Osnabrück Junge Union beklagt: "Busfahren ist in Osnabrück ein Luxusprodukt"

Junge Union beklagt: “Busfahren ist in Osnabrück ein Luxusprodukt”

Busse sollen pünktlicher und verlässlicher werden

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Nach der vorzeitig bekanntgewordenen geplanten Preiserhöhung für den Busverkehr in Osnabrück zum 1, Januar, halten sich die mit Sitz und Stimme im Aufsichtsrat der Stadtwerke vertretenen Parteien zurück. Die Junge Union findet jedoch deutlich Worte in einer zum Wochenende veröffentlichten Pressemitteilung.

„Es ist sozial unverantwortlich, die Preise für Bustickets immer weiter nach oben zu schrauben. Busfahren ist in Osnabrück mittlerweile ein Luxusprodukt“, kritisiert Christopher Peiler, Vorsitzender der JU, die Preispolitik der Stadtwerke.
Aus Sicht der JU kann es nicht sein, dass die Einzelfahrscheine für eine Fahrt, beispielsweise vom Rosenplatz bis zum Schloss, knapp 3 Euro kosten soll .
[Hinweis der Redaktion: Nach unseren Informationen soll der Preis für das Einzelticket stabil bei 2,80 Euro bleiben (als Handyticket 2,70 Euro), je nach gewählter Route könnte für die von der JU genannte Strecke aber auch ein Kurzstreckenticket für 1,50 Euro (zukünftig 1,60 Euro) genutzt werden]

Attraktiver Nahverkehr über Preis, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit

„Der ÖPNV muss dringend attraktiver gemacht werden. Das geht über Preis, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Das einzig verlässliche an der Politik der Stadtwerke sind die Preissteigerungen. Pünktlich und kundenorientiert sind sie nicht. Immer wieder verspäten sich Busse oder kommen gar nicht. Insbesondere die Menschen in den Gebieten am Stadtrand sind aber auf diese Verlässlichkeit angewiesen“, so Peiler weiter.

„Die Stadtwerke zeigen deutlich, dass sie sich ihres sozialen Auftrags nicht bewusst sind. Es fehlt jede Spur von attraktiven Alternativen der Mobilität in Osnabrück“, ergänzt Wiebke Krone, Pressesprecherin der JU.

Gewinnorientierung sorgte auch für höhere Preise bei den Bädern

Derzeit zeigen sich die Stadtwerke nur noch als gewinnorientierte Betrieb. Die schlechte Presse der letzten Monate spricht für sich, wie unter anderem die Preiserhöhung der Schwimmbäder für Vereine.
Die Junge Union fordert abschließend, auch an ihre Mutterpartei CDU gerichtet, dass die politischen Mitglieder im Stadtwerke Aufsichtsrat dringend eingreifen und dem entgegenwirken sollten.


PM
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