Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Der Alltag im Altenheim kann sehr eintönig sein. Eine Einrichtung in Sydney startete deswegen einen Versuch der etwas anderen Art: Sie qartierten für einen Monat zwei Dragqueens im Heim ein.
Die „Motel Sisters“ neben sich Tacky und Paris Motel. Das Entertainment-Duo zog für vier Wochen in das Abel Tasman Village Altenheim und plante dort verschiedene Veranstaltungen um den Alltag der Heimbewohner ein wenig bunter zugestalten. So bereiten sie einen luxuriösen Spa-Tag für die Bewohner vor und gestalteten einige der Räume um. „Sie haben mir zwei Kissen gegeben – ein glitzerndes und eines aus Satin und ein Bild von Katzen“, erzählt eine Bewohnerin. „Sie waren so nett zu mir. Ich werde mich niemals genug für ihre Freundlichkeit revanchieren können.“
Dragqueens haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit?
„Sie haben dem Ort einen Hauch von Leben gegeben“, sagt ein anderer Bewohner. Laut der Leitung des Altenheims sei die Aktion sehr gut bei den Bewohnern angekommen – und habe sich sogar positiv auf deren Gesundheit ausgewirkt. „Die Ärzte mussten nicht so oft herkommen, wie sie es sonst tun“, erklärt Sophia Markwell, eine der Managerinnen des Altenheims gegenüber ABC Sydney. Außerdem mussten weniger Medikamente verschrieben werden. Es scheint, als habe sich der lange Besuch der beiden Dragqueens positiv auf die Gesundheit de Bewohner ausgewirkt.
Auch die Motel Sisters hatten sichtbar Spaß an der Aktion. „Es geht um die Lebensqualität und breit lächelnde Gesichter“, erklären sie ihre Motivation für die Teilnahme an dem Versuch. Und wenn man sich die Gesichter der Altenheimbewohner ansieht, dann dürften sie ihr Ziel für diesen Monat voll erreicht haben.
Hielt keinen Winter: Paletten für Aufenthaltsqualitäts-Simulation
„Nichts“ beschreibt am besten, was seit Monaten zwei Parkplätze an der Dielingerstraße blockiert – wenn man von Verbotsschildern und Baustellenbaken absieht. Scheinbar willkürlich aufgestellte Absperrungen verhindern, dass die dort direkt neben der mehrspurigen angelegten Straße befindlichen Parkflächen den Parkdruck lindern.
Unsere Redaktion berichtete mehrfach wie erst einfach „zusammengespaxte“ Europaletten (Stückpreis ca.15 Euro) die Parkplätze blockierten und nun Absperrbaken das Parken verhindern. Statt zum Verweilen einzuladen, sorgte die Konstruktion vor allem für Müllablagerungen, bis die „Installation“ schließlich im Frühjahr wieder abgeräumt wurde.
Die BOB-Fraktion im Stadtrat wollte von der Verwaltung wissen: „Welche Kosten sind bisher für die Umwidmung der Stellplatzflächen (Gestaltung, Entsorgung Paletteninstallation, bauliche Absperrungen, Planung inkl. der Personal-kosten) entstanden und entstehen noch durch die neue Gestaltung?“
12.627,03 Euro für ein halbes Dutzend verschraubter Europaletten
Die Verwaltung erläutert: „Gestaltung, Entsorgung Paletteninstallation, Bauliche Absperrung und Planung fallen unter das „laufende Geschäft der Verwaltung“ und sind somit nicht durch Stundenzettel erfasst. Die Umsetzungskosten liegen hier bei 12.627,03 € brutto (10.610,08€ netto)“.
Ob „nicht durch Stundenzettel erfasst“ womöglich bedeutet, dass für den Mitarbeitereinsatz noch zusätzliche, aber nicht erfasste Kosten, angefallen sind, bleibt offen.
So soll es sein: Absperrungen die nichts absperren!
Seit einem Jahr sind zwei Parkplätze blockiert
Auch seit wann genau die Fläche nicht mehr als Parkfläche zur Verfügung steht wollte die BOB-Fraktion wissen, und wie hoch ist der Einnahmeverlust durch Parkgebühren, der durch den Entfall als Parkfläche entstanden ist, ausgehend von dem Durchschnitt der letzten 2 Jahre vor der Endwidmung?
Darauf erläutert die Verwaltung: „Die verkehrsrechtliche Anordnung, mit der die Beschilderung geändert wurde, datiert vom 21.09.2017“, somit stehen die Parkflächen also seit knapp einem Jahr nicht mehr zur Verfügung.
Welche indirekten Kosten die gegen die motorisierte Mobilität gerichtete Maßnahme verursacht hat, ist den Verantwortlichen hingegen nicht bekannt: „In welcher Höhe sich dadurch die Einnahmen der Parkgebühren verringert haben, kann nicht konkret beziffert werden. Die Abrechnungen durch die OPG erfolgen nicht bezogen auf einzelne Parkplätze, sondern allenfalls bezogen auf die einzelnen Parkscheinautomaten.“ In der Antwort an die Lokalpolitiker wird auf die städtische OPG und den zugehörigen Parkscheinautomaten verwiesen, eine weitergehende Kalkulation fehlt jedoch.
Nun sollen Fahrradbügel kommen – und zwar noch diesen Monat
Die BOB-Fraktion hatte aber bereits im vergangenen Jahr eigene Kalkulationen angestellt und kam dabei auf eine ungefähre Summe von 6.000 Euro, die die beiden „entwidmeten“ Plätze innerhalb von 12 Monaten der Stadtkasse eingebracht hätten – ergänzt um einen nicht unerheblichen Betrag, der vom OS-Team noch von den Autofahrern eingetrieben worden wäre, die ihre Höchstparkdauer überschritten hätten.
Schließlich fragte BOB noch nach, welche Planungen es hinsichtlich der neuen Gestaltung dieser Fläche gibt und wann mit der Umsetzung zu rechnen ist.
Die Verwaltung antwortete darauf knapp: „Es werden Fahrradanlehnbügel und ein Sitzmöbel entstehen. Die Umsetzung ist für Ende September 2018 geplant“. Für die Umsetzung hat die Verwaltung also noch gut zwei Wochen Zeit.
Kommentar des Redakteurs
Wenn man bedenkt, dass für ein gutes Dutzend gebrauchter Europaletten (Neupreis ca. 200 Euro) und ein paar Spaxschrauben (ca. 10 Euro), ein wenig grünen Filz für den Boden und den Auf- und Abbau des Provisoriums 12.627,03 Euro investiert wurden, darf man gespannt sein, was diese Maßnahme am Ende kosten wird. Gut, dass nach Planung der Verwaltung für das weitere Geldausgeben – bis zur Präsentation des endgültigen Parklets – nur noch etwa zwei Wochen übrig sind.
Für die 12.627 Euro hätte die Verwaltung – bei moderatem Mengenrabatt – übrigens auch knapp 1.000 Europaletten bekommen können…
Eine politische Mehrheit für eine unbürokratische Taxiordnung gab es schon vor der Sommerpause des Stadtrats, und trotz eines erneuten Änderungsantrags der Grünen Ratsfraktion schaffte es die Regelung schließlich in der Ratssitzung vor zwei Wochen auch über die Abstimmung hinaus – doch Berichte, nach denen Osnabrück jetzt auch tatsächlich eine Taxiordnung hat sind verfrüht, wie unsere Redaktion auf Nachfrage von der Stadtverwaltung erfuhr.
Es sind zwar *nur noch* bürokratische Hürden, die genommen werden müssen, aber bis sich in der Hasestadt Taxifahrer mit einem gut sichtbar im Fahrzeug angebrachten Fahrerausweis ihren Fahrgästen gegenüber identifizieren, wird vermutlich nochmals ein wenig mehr Zeit ins Land gehen, vielleicht bis zum Jahresende. Neben bürokratischen Hürden sind auch noch einige technische Fragen zu klären.
Die von der Grünen Ratsfraktion durchgesetzte Befristung für den „Versuchsbetrieb“ nach Oldenburger Vorbild bis zum 01.01.2020 könnte also schon wieder knapp werden. Wenn es so läuft, wie die Verwaltung sich das jetzt vorstellt, wird aber ein knappes Jahr zur Evaluierung zur Verfügung stehen.
Noch hat Osnabrück „k“eine Taxiordnung (Foto: NOZ vom 11.09.2018)
Inkrafttreten der Taxiordnung noch in Vorbereitung
Auf Nachfrage unserer Redaktion erläuterte Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück die weiteren Schritte, beginnend mit der juristisch notwendigen „Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Osnabrück“, denn allein das Votum der Lokalpolitiker reicht nicht. „Die Taxenordnung tritt am Tage nach der Bekanntmachung in Kraft“, so der Pressesprecher. Die beglaubigte Fassung der Taxenordnung liegt dem dafür zuständigen Verwaltungsmitarbeiter inzwischen vor, die Veröffentlichung soll zeitnah erfolgen. Ein genauer Termin wurde von der Verwaltung nicht genannt.
Es gilt „Ausweispflicht“, aber mit „Übergangszeit“
Etwas kurios wird es, wenn es um das für den Fahrgast sichtbare Element der Taxiordnung geht, die zukünftig verpflichtend zu tragenden Fahrerausweise. „Grundsätzlich wird die Ausweispflicht mit dem Inkrafttreten der Verordnung beginnen“, so die Verwaltung auf Nachfrage, doch kein Grundsatz ohne Ausnahme: „Wir werden allerdings noch ein wenig technische Vorlaufzeit brauchen und die Taxifahrer müssen die Ausweise noch bei uns anfordern. Deshalb muss es noch eine Übergangszeit geben. Wir gehen derzeit aber davon aus, dass bis zum Jahresende alle Taxifahrer in Osnabrück über den notwendigen Ausweis verfügen werden.“
Kosten für die Fahrerausweise noch unbestimmt
Das weitere Vorgehen bezüglich der Fahrerausweise sieht so aus: „Der Taxifahrer bzw.die Taxifahrerin wird den Ausweis beim Sachbearbeiter für Personenbeförderungsrecht in der Kfz-Zulassung erhalten. Für die Anfertigung des Ausweises braucht die Verwaltung ein aktuelles Passbild des Fahrers. Nach der Anfertigung des Ausweises wird dieser dann zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.“ Angaben über die Höhe der „Selbstkosten“ machte die Verwaltung noch nicht, die Taxenunternehmer sollen über das Inkrafttreten der Taxenordnung und die Art und Weise der Ausweiserstellung in den kommenden Wochen informiert werden.
Zahlreiche Beförderungsunternehmer erhoffen sich vom inkrafttreten der Taxiordnung vor allem eine Entspannung des Osnabrücker Taxikriegs, über den unsere Redaktion auch weiter aktuell berichten wird.
Friederike Hellbusch und Ayyüce Keloglu werden die neuen Städtebotschafterinnen für Osnabrücks Partnerstädte Angers in Frankreich und die türkische Stadt Çanakkale. „Die Städtepartnerschaft hat eine jahrzehntelange Tradition“, betont Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, bei der Vorstellung der neuen Städtebotschafterinnen. Am 1. Oktober treten sie dort ihre Arbeit an, um die Städtepartnerschaften voranzubringen.
„Ich freue mich darauf, etwas für die deutsch-französische Freundschaft zu erreichen“
Die 19-jährige Friederike Hellbusch wird ein Jahr in der französischen Stadt Angers verbringen. Gebürtig kommt sie aus Oldenburg, wo sie ihren Realschulabschluss gemacht hat. 2015 zog Hellbusch nach Osnabrück, um ihren Abschluss als staatliche Übersetzerin zu machen. Ebenfalls ist sie Fremdsprachenkorrespondentin für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch. In Frankreich hat sie bis jetzt nur Urlaub gemacht. „Ich mag aber sehr gerne die französische Mentalität. Für mich ist es eine tolle Möglichkeit, abseits von AuPair und Work and Travel ein Auslandsjahr zu machen. Ich freue mich darauf, etwas für die deutsch-französische Freundschaft zu erreichen“, begründet Hellbusch ihre Entscheidung. Sie hat bereits ein Projekt vor Augen, welches sie in Angers verwirklichen will: „Ich würde gerne mit Kindern und Jugendlichen ein Theaterstück über Osnabrück einüben. So erfahren sie spielerisch etwas über unsere Stadt.“
Persönliche Verbindung zu Çanakkale
Ayyüce Keloglu wird ab dem ersten Oktober in Çanakkale sein und dort als Städtebotschafterin arbeiten. Die 20-Jährige ist in Osnabrück geboren und absolvierte nach ihrem Realschulabschluss ein Freiwilliges Soziales Jahr. Dadurch lernte sie bereits Osnabrücks Partnerstadt Çanakkale kennen. Dort arbeitete sie für zwei Wochen in einem Kindergarten und wohnte bei einer türkischen Gastfamilie. Keloglu hat eine persönliche Verbindung zur Türkei, denn ihre Eltern sind in Istanbul geboren. Außerdem hat sie noch Kontakt zu ihrer Gastschwester aus Çanakkale. „Es wird bestimmt spannend, neue Erfahrungen zu sammeln, meine Sprachkenntnisse zu vertiefen und viele tolle Projekte umzusetzen“, so Keloglu.
Junge Menschen können eigene Projekte im Ausland umsetzen
Die Aufgaben eines Städtebotschafters oder einer Städtebotschafterin sind vielfältig. Dazu gehören nicht nur Übersetzertätigkeiten, sondern auch die Betreuung von Schüler- und Vereinsprojekten oder Büregerreisen in den jeweiligen Partnerstädten Osnabrücks. Sie sind Ansprechpartner und führen oft bestehende Projekte weiter. „Das Schöne ist, es ist jemand fassbares vor Ort, der authentisch etwas von unserer Kultur, unseren Werten und unserer Lebensart vermitteln kann“, erklärt Jens Koopmann, Leiter der Städtepartnerschaft der Stadt Osnabrück. Er ergänzt:“ Es ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, eigene Ideen umzusetzen und sich einzubringen.“
Gesucht: Städtebotschafter für russische Stadt Twer
Für die Stadt Twer in Russland, ist noch eine Stelle als Städtebotschafter oder Städtebotschafterin zu besetzen. Kriterien für den einjährigen Arbeitsplatz als Städtebotschafter sind der Besitz eines russischen Passes und das Beherrschen der russischen und deutschen Sprache. Ebenfalls sollte man sich über die Stadt Osnabrück auskennen.
Foto (von links): Jens Koopmann, Leiter Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück, Ayyüce Keloglu, Städtebotschafterin Çanakkale, Friederike Hellbusch, Städtebotschafterin Angers, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
Der Deutsche Fußball-Bund hat die Spieltage 11 bis 18 in der 3. Liga terminiert. Der VfL Osnabrück bestreitet die Heimspiele gegen den 1. FC Kaiserslautern, den FC Energie Cottbus und den SV Wehen Wiesbaden am Regelspieltag Samstag, der Brückentag gegen den KFC Uerdingen 05 findet in an einem Montag statt.
Gegen Hansa Rostock an einem Montagabend
Auch die Auswärtsspiele in Lotte und Aalen sind für Samstag terminiert, die Partie in Braunschweig wird an einem Freitagabend angepfiffen, das Auswärtsspiel im Ostseestadion beim F.C. Hansa Rostock an einem Montagabend – jeweils um 19.00 Uhr.
Alle Ticketinfos zu den angesetzten Spielen werden nach Angaben des VfL zeitnah kommuniziert.
Einige Tiere leben bereits in dem 3,5 Hektar großen Gelände der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“, darunter sind zum Beispiel die Bären und die Wölfe. Der zweite Teilbereich soll am 5. Oktober offiziell eröffnet werden. Am diesem Wochenende hat der Zoo verschiedenen Aktionsstände und Aktivitäten vorbereitet, außerdem erhält ein Besucher die Chance das echte Manitoba in Kanada kennen zu lernen.
Der erste Bereich von „Manitoba“ eröffnete bereits im Herbst 2017. Damals zogen die Wölfe, die Bisons und die Schwarzbären in ihre neues Zuhause ein. Sie haben sich bereits gut eingelebt, weiß Tierpflegerin Tanja Boss: „Besonders unsere Schwarzbären Lea und Theo sind Stars hier im Zoo. Sie bieten den Zuschauern immer ein echtes Schauspiel, sie gehen tauchen, klettern Bäume rauf und sind allgemein sehr aktiv.“ Auch die anderen Bewohner fühlen sich im Osnabrücker Zoo mit ihren neuen Artgenossen wohl.
Bärin Lea liebt Wasser
Manitoba Teil 2: Nur noch Kleinigkeiten
Der zweite Teil der Tierwelt soll am 5. Oktober offiziell eröffnet werden. „Wir sind dabei die letzten Kleinigkeiten wie Wegbegrenzungen anzubringen oder den Wasserfluss für den Biberbereich zu optimieren“, erklärt der stellvertretende Zooinspektor Thorsten Vaupel. Bis dahin sei es aber ein langer Weg gewesen, der viel „Gehirnschmalz“ gekostet hat. „Wir wollten möglichst wenig Bäume fällen, um unseren Charakter als Waldzoo zu behalten. Dafür mussten wir uns genau überlegen, wo die Wege entlang führen.“ Insgesamt 3,5 Millionen Euro hat der Umbau des bisher größtenteils ungenutzten Geländes gekostet.
Neue und alte Bewohner
Einige neue Tiere sind bereits in den neuen Bereich eingezogen, darunter Baumstachler (ähnlich den Stachelschweinen) und Biber. „Die Baumstachler sind noch etwas schüchtern, kommen aber immer öfter auf die Außenanlage“, berichtet die Tierpflegerin. Es sei wichtig, den Tieren eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung zu geben, damit sie sich nach der offiziellen Eröffnung auch häufig draußen zeigen. Die Biber sind bereits fleißig am Erkunden ihrer Biberburg, sammeln Äste und schwimmen im Wasser. Damit sich auch alle Bewohner in ihrer neuen Heimat wohl fühlen, war der wissenschaftliche Kurator des Zoos, Tobias Klumpe, einige Wochen in Kanada, um sich mit anderen Zoos über die richtige Haltung und Pflege der Tiere auszutauschen. Aber nicht nur neue Tiere gibt es in „Manitoba“ zu sehen. Die Polarfüchse, Schneeeulen und ein Bartkauz sind ebenfalls mit umgezogen und bewohnen bereits ihre neuen Bereiche.
Hungrige Bewohner: Tanja Boss füttert die Polarfüchse
Aktionen am Eröffnungswochenende
Bis zur offiziellen Eröffnung am 5. Oktober ziehen noch Stinktiere und Murmeltiere in die neu gestaltete Tierwelt ein. Wenn dann alle vollzählig angekommen sind, besucht die stellvertretende Botschafterin Kanadas, Jennifer May, den Osnabrücker Zoo. „Das ist für unsere Arbeit eine große Wertschätzung eine Vertreterin Kanadas im Zoo zu haben“, so der Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Außerdem wird es an dem ganzen Wochenende Aktionsstände rund um das Thema Kanada und die Region Manitoba geben. Wer die Tiere lieber in freier Wildbahn erleben will, hat vom 5. Bis zum 15. Oktober zudem die Gelegenheit eine 8-tägige Mietwagenrundreise zu gewinnen. Die notwendige Gewinnspielkarte mit einer Quizfrage ist in der Eulenscheune in „Manitoba“ und an der Zookasse erhältlich.
„Bus gegen Eishörnchen“ (nicht Eichhörnchen)… eine vermutlich eher seltene Konstellation in einem polizeilichen Unfallbericht.
Die Polizei sucht einen Fahrradfahrer, der am späten Montagnachmittag Zeuge eines Unfalls auf der Johannisstraße wurde. Ein Linienbus bog gegen 16.50 Uhr nach links in die Süsterstraße ab und erwischte dabei mit dem ausschwenkenden Heck ein etwa 150cm großes Werbe-Eishörnchen sowie ein Geländer der dortigen Eisdiele.
Ein unbekannter Fahrradfahrer fuhr dem Bus noch mit einem abgefallenen Fahrzeugteil hinterher, ist namentlich aber nicht bekannt. Dieser und weitere Zeugen melden sich bitte beim Unfalldienst der Polizei. Telefon: 0541-3272215.
Die Steakmeisterei und die Fleischerei Mandel haben am Wochenende den meisten Zuspruch unserer Leser gefunden. Wir fragten nach den beliebtesten Bannern.
HASEPOST hatte im Rahmen der „Heimat shoppen“von vergangenem Freitag bis Sonntag nur regionale Unternehmen werben lassen und dafür alle von externen Partnern wie Google zugelieferte Display-Netzwerkwerbung abgeschaltet. Mittelfristig will HASEPOST komplett auf diese meist überregionale Werbung verzichten.
Nach ihren Favoriten befragt nannten die Leser vor allem zwei Banner besonders häufig, „Steakmeisterei“ und „Fleischerei Mandel“.
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Steakmeisterei
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Fleischerei Mandel
Wir freuen uns über den großen Anklang, den diese Aktion bei unseren Lesern und den Unternehmern aus der Region gefunden hat. Alle Aktionsbanner werden nochmals rund um den verkaufsoffenen Sonntag am 7. Oktober zu sein, dann ist die HASEPOST wieder zu 100% lokal in der Werbung. Wir stehen auf „Heimat shoppen“.
Die Gewinner der drei für die Abstimmung ausgelobten Preise stehen auch fest und wurden bereits angeschrieben: Heike Elste, Britta Gosmann und Peter Schiller. Herzlichen Glückwunsch!
Petra Lehmkuhl verkauft wieder und weiter die Straßenzeitung „abseits“ vor der neuen Aldi-Filiale an der Hannoverschen Straße in Osnabrück Fledder. Auch die abseits-Redaktion hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Ein Happy End also, nachdem sich unsere Redaktion der Angelegenheit Mitte August angenommen hatte? Nicht wirklich!
Erst einmal möchte sich die Verkäuferin der Straßenzeitung bei unseren Leserinnen und Lesern bedanken. Nachdem die HASEPOST mit einem von unserer Leserin Katharina-Maria Brüggemann-Heilek verfassten Gastbeitrag die Sache ins Rollen und öffentlich gemacht hatte, und Aldi-Nord sich in einem Statement sogar zu dem Verkaufsverbot „vor dem Geschäft“ bekannte, gab es von Seiten zahlreicher Aldi-Kunden sehr viele positive Reaktionen und Zuspruch für die Petra Lehmkuhl. Das Dankeschön dafür geben wir gerne weiter.
Hat die HASEPOST von einem grundsätzlichen Verkaufsverbot berichtet?
Und auch die abseits-Redaktion meldete sich zwischenzeitlich zu Wort, deren Statement wir hier gerne ungekürzt im Wortlaut veröffentlichen, jedoch unten weiter etwas geraderücken müssen:
Liebe Leserinnen und Leser der Hasepost, zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen Reaktionen und Kommentare, die sich in unterstützender Weise zugunsten von abseits ausgesprochen haben. Das wissen wir sehr zu schätzen! Wir nehmen erst jetzt Stellung zu der Angelegenheit, da wir uns noch im Gespräch mit der Aldi-Regionaldirektion befunden haben und den Sachverhalt zunächst detailliert aufklären wollten. Nach diesen sehr konstruktiven Gesprächen möchten wir nun festhalten, dass es wie mehrmals von der Hasepost berichtet kein Verkaufsverbot für abseits auf dem Gelände vor der Aldi-Filiale Hannoversche Straße gibt, geschweige denn dass Aldi ein grundsätzliches Verbot vor allen Niederlassungen in Osnabrück ausgesprochen hat. Ganz im Gegenteil: Generell begrüßen wir den Ansatz, der mit dem Verkauf des Magazins abseits verbunden ist, wie die Geschäftsleitung der Aldi-Regionaldirektion schreibt. Die in den Hasepost-Artikeln erwähnte abseits-Verkäuferin wurde lediglich gebeten, einige Meter vom Filialeingang entfernt zu stehen: Wenn künftig der Verkauf der abseits im Bereich der angrenzenden Bäckerei erfolgt sehen wir das als problemlos an, so die Stellungnahme von Aldi. Wir hoffen, dass der Sachverhalt damit geklärt werden konnte und freuen uns auf ein weiterhin gutes Verhältnis zwischen unseren abseits-Verkäufern, der Firma Aldi, und Ihnen, den Aldi-Kunden und abseits-Lesern. Mit freundlichen Grüßen Die abseits-Redaktion
abseits-Redaktion schiebt uns falsche Aussagen unter
Sorry, liebe abseits-Redaktion, das ist auf gut Deutsch quatsch und gewissermaßen auch unverschämt. Unverschämt uns gegenüber – vor allem aber auch unfair und unverschämt gegenüber Eurer Vertriebskollegin
Von Seiten Aldi wurde unserer Redaktion im August bestätigt, dass der „Verkauf direkt vor der Filiale einzustellen“ sei; nicht mehr und nicht weniger haben wir berichtet, siehe hier. Es war von Seiten unserer Redaktion nie die Rede davon, dass gegen Frau Lehmkuhl ein (grundsätzliches) „Verkaufsverbot“ ausgesprochen wurde, noch wurde von unserer Redaktion behauptet, dass „Aldi ein grundsätzliches Verbot vor allen Niederlassungen in Osnabrück“ habe.
Wie uns zwischenzeitlich nochmals bestätigt wurde, hatte man die Verkäuferin erst an den Rand des Parkplatzes verwiesen, später (dazu unten mehr) zur Beachtung einer virtuellen Grenze auf dem Gelände aufgefordert.
Es ist schon irgendwie seltsam, wenn abseits hier Bezug auf zwei Artikel nimmt, und unserer Redaktion vollkommen falsche Aussagen unterschiebt um sich so zum Verteidiger des Aldi-Konzerns zu machen und nicht für die eigene Kollegin einzustehen. Bei allem Verständnis dafür, dass die Straßenzeitung es sich nicht mit Aldi und anderen Discountern verscherzen will, man sollte schon bei der Wahrheit bleiben!
Aldi verlangt Beachtung virtueller Grenze
Wie aber sieht es inzwischen an der Hannoverschen Straße aus?
Tatsächlich möchte auch die neben dem Aldi-Haupteingang gelegene Bäckerei wohl nicht, dass der Verkauf der Straßenzeitung „im Bereich der angrenzenden Bäckerei“ (Zitat abseis/Aldi) erfolgt, so jedenfalls die Aussage der abseits-Verkäuferin gegenüber unserer Redaktion.
Und tatsächlich kann man die Bäckerei durchaus verstehen. „Ihr Bereich“ sind Sitzgruppen mit Tischchen und Sonnenschirmen, wo Frühstück und eine bunte Vielfalt an frischem Kuchen gegessen und Kaffee getrunken werden kann – aka: „Außengastronomie“.
Dort also, zwischen den Stühlen und Tischen, soll – so Aldi und abseits im Gleichklang – die Straßenzeitung verkauft werden dürfen, nicht aber im Eingangsbereich des Aldi. Diese Fläche soll offensichtlich höhenwertigen Tätigkeiten (Einkaufswagen schieben?) vorbehalten bleiben.
Nördlich der etwas helleren Pflasterung darf die Straßenzeitung nicht verkauft werden
Schutz vor Wind und Wetter: nicht für abseits-Verkäuferin
Die freundliche abseits-Verkäuferin zeigte uns vor Ort, wo Aldi die „Grenze“ für sie gezogen hat. Es ist eine hellgraue Steinreihe im Pflaster, die ausgerechnet vor dem weiten und hohen Vordach endet. Frau Lehmkuhl muss nun immer vor dieser nahezu virtuellen Grenze stehen bleiben und darf nicht unter dem Schutz spendenden Vordach stehen.
Bei der aktuellen Wetterlage kein Problem – doch in den heißen Tagen des Hochsommers war dass die einzige Stelle, an der es ein wenig Schatten gab. Und wenn der Herbst Regenschauer bringt und im Winter ein kalter Wind um das Haus zieht, wäre das auch der Ort, an dem sich die abseits-Verkäuferin ein wenig Zuflucht vor dem Wetter erhofft.
Vermutlich war eine Zigarette der Auslöser
Im Gespräch erzählte uns die abseits Verkäuferin auch ganz offen, wie es ihrer Ansicht nach zu dem Konflikt mit dem Marktleiter in diesem Sommer gekommen ist. Sie ist Raucherin, gibt die freundliche Frau an, und ja, sie hat im Sommer auch geraucht als sie vor dem Aldi stand: „das war sicher nicht richtig und hat vielleicht einige Kunden gestört“. Allerdings bestreitet sie, dass es vorher ein Gespräch oder einfach nur einen Hinweis gab, stattdessen habe man sie gleich fortgejagt. Für die Zukunft ist die Angelegenheit für sie klar: Sie kann problemlos auf die Zigaretten verzichten, würde aber gerne die Möglichkeit haben sich bei schlechtem Wetter nicht auf der freien Fläche aufhalten zu müssen.
Was meinen unsere Leser? Ist es richtig, wenn abseits sich hier auf die Seite von Aldi stellt und der HASEPOST falsche Aussagen unterschiebt?
Sollte Aldi sich „einen Ruck“ geben und den Verkauf von abseits bei schlechtem Wetter auch unter dem (bei dieser Filiale wirklich weitläufigen) Vordach erlauben?
Betreiberwechsel und neue Marke: Das bisherige advena Hotel Hohenzollern City Spa schließt sich der weltweiten Hotelgruppe Best Western Hotels & Resorts an und heißt von Januar 2019 an Best Western Hotel Hohenzollern, Osnabrück. Am Montagabend informierte das Unternehmen die Presse über seine Pläne.
Gleichzeitig übergibt der Eigentümer und bisherige Betreiber Advena die Führung des Hotels an einen neuen Pächter, die B.W. Hotel Betriebsgesellschaft. Advena-Geschäftsführer Horst Strasser zieht sich damit nach vielen erfolgreichen Jahren aus dem operativen Hotelgeschäft in Osnabrück zurück, bleibt aber weiterhin Eigentümer und Verpächter des Hotels.
Nach über 120 Jahren öffnet sich für das 1895 von Johann Heinrich Wilhelm Meyerrose gegründete Hotel ein neues Kapitel 1906 wurde dem Haus ein erster Stern verliehen und der renommierte „Baedeker“ betitelte seinerzeit das „Hohenzollern“ als ein „Haus ersten Ranges“ – heute trägt das Hotel vier Sterne. In den Jahren 2013 bis 2018 wurden alle 107 Zimmer und Suiten des Hauses renoviert und modernisiert.
Best Western zählt mehr als 4.000 Hotels weltweit
Zu dem Markenverbund Best Western Hotels & Resorts zählen nach Angaben des Unternehmens weltweit rund 4.000 individuell geführte Hotels. Von Anfang 2019 an wird das Vier-Sterne-Hotel Best Western Hotel Hohenzollern heißen. Gleichzeitig übergibt der Eigentümer und bisherige Betreiber des Hotels, die advena Hotel Hohenzollern Betriebs GmbH, das Hotel an den neuen Pächter und Betreiber B.W. Hotel Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Eschborn. „Wir haben unser Hotel erfolgreich im Markt aufgestellt und fit für die Zukunft gemacht. Da wir uns aus der operativen Leitung des Hotels zurückziehen wollten, freuen wir uns sehr, dass wir für unser Haus in Osnabrück einen renommierten und zugleich bodenständigen Pächter gefunden haben und nun eine weltweite Marke für unser Hotel nutzen können“, erklärt Horst Strasser, langjähriger Geschäftsführer der advena Hotel Hohenzollern Betriebs GmbH, der weiterhin Eigentümer und Verpächter des Hotels bleibt. Noch vor dem Pachtwechsel ist unter seiner Leitung das 107-Zimmer-Hotel umfangreich renoviert worden.
Quelle: Best Western Hotels
Weiter bewährtes Team an der Spitze
„Wir freuen uns, dass wir mit unserem schönen Hotel nun zu einer internationalen Marke gehören, die uns weltweit bekannter machen wird und uns bei allen Marketing- und Vertriebsaktionen unterstützt“, sagt Stefan Uhlmann, bisheriger Direktor des Hauses, der das Hotel auch künftig führen wird. „Am Betrieb unseres Hotels wird sich kaum etwas ändern. Alle Hotelmitarbeiter bleiben im Team – unterstützt durch das Expertenteam in der Best Western Zentrale in Eschborn“, so Uhlmann. Die B.W. Hotel Betriebsgesellschaft, ein Schwesterunternehmen der Best Western Hotels Central Europe GmbH, pachtet und führt bereits vier Best Western Hotels in Deutschland. Insgesamt gehören zur Marke Best Western in Deutschland rund 200 individuelle Hotels. „Wir freuen uns, das schöne Vier-Sterne-SPA-Hotel hier in Osnabrück zu übernehmen und erfolgreich weiterzuführen zu dürfen. Das engagierte Team vor Ort sowie die Unterstützung der weltweiten Marke garantieren den Erfolg des Hauses auch für die Zukunft“, sagt Roman Schmitt, Geschäftsführer der B.W. Hotel Betriebsgesellschaft.
Weltweite Vermarktung des Reiseziels Osnabrück
„Heutzutage ist es zunehmend schwieriger, als Einzelhotel mit den laufenden Entwicklungen Schritt zu halten. Daher war für uns klar, dass wir langfristig auf einen starken Partner an unserer Seite setzen möchten. Dabei hat uns das Leistungs- und Serviceangebot der Marke Best Western und der Betriebsgesellschaft am meisten überzeugt. Vor allen von den weltweiten Marketing- und Vertriebsmaßnahmen der Gruppe für alle relevanten Marktsegmente und Zielgruppen sowie von der Teilnahme am globalen Kundenbindungsprogramm erhoffen wir uns zusätzliche Umsätze für unser Haus sowie positive Impulse für unsere Stadt Osnabrück“, erklärt Hoteldirektor Stefan Uhlmann, der bereits im Best Western Plus Hotel am Vitalpark in Heilbad Heiligenstadt einige Jahre Direktor war und die Marke gut kennt. Durch die Anbindung an die Gruppe ergeben sich aber auch zahlreiche Vorteile für die Gäste, beginnend mit einer komfortablen und sicheren Hotelbuchung über alle wichtigen Internetportale, über jährlich geprüfte Qualitätsstandards im Hotel, spezielle Urlaubsangebote, bis hin zu der Möglichkeit, bei jeder Übernachtung über Best Western Rewards Treuepunkte zu sammeln. In der Zentrale von Best Western Hotels Central Europe ist die Freude über den Zugewinn des neuen Standortes Osnabrück ebenfalls groß: „Mit dem Best Western Hotel Hohenzollern schließt sich uns ein besonders individuelles Stadthotel an. Wir waren seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Hotel in Osnabrück – ein sehr attraktiver Standort, an den wir nun die erste internationale Marke bringen können“, sagt Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe GmbH.
Der Hotelmarkt Osnabrück ist in Bewegung
In direkter Nachbarschaft eröffnet bald das Holiday Inn neben dem Alando Palais. Am Neumarkt will Investor Theodor Bergmann gleich zwei Hotels neu bauen und auch in der nahen Joahnnisstraße entsteht ein Hotelneubau.