Kürzlich schrieb uns eine Leserin und berichtete, dass einer „abseits“ – Verkäuferin vor dem Aldi an der Hannoverschen Straße der Verkauf der Straßenzeitung verboten wurde. Es habe diverse Beschwerden über sie gegeben. Zunächst wollte der Discounter sich nicht auf eine Anfrage unserer Redaktion äußern, nun gibt es aber doch eine Stellungnahme.

„Grundsätzlich liegen keine Vorbehalte gegen das unauffällige Vertreiben von Straßenmagazinen vor unseren ALDI Filialen vor. Da die Unternehmensgruppe ALDI Nord in dezentrale Regionalgesellschaften organisiert ist, gibt es diesbezüglich keine flächendeckenden, sondern situations- und standortbezogene Entscheidungen. Ob der Verkauf von Obdachlosenzeitungen an einer unserer Verkaufsstellen bewilligt wird, liegt somit bei der jeweiligen Regionalgesellschaft und ist nicht zuletzt auch abhängig von der Akzeptanz unserer Kundinnen und Kunden.

Leider kam es an unserem Standort in Osnabrück in letzter Zeit vermehrt zu Beschwerden diesbezüglich. Daher hat die zuständige Regionalgesellschaft an diesem Standort darum gebeten, den Verkauf direkt vor der Filiale einzustellen.“

Wir fragen unsere Leser:

Auch bei „abseits“ haben wir um ein Statement gebeten. Derzeit befindet sich die Zeitung noch in Kontakt mit „Aldi“ und möchte sich erst nach den Gesprächen äußern.