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Bombenräumung in Osnabrück Gartlage sorgt für Verkehrschaos [Update]

Bombe, Osnabrück, Gartlage
Screenshot Google Maps

[Update] Die Bombe in der Gartlage wurde unschädlich gemacht – nun wurde allerdings in Eversburg eine weitere Bombe gefunden. Dort droht eine weitere Evakuierung in der Nacht.

Von der eigentlichen Bombenentschärfung rund um das alte Bundesbahn-Ausbesserungswerk im Stadtteil Gartlage sind nur 232 Anwohner betroffen, so die Schätzungen der Stadtverwaltung. Durch die Sperrung des Haster Wegs kommt es jedoch im Schinkel und in der Dodesheide am Montagnachmittag zu Staus und Behinderungen.

Die aktuelle Verkehrslage gibt es bei www.hasepost.de/verkehrslage.

[Update 14:20 Uhr] Die Stadtverwaltung bestätigte inzwischen: Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine amerikanische 100lbs-Bombe mit noch unbekanntem Zünder.

Die Entschärfung ist gegen 14.40 Uhr zwischen zwei Zugbewegungen geplant. Mit ein wenig Glück gibt es keine einschneidenden Einschränkungen im Personenverkehr der Bahn.

Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht als Evakuierungszentrum die Gesamtschule Schinkel, Windhorststraße 79, zur Verfügung.

Kein Zweifel: Es ist eine Bombe

In der Gartlage wurde ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geortet. Der 50 kg schwere Blindgänger liegt in nur einem halben Meter Tiefe und konnte eindeutig als Bombe identifiziert werden. Der Sprengkörper wird noch heute entschärft. Für die notwendigen Maßnahmen müssen 232 Menschen ihre Häuser und Wohnungen räumen und den Evakuierungsbereich sofort verlassen.

Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 13 Uhr gesperrt. Die Bremer Straße bleibt befahrbar Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im vorgenannten Bereich ist nicht mehr möglich.

Die den Bereich der Evakuierung begrenzenden Straßen und Flächen bleiben frei zugänglich beziehungsweise befahrbar.

Krankentransporte und Nachbarschaftshilfe

Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten, die über die Regionalleitstelle Osnabrück (Telefon: 0541 323-4455) angefordert werden können. Es ist unbedingt anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann, ob ansteckende oder infektiöse Krankheiten oder gegebenenfalls sogar eine Transportunfähigkeit bestehen. Notwendige Transporte können ab sofort, müssen jedoch unbedingt vor der Maßnahme angemeldet werden. Je eher die Information erfolgt, desto besser kann für den Transport gesorgt werden.

Die Entschärfung des Blindgängers kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Es wird daher dringend darum gebeten, den Evakuierungsbereich bis 13 Uhr zu verlassen und den Anweisungen der Ordnungskräfte Folge zu leisten.

Die Maßnahme wird mehrere Stunden dauern. Es sollten daher die unbedingt notwendigen Dinge (Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung) sowie angemessene Kleidung mitgenommen werden.

Die Stadt Osnabrück bittet darum, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Die Betroffenen sollten sich vor dem Verlassen Ihrer Wohnung vergewissern, dass sie Elektro- und Gasgeräte (Bügeleisen, Herd usw.) ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen haben.

Bürgertelefon

Die Stadt Osnabrück informiert – auch über Rundfunkdurchsagen – sobald die Maßnahme abgeschlossen ist und die Bewohner in Ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können.

Für Fragen ist bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter 0541 323-4490 geschaltet.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter und www.osnabrueck.de bzw. geo.osnabrueck.de/evakuierung.

Gartlage
Quelle: Stadt Osnabrück

Im Einzelnen sind sämtliche nachfolgend genannten Straßen und Häuser bis 13 Uhr zu räumen:

Am Wasserturm 1
Am Wasserturm 2
Am Wasserturm 4
Am Wasserturm 5
Am Wasserturm 6
Am Wasserturm 8
Am Wasserturm 9
Am Wasserturm 10
Am Wasserturm 11
Am Wasserturm 12
Bremer Str. 31
Bremer Str. 33
Bremer Str. 35
Bremer Str. 37
Bremer Str. 39
Bremer Str. 41
Bremer Str. 45
Bremer Str. 45A
Bremer Str. 47
Bremer Str. 47A
Bremer Str. 49
Bremer Str. 51
Bremer Str. 53
Bremer Str. 57
Bremer Str. 59
Bremer Str. 61
Bremer Str. 63
Bremer Str. 65
Bremer Str. 67
Bremer Str. 69
Bremer Str. 71
Bremer Str. 71A
Bremer Str. 73
Hunteburger Weg 1
Hunteburger Weg 3
Hunteburger Weg 5
Hunteburger Weg 7
Hunteburger Weg 9
Hunteburger Weg 13
Hunteburger Weg 15
Hunteburger Weg 17
Koloniestr. 2
Koloniestr. 4
Koloniestr. 6
Koloniestr. 8

 

AFP

Mitarbeiter der Osnabrücker Q1 Energie AG spenden für Kinderbildungsprojekt

Q1 Energie AG, Mitarbeiter, Spende
Frederick Beckmann (Q1) und Ingrid Ketteler (FaBi)

Mit dem Projekt „Kinderbildung in OS“ unterstützt die Katholische Familien-Bildungsstätte Osnabrück (FaBi) seit nunmehr zehn Jahren Kinder aus finanzschwächeren Familien.

Eine Mammutaufgabe für die Projektbeteiligten. Ohne Spenden aus dem privaten oder gewerblichen Bereich wäre eine effektive Projektumsetzung kaum denkbar. Mitarbeiter des Osnabrücker Unternehmens Q1 Energie AG spendeten den Erlös ihrer Weihnachtstombola.

Ziel des Spendenprojekts ist es, den Kindern frühe Bildungszugänge und eine effektive Entwicklungsförderung zu sichern. Neben der Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, bieten die haupt- und ehrenamtlichen Projektbeteiligten auch Bewegungs- und Musikangebote für Kinder, Ferienaktionen, Förderangebote frühkindlicher Entwicklung und vieles mehr an.

Unterstützung für Sozialkompetenztrainings und Gewaltprävention

Die Schwerpunktthemen für 2018 liegen beim Sozialkompetenztraining und der Gewaltprävention für Kinder. „Diese Themen müssen von entsprechenden Experten begleitet werden und die kosten leider viel Geld“, erklärt Ingrid Ketteler, Projektkoordinatorin und stellvertretende Leiterin der FaBi. Umso mehr freut es sie, dass sich die Mitarbeiter des Osnabrücker Energieunternehmens Q1 Energie AG dazu entschlossen haben, den Erlös aus der vergangenen Weihnachtstombola zweckgebunden dem Projekt „Kinderbildung in OS“ zukommen zu lassen. „Die Umsetzung des Sozialkompetenztrainings und der Gewaltprävention ist somit gesichert“, freut sich Ketteler.

Stellvertretend für sein Team überreichte Q1 Vorstand Frederick Beckmann am vergangenen Donnerstag den symbolischen Scheck über 2.000 Euro und informierte sich bei Ingrid Ketteler über die weiteren Projekte der FaBi. „Traditionell unterstützen wir soziale Projekte in der Region, die den Fokus haben, Kindern einen gleichwertigen Start ins gesellschaftliche Leben zu ermöglichen“, erklärt er. Im vergangenen Jahr etwa wurden die privaten Spenden der Q1 Mitarbeiter dem Projekt „Wir starten gleich!“ zuteil. Die Osnabrücker Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, Erstklässlern aus finanzschwachen Familien einen neuen Schulranzen zu spendieren, so dass ein gleichberechtigter Start in den Schulalltag möglich ist.

Auch in diesem Jahr weiß Unternehmenslenker Frederick Beckmann die privaten Spendengelder der Q1 Belegschaft in guten Händen platziert. „Die Projektbeteiligten der Kinderbildung leisten einen wichtigen Beitrag für die zukunftsorientierte Entwicklung der nachfolgenden Generation“, lobt er deren Engagement. Die Kinderbildung in der Region habe nachhaltigen Charakter, für Öffentlichkeit und Wirtschaft gleichermaßen.

Foto: Daniel Hopkins

AFP

Mann (47) in Osnabrücker Innenstadt niedergeschlagen und ausgeraubt

Symbolbild Gewalt Faust
Junger Mann vor Alando Palais zusammengeschlagen

Ein 47-jähriger wurde am frühen Sonntagmorgen in der Großen Domsfreiheit Opfer eines Straßenraubes, berichtet die Polizeiinspektion Osnabrück am Tag danach. 

Der Mann befand sich gegen 02.30 Uhr in Höhe des Bischöflichen Generalvikariates, als er plötzlich von zwei Unbekannten angegriffen und durch einen Faustschlag zu Boden gebracht wurde.

In der Folge schlugen und traten die Täter auf den Bissendorfer ein und nahmen ihm die Geldbörse, seine Armbanduhr sowie das Handy ab. Mit der Beute flüchtete das Duo danach in Richtung Hasestraße.

Täterbeschreibung: Anfang 20, kurze schwarze Haare

Eine Fahndung der Polizei nach den Räubern blieb erfolglos. Die beiden Männer waren etwa 20 bis 25 Jahre alt und hatten nach Angaben der Polizei kurze schwarze Haare. Ein Täter soll bei dem Straßenraub einen blauen Kapuzenpullover getragen haben.

Hinweise zur Tat bitte direkt an die Polizei Osnabrück unter 0541-3272215 oder 0541-3273203.

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AFP

Ausstellung „Modellbau XXL“ lockt am Sonntag in das Autohaus Härtel

Modellbau XXL im Autohaus Härtel, Osnabrück
Modellbau XXL im Autohaus Härtel

Alle Modellbahn- und Modellbauinteressierten treffen sich am Sonntag (18. Februar 2018) im Autohaus Härtel in Osnabrück, Mindener Straße 100. Die Eisenbahnfreunde Osnabrück präsentieren von 10:00 bis 18:00 Uhr die größte Modellbahn- und Modellbauausstellung im Osnabrücker Raum, die „Welt des Modellbaus XXL“. Über 40 Aussteller, Vereine und Einzelpersonen zeigen eine Vielzahl von Attraktionen.

Viele der gezeigten Modellbahnanlagen und Modellbauexponate werden zum ersten Mal in der Region ausgestellt, kündigen die Veranstalter, die Eisenbahnfreunde Osnabrück, an.

Welt des Modellbaus XXLDer Schwerpunkt liegt bei den Eisenbahnfreunden logischerweise bei den Modellbahnanlagen. Insgesamt 9 Anlagen sowie etliche Dioramen in fast allen Spurweiten von N (1:160) über H0e und H0, 0, I bis IIm (1:22,5) werden gezeigt. Die Größe der Anlagen reicht von weniger als einem halben Quadratmeter bis rund 100m². Niederländische Modellbahner aus Zwolle sind mit einer über 25m langen Anlage vertreten. Außer der Modellbahn ist auch der Bereich Modellstraßenbahn zu sehen. Neben dem reinen Anlagenbetrieb bekommt der Besucher Steuerungstechnik erläutert und kann Modellbauern beim Basteln zuschauen und insbesondere die jüngeren selbst aktiv werden.

Neben Schienen- auch Straßenverkehr im Modell

Für die Freunde von ferngesteuerten Automodellen werden RC-Truck- und –Car-Modelle gezeigt. Der Mini-Truck-Club Osnabrück führt LKW-Trucks auf einem Geländeparcours von annähernd 250m² vor. Außerdem werden Exponate des Schiffsmodellbauclubs Georgsmarienhütte ausgestellt und auf einem Wasserbecken vorgeführt. Auf dem Freigelände werden weitere RC-Cars bei Rundstreckenrennen zu sehen sein. Ein Spektakel versprechen DM Racing Team ft. IG Scaler und Crawler und RC-Stuntman.
An anderer Stelle dampft und zischt es. Dampfmaschinen in Aktion werden vorgeführt.

Auch wird Plastikmodellbau in Perfektion gezeigt. Neben den Modellbau Freunden Lohne zeigen mehrere Einzelaussteller und Dioramenbauer ihre Exponate. Für kleine und große Modellbahn- und -bau-Interessierten besteht die Möglichkeit, sich näher mit diesen Hobbys zu befassen: Alle Aussteller stehen für jede Form von Fragen zum Hobby zur Verfügung.
Abgerundet wird die Ausstellung durch zwei Bastelbereiche für die jüngeren Besucher, weiteren Modellbauthemen, den Mitgliedern der Eisenbahntradition Metelen in historischen Uniformen, einer kleinen Modellbörse sowie einer Tombola.

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Für das leibliche Wohl ist durch die Cafeteria zugunsten der Wärmestube im Franziskanerkloster sowie durch Imbiss- und Getränkestände gesorgt.

Die Eintrittspreise betragen familienfreundliche 5,- € für Erwachsene, 2,50 € für Kinder und für die gesamte Familie 12,50 €.

Fotos: Hasepost-Archiv (2015), Text: Eisenbahnfreunde Osnabrück e.V.

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„MIA Made in Italy“ räumt Laden am Nikolaiort

MIA Made in Italy Osnabrück

Das Ladengeschäft an der Ecke zur Krahnstraße schließt nach eigenen Angaben zum 24. Februar seine Pforten. Bis dahin gibt es auf die angebotene Damenmode Rabatte von bis zu 70%.

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AFP

„Hasewelle“ im L&T Sporthaus wird neue Attraktion für die Osnabrücker Innenstadt

Hasewelle, L&T, Sporthaus, Osnabrück

Bislang konnte unsere Redaktion nur Bilder von Entwürfen oder die Baugrube zeigen, doch inzwischen ist die „Hasewelle“ getaufte Attraktion Realität und steht zusammen mit dem neuen L&T Sporthaus kurz vor der Eröffnung. 

Dort, wo schon bald die „Hasewelle“ zum Indoor-Surfen einlädt, schwappte noch vor einem Jahr original Osnabrücker Hasewasser und sorgte dafür, dass Spezialtaucher eingesetzt werden mussten um das Fundament für das L&T Sporthaus vorzubereiten.

Die Baustelle ging im Rekordtempo voran. Vor wenigen Wochen wurde der Baukran demontiert, bereits am 3. März soll die „Surfsaison“ im neuen L&T Sporthaus eröffnet werden – übrigens einige Meter unterhalb des Wasserspiegels der Hase.
Unsere Redaktion hatte diese Woche die Gelegenheit einen ersten Blick hinter die Kulissen und auf das Becken für die zukünftige  „Hasewelle“ zu werfen.

18.000 Liter Wasser pro Sekunde formen die perfekte Welle

Noch sind zahlreiche Spezialisten damit beschäftigt, alles so einzurichten, dass bis zur Eröffnung eine stabile „stehende Welle“ in dem 15 * 7,5 Meter großen Becken hergestellt werden kann, auf der dann Fortgeschrittene und Anfänger „reiten“ können.
Das Wasser (insgesamt 800m³) wird nach höchsten Standards permanent aufbereitet bevor es von 6 Spezialpumpen zu einer maximal 1,40 Meter hohen Welle geformt wird. Dabei werden bis zu 18.000 Liter Wasser, das entspricht etwa 120 Badewannen, pro Sekunde(!) durch die Pumpen befördert.

Hasewelle, L&T, Sporthaus, Osnabrück
Noch wird eifrig an der „Hasewelle“ gearbeitet

Damit auch Anfänger einen permanenten Lernerfolg haben, kann die Welle stufenlos und individuell verstellt werden, so Geschäftsführer Alexander Berger von L&T, der uns mit einigen noch nicht bekannten Details über die neueste Attraktion der Osnabrücker Innenstadt versorgte.

Der Vorverkauf für die Surfsaison hat auf der Website des Osnabrücker Modehauses bereits begonnen, ein Einzelticket für die Hasewelle ist für 29 Euro erhältlich.
Ein Neoprenanzug, ein Helm und das Surfbrett sind für die 45 Minuten, die eine Surfstunde dauert, inklusive. Wer die Welle reiten will, muss nur eigene Badekleidung samt Badeschlappen und Handtuch mitbringen.

L&T Sporthaus
So sah es hier noch im September 2017 aus

 

AFP

Bei den Osnabrücker Schimpansen gibt es derzeit Stress

Schimpansenweibchen Lady, Zoo Osnabrück

In der sonst recht harmonischen Schimpansengruppe im Zoo Osnabrück geht es zurzeit manchmal ruppiger zu: Die Weibchen streiten um die Rangordnung innerhalb der siebenköpfigen Familie.

Am Freitag informierte der Zoo darüber, warum bei der Schimpansen-Familie derzeit der Haussegen schief hängt und manchmal die Fetzen fliegen.

„Schimpansen können schon sehr grob und bis hin zu aggressiv miteinander umgehen“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Aktuell haben wir bei unseren Schimpansen eine besondere Situation: Die jüngere Vakanga verhält sich ausgesprochen dominant gegenüber der ältesten Schimpansin Lady und will sich so in der Gruppe besser stellen.“

Rangordnungen sind klar gegliedert

Schimpansen haben in ihren Verbänden Rangordnungen: Ganz oben steht das Männchen, die Weibchen ordnen sich darunter nachfolgend ein. „Doch diese Rangordnungen sind nicht immer stabil und friedlich. Es gibt auch Phasen der Auseinandersetzungen und Aggressionen. Dann werden zum Beispiel soziale Vorrechte oder begehrte Ressourcen wie Schlafplätze, Futter, Aussichtspunkte oder Paarungspartner erstritten oder sogar erkämpft“, erläutert Böer. Besucher können unter Umständen Zeuge dieser Streitigkeiten zwischen Vakanga und Lady werden. „Da Schimpansen ein raubtierähnliches Gebiss haben, können dabei auch schon mal Verletzungen entstehen, die behandelt werden müssen. So hatte Lady neulich eine Wunde am Kopf, nachdem Männchen Tatu, anscheinend aufgestachelt von Vakanga, sie angriff. Wir mussten Lady deswegen narkotisieren und die Wunde versorgen“, so Böer.

Lady und Tisa wurden von der Gruppe getrennt

Dem bereits 48 Jahre alten Schimpansenweibchen geht es wieder gut. Allerdings kann Lady nun nicht in die Gruppe zurück. „Wir möchten sie nicht dem Risiko aussetzen, dass sie eine ernsthafte Verletzung davonträgt. Deswegen ist Lady nun mit ihrer Tochter Tisa zusammen und abgetrennt von den anderen. Die Tiere haben aber immer noch Kontakt über ein Gitter. Das ist sehr wichtig, damit sich der Konflikt nicht verfestigt“, erläutert Zoodirektor Böer. Durch die separate Haltung kann es sein, dass Besucher zeitweise keine Schimpansen in der 500 Quadratmeter großen Schimpansenhalle sehen, denn der Kontaktbereich mit Gitter liegt in den hinteren Schlafbereichen und ist für die Besucher nicht einsehbar. „Dass es diese Rangkämpfe bei Schimpansen gibt, ist normal. Das passiert auch in der Wildbahn und dort sind diese Menschenaffen ebenfalls nicht zimperlich bei Streitigkeiten untereinander – das kann in besonderen Situationen, wie wenn mehrere fremde Männchen benachbarter Reviere ein oder mehrere Weibchen übernehmen wollen, auch zu tödlichen Kämpfen führen. Selbst Kannibalismus ist beobachtet worden“, berichtet Böer. Bei den Schimpansen im Osnabrücker Zoo handelt es sich um Westafrikanische Schimpansen – eine Unterart, die vom Aussterben bedroht ist. Deswegen sei die artgerechte Haltung und wissenschaftlich geführte Nachzucht in Zoos auch sehr wichtig, betont Böer. Die Gruppe sei ansonsten sehr harmonisch und Tatu, Vater von zehn Jungtieren, ein sehr ruhiges Familienoberhaupt.

Schimpansenweibchen Vakanga, Zoo Osnabrück
In der sonst recht harmonischen Schimpansengruppe im Zoo Osnabrück geht es zurzeit recht ruppig zu zwischen Schimpansenweibchen Vakanga und ihrer Artgenossin Lady (Foto: Zoo Osnabrück)

Wissenschaftliche Beobachtungen der Gruppe

Wann die Tiere wieder zusammenkommen, hängt vom individuellen Verhalten der Schimpansen ab. Aktuell lässt der Zoo die Interaktionen in der Gruppe detailliert durch eine Biologiestudentin für eine Bachelorarbeit auf wissenschaftlicher Basis beobachten. Dabei protokolliert die Studentin das Sozialverhalten der Tiere etwa drei bis fünf Stunden am Tag und notiert auch, was genau vor dem dominanten Verhalten in der Gruppe passiert. „Wir tauschen uns zusätzlich intensiv mit anderen Zoos über die Situation aus, um das Verhalten der Schimpansen bei uns mit anderen Gruppen abzugleichen und die verschiedenen möglichen Schritte gemeinsam zu erörtern. Wir hoffen, dass wir die Tiere bald wieder zusammenlassen können“, so der Zoodirektor.

Insgesamt leben sieben Schimpansen im Zoo Osnabrück: Männchen Tatu (29 J.), Lady (48 J.), Vanessa (35 J.), Vakanga (23 J.), Tisa (15 J.), Helmut (4 J.) und Tamika (3 J.). Die Osnabrücker Schimpansenanlage gehört mit einer 500 Quadratmeter großen und begrünten Innenanlage sowie einer 2.400 Quadratmeter großen Außenanlage zu den größten in Europa.

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Kanalarbeiten können zu Behinderungen auf Osnabrücker Wällen führen

Stau, Wall Osnabrück
Stau auf dem Osnabrücker Wall

Am Freitag, 16. Februar, sowie am darauf folgenden Montag, 19. Februar, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen auf den Osnabrücker Wällen kommen.

Die Stadtwerke Osnabrück kündigen an, dass ihr Tochterunternehmen, die SWO Netz GmbH, die Kanalschächte im Wallabschnitt zwischen Lotter Straße und Laischaftsstraße einmessen werden.

Die Arbeiten dienen zur Vorbereitung einer geplanten Kanalinspektion per Kamera.

Arbeiten dauern jeweils nur wenige Minuten

Die Arbeiten beginnen an beiden Tagen jeweils ab 8 Uhr und enden mittags. Betroffen ist die rechte der beiden Fahrspuren auf den Abschnitten Heger-Tor-Wall, Schloßwall und Johannistorwall. Pro Schacht dauern die Arbeiten jeweils nur wenige Minuten, dafür wird der Bereich um den jeweiligen Schacht kurzfristig abgesichert und der Verkehr einspurig vorbeigeführt.

Die SWO Netz GmbH inspiziert in regelmäßigen Abständen das insgesamt 1.100 Kilometer lange Kanalnetz in der Osnabrücker Unterwelt und setzt dafür auch Kameras ein. Mehr Informationen zum Osnabrücker Kanalnetz gibt es auch im Stadtwerke-Blog unter www.swo.de/blog.

Symbolbild: Stau auf dem Osnabrücker Wall

 

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Germania verlegt größeren Airbus zum Flughafen FMO

Flughafen Münster Osnabrück
FMO

Die Tinte unter allen notwendigen Verträgen war buchstäblich noch nicht ganz trocken, als sich am Donnerstag Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft zusammen mit Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz der Presse stellte, um gemeinsam gute Nachrichten zu verbreiten.

Am Vormittag waren Vertreter der großen Reisebüros aus der Region eingeladen, um als Erste die überraschenden Neuheiten zu erfahren. „Es war die große Nachfrage der Reisebüros, die für diesen Schritt sorgte“, so Claus Altenburg, der bei der deutschen Airline für das Streckennetz verantwortlich zeichnet. Und ein wenig Glück war wohl auch mit im Spiel, dass das notwendige Flugzeug gerade verfügbar war.
Erst zum Jahreswechsel war innerhalb der Konzernzentrale in Berlin die Entscheidung gereift, einen großen Airbus A321, der neu in die Flotte aufgenommen wurde, erneut nach Osnabrück zu verlegen – unterschrieben wurden die Verträge dazu Ende Januar.

Germania, FMO, Airbus
Seit 2017 hat Germania zwei Airbus-Flugzeuge fest am FMO stationiert

Bereits im vergangenen Jahr war ein großer A321 (215 Sitzplätze) für die Sommersaison nach Osnabrück verlegt worden, der parallel zu einem kleineren Airbus A319 eingesetzt wurde. Für diesen Sommer war ursprünglich geplant ein wenig Kapazität zurückzunehmen und die Nachfrage zwar weiterhin mit zwei Flugzeugen zu bedienen, aber dann beide vom Typ A319.

Große Nachfrage nach umsteigefreien Verbindungen ab FMO

Offenbar hatte es sich aber zum Ende der Sommersaison, als in der Berliner Germania Zentrale die Entscheidung für die beiden kleinen Ferienflieger gefallen war, bei Urlaubern und Reisebüros herumgesprochen, wie stark 2017 die Zahl der vom FMO ohne Umsteigen zu erreichenden Sonnenziele angewachsen ist, dass die Nachfrage deutlich über Erwarten angestiegen war.
Zu den Wachstumsbringern am FMO zählen auch Flugreisende aus den Niederlanden, mit nicht ganz 10% des Passagieraufkommens in Greven – eine Zahl, die sich in den vergangenen Jahren verdoppelt hat.

Airline-Manager kam mit der Bahn

Bereits jetzt, und obwohl nun auch noch der größere Germania stationiert wurde, haben einige Reiseveranstalter bereits ihre für den Abflug am FMO vereinbarten Ziele nahezu erfüllt, so der Airline-Manager, der übrigens mit der Bahn von Berlin nach Osnabrück anreiste.
Für Claus Altenburg macht es persönlich keinen Sinn, wenn eine verlässliche Bahnverbindung vorhanden ist, auf Strecken wie der zwischen Berlin und Osnabrück auf den Flieger umzusteigen. Flughafenchef Rainer Schwarz sieht das etwas anders, da er die große Nachfrage aus der lokalen Wirtschaft kennt, die sich eine Flugverbindung in die Hauptstadt dringend zurückwünscht, wie sie bis vor ein paar Jahren von Air Berlin angeboten wurde.
Mit Blick auf Germania ist Schwarz allerdings froh, dass dieser starke Partner des FMO sich weiterhin auf den Verkehr zu touristischen Zielen konzentriert. Am Beispiel Air Berlin können man erkennen, erläuterte Professor Schwarz, was passiert, wenn eine Airline sich nicht eindeutig positioniert. Für einen zukünftigen Berlin-Verkehr sucht der FMO noch einen Anbieter, der die passenden Flugzeuge hat, um diese Strecke mehrfach täglich zu bedienen.

 

Claus Altenburg, Germania, Prof. Dr. Rainer Schwarz, FMO
Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft zusammen mit Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz

Germania fliegt in diesem Sommer vom Flughafen Münster/Osnabrück zu insgesamt 16 Destinationen, mit Istanbul und Thessaloniki kommen zwei ganz neue Ziele dazu: Ab Anfang Mai finden drei wöchentliche Flüge in die türkische Metropole statt, nach Thessaloniki geht es ab Mitte Juni zweimal pro Woche. Der neu am FMO stationierte Airbus A321 wird auf den nachfragestärksten Strecken zum Einsatz kommen, so zum Beispiel nach Fuerteventura und Kreta.

Angebotsverdoppelung im Winter 2018/19

Im kommenden Winterflugplan, beginnend im November 2018 wird Germania erstmalig auch im Winter zwei Flugzeuge am Flughafen Münster/Osnabrück stationieren. Damit wird das Sitzplatzangebot ab FMO im Winter nahezu verdoppelt.

Im Winter geht es dann mit den grün-weißen Flugzeugen der Germania zu 12 Zielen. Mit der portugiesischen Insel Madeira wird zudem ab Mitte Dezember ein neues Flugziel angeboten. Darüber hinaus stärkt Germania mit dem erstmals ganzjährigen Angebot von Flügen nach Mallorca und Antalya sowie einer höheren Frequenz nach Teneriffa auch in den Wintermonaten ihren Status als wichtigste touristische Airline am FMO.

 

AFP

Junge Frau wehrte sich mit Gewalt dagegen, am Hauptbahnhof Osnabrück aus dem Bus zu steigen

Quelle: Bundespolizei
Symbolbild: Bundespolizei

Sie schrie, schlug und trat nach Bundespolizisten. Am Ende landete eine 20-Jährige in einer Klinik, weil sie sich am Hauptbahnhof Osnabrück weigerte einen Bus zu verlassen.

Obwohl der Bus an seiner Endhaltestelle am Osnabrücker Hauptbahnhof angekommen war, weigerte sich am Donnerstagvormittag eine junge Frau (20) partout auszusteigen. Alles gute Zureden der Fahrerin war erfolglos. Darum bat die Busfahrerin letzten Endes um polizeiliche Unterstützung.

Alles gute Zureden half nicht

Eine Streife der Bundespolizei kam der Omnibusfahrerin zur Hilfe, aber auch das beeindruckte die 20-Jährige nicht. Sie ignorierte einfach die mehrfachen Aufforderungen der Beamten, den Bus zu verlassen. Auch eine Überprüfung der Identität war unter diesen Umständen nicht möglich.

Den Bundespolizisten blieb letztendlich keine andere Wahl, als der eigensinnigen jungen Frau anzukündigen, dass sie aus dem Bus geführt wird. Als sich die Beamten der Frau näherten, schrie diese sofort laut herum, schlug vehement mit ihren Fäusten auf die Beamten ein und trat mit Füßen und Knien nach ihnen. Die Beamten konnten die Angriffe aber ohne Verletzung abwehren und die junge Frau überwältigen, um ihr schließlich Handschellen anzulegen.

Zur weiteren Behandlung in Klinik

Auch nach dem Transport zur Dienstelle der Bundespolizei verhielt sich die 20-jährige Deutsche dort weiterhin streitsüchtig und neigte zu Wutanfällen. Weil sich die junge Frau offenbar in einem emotionalen Ausnahmezustand befand, wurde sie zur medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

AFP