Osnabrück Zoo Osnabrück hat ab Christi Himmelfahrt eine Besucherobergrenze

Zoo Osnabrück hat ab Christi Himmelfahrt eine Besucherobergrenze

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Das letzte Wochenende hat gezeigt: Der Zoo Osnabrück muss ab diesem Donnerstag, den 21. Mai 2020, die Anzahl seiner Besucher beschränken – aufgrund der hohen Nachfrage und aufgrund von einigen Besuchern, die nicht auf  vorgegebene Abstände achten. Mit einer kostenlosen Reservierung muss jeder Besucher, ob mit Tageskarte, Jahreskarte oder Vereinsmitgliedsausweis, vor dem Zooausflug online ein Zeitfenster für den Einlass wählen.

„Wir freuen uns natürlich weiterhin, dass so viele Menschen unsere Tiere besuchen möchten. Aber wir müssen nun doch stärker durchgreifen – zum Wohle aller Besucher und auch unserer Mitarbeiter. Deswegen gibt es ab Donnerstag ein ganz einfaches Reservierungssystem“, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Auf der Homepage des Osnabrücker Zoos müssen Besucher vorab auswählen, wann sie den Zoo betreten möchten. Serviceleiter Philip Freund erklärt: „Die Besucher können zwischen zehn verschiedenen Zeitfenstern auswählen: Ab 8 Uhr und dann im Stundentakt. Sie können die Reservierung kostenlos auf unserer Homepage vornehmen, erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail und müssen diese ausgedruckt oder auf dem Handy abgespeichert am Eingang vorzeigen.“ Wichtig sei, dass diese Reservierung nur online vorgenommen werden kann und nicht per E-Mail, Telefon oder an der Kasse vor Ort.

Reservierung für alle Besucher erforderlich

Zudem benötigen alle Besucher eine Reservierung, auch Jahreskartenbesitzer, Sponsoren, Vereinsmitglieder und Kinder jeden Alters. „Es handelt sich dabei nicht um ein Eintrittsticket. Dieses muss extra gebucht werden. Wir empfehlen Tageskarten auch direkt online zu kaufen“, betont Freund. Die Reservierung bezieht sich nur auf den Zeitraum des Einlasses und nicht auf die Besuchsdauer insgesamt. „Wenn man also eine Reservierung für den Einlass zwischen 8 und 9 Uhr bucht, kann man solange bleiben, wie man möchte. Bei der Buchung muss die Anzahl der Personen, mit der man in den Zoo kommt, angegeben werden, denn jedes Zeitfenster ist auf 250 Besucher limitiert.“ Damit können am Tag maximal 2.500 Besucher in den Zoo kommen. Durch die zeitliche Staffelung entzerrt sich nicht nur der Besuchsandrang im Zoo, sondern auch am Einlass. Die gebuchte Uhrzeit für den Einlass ist verbindlich und kann nicht nachträglich verschoben werden.

Teilweise Maskenpflicht und Verbot von Laufrädern

Das Einlasssystem am Haupteingang habe sich ansonsten bewährt und werde beibehalten, berichtet Christina Bunde, Leiterin des Kassenbereichs im Zoo Osnabrück. „Alle Informationen hierzu findet man auf unserer Homepage. Allerdings hat sich noch Folgendes geändert: Laufräder oder Roller sind nun nicht mehr im Zoo gestattet und es besteht Maskenpflicht im Eingangsbereich und an den Toiletten. Außerdem müssen Hunde an der kurzen Leine geführt werden.“ Leider habe der Zoo diese Maßnahmen einführen müssen, da sich immer wieder Besucher nicht an Mindestabstände oder Regelungen an den Toiletten gehalten haben, bedauert Bunde. „Das sind wir einfach allen Zoobesuchern und auch unseren Mitarbeitern schuldig. Zwar haben sich viele Besucher bei uns gemeldet, die sagten, sie wären so froh, dass der Zoo wieder geöffnet sei. Allerdings haben sich auch viele beschwert, dass andere Besucher sich nicht an die allgemein gültigen Regeln halten.“

Einige Spielgeräte werden abgesperrt

Eine weitere Herausforderung sind die Spielplätze. Hier wird der Zoo ebenfalls zugunsten von Gesundheit und Sicherheit durchgreifen: „Wir müssen leider einige Spielgeräte wie die Giraffenrutsche oder das Drehkarussell absperren. Uns ist klar, dass es für die Eltern schwierig ist bei den Kindern immer auf genügend Abstand zu achten. Deswegen müssen wir nun im Sinne aller aufgrund der hohen Nachfrage so handeln“, erläutert Philip Freund. Neben den neuen Maßnahmen gelten im Zoo Osnabrück weiterhin die bisherigen Regelungen: Auf engeren Wegen wurden Einbahnstraßen eingerichtet, sodass kein Gegenverkehr entsteht. Die Toilettenhäuser dürfen nur von jeweils einer Besuchsgruppe betreten werden. Die Gastronomie ist größtenteils geöffnet, allerdings mit einem geringeren Angebot und teilweise nur „To-Go“-Artikeln. Darüber hinaus gelten auf dem Zoogelände die allgemein gültigen Kontakt- und Hygieneregeln.

PM
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