der Kamera der einzigen zum Pressetermin geladenen Redaktion, die dann für das gestellte Foto auch gleich zum Adressaten der vermeintlich frohen Botschaft gemacht wurde.

NOZ Abrissanzeige
Die tatsächlich vom Investor eingereichte Abrissanzeige hatte zwar Formfehler und war unwirksam, aber im Februar 2016 wollte die Regenbogenfraktion noch an einen baldigen Baubeginn glauben (Screenshot: noz.de).

Investor hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt

Zu Beginn der Shoppingcenter-Planungen hatten es die Befürworter des Einkaufscenters mit dem Projektnamen „Oskar“ noch mit überschaubaren Strukturen zu tun.
Doch dann wurde erst mfi an den französischen Multi Unibail-Rodamco verkauft, der kurz darauf zu weiten Teilen von einem kanadischen Pensionsfonds geschluckt wurde.

Der neueste Akt in der Globalisierung des Shoppingcenter-Investors spielt auf der Südhalbkugel. Dort, im fernen Australien, wollen die in Osnabrück sonst so entscheidungsschwachen Franzosen nun den australischen Mitbewerber Westfield übernehmen.
Die entsprechenden Pläne haben beide Unternehmen am Dienstag bekanntgegeben, wie das Branchenportal Textilwirtschaft mitteilte. Das gemeinsame Unternehmen soll einer der größten Mall-Betreiber und –Eigentümer weltweit werden.

AFP

Die Osnabrücker bekommen neue Stromzähler

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Vorstellung der digitalen Stromzähler

Deutschlandweit sollen bis 2032 schrittweise alle analogen Stromzähler durch digitale Stromzähler abgelöst werden – so will es der Gesetzgeber im „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“, kurz GDEw.

Für Osnabrück heißt das: Neue Stromzähler gibt es ab sofort für alle, die umbauen oder neu bauen. Ab Januar 2018 erhalten dann diejenigen ein neues Gerät, deren Zähler ohnehin turnusmäßig ausgewechselt werden müsste. Die neue, digitale Messtechnik soll gewährleisten, dass die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Nachfrage durch die Verbraucher besser aufeinander abgestimmt werden können.

„Die herkömmlichen analogen Stromzähler sind für diese genannten Anforderungen einfach nicht ausgelegt“, erläutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. Mit dem ‘Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende‘ habe der Gesetzgeber klare Vorgaben und Standards für den Einbau neuer, digitaler Stromzähler formuliert, um die grüne Stromerzeugung und den Verbrauch besser miteinander zu synchronisieren. „Im Übrigen gilt das nicht nur bei uns in Deutschland – der Gesetzgeber hat sich dabei an der EU-Richtlinie für Energieeffizienz orientiert“, so Hüls weiter. Im Kern werden im Gesetz zwei Zählervarianten unterschieden: die sogenannte moderne Messeinrichtung und das intelligente Messsystem.

Moderne Messeinrichtungen

„Die meisten Osnabrücker – genau genommen 90 Prozent – erhalten eine moderne Messeinrichtung“, betont Hüls. Die moderne Messeinrichtung wird bei Kunden verbaut, die weniger als 6.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr verbrauchen. „Selbst ein Vier-Personen-Haushalt erreicht nur selten einen solchen Jahresverbrauch“, erklärt Hüls. Im Gegensatz zum analogen Zähler misst der Zähler nicht nur den Stromverbrauch, sondern bietet bei Bedarf auch die Möglichkeit, den Verbrauch rückwirkend und für detaillierte Zeitabschnitte abzulesen.

Intelligente Messsysteme

Für Vielverbraucher mit einem Verbrauch über 6.000 kWh pro Jahr sieht der Gesetzgeber den Einbau sogenannter intelligenter Messsysteme vor. Gleiches gilt auch für Unternehmen und Haushalte, die selbst Energie einspeisen – beispielsweise durch eine Solaranlage – mit mehr als sieben Kilowatt Leistung. „Das intelligente Messsystem wird vermutlich erst Mitte bzw. Ende 2018 erstmals eingebaut, denn aktuell sind diese Geräte noch nicht am Markt verfügbar“, erläutert Dr. Fritz Wengeler, Geschäftsführer smartOPTIMO, der Stadtwerke-Tochter für das Zähl- und Messwesen.

Kunden werden rechtzeitig informiert

„Wir beginnen im Januar 2018 mit dem Einbau der ersten neuen Zähler“, führt Heinz-Werner Hölscher, Geschäftsführer der Stadtwerke-Netztochter SWO Netz GmbH, aus. „Die ersten Zähler, die ausgewechselt werden, sind analoge Zähler, die ohnehin in Kürze nachgeeicht oder gewechselt werden müssten“, so Hölscher weiter. Wie beim regulären Zählerwechsel auch, erhalten die Kunden rechtzeitig eine Information. „Bevor wir einen Zähler austauschen, werden wir die Kunden mindestens zwei Wochen vorher schriftlich darüber informieren und einen Terminvorschlag machen“, betont der Geschäftsführer. Für den Einbau selbst beauftragt die SWO Netz das „Schwester“-Unternehmen smartOPTIMO. „Vielen Osnabrückern ist die smartOPTIMO schon seit Jahren bekannt, da die smartOPTIMO für uns auch die jährlichen Zählerablesungen durchführt“, sagt Hölscher.

Umfangreiche Infos online

Alle Informationen zu den neuen Stromzählern finden Interessierte auf der Seite www.swo-netz.de/neuezaehler. Dort ist u.a. ein Fragen-/Antworten-Katalog hinterlegt. Dieser wird, wie die Seite insgesamt, regelmäßig aktualisiert und um weitere Informationen ergänzt. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Austausch zur Zufriedenheit aller Beteiligten durchzuführen“, betont Stadtwerke-Chef Hüls abschließend.

Foto (SWO): Christoph Hüls, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück und David Randel, Projektleiter für die Einführung der neuen Zähler bei der SWO Netz GmbH, stellen die moderne Messeinrichtung vor.

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Osnabrücker Band Alphamay mit Dopppelgold beim Deutschen Rock und Pop Preis

Alphamay Osnabrück
Alphamay Osnabrück, Foto: fotogra4bar.de
Bei der Verleihung des 35. Deutschen Rock- und Poppreis konnte die Osnabrücker Band Alphamay gleich in zwei Kategorien einen Preis für den ersten Platz entgegen nehmen.
Am Samstag, den 09. Dezember strömten ca. 1000 Musiker und Musikerinnen aus allen Teilen Deutschlands in die Siegerlandhalle in Siegen. Sie trafen sich dort im Rahmen von Deutschlands ältestem und erfolgreichsten Musikwettbewerb um sich zu präsentieren und untereinander auszutauschen. 

Osnabrücker Band auf Sieg programmiert

Schon im Vorjahr belegte Alphamay den zweiten Platz in der Kategorie „Beste Elektropop Band“. In diesem Jahr folgte in dieser Sparte der erste Platz, genau wie in der Kategorie „Beste Gothic/Wave Band“.
Mit diesen Auszeichnungen geht für Alphamay, die ihren Proberaum in Osnabrück am Limburg haben, ein hervorragendes Jahr zu Ende. 23 Mal stand die Band auf Club- und Festivalbühnen in Deutschland und den Niederlanden.

Wettbewerb ist Sprungbrett für große Karrieren

Künstler wie PUR, Juli, Yvonne Catterfeld oder Luxuslärm hatten in der Vergangenheit erfolgreich an diesem Wettbewerb teilgenommen.

Der 35. Deutsche Rock & Pop Preis 2017 wurde von der Deutschen Popstiftung, dem Deutschen Rock & Pop Musikerverband e. V. sowie der Fachzeitschrift Musiker Magazin präsentiert.

Foto: Band/fotogra4bar.de

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Stadtverwaltung Osnabrück fordert höhere Hundesteuer ein

Steuerbescheid, Hundesteuer Osnabrück
Steuerbescheid, Hundesteuer

Mit Datum vom 8. Dezember – rechtzeitig zum Weihnachtsfest – erhalten die Frauchen und Herrchen von mehr als 6.000 Hunden in diesen Tagen Post von der Osnabrücker Stadtverwaltung.

Den Hundebesitzern wird mitgeteilt, dass „der Rat der Stadt Osnabrück […] in seiner Sitzung am 05.09.2017 eine Erhöhung der Steuersätze ab dem 01.01.2018 beschlossen“ habe.
Was in dem amtlichen Schreiben nicht steht, dass für diese Entscheidung mehrfach und so lange abgestimmt werden musste, bis das von der Verwaltung gewünschte Abstimmungsergebnis endlich erzielt werden konnte.
Nachdem sich die Ratsmitglieder im März bei der Diskussion über den Nachtragshaushalt schon einig schienen, scheiterte die sicher geglaubte Abstimmung im Mai überraschend am Veto von BOB, CDU, Piraten und UWG. Bereits im Herbst 2016 konnte die Verwaltung keine Mehrheit für eine Erhöhung der Hundesteuer finden.

Hundesteuer steigt um Fördermittel zu erhalten

Erst im September – nachdem innerhalb eines Dreivierteljahrs insgesamt drei Abstimmungen gescheitert waren – konnte durch ein nochmaliges Abstimmen eine knappe Mehrheit für die monatlich um einen Euro angehobene Hundesteuer gefunden werden.
Hintergrund für das verzweifelte Neu-Abstimmen der Steuererhöhung, war das Versprechen von Stadtkämmerer Thomas Fillep gegenüber der Landesregierung, zusätzliche Einsparmaßnahmen und Einnahmeerhöhungen nachzuweisen, um im Gegenzug zusätzliche Haushaltsmittel von der Landesregierung zu erhalten.

Was kostet der Hund ab 2018?

Fällig sind ab 2018 pro Jahr für den ersten Hund dann 120 Euro (bislang 108 Euro), ein Zweithund schlägt mit 162 Euro zu Buche und ab dem dritten Hund sind 198 Euro fällig.
Sogenannte „gefährliche Hunde“ werden mit dem erhöhten Steuersatz von 720 Euro versteuert.

Haushaltssanierung zu Lasten der Hundebesitzer

Bereits 2011 stieg die Hundesteuer von 96,- € auf 108,- € an. Die Erhöhung um weitere 12,- € kritisierte die Gruppe UWG und Piraten im Oktober in einer Presseerklärung.
“Die Sanierung des Haushalts darf nicht zu Lasten einzelner Interessensgruppen oder insbesondere finanziell Schwächerer erfolgen”, so Wulf-Siegmar Mierke, Ratsmitglied der Gruppe UWG und Piraten und weiter:
“Viele Familien haben ihren Hund als treuen Begleiter und Familienmitglied lieb gewonnen und sollten nicht über Gebühr belastet werden.”

Mit 120 Euro ist Osnabrück in der Hundesteuer-Datenbank des Tierschutzportals ZERG eine der Städte, mit den höchsten Hundesteuern bundesweit.

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Hier „blitzt“ der Landkreis Osnabrück in dieser Woche

Symbolbild Blitzer
Die Blitzer lauern auch in dieser Woche.

Wie gewohnt, führt der Landkreis Osnabrück an jedem Wochentag der laufenden Kalenderwoche (KW50) Geschwindigkeitskontrollen durch.
In folgenden Orten sind Kontrollen geplant:

Montag,    11.12.                      Bramsche
Dienstag,   12.12.                    Wallenhorst
Mittwoch,   13.12.                    Hilter
Donnerstag,   14.12.                 Bissendorf
Freitag,   15.12.                        Wallenhorst
Samstag,   16.12.                     Hasbergen
Sonntag,   17.12.                      Melle

Der Landkreis weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

 

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Sonntagnachmittag in Osnabrück: Brutaler Taschendieb greift gehbehinderten Rentner an

Symbolbild Streifenwagen
Symbolbild: Streifenwagen in Osnabrück

Ein unbekannter junger Mann versuchte am Sonntagnachmittag gegen 14.40 Uhr einen leicht gehbehinderten Rentner in der Seminarstraße zu bestehlen.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück war der Senior zu Fuß zunächst in der Johannisstraße und dann in der Seminarstraße unterwegs. Der Unbekannte sprach ihn an und bot seine Hilfe an, die der Rentner dankend ablehnte.

Zeugin kam Mann zu Hilfe

Der junge Mann verfolgte ihn, um ihn kurz darauf von hinten zu umklammern und in seine Jackentasche zu greifen – wobei er allerdings leer ausging. Eine Zeugin wurde auf den Vorfall aufmerksam und kam dem älteren Herren zur Hilfe. Der verhinderte Taschendieb suchte das Weite. Er ist ca. 25-30 Jahre alt, schlank und ungepflegt, trug einen grünen Parka und sprach akzentfrei Deutsch. Hinweise zu dieser Tat bitte an die Polizei in Osnabrück, 0541 327 2115 oder 0541 327 3203.

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Unfälle und Bus-Ausfälle – der Winter kam zum Glück an einem Sonntag

Schneepflug, Winter, Glatteis
Foto: Enrico Radaelli, CC BY 2.0

Um 16:24 Uhr war es der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) zu viel: Über den Kurznachrichtendienst Twitter wurden die Fahrgäste darüber informiert, dass der Busverkehr in und um Osnabrück komplett eingestellt wird.

Seit dem frühen Nachmittag wurde das Osnabrücker Land – mit Ausnahme von Teilen des Nordkreises – durch stetige Schneefälle in eine weiße Winterlandschaft verzaubert.


Bereits um 17:30 Uhr – eine Stunde nachdem die VOS ihren Betrieb eingestellt hatte – konnte die Polizei mehr als 40 witterungsbedingte Unfälle im Raum Osnabrück verzeichnen, Tendenz: weiter zunehmend.
„Schwere Personenschäden sind nicht zu verzeichnen; es handelt sich überwiegend um Sachschäden“, so Ralf Uder von der Polizeidirektion Osnabrück in einer Mitteilung an unsere Redaktion.

Über Schulfrei ist noch nicht entschieden

Ob die Schulen am Montag regulär öffnen oderoffiziell „schulfrei“ verkündet wird, ist am Sonntagabend noch offen. Unsere Redaktion wird am Montagmorgen rechtzeitig darüber auf den Kanälen der HASEPOST via Facebook und Twitter informieren.
Um zu erfahren, wie in Osnabrück die Busse fahren, empfehlen wir den Twitter-Kanal der VOS.

Hauke Peinz, Betreiber der lokalen Wetterbeobachtungsseite Westerbergwetter.de kündigte über Facebook voraussichtlich steigende Temperaturen und einsetzendes Tauwetter in der Nacht an.

Titelfoto: Enrico Radaelli, CC BY 2.0

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