Vortrag von Henning Krause im Rahmen der Veranstaltungsreihe rund um die Ausstellung bauhaustapete – neu aufgerollt.

„Bauhaustypografie, typisch deutsch? Die große Flucht nach vorn: Wie das Bauhaus tatsächlich die Welt neu gestaltete“ lautet der Vortrag von Henning Krause, den er am 16. Mai um 19 Uhr in der Universität Osnabrück (Gebäude 41 (Altes Kreishaus), Neuer Graben 40, Raum 112) hält. Der Eintritt ist frei.

Einfluss des Bauhauses ist bis heute spürbar

Nur 14 Jahre lang existierte das Bauhaus. Dennoch setzte es neue Maßstäbe. Sowohl in der bildenden als auch in der angewandten Kunst ist der Einfluss bis heute weltweit spürbar. Die Typografie des Bauhauses fand bislang nur eine nachrangige Beachtung. Doch gerade hier lassen sich die Prinzipien gut studieren.

Henning Krause, Kommunikationsdesigner und Schriftentwerfer, geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie das Bauhaus in der Geschichte des Kommunikationsdesigns verortet ist und ob sich etwas „typisch Deutsches“ am Bauhaus nachweisen lässt. Vorbereitend und begleitend zur Ausstellung bauhaustapete – neu aufgerollt, die ab 17. August im Museumsquartier Osnabrück zu sehen sein wird, haben Prof. Dr. Helen Koriath vom Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück und die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Maren Waike-Koormann, ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt.

Die Geschichte der Bauhaustapete

Die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück rollt in Zusammenarbeit mit der Tapetenfabrik Rasch und dem Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück ein besonderes Design-Produkt aus der Region buchstäblich neu auf: die Bauhaustapete. Vor rund 90 Jahren auf Initiative des Tapetenfabrikanten Emil Rasch und seiner Schwester Maria Rasch gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, werden im niedersächsischen Bramsche bis heute neue Kollektionen der Bauhaustapete hergestellt.
Die Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum des Museumsquartiers Osnabrück spannt den Bogen von der Geschichte des erfolgreichen Kooperationsprojektes über die umfassende Werbekampagne und die Akteurinnen und Akteure bis hin zur aktuellen Kollektion der Bauhaustapete.

Großzügig unterstützt wird die Ausstellung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Stiftung der Sparkasse Osnabrück, von der Tapetenfabrik Rasch und dem Museums- und Kunstverein Osnabrück.

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