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IHK Osnabrück Emsland Grafschaft beklagt Probleme im Russlandgeschäft

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Die Wirtschaft im Osnabrücker Land ist mit zahlreichen Speditionen und Großhandlungen stark exportorientiert – das Russlandgeschäft bereitet vielen Unternehmen Probleme.

Symbolbild: GrenzeDie Krise der russischen Wirtschaft hat inzwischen zu deutlichen Umsatzeinbußen auch bei Unternehmen aus dem IHK-Bezirk geführt. Einzelne Betriebe haben bereits ihre Beschäftigung sowohl an den regionalen Standorten als auch in Russland reduziert.“ Dies erklärte jetzt Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, anlässlich der Veröffentlichung einer IHK-Befragung bei in Russland aktiven Unternehmen. Er empfahl den Betrieben, jetzt langen Atem zu haben, denn Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Russland oder eine Lockerung der Sanktionen seien nicht in Sicht.

Bereits erste Entlassungen erfolgt

Der IHK-Umfrage zufolge hat knapp die Hälfte der befragten regionalen Unternehmen Umsatzrückgänge von über 20 % im Russlandgeschäft erlitten. Teilweise mussten bereits Arbeitnehmer entlassen werden. So gaben 19 % an, dass entweder an dem deutschen Standort, bei Tochterfirmen oder Partnern in Russland Beschäftigung reduziert wurde. Zwar musste keiner der Befragten bisher Insolvenz anmelden, doch 19 % der Unternehmen beurteilen die Situation für sich selbst oder die russischen Niederlassungen als existenzbedrohend.

Wirtschaft hält Sanktionen nicht für sinnvoll

Eine Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland halten nur 37 % der Befragten für sinnvoll. Bei der Genehmigung von Ausfuhren nach Russland beim Bundesamt für Wirtschaft  und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sieht die Mehrheit der Befragten, die schon Anträge gestellt hat, keine Probleme. 43 % betrachten die Antragsstellung allerdings als kompliziert und bürokratisch und berichten, dass die Genehmigungserteilung zu lange dauert.

Russland ist nach wie vor ein attraktiver Markt. Es ist jetzt wichtig, die Wirtschaftsbeziehungen trotz des schwierigen politischen Umfelds nicht abreißen zu lassen“, so Graf.

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