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Universität Osnabrück sucht Väter und Söhne für Studie

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Die Universität Osnabrück sucht nach gesunden, männlichen Jugendlichen sowie deren Väter für eine wissenschaftliche Studie zum Körperbild, um die Faktoren, die zu Körper(un)zufriedenheit führen können zu erforschen.

Positive und negative Selbstbilder bei Männern

Studien zur Folge ist Körperunzufriedenheit bei Männern insbesondere durch muskulösitätsbezogene Sorgen, wie etwa durch den Wunsch nach einem muskulöseren Körper, gekennzeichnet. Eine ausgeprägte Unzufriedenheit kann hierbei Ausdruck einer Körperbildstörung sein, die zudem durch das Auftreten von körperbezogenen Vermeidungs- und Kontrollverhaltensweisen charakterisiert ist. Häufiges Überprüfen des eigenen Aussehens im Spiegel, sowie eine Über- bzw. Unterschätzung von eigenen Körperdimensionen und weitere verzerrte kognitive Verarbeitungsprozesse sind Beispiele dafür. Oft kann dies mit hohem Leidensdruck sowie Beeinträchtigungen in alltäglichen Bereichen, wie etwa der Ausübung des Jobs oder dem Nachkommen sozialer Aktivitäten, verbunden sein. Auf der anderen Seite legen Studien nahe, dass Körperzufriedenheit, beziehungsweise ein positives Körperbild, mit einer höheren subjektiven Lebensqualität verbunden wird, beispielsweise hinsichtlich der Zufriedenheit mit der eigenen Person und den sozialen Beziehungen.

Untersuchung der auslösenden und bedingenden Faktoren


Um zu einem besseren Verständnis hinsichtlich der auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren von Körper(un)zufriedenheit bei Männern beizutragen, sucht das Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück seit Beginn dieses Jahres nach gesunden, männlichen Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren sowie deren Väter für eine wissenschaftliche Studie zum Körperbild bei Männern. Ziel der Studie ist, die Wahrnehmung und Verarbeitung des eigenen Körpers im Vergleich zu einem fremden Körper sowie Parallelen zwischen Vätern und ihren Söhnen zu erforschen.

60€ Vergütung für Teilnehmende

Die Studie steht unter der Leitung von Prof. Dr. Silja Vocks sowie ihrer Doktorandin Rike Arkenau (M. Sc. Psych.) und beinhaltet neben der Vorab-Beantwortung einiger Fragebögen zu körperbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen (von zu Hause aus) einen einmaligen Erhebungstermin im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück (Knollstraße 15, 49088 Osnabrück). Neben interessanten Einblicken in klinisch-psychologische Forschung erhalten Vater-Sohn-Paare für ihre Teilnahme eine Vergütung in Höhe von insgesamt 60 Euro. Interessenten können sich per E-Mail an Rike Arkenau (rike.arkenau@uni-osnabrueck.de) wenden oder alternativ telefonisch unter: (0541) 969 6280.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.


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