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„Der Ball bleibt im Spiel“ – Hürden bei Standortsuche für ein VfL-Trainingszentrum in Osnabrück

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VfL Osnabrück Wappen

Oberbürgermeister Griesert äußert sich zur Standortsuche für ein VfL-Trainingszentrum. Er erklärt, wo sich Hürden befinden und wie die Aussichten sind.

„Dass die Kabelmetal-Flächen für ein Trainingszentrum des VfL wegen gravierend unterschiedlicher Preisvorstellungen wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung stehen, bedaure ich sehr“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Unsere Bemühungen der vergangenen Monate sind davon ausgegangen, dass möglicherweise eine geschützte Fledermausart, nicht aber Eckpunkte im Kaufvertrag ein Risiko darstellen würden.“

Hoffnung auf erfolgreichen Abschluss

Die „Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft“ (OBG) war zum Zeitpunkt des vom VfL mit großer Sorgfalt erstellten Bauantrags sehr zuversichtlich, die Flächen zu dem bis dahin lange verhandelten Preis kaufen zu können, um diese dann an den VfL zu verpachten. VfL, Kabelmetal und Stadt Osnabrück müssen nun ausloten, ob es vielleicht doch noch Spielräume für einen erfolgreichen Abschluss gibt. „Wenn das laufende Baugenehmigungsverfahren vom VfL trotz dieser eigentumsrechtlichen Hängepartie im Benehmen mit KME zu Ende geführt wird, werden wir auf jeden Fall bald wissen, ob die auf der Industriebaufläche mit dem Trainingszentrum verbundenen artenschutzrechtlichen Vorkehrungen durch eine Klage des Umweltforums in Frage gestellt werden. Nächstes Jahr wissen wir aber wohl auch, welche neuen Möglichkeiten sich auf der benachbarten Fläche zwischen Halle Gartlage, Bahnlinie und Haster Weg eröffnen“, sagt der Oberbürgermeister. „Ich bleibe dabei, dass die vom VfL gewünschte schnellste Lösung für das Trainingszentrum der Profis nur auf dieser Fläche möglich wäre und der Trainingsbetrieb nur dort zügig aufgenommen werden könnte. Auch wenn es ein schnelles Ergebnis und den bislang erhofften Zeitgewinn durch Bau auf der Industriefläche erst einmal nicht geben wird“, sagt Griesert.

Suche nach Alternativen

„Der Ball muss im Spiel bleiben. Wir sollten unsere Enttäuschung nicht zum Maßstab unseres Handelns machen, sondern die neue Situation akzeptieren und unaufgeregt nach Alternativen suchen. Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass alle mir bekannten sonstigen Standorte sowohl für das Trainingszentrum als auch für das Nachwuchsleistungszentrum nicht nur mit planungs- oder eigentumsrechtlichen Hürden verbunden sind. Auch in dem ab 2024 baureif erschlossenen, in der Diskussion mehrfach genannten Gewerbegebiet für den Smart-Business-Park am Limberg kann der gewünschte Trainingsbetrieb nicht so zügig aufgenommen werden wie gewünscht. Nichts geht schnell, aber, wenn wir nichts machen, geht gar nichts. Das kann nicht die Alternative sein.“ Der Oberbürgermeister hat inzwischen die Sportverwaltung gebeten, nach Varianten zu suchen und zu prüfen, ob in einen Platz, soweit sinnvoll im Bereich des jetzigen Trainingszentrums, kurzfristig eine Rasenheizung eingebaut werden kann, um die Trainingsmöglichkeit im Winter zu verbessern. „Wir werden den städtischen Gremien schon in der nächsten Woche die Aufwertung eines Sportplatzes vorschlagen, der nach einer Interimslösung durch den VfL als beheizter Rasenplatz auch anderen Vereinen zur Verfügung gestellt werden könnte.“



PM
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