Osnabrück 🎧Junge Presse Niedersachsen: Hygienekonzept behindert Arbeit von Schülerzeitungen

Junge Presse Niedersachsen: Hygienekonzept behindert Arbeit von Schülerzeitungen

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Die Junge Presse Niedersachsen (JPN) weist in einer Pressemitteilung vom Dienstag, den 1. September 2020, auf die Behinderung der Arbeit von Schülerzeitungsredaktionen durch das aktuelle Hygienekonzept an niedersächsischen Schulen hin und fordert das Kultusministerium zu Nachbesserungen auf.

Schülerzeitungen seien integraler Bestandteil des demokratischen Miteinanders in der Schule. Daher solle das Kultusministerium deren Arbeit auch in Zeiten von Corona ermöglichen.

Redaktionen vom Verbot ausschließen

„Nach Beschluss des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 05. August 2020 sollen jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften (AGs) im neuen Schuljahr nicht stattfinden. Das ist vor allem für Schülerzeitungen fatal: Sie sind auf den Austausch zwischen den Jahrgangsstufen angewiesen, da jüngere Redakteurinnen und Redakteure von der Medienkompetenz der Älteren profitieren“, heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts der wichtigen Aufgabe, die Schülerzeitungen im innerschulischen Diskurs zuteil würde, fordert die Junge Presse Niedersachsen, dass Redaktionen von dem Verbot ausgeschlossen werden. Eine solche Ausnahme besteht bereits für Gremien wie die Schülervertretung.

Weitere Ausnahmeregelung gefordert

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„Die Redaktionen in Grundschulen und in vielen weiterführenden Schulen benötigen zudem die Unterstützung und Betreuung von Lehrkräften. Letztere sollen nach den neuen Corona-Auflagen für Schulen keine Stunden mehr für Angebote außerhalb des Pflichtunterrichts bezahlt bekommen. Auch hier fordern wir eine Ausnahmeregelung“, heißt es weiter.

Verlagerung in virtuelle Räume

Ist das Stattfinden der Redaktionssitzungen in Präsenz aufgrund der aktuellen Infektionslage nicht möglich, solle das Kultusministerium die Verlagerung von Redaktionssitzungen in virtuelle Räume möglich machen: „Betreuende Lehrkräfte sollten daher auch für ihre digitale Präsenz entlohnt werden. Gerade die Arbeit der Schülerzeitungen lässt sich unserer Erfahrung nach auch ohne großen Aufwand online, ohne physische Präsenz, umsetzen.“

Sterben von Redaktionen verhindern

„Das Hygienekonzept des Niedersächsischen Kultusministeriums führt in seiner jetzigen Form unweigerlich dazu, dass die wichtige Arbeit vieler Schülerzeitungen nicht mehr möglich ist. Um das Sterben von Redaktionen zu verhindern, sollte das Kultusministerium handeln. Dazu sollte das Stattfinden von Redaktionssitzungen und die Betreuung durch Lehrkräfte möglich gemacht werden“, so die Junge Presse Niedersachsen abschließend.

PM
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