Mit dem flow>k sind auch immer mehr ältere Menschen flexibel unterwegs – nicht zuletzt durch die sechs kostenfreien Abstellplätze in der Bahnhofsgarage.

Stadtwerke Osnabrück als erster kommunaler Anbieter mit stationärem und „free floating“- Carsharing am Markt

Über 550 Kunden bewegen aktuell 30 auffällig beklebten VWup!s durch Osnabrück: Das einjährige Jubiläum von flow>k, dem flexiblen Carsharing der stadtteilauto OS GmbH (einer Tochter der Stadtwerke Osnabrück) fällt positiv aus. „Wir sind mit unserem neuen Angebot heute genau dort, wo wir nach einem Jahr sein wollten. Aber wir lassen nicht locker und werden auch noch viele weitere davon überzeugen, die eigene Mobilität mit Carsharing zu gestalten“, sagt Christian Reining, Prokurist von stadtteilauto: Das Unternehmen, das mit seinen Angeboten stat>k (stationäres Carsharing) und flow>k, flexibles Carsharing in und für Osnabrück anbietet, ist deutschlandweit einmalig. „Die Stadtwerke Osnabrück haben es als erstes kommunales Unternehmen geschafft, beide Typen von Carsharing in der Hasestadt zu etablieren – das macht uns stolz“, sagt Werner Linnenbrink, stadtteilauto-Geschäftsführer.

Mit dem flow>k sind auch immer mehr ältere Menschen flexibel unterwegs – nicht zuletzt durch die sechs kostenfreien Abstellplätze in der Bahnhofsgarage.
Mit dem flow>k sind auch immer mehr ältere Menschen flexibel unterwegs – nicht zuletzt durch die sechs kostenfreien Abstellplätze in der Bahnhofsgarage.

54 Fahrzeuge an 41 stationären Standorten

Die Bilanz kann sich auf beiden Seiten sehen lassen, zumal flow>k sich als gute Ergänzung und eben nicht Konkurrenz zu stat>k erwiesen hat: 54 Fahrzeuge an 41 Standorten im stationären und die erwähnten 30 up!s im flexiblen Carsharing bezeugen die erfolgreiche Entwicklung. „Wir haben das erste Jahr genutzt, um intensiv unser Angebot zu beobachten und werden zum 27. September daher auch das Geschäftsgebiet etwas ändern“, so Reining. So fallen einige Straßen deutlich außerhalb der Innenstadt in die kostenpflichtige 5-Euro-Zone, um so mehr Fahrzeugkonzentration im Zentrum zu gewährleisten.

 Jubiläumsaktion: reduzierte Anmeldegebühr

Das Einjährige feiert stadtteilauto mit einem besonderen Angebot für Neukunden: „Ab unserem flow>k Geburtstag – also ab dem 27. September – profitieren alle Neukunden von einer reduzierten Anmeldegebühr. Bis zum 27. Oktober kostet der Neustart mit flow>k nur 9,90 Euro statt 29 Euro. Zudem verlosen wir am 27. Oktober unter allen Kunden 3 Mal 365 Freiminuten“, sagt Reining. Dabei hat flow>k in seiner Nutzung den Charme, dass Kosten nur dann entstehen, wenn mit diesem auch wirklich gefahren wird. „Wir erleben es immer wieder, dass Interessenten ungläubig staunen, wenn klar wird, dass wir keine monatlichen Grundgebühren haben“, so Reining. Die Geburtstagsaktion solle daher noch mehr Anreiz schaffen, diese neue Form der Mobilität einfach mal auszuprobieren und zu testen, ob sie zum eigenen Lebensgefühl des Nutzers passt: Spontan, ad hoc und günstig ans Ziel, ohne an Tanken, Versicherungen oder weitere laufende Kosten denken zu müssen. „Wir haben den festen Willen, unser Pilotprojekt zum Erfolg zu führen und zu zeigen, dass in Osnabrück Carsharing auch ohne Autokonzerne, sondern regional durch ein Stadtwerk erfolgreich am Markt etabliert wird“, zeigt sich Linnenbrink optimistisch.

Zum Hintergrund

Die Stadtteilauto OS GmbH bietet seit Ende September 2014 neben dem herkömmlichen stationären Carsharing, das es schon seit 21 Jahren in der Hasestadt gibt, nun auch das flexible Modell flow>k an. Betrachtet man Deutschland außerhalb der kommunalen Anbieter, so ist stadtteilauto eines von nur fünf Unternehmen, die beide Modelle anbieten. Die 30 auffällig beklebten VW up!s können von Kunden im Stadtgebiet „on demand“ – also direkt am Fahrzeug ohne Festlegung des Fahr-Endes – mit einer Zugangskarte gebucht und dann gefahren werden. Zum Ende der Buchung reicht es aus, das Fahrzeug frei im Geschäftsgebiet abzustellen. Als zusätzlicher Vorteil stellten sich auch die beiden Erweiterungszonen mit den jeweiligen Abstellgebühren heraus. Damit die Fahrzeuge jedoch immer dort zur Verfügung stehen, wo der Großteil der Kunden ist, gibt es bei stadtteilauto sogenannte „Shuttle Buddies“. Hinter diesem Begriff verbergen sich aktuell 80 flow>k-Nutzer, die die flow>ks in die Kernzone zurückfahren und dafür die Abstellgebühr des Vornutzers erhalten. Dadurch kann stadtteilauto entsprechende Logistikfahrten vermeiden. Auch die minutengenaue Abrechnung und die Flexibilität der Buchungszeiträume schätzen die flow>k-Kunden an dem System. Diese Vorteile des flexiblen Carsharings sind es, die flow>k auch bei den stat>k-Nutzern beliebt machen. In den letzten 12 Monaten wurden mit dem Osnabrücker Carsharing von stadtteilauto 140.000 Kilometer zurückgelegt; in kurzen wie in langen Wegen.

6 KOMMENTARE

  1. Alles schön und gut… Aber wenn man regelmäßig 3-4 Autos gleichzeitig vor der Tür stehen hat und das bei den eh schon wenigen Parkplätzen für Anwohner nervt es doch schon sehr…

    • Und aufregen bringt da eh nix…das Os Team kommt nur einmal, und zwar direkt an dem Tag ab wo das Halteverbot gilt und dann nie wieder…..die könnten hier ein Geld machen…..
      Wo wir hier Grund zum motzen hätten…..es bringt nun mal nix und mellerstr ist nun definitiv Platz genug! Und diese Autos die dich nerven müssen halt auch irgendwo hin…..

    • Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt dauerhaft 4-8 PKW vor Ihrer Haustür, die auffällige Beklebung lässt einen natürlich erstmal anderes vermuten. Aber eigentlich entstehen so sogar mehr freie Flächen als ohne Carsharing. Also am besten wirklich einfach selbst anmelden 😉

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