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Stadt Osnabrück empfängt mehr als 100 Neubürgerinnen und Neubürger im Rathaus

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Jedes Jahr lädt die Stadt Osnabrück Bürgerinnen und Bürger, die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben, zu einem offiziellen Empfang in den Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses ein. Eigentlich findet der Empfang am Tag der Verkündigung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland statt, also am 23. Mai. Coronabedingt wurde der Empfang auf den Tag der Deutschen Einheit verlegt.

288 Menschen haben in diesem Jahr in Osnabrück einen deutschen Pass beantragt und eine Einladung in den Friedenssaal erhalten. Gut 100 der 288 Neubürgerinnen und Neubürger folgten der Einladung ins Rathaus und wurden von Bürgermeisterin Birgit Strangmann im neugestalteten Ratssitzungssaal empfangen, wo der Mindestabstand garantiert werden konnte. Da die Resonanz auf die Einladung der Stadt groß war, mussten die Gäste in drei Gruppen aufgeteilt werden. „Ihre Lebensgeschichten sind so unterschiedlich wie die Gründe und Wege, die sie hierher nach Deutschland geführt haben“, sagte Birgit Strangmann bei ihrer Begrüßung. „Einige von ihnen sind hier geboren und auch hier aufgewachsen. Andere kamen als Arbeiter, als Führungskräfte, als Wissenschaftler. Manche sind vor Gewalt und Unterdrückung geflohen, andere suchten ein besseres, ein freieres Leben für sich und ihre Kinder, wieder andere folgten einfach dem Glück oder der Liebe.“

Neubürger aus knapp 20 Ländern

Ein Grund für die hohe Zahl der Neueinbürgerungen ist der Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der EU. Viele britische Staatsbürger aus Osnabrück sind im vergangenen Jahr Deutsche geworden. Birgit Strangmann wertete es „trotz aller Brexit-Widrigkeiten und -Enttäuschungen“ als eine Form der deutsch-britischen Verbindung. Neben ihnen kommen die Neubürger in diesem Jahr unter anderem aus Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Irland, Portugal, Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Serbien, Russland, Syrien, Tunesien, Afghanistan, Kanada, Litauen, Belarus, Iran, Brasilien und Kirgisistan.

Wählen und gewählt werden

„Sie alle sind nun Deutsche mit allen Pflichten und Rechten“, sagte die Bürgermeisterin. Gleichzeitig verwies sie auf die im nächsten Jahr anstehenden Kommunalwahlen, bei denen die Neubürger jetzt nicht nur wählen, sondern auch gewählt werden können. Osnabrück sei eine harmonische, weltoffene Stadt. „Sie alle leisten einen Beitrag dazu mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Kultur, ihren Ideen und ihrem Engagement – und mit ihrer Vielfalt“, so Strangmann. Die jetzt neuen Deutschen bat Strangmann darum, sich auch in Zukunft mit einzubringen: „Es werden weitere Menschen kommen wollen und Reibungen aber auch Annäherungen bringen. Wir alle – sie dann als Alteingesessene – werden immer wieder in unserer offenen Gesellschaft mit großer Energie um Toleranz, Respekt und Teilhabe ringen.“

Bürgermeisterin Birgit Strangmann begrüßt die Neubürgerinnen und Neubürger der Stadt Osnabrück – in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Friedenssaal, sondern im neu gestalteten Ratssitzungssaal. / Foto: Robert Schäfer.

PM
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