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Osnabrücker FDP verzeichnete im Superwahljahr 2017 großen Mitgliederzuwachs

Moritz Gallenkamp, Dr. Stefan Birkner und Christian Lindner
Moritz Gallenkamp, Dr. Stefan Birkner und Christian Lindner in Osnabrück
Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und die Osnabrücker Liberalen blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück.
„Wir konnten einen großen Mitgliederzuwachs verzeichnen und liegen damit über dem Landesdurchschnitt. Das freut mich sehr, denn es ist auch ein Zeichen unserer guten Arbeiten vor Ort,“ so der FDP Vorsitzende Moritz Gallenkamp. “ Auch wenn wir zur Zeit nicht auf Landes- und Bundesebene parlamentarisch vertreten sind, so sind unsere Ergebnisse bei den Wahlen beachtlich!
Unser Bundestagskandidat Dr. Thomas Thiele hat das zweitbeste Zweitststimmenergbnis bei der Bundestagswahl in Niedersachsen geholt. Bei den Landtagswahlen waren die Ergebnisse in beiden Wahlbezirken ebenfalls sehr gut. In Osnabrück-Ost konnte ein beachtlicher Zugewinn bei dem Zweitstimmen verzeichnet werden und das Erststimmenergebnis war über dem Landesdurchschnitt. In Osnabrück-West konnte bei den Erststimmen ebenfalls ein beachtlicher Zugewinn verzeichnet werden und das Zweitstimmen Ergebnis in Osnabrück West gehörte zu den besten in Niedersachsen, “ so Gallenkamp weiter.
Dr. Stefan Birkner und Moritz Gallenkamp, FDP, Osnabrück
Dr. Stefan Birkner und Moritz Gallenkamp im Sommer 2017 in Osnabrück

Osnabrück ist eine liberale Hochburg

Im Gespräch mit der HASEPOST führt Moritz Gallenkamp weiter aus: „In Hinblick auf unsere hochkarätigen Gäste konnten wir auch ein Zeichnen setzen. Osnabrück ist und bleibt eine liberale Hochburg! So waren dieses Jahr unser Landesvorsitzender Dr. Stefan Birkner (hier im Gespräch mit der HASEPOST), der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen Konstantin Kuhle, der ehemalige Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff, der Landtagsabgeordnete Hermann Grupe, unser Bundesschaftzmeister Hermann Otto Solms und der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner zu Gast in Osnabrück. Unser Ziel ist es natürlich auch im Jahr 2018 interessante Gäste für interessante Veranstaltungen zu gewinnen. Einige Zusagen gibt es schon und die Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben, so Gallenkamp. Zuletzt führt er er aus: „Auf ein so erfolgreiches Jahr können wir jedoch auch nur zurückblicken, weil es zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Unterstützer gab und gibt. Diese engagieren sich in ihrer Freizeit für unsere liberale Einstellung. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Unterstützern, Förderern, Helfern und Gästen bedanken, die dieses tolle Jahr mitgestaltet haben“.
Christian Lindner
Christian Lindner, wenige Tage vor der Bundestagswahl in Osnabrück
Für 2018 wünscht sich der Osnabrücker FDP Vorsitzende eine konstruktive politische Auseinandersetzung mit allen Parteien, vorallem aber Respekt seinem Gegenüber auch wenn es unterschedliche politische Ansichten gibt. „Ich wünsche allen Osnabrückern gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018“, schließt Gallenkamp den Rückblick auf ein für die Osnabrücker Liberalen ereignisreiches Superwahljahr.
AFP

Mösers Meinung – zum Thema „Ballermann am Hasestrand“

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Ballermann am Hasestrand

Guten Abend,

ich darf nach Hause kommen – in einer dunklen Nacht. Das ist für mich die zentrale Botschaft des Weihnachtsfestes, ebenso einfach wie prägnant. Man könnte auch sagen: in den Herzen wirds warm, still schweigt Kummer und Harm. Ich weiß nicht, ob Jesus auch eine muslimische Seite hat, so wie es ein großes deutsches Nachrichtenmagazin heute titelt. Ich weiß nicht, ob sich die Geburt von Gottes Sohn in einem Viehstall am Ende der Welt und die darauffolgende Flucht seiner Familie nach Ägypten als Parabel auf die gegenwärtigen Migrationsströme eignet. Ich weiß nicht einmal, ob man heutzutage in Schulen, in denen sich Schüler aus vielerlei Kulturen und mit unterschiedlichem Religionsverständnis des deutschen Bildungssystems erfreuen, noch Weihnachtslieder singen sollte. Ehrlich gesagt sind mir diese Dinge aufgrund meiner eher schlichten protestantischen Erziehung und einer wahrscheinlich angeborenen norddeutschen Nüchternheit auch gar nicht so wichtig. Ich weiß aber, daß in der derzeitigen hysterisch aufgeladenen politischen Atmosphäre alles, was die angebliche Tradition des Weihnachtsfestes in irgendeiner Form zu bedrohen scheint, allgemeiner scharfer Kritik ausgesetzt ist. Da wird dann gerne mal die beliebte Warnung vor einer Islamisierung des Abendlandes aus der Schublade gezogen, vor einem Ausverkauf unserer Werte und Normen respektive der deutschen Leitkultur gewarnt und von einigen besonders gut informierten Zeitgenossen auch gleich der komplette Austausch des deutschen Volkes gegen irgendwelche ominösen Zuwanderer heraufbeschworen. Nun bin ich ja ein großer Freund der freien Meinungsäußerung und vor allem der Unantastbarkeit der menschlichen Würde, ganz egal welche Absonderlichkeiten von diversen Würdenträgern dabei auch von sich gegeben werden. Wenn ich allerdings in den vergangenen vier Adventswochen gesehen habe, mit welcher Inbrunst und Verbissenheit die Vertreter der Christenheit die Ballermannisierung des Weihnachtsfestes betreiben, dann muss ich ganz ehrlich gestehen, daß ich keinerlei Verständnis für die Ängste vor einer angeblichen Gefährdung unserer guten alten Weihnachtstraditionen habe.

Ich mag es durchaus als weihnachtlich gelten lassen, wenn man auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Dom oder der Marienkirche den ein oder anderen Glühwein zuviel zu sich nimmt oder auf der betrieblichen Weihnachtsfeier den ersten Preis für professionelles sich daneben benehmen gewinnt. Wer aber an den letzten Freitag- und Samstagabenden gegen 22 Uhr zwischen Heger Tor, Hasestraße, Domhof und Redlingerstraße lustgewandelt ist, der konnte sich schwerlich des Eindrucks erwehren, daß hier alles mögliche gefeiert wurde, nur nicht das Weihnachtsfest. Die Lautstärkepegel übertrafen das Treiben an den Ossensamstagen um ein Vielfaches und der Alkoholkonsum ließ jeden Getränkestandbetreiber der Maiwoche blaß werden. Die Szenerie erinnerte mich vielerorts an das Gebaren deutscher Urlauber auf Mallorca. Wer braucht da noch vorgebliche Feinde des Abendlandes, wenn er nicht nur zur Weihnachtszeit an dem Untergang eines gesitteten Miteinanders und des Respekts vor dem Bedürfnis vieler Mitmenschen nach Ruhe und Einkehr in diesen festlichen Tagen doch selber so rücksichtslos und beharrlich arbeitet.
In meinem Alter hat man nicht mehr viele Wünsche. Ich würde es aber trotzdem begrüßen, wenn ich zukünftig im Dezember von mitternächtlichen Sprechchören a la „Daß wir aus dem Emsland sind, das weiß ein jedes Kind“, „Ole Ole Ole Ole, hier kommt der VfL, Ole“ oder „Schwarz-Weiß Lienen, der beste Verein der Welt“ verschont bliebe.
Vor ein paar Tagen bin ich zu später Stunde durch die Krahnstraße gegangen. In Höhe der Theaterpassage stand eine junge Dame und spielte auf ihrer Geige einige weihnachtliche Melodien. In diesem Bereich der Osnabrücker Innenstadt war ausnahmsweise mal wenig Betrieb und so fand die Musikerin leider kaum Zuhörer. Ich habe mich auf eine in der Nähe befindliche Bank gesetzt und mich an früher erinnert. An die Vorfreude auf das Fest im Kreis der Familie, an den obligatorischen Kirchenbesuch, den die Kinder immer klaglos über sich ergehen lassen mussten, bis endlich die Bescherung kam, an Spaziergänge mit meinem Hund über den menschenleeren Westerberg am Heiligabend. Weihnachten kann so vieles sein und hat wohl für jeden von uns seine ganz besondere und individuelle Bedeutung. Aber wir sollten dieses Fest beim besten Willen nicht zu einer endlosen Ballermann-Party machen. Dann haben wir eine unserer wichtigsten und schönsten Traditionen endgültig verloren. Und dann brauchen wir uns auch nicht mehr über die angebliche Heimatlosigkeit vieler Menschen in einer globalisierten Welt beschweren. Denn Weihnachten ist ja vor allem das nach Hause kommen dürfen – in einer dunklen Nacht.

Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern fröhliche Weihnachten und natürlich einen guten Rutsch in ein neues Jahr, in dem es nichts zu mösern gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

AFP

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2017

Flughafen Münster Osnabrück
FMO

Der Flughafen Münster/Osnabrück verabschiedet sich zum Jahresende mit äußerst positiven Nachrichten: Für das Jahr 2017 konnte der Flughafen ein erhebliches Passagierwachstum verzeichnen.

Fast eine Million Flugreisende

Insgesamt mehr als 960.000 Passagiere werden in diesem Jahr ab FMO fliegen. Auf Platz eins der beliebtesten Ziele ab FMO liegt weiterhin München, gefolgt von Palma de Mallorca und Antalya.

Bereits in der Woche vor Weihnachten wurde bekannt, dass die steigenden Fluggastzahlen auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung der Flughafengesellschaft sorgen. Bereits für das Jahr 2020 ist eine Rückkehr in die „schwarzen Zahlen“ geplant.

Christin Stellpflug, von der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH ,wünscht den Lesern der HASEPOST stellvertretend für das FMO-Team ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr! 

 


Dieser Beitrag erschien am 24.12.2017 im Rahmen des „Heute nur gute Nachrichten“ Tags der HASEPOST-Redaktion. Mit Ausnahme der nationalen und internationalen Agenturmeldungen, verbreitet die HASEPOST seit 2016 an Heiligabend in Zusammenarbeit mit Pressestellen lokaler Behörden und Unternehmen für einen Tag „nur gute Nachrichten“.

Heiligabend nur gute Nachrichten, HASEPOST

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Sparkasse Osnabrück bietet auch Service für Kunden in Brasilien

Auch wenn es bis zu fünf Stunden Zeitverschiebung zwischen Brasilien und der Hasestadt sind, für Osnabrücker, die sich zeitweise oder für einen längeren Aufenthalt fern der Heimat aufhalten, bietet die Sparkasse Osnabrück auch über große Distanzen den gewohnten Service. 

Der Großteil der Nutzer des Beratungscenters der Sparkasse kommt allerdings aus dem Großraum Osnabrück und schätzt vor allem den Service und die Erreichbarkeit. Das Angebot hat sich erfolgreich etabliert und wird ausgebaut.

Gerade zu Weihnachten und dem Jahreswechsel noch schnell ein paar Dinge erledigen – und das ganz einfach. Das Team im BeratungsCenter in der Osnabrücker Innenstadt berichtet aus der Zeit seit dem Start am 16. März 2016 bis heute.

Kunden nutzen den Service gerne am frühen Abend

Inzwischen bestehen 5.160 Kunden in direkter Betreuung und rund 5.000 Beratungsgespräche wurden geführt, erklärt Renée Tellkamp, Leiterin des BeratungsCenters. Die beliebteste Beratungszeit besteht ihrer Aussage nach zwischen 17 und 18 Uhr. Die späten Zeiten bringen sehr gute und intensive Gespräche am Telefon, aber grundsätzlich wird das gesamte Zeitfenster sehr gut genutzt. Auch die Video-Beratung wird gern angenommen. Dafür stehen zwei separate Beratungsräume zur Verfügung. In angenehmer Gesprächsatmosphäre bietet diese Variante die Möglichkeit, besonders komplexe Beratungsthemen zu erörtern und individuell zu gestalten.

Per Video direkt verbunden

Die gesamte Bandbreite wird in den Gesprächen im BeratungsCenter abgedeckt.
„Wir beraten zu allen Leistungen „rund ums Girokonto“, OnlineBanking-Lösungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten. Aber auch komplexere Themen wie Altersvorsorge, Wertpapiergeschäfte oder Geldanlagen können besprochen werden.“ erläutert Tellkamp.

Mit der Video-Legitimation kommt noch mehr ‚Einfach‘ ins Spiel. An sieben Tagen in der Woche besteht 24 Stunden die Möglichkeit von überall seine Legitimation vorzunehmen oder bestätigen zu lassen. So können alle Beratungen problemlos auch den formalen Anforderungen entsprechend erfolgen.
Und wenn doch einmal das Gespräch vor Ort gewünscht wird, zum Beispiel um eine Unterschrift unter den Vertrag zu bringen, gibt es auch diese Möglichkeit im BeratungsCenter im Möser-Carré.

Beratungscenter der Sparkasse Osnabrück
Renée Telkamp vom Beratungscenter der Sparkasse Osnabrück

Das Angebot der Beratung wann, wie und wo es am besten passt wird von den Sparkassen-Kunden sehr geschätzt. Es ist nicht einfach einen Termin wahrzunehmen, wenn man beruflich sehr eingespannt ist. Für wichtige Entscheidungen sind auch Zeit und Ruhe Faktoren, die mitberücksichtigt werden müssen.

Wenn der Job einen nach Südamerika verschlägt…

Aber auch große Entfernungen oder sogar Zeitverschiebungen stellen kein Problem dar. So fühlt sich ein Mitarbeiter von Volkswagen Osnabrück, dessen Lebensmittelpunkt derzeit in Brasilien steht, weiterhin mit seinen finanziellen Anliegen gut aufgehoben bei der Sparkasse Osnabrück. Per Telefon und das elektronische Postfach läuft eine problemlose Kommunikation auf dem anderen Kontinent.

Und auch ein (körperliches) Handicap, das die Wege in die Filiale erschwert, ist kein Hindernis mehr für eine kompetente und freundliche Beratung bei der Sparkasse Osnabrück. „Die Dankbarkeit in solchen Fällen ist deutlich zu spüren,“ erzählt Tellkamp mit Freude.

Von 10 bis 19 Uhr steht das Team des BeratungsCenters der Sparkasse Osnabrück für Gespräche zu Verfügung. Aber auch darüberhinaus können bei Bedarf Termine vereinbart werden. Auch eine Terminteilung stellt zur Optimierung der Flexibilität kein Problem dar.

 


Dieser Beitrag erschien am 24.12.2017 im Rahmen des „Heute nur gute Nachrichten“ Tags der HASEPOST-Redaktion. Mit Ausnahme der nationalen und internationalen Agenturmeldungen, verbreitet die HASEPOST seit 2016 an Heiligabend in Zusammenarbeit mit Pressestellen lokaler Behörden und Unternehmen für einen Tag „nur gute Nachrichten“.

Heiligabend nur gute Nachrichten, HASEPOST

 

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In den vergangenen drei Jahren blieb in Osnabrück kein Mordfall ungeklärt

Kriminaltechniker bei der Spurensuche
Spurensuche

Die Opferschutzorganisation Weißer Ring geht von Tausenden ungeklärten Mordfällen in Deutschland aus. Unsere Redaktion wollte wissen, wie sieht es in Osnabrück aus?

Wir haben bei Staatsanwaltschaft und Polizei Osnabrück nachgefragt, um die aktuelle Berichterstattung der HASEPOST über gewaltsame Todesfälle der vergangenen drei Jahre mit den nachfolgenden Ermittlungsergebnissen der Ermittler abzugleichen.

Oft agieren die Spezialisten der Polizei abseits der Öffentlichkeit. Erst wenn es zu einer Anklage oder Verurteilung kommt, gibt es meist noch ein wenig Medienecho, doch das ist in der Regel weniger groß als die Berichterstattung über die jeweilige Tat. Weil das Medienecho nach der Tat nur noch gering ist, könnte der Eindruck entstehen, dass Tötungsdelikte in der Hasestadt unaufgeklärt blieben. Ist das so?

Bundesweit sehr hohe Aufklärungsquote

Grundsätzlich, so Polizeioberkommissar Frank Oevermann  von der Pressestelle der Polizeiinspektion Osnabrück im Gespräch mit der HASEPOST, ist die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten bundesweit sehr hoch.
Auf die konkrete Frage unserer Redaktion, nach den Mordfällen der vergangenen drei Jahre, konnte die Polizeiinspektion eine gute Nachricht vermelden: „In den vergangenen drei Jahren haben wir im Bereich der Stadt Osnabrück keinen Fall, der nicht geklärt werden konnte.“


Dieser Beitrag erschien am 24.12.2017 im Rahmen des „Heute nur gute Nachrichten“ Tags der HASEPOST-Redaktion. Mit Ausnahme der nationalen und internationalen Agenturmeldungen, verbreitet die HASEPOST seit 2016 an Heiligabend in Zusammenarbeit mit Pressestellen lokaler Behörden und Unternehmen für einen Tag „nur gute Nachrichten“.

Heiligabend nur gute Nachrichten, HASEPOST

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Osnabrück wird immer gesünder

Familien beim Frühstück
Foto: AOK

Wenn das keine gute Nachricht ist? Gemessen an den Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, gemeinhin auch als „gelber Schein“ bekannt, wird Osnabrück immer gesünder.

So lag nach Angaben der Osnabrücker AOK die Hasestadt bei den Krankmeldungen in den letzen zwei Jahren durchgängig unter dem niedersächsischen und dem bundesweiten Schnitt. Einer der Gründe, so eine Vertreterin der AOK gegenüber unserer Redaktion: Die Osnabrücker sorgen immer mehr vor und investieren in ihre Gesundheit.

Angebote für gesunde Ernährung, Sport und gute Techniken zur Stressbewältigung werden gern angenommen und verbessern auf lange Sicht nicht nur das Immunsystem, sondern auch das eigene Wohlbefinden. Lassen wir uns also z.B. von der aktellen Verkehrs- und Wetterlage in Osnabrück nicht die Laune verderben! Wer trotz solcher Widrigkeiten auf sich achtet und positiven Dingen seine Aufmerksamkeit schenkt, ist am Ende auch seltener krank.

Krankenkassen unterstützen Versicherte mit Mehrleistungen

Dass es sich lohnt, in die Gesundheit zu investieren, haben auch die meisten Krankenkassen entdeckt. Die AOK Niedersachsen beispielsweise bietet Zusatzleistungen (sogenannte Mehrleistungen), die helfen, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten. Diese müssten normalerweise aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Die Gesundheitskasse übernimmt dafür die Kosten in Höhe von 80 %, bis 500 Euro in 2018! Das gilt auch für jeden, der bis zum 28.02.2018 dorthin wechselt. Schon in diesem Jahr hat die AOK im Osnabrücker Land 7.754 Neukunden gewonnen.

Auszubildende AOK Niedersachsen, Osnabrück
Ausbildung bei der AOK in Osnabrück, v.l.n.r: Bernd Moritz (Ausbildungsleiter), Jannis Hülsmann, Maurice Verwold, Kristina Bereznicki, Edgar Berngardt, Vanessa Beckemeier, Klaus Hachmeister (Regionaldirektor im Osnabrücker Land)

Der Ausbildungsstandort Osnabrück der AOK meldete in diesem Jahr ebenfalls erfreuliches: 5 Auszubildende haben ihre Ausbildung zum / zur Sozialversicherungsfachangestellten in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen und starten bereits voll durch. Mit ihnen freuten sich Regionaldirektor Klaus Hachmeister und Ausbildungsleiter Bernd Moritz über ihre guten Ergebnisse.

 


Dieser Beitrag erschien am 24.12.2017 im Rahmen des „Heute nur gute Nachrichten“ Tags der HASEPOST-Redaktion. Mit Ausnahme der nationalen und internationalen Agenturmeldungen, verbreitet die HASEPOST seit 2016 an Heiligabend in Zusammenarbeit mit Pressestellen lokaler Behörden und Unternehmen für einen Tag „nur gute Nachrichten“.

Heiligabend nur gute Nachrichten, HASEPOST

 

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Silvester Dance Night 2017 in der OsnabrückHalle

Osnabrück, Veranstaltung, Silvester, OsnabrückHalle, Silvester Dance Night
Foto: Hermann Pentermann

Der Jahresendspurt rückt näher und damit auch die Frage: „Was machen wir Silvester?“ Und vielleicht gibt es auch noch bei einigen Lesern die Suche nach einem Lastminute-Weihnachtsgeschenk? Wir hätten da eine Idee!

Ganz einfach: In der OsnabrückHalle feiern und bei der Silvester Dance Night 2017 richtig die Korken knallen lassen. Ab 21:00 Uhr gibt es Live-Musik mit „The Kaiserbeats“ und „Royal Flash“ sowie eine volle Tanzfläche mit „DJ Christian“ (Showdisco Starlight). Tickets können mit Teilnahme am Buffet für 77,50 € oder ohne Buffet für 27,50 € gekauft werden. Jetzt schnell Karten sichern, denn der Vorverkauf ist in vollem Gange.

Hier online Tickets für die Silvester Dance Night bestellen.

Live-Musik mit den Bands „Royal Flash“ und „The Kaiserbeats“ sowie „DJ Christian“ werden im Kongress-Saal für eine mitreißende Partynacht mit grandiosem Blick auf das beleuchtete Schloss und das Feuerwerk in der Stadt sorgen.

Karten gibt es „mit“ oder „ohne“ Buffet

Karten können mit Buffet und Getränken zum Essen gebucht werden, oder ohne – ein Piccolo Prosecco und die Abgabe der Garderobe sind auf jeden Fall im Preis enthalten. Für den kleinen Hunger zwischendurch halten die Theken Snacks bereit; eine Cocktailbar versorgt die Gäste rund um die Uhr mit exotischen Drinks.

Tickets, Preise & Termine auf einen Blick:
SILBER-Ticket: VVK 27,50 € inkl. einem Piccolo Prosecco und Abgabe der Garderobe, Einlass: 20:30 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr – hier online Ticket bestellen.

GOLD-Ticket: VVK 77,50 € inkl. Buffet, Getränke zum Essen bis 22:30 Uhr, Abgabe der Garderobe und einem Piccolo Prosecco Einlass: 19:00 Uhr; Beginn Party: 21:00 Uhr

Die GOLD-Tickets sind nur im Ticket-Service der OsnabrückHalle erhältlich. Öffnungszeiten: montags-freitags 9:00-17:00 Uhr.

HASEPOST verlost 3x 2 SILBER-Tickets

[Gewinnspiel BEENDET] Die Gewinner wurden ermittelt und benachrichtigt.

Wer diesen Jahreswechsel in der OsnabrückHalle feiern möchte, kann mit etwas Glück auf Einladung der OsnabrückHalle in den Jahreswechsel tanzen.

Die Gewinnspielfrage:

Ganz einfach: Was wünscht Ihr Euch für 2018?

Die Antwort auf diese Frage bitte direkt bis Mittwoch (27.12.2017, 10:30 Uhr) bei uns auf Facebook unter dem entsprechenden Beitrag als Kommentar schreiben.

Nicht vergessen: HASEPOST und den entsprechenden Beitrag zu „liken“.

Es gibt keine richtige oder falsche Antwort und wir werden auch nicht auswerten, ob eine Antwort uns nun „überzeugt“ oder nicht. Die Gewinner werden per Losverfahren / zufällig ermittelt und auf HASEPOST.de und der Facebookseite der Hasepost bekanntgeben. Weitere Infos unten auf dieser Seite in den Teilnahmebedigungen.

 


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST / I-love-OS bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „ge-liked“ haben
  • unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar eine Begründung angegeben werden, „Was wünscht Ihr Euch für 2018“?
  • das Gewinnspiel beginnt am 23.12.2017 (Samstag) um 17:00 und endet am 27.12.2017 (Mittwoch) um 10:30 Uhr
  • drei (3) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf dieser Seite und der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die OsnabrückHalle steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die Teilnahme ist nicht an einen Kauf (Ticketkauf) gebunden

 

Foto: OsnabrückHalle / Hermann Pentermann

AFP

Roncallis Weihnachtscircus verzaubert erneut das Osnabrücker Publikum

keine Wildtiere im Circus Roncalli

Es ist tatsächlich bereits das vierte Mal, dass der Circus Roncalli seine Zelte zur Weihnachtszeit in Osnabrück aufschlägt. Und das Publikum kann sich erneut auf ein hochklassiges und dazu noch völlig neues Programm freuen, wie unsere Redaktion am Premierenabend feststellen durfte.

Vierzig Jahre Circus-Zauber

Auch nach 41 Jahren schafft es der Begründer einer weltweiten Circus-Renaissance, die Kunst in seiner Manege immer wieder neu zu erfinden. Extra für das neue Weihnachtsprogramm hat sich Bernhard Paul weltweit auf die Suche nach neuen Circusträumen für Osnabrück gemacht. Nostalgie und Moderne verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk und feiern – gemeinsam mit allen Zuschauern – ein großes Fest der Sinne und Emotionen.

Leider konnte die Circus-Legende Bernhard Paul am Premierenabend (1.499 Plätze, ausverkauft) in diesem Jahr leider nicht das Osnabrücker Publikum begrüßen, doch dafür führte der Schweizer Thomas Leuenberger, alias Baldrian, durch das Programm.
Der Name ist Programm, und das heißt Entschleunigung, nach der Devise „Wer langsamer lebt, ist später damit fertig.“ Eine poetisch-witzige Mission der Entschleunigung mit viel Humor und Ironie. Die Art, wie Leuenberger durch das Programm führt, ist allerdings schon deutlich mehr Varieté als Circus, eine Gratwanderung die bei Roncalli ohnehin schon immer geschickt gespielt wurde.

Thomas Leuenberger, alias Baldrian
Thomas Leuenberger, alias Baldrian, „entschleunigt“ das Publikum, zum Beispiel mit einer fliegenden Schlange…

Keine wilden und auch keine anderen Tiere

Im Varieté braucht es allerdings keine Tiere, schon gar keine Wildtiere. So ist es nur konsequent, dass das aktuelle Weihnachtsprogramm komplett ohne Dressurnummer auskommt. Die einzigen großen Tiere, die zu sehen sind, sind die Elefanten einer Clowns-Nummer, die jedoch aus Stoff sind.
Überhaupt die Clowns… hier mag es vielleicht eine Enttäuschung für manch einen Zirkusfreund geben. Klassische Clowns, gibt es in diesem Programm nicht. Dafür eine mexikanisch angehauchte clowneske Begleitung des Programms durch Chistirrin, alias Marco Antonio Vega (27), und seinem Partner Chistin. Frech wie „Max und Moritz“ , schelmisch wie „Till Eulenspiegel“ und mit einer Singstimme, die mit dem Latinostar Marc Anthony zu vergleichen ist, zeigt der junge Mexikaner viele Talente – selbst auf dem Trapez.

Clown Roncalli Mexikaner
Ein Mexikaner als Clown oder ein Clown als Mexikaner?

Absolute Begeisterung lösten beim Osnabrücker Publikum die Cedeños Brothers aus. Die vier Brüder – Brian, Kenny, Rommy und Brandon Cedeño treten sich buchstäblich gegenseitig in den Hintern. Die Schwerkraft scheint bei den vier Ecuadorianern völlig außer Kraft gesetzt.
Am Ende der Premierenvorstellung gab es stehende Ovationen für das gesamte Ensemble, das aus 120 Artisten, Musiker, Künstler und Mitarbeiter besteht.

Auf einen Blick:
Noch bis zum 02. Januar 2018, Osnabrück, an der Halle Gartlage

Tickets & weitere Infos: www.roncalli.de, Preise: 20 – 69 Euro (zzgl. Vvk-Gebühren)
Circuskasse: ab 21. Dezember täglich von 10-20 Uhr geöffnet – an der Halle Gartlage

Roncalli-Hotline: 0541/ 130 991 00

Tickets auch erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Die Gewinner der Freikarten:

Unser Gewinnspiel ist beendet; die Gewinner wurden mit Zufallsgenerator.net ermittelt und werden von der Redaktion benachrichtigt.
Das sind die glücklichen Gewinner (Facebook-Namen):

  • Carolin Raulin
  • Michael Meyer
  • Uwe Prull
  • Sandra Stein
  • Tanja Striew
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Kann Orang Utan „Damai“ das Herz von Affendame „Astrid“ erobern?

Orang Utan Damai, Zoo Osnabrück
Orang Utan Damai

Borneo Orang-Utan Damai zog vor wenigen Wochen in den Zoo Osnabrück – nun lernte er seine Artgenossin Astrid kennen. Noch ist der Menschenaffe sehr schüchtern und für Besucher nicht zu sehen – das könnte sich in den nächsten Tagen aber ändern.

Vor rund vier Wochen zog der 14-jährige Borneo Orang-Utan „Damai“ aus dem ungarischen Zoo Sóstó in den Zoo Osnabrück und war bislang für Besucher noch nicht zu sehen. Schritt für Schritt lernt das Männchen seine Artgenossen Buschi und Astrid kennen – anfangs getrennt durch ein Kontaktgitter. „Die Orang-Utans waren am Kontaktgitter recht entspannt – ihnen war klar, dass der jeweils andere durch das Gitter nicht zu ihnen kann“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Damai sei dennoch sehr scheu, auch gegenüber den Tierpflegern, berichtet der Biologe weiter. „Für ihn ist hier alles neu und das verunsichert ihn natürlich.“ Um sein Verhalten besser einschätzen zu können, stellten die Zoomitarbeiter eine Videokamera auf. „So können wir aufnehmen, was Damai macht, wenn wir nicht da sind“, erklärt Klumpe.

Auf den Kontakt durch das Gitter folgte in den vergangenen Tagen das erste direkte Treffen mit Orang-Utan-Weibchen Astrid. „Bei den beiden war das erste Treffen nicht, wie man als Mensch vielleicht vermutet, eine vorsichtige Annäherung – es war eher ein Revier abstecken mit lauten Rufen. Das ist aber völlig normal und das Kennenlernen verlief gut“, so Klumpe weiter. Die beiden schwangen sich an den Kletterseilen durch die Anlage und wollten durch das Schwingen und Klettern Platz für sich einnehmen.

Kennenlernen des neuen Zuhauses

„Damit Damai sich sicherer fühlt, wenn er das nächste Mal auf seine Artgenossen treffen soll, haben wir uns entschieden, dass er erst einmal alleine die anderen Bereiche des Dschungeltempels kennenlernt“, berichtet Klumpe. Die Zoomitarbeiter öffneten dafür eine Schleuse, die von Damais derzeitigem Innenbereich in den sogenannten „Wintergarten“ führt – dem Teil der Anlage, der an die Elefantenanlage grenzt und durch Scheiben für Besucher einsehbar ist. „Orang-Utans sind ja sehr neugierig und darauf haben wir gebaut. Ein erster Erfolg war dann auch, dass Damai tatsächlich in die Schleuse ging“, freut sich der Biologe. In den kommenden Tagen wird die Schleuse regelmäßig geöffnet, um dem 14-jährigen Orang-Utan die Möglichkeit zu bieten, sein Zuhause zu erkunden. Somit könnte es sein, dass Besucher an den kommenden Feiertagen den bislang für sie noch unbekannten Zoobewohner kennenlernen können.

Geballtes Expertenwissen

Damit Damai sich weiterhin gut eingewöhnt, steht der Zoo eng in Kontakt mit den Zoos, in denen Damai bislang lebte. „Wir tauschen uns zum Beispiel über Vorlieben beim Futter oder Verhaltensmuster aus“, erklärt Klumpe.

Auch mit dem Veterinäramt steht der Zoo Osnabrück in engem Kontakt. „Wie und wann wir die Orang-Utans zusammen lassen können und wann Damai für Besucher zu sehen ist, können wir noch nicht sagen. Für uns steht das Wohl der Tiere an erster Stelle und daher müssen wir immer annähernd objektiv und nur Schritt für Schritt entscheiden, je nachdem, wie Damai sich macht.“ Begleitet wird die Eingewöhnung seit dem Ankunftstag vom Fachteam des Zoos in Kooperation mit der Universität Osnabrück, Arbeitsgruppe Ethologie, Prof. Chadi Touma, und der Freien Universität Berlin, Arbeitsgruppe Vergleichende Entwicklungspsychologie, Dr. Linda Scheider. Biologiestudenten protokollieren, wie sich der Orang-Utan verhält, sodass aufgrund dieser Beobachtungen die nächsten Schritte geplant werden können.

Vom Aussterben bedroht

Der Transfer des Menschenaffen nach Osnabrück wurde auf Bitte des Zuchtbuchkoordinators der Europäischen Zoos für Orang-Utans durchgeführt. „Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht – das ist die letzte Stufe vor ‚in der Wildbahn ausgestorben‘. Daher ist die Zucht für den Arterhalt extrem wichtig“, erklärt Tobias Klumpe. „Auf Damai wird voraussichtlich im kommenden Jahr ein Weibchen aus einem niederländischen Zoo folgen, in der Hoffnung, dass so ein neues Zuchtpaar entsteht.“ Die Anzahl der Borneo Orang-Utans in der Wildbahn wird von der Weltnaturschutzorganisation IUCN auf etwa 54.000 Individuen geschätzt, die des Sumatra Orang-Utans nur noch auf 14.600. Deswegen ist es für die Arterhaltung unabhängig von der Entwicklung in der Wildbahn wichtig, neue Paare in Zoos zu bilden, sodass Nachwuchs möglich wird.


Wissenswertes zu Orang-Utans (Pongo)
Es gibt zwei Unterarten des Orang-Utans: den Borneo Orang-Utan und den Sumatra Orang-Utan. Die Menschenaffen erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 100 bis 150 Zentimetern und eine Standhöhe von 110 bis 140 Zentimetern. Sie wiegen zwischen 30 und 100 Kilogramm. Der Name „Orang-Utan“ leitet sich ab aus dem Malaiischen und bedeutet so viel wie „Waldmensch“. Das lange Fell der Menschenaffen ist ein Schutz gegen Regen.
Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht – der Sumatra Orang-Utan bereits seit 2000, der Borneo Orang-Utan seit 2016. Der Bestand schwindet ist so stark geschrumpft, da der Lebensraum der Menschenaffen durch den Menschen zerstört wird und zudem Jungtiere für den Handel gefangen werden.

Hintergrund Osnabrücker Orang-Utans
Orang-Utan Buschi wurde 1971 im Zoo Osnabrück geboren – er war der erste Menschenaffe, der am Schölerberg zur Welt kam. Seine Mutter Suma nahm ihn nicht an, weshalb er von Krankenschwestern des Kinderhospitals versorgt wurde. Buschi ist ein Hybrid aus Borneo- und Sumatra-Orang-Utan. Da dies unterschiedliche Unterarten sind, darf zur Arterhaltung mit ihm nicht gezüchtet werden. Weibchen Astrid wurde 1983 im Zoo Rotterdam geboren. Seit 2007 lebt sie gemeinsam mit Buschi in Osnabrück. Ihr Zuhause, der „Dschungeltempel“, wurde für 1,4 Millionen Euro umgebaut und deutlich vergrößert. Der Umbau wurde in diesem Jahr abgeschlossen.

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Paracelsus-Kliniken beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Paracelsus Kliniken

Die Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Osnabrück hat am 21.12.2017 beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.

Dieser Schritt wird nach Angaben des Unternehmens notwendig, damit der Klinikverbund mit 40 Einrichtungen an 23 Standorten die Chancen einer nachhaltigen Sanierung im Interesse seiner Patienten, Mitarbeiter und Gläubiger nutzen kann.
Die Geschäftsführung wird von den beiden Restrukturierungs- und Sanierungsexperten Rechtsanwalt Andreas Ziegenhagen und Rechtsanwalt Daniel F. Fritz als Generalbevollmächtigte beraten. Ziel ist es, die Klinikgruppe durch eine nachhaltige Sanierung für die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes aufzustellen und eine optimale Gesundheitsversorgung für Patienten sowie weiterhin gute moderne und sichere Arbeitsplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten.

Klinikbetrieb läuft weiter – Löhne gesichert

Der Klinikbetrieb läuft an allen Standorten und in allen Abteilungen unverändert weiter. Die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung ist uneingeschränkt gesichert. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändert sich zunächst einmal nichts. Die Löhne und Gehälter der rund 5.200 Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld gesichert.
„Die Entscheidung über die Eigenverwaltung ist ein starkes Signal des Gesellschafters. Wir sehen diesen Schritt als Chance. Eine Chance, die wir aus Verantwortung gegenüber den Patienten, den Mitarbeitern und auch aufgrund des Versorgungsauftrags, den die
Paracelsus-Kliniken in ihren Regionen haben, nutzen werden“, sagt Sanierungsexperte Ziegenhagen. Der eingeschlagene Weg der Sanierung in Eigenverwaltung ermöglicht der Klinikgruppe eine konsequente Restrukturierung und tragfähige Fortführungsperspektive in kurzer Zeit. In den nächsten Monaten wird die Eigenverwaltung gemeinsam mit dem Management an einem konkreten Sanierungsplan arbeiten und diesen konsequent umsetzen. Diesen Kurs unterstützt die Arbeitnehmervertretung ausdrücklich: „Wir werden den eingeschlagenen Weg in vollem Umfang und mit vollem Engagement unterstützen“, betont Gesamtbetriebsratsvorsitzende Sylvia Tausche.

Einzelne Standorte in Schwierigkeiten

Der Sanierungsbedarf ist entstanden, nachdem einzelne Standorte der Gruppe erhebliche Verluste geschrieben haben und dadurch die gesamte Klinikgruppe in finanzielle Schieflage geraten ist. Nun sollen im Zuge der Restrukturierung die defizitären Einrichtungen neu aufgestellt werden.

AFP