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„8 auf einen Streich“ – Schlag gegen Drogenbande

Symbolbild Polizei
Symbolbild: Polizei Osnabrück

Nach Ermittlungen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Einfuhrschmuggels und illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge hat die Polizei am Dienstag acht Männer festgenommen.

Kiloweise Drogen eingeschmuggelt

Symbolbild PolizeiDrogenermittler der Polizeiinspektion Osnabrück waren der Osnabrücker Tätergruppe auf die Schliche gekommen. Danach besteht der Verdacht, dass die Tatverdächtigen wöchentlich im Kilobereich Drogen in das Bundegebiet eingeführt haben. Polizeiliche Maßnahmen erfolgten in Bielefeld, Lienen, Osnabrück, Melle und Bad Essen.

In diesem Zusammenhang stellte die Polizei dreimal 1 kg Marihuana, kleinere Mengen Amphetamine und halluzinogene Pilze sowie Bargeld und einen Pkw sicher. Sieben der 24 – 57 Jahre alten deutschen Täter wurden am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Haftrichter vorgeführt. Sie befinden sich jetzt alle in Untersuchungshaft.

AFP

Ein grüner Pfeil für Radfahrer gibt Rätsel auf

Grüner Pfeil für Fahrradfahrer
Ein grüner Pfeil für Radfahrer gibt Rätsel auf

[Update 12:15]

Georg Linke, der Sprecher der Osnabrücker Polizei, meldete sich eben bei uns zurück. Es ist KEIN offizielles Schild und wird wegen der Verkehrsgefährdung (kreuzende Fußgänger, Querverkehr aus den Kreuzungen) auch schnellstmöglich wieder entfernt. Das diese Schilder von Seiten der Stadtverwaltung angebracht wurden schließt der Polizeisprecher aus.


 

„Freie Fahrt“ für Radfahrer? Das fragte uns ein Leser via Twitter.

Seit heute Morgen kleben an einigen Ampelmasten entlang des Walls „grüne Pfeile“, die dem „grünen Pfeil“ der Straßenverkehrsordnung nach §37 sehr ähnlich sehen und mit einem Fahrrad-Symbol ergänzt wurden.

Der „echte“ Grüne Pfeil regelt das Rechtsabbiegen

Allerdings, das dürfte jedem klar sein, zumindest wenn er nach 1989 einen Führerschein gemacht hat, dass dieses ursprünglich aus der DDR stammende Schild nur das Rechtsabbiegen regelt. Grüne Geradeaus-Pfeile kennt die Straßenverkehrsordnung nicht. Zudem sind „grüne Pfeile“ westlich der ehemaligen Zonengrenze auch eher seltene Exemplare des Schilderwaldes, was womöglich für zusätzliche Verwirrung sorgen mag.

Nachgefragt, was sagt die Polizei?

Wir haben bei der Polizeiinspektion Osnabrück nachgefragt. Polizeisprecher Georg Linke zeigte sich offen für Innovationen – war aber dennoch überrascht von diesem neuen Schild zu hören.
Was es damit auf sich hat will der Pressesprecher im Laufe des Tages mit seinen Ansprechpartnern in den zuständigen Behörden klären.

Womöglich wurde von der Stadt ein neues Schild entwickelt?

AFP

Der Neumarkt bleibt gesperrt – CDU erkennt Willkür

Neumarkt-Entscheidung
Der Neumarkt bleibt gesperrt – CDU erkennt Willkür

Wer geglaubt hatte zum Thema Neumarkt-Sperrung seien schon alle Verschärfungen für die Autofahrer besprochen, sah sich in der heutigen Sitzung des Stadtrates getäuscht.
Bevor es um den Eilantrag der CDU ging, die entschieden haben wollte ob nicht wenigstens bis zum Beginn der Bauarbeiten am Einkaufscenter der Neumarkt wieder geöffnet werden könnte, musste noch über einen Antrag zum Neuen Graben entschieden werden.

Piraten und UWG wollten nun auch dem Neuen Graben an den Kragen

Für die Fraktion von UWG und den Piraten beantragte Wulff-Siegmar Mierke eine Verdrängung des motorisierten Individualverkehrs auch vom Neuen Graben, mit einer Reduzierung auf jeweils eine Fahrspur. So solle eine bessere Anbindung der Hochschule (Schloss) an den Ledenhof und damit an die Innenstadt gesichert werden.

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Prüfantrag zum Neuen Graben wurde schon 2014 verabschiedet

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert erinnerte an einen einstimmigen Beschluss aus dem Vorjahr, mit dem der Stadtrat bereits eine Prüfung dieser Maßnahme für die Zukunft bereits beschlossen wurde. Griesert warnte davor diesen Schritt zu diesem Zeitpunkt neu zu beschliessen. Eine solche „Probegeschichte“ mache auch aus Sicht des Stadtbaurates zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn, so der Oberbürgermeister.

Breite Ablehnung dieser Idee – zu diesem Zeitpunkt

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Heiko Panzer, erinnerte ebenfalls an die bestehende Beschlusslage – für die Zukunft könne man sich so eine Maßnahme durchaus vorstellen.
Nach weiteren Wortbeiträgen von Anette Meyer zu Strohen (CDU), Volker Bajus (Grüne) und Thomas Thiele (FDP) wurde der Antrag zum Neuen Graben, gegen die Stimmen von UWG und Piraten, an den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen.

Eilantrag der CDU zur Wieder-Öffnung des Neumarkts

Wollte Michael Hagedorn (Grüne) den Eilantrag von der Tagesordnung entfernen?

Gleich Eingangs der Ratssitzung stellte Michael Hagedorn (Grüne) die Frage in dem Raum, ob der Eilantrag der CDU-Fraktion zur Aufhebung der Neumarkt-Sperrung nicht einer 2/3-Mehrheit des Rates bedürfe?
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert klärte die aufgeworfene Frage mit Verweis auf die eingehaltenen Fristen. Der Eilantrag sollte also zur Abstimmung kommen. Allerdings erst nach heftiger Diskussion von Vertretern aller Parteien.

Wurde der Stadtrat vom Stadtbaurat zu spät informiert?

Knapp 2,5h Stunden nach Beginn der Ratssitzung kam es endlich zum Eilantrag der CDU-Fraktion.
Hintergrund der neuerlichen Diskussion um die Sperrung des Neumarkts ist eine Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, in der die Kommunalpolitiker vor gut einer Woche erstmalig darüber informiert wurden, dass im Bereich der Bahnunterführung am Hasetor vier Monate lang Kanalbauarbeiten anstehen.
Daraus ergibt sich eine völlig neue Faktenlage, so die CDU. Die Bauverwaltung mit Stadtbaurat Frank Otte wusste nach Ansicht der Unionsfraktion bereits vor der letzten Ratssitzung, also vor dem Beschluss zur weiteren Neumarktsperrung, dass es in diesem stark befahrenen Bereich Bauarbeiten und Verkehrseinschränkungen geben werde.

Hagedorn wollte Redezeit begrenzen

Michael Hagedorn, der für die Grünen schon zu Beginn geklärt wissen wolle, ob der Antrag vielleicht schon im Vorfeld zu stoppen sein, versuchte auch hier nochmal die Diskussion einzudämmen.

Hagedorn wollte eine Begrenzung der Redezeit, „es sei ja schon alles gesagt“, dabei scheiterte er aber erneut an den Regularien für Sitzungen des Stadtrates.

Neumarkt-Entscheidung

Für die CDU begründete Annette Meyer zu Strohen nochmals den Eilantrag. „Diese Situation“, so Meyer zu Strohen, „hätte die Verwaltung vorher erläutern müssen“. Die Unionspolitikerin findet diese Situation sogar „ein Stück weit unredlich“. Besprechungsergebnisse aus dem Bauausschuss der Verwaltung seien, trotz ausdrücklicher Nachfrage, den Stadträten nicht zur Verfügung gestellt wurden.

Fast 50.000 Pendler kommen täglich in die Stadt

Mit der Zahl von 46.000 bis 48.000 Ein-Pendlern, die täglich in die Stadt strömen, beendete Meyer zu Strohen ihr Plädoyer für eine Aufhebung der Neumarkt-Sperrung.

FDP: Medienkampagne um die Autofahrer „die man nicht in der Stadt haben wolle“ von der Stadt fernzuhalten?

Thomas Thiele von der FDP erschließt sich nicht, warum eine Baustelle am Hasetor ein Problem für die Verkehrssituation sei. Thiele forderte eine „Medienkampagne“ um die Autofahrer von der Stadt fernzuhalten, die man „in der Stadt gar nicht haben wolle“. Damit meint er die auswärtigen Pendler, die eine Fahrt durch die Stadt nur als Abkürzung zum Arbeitsplatz nutzen.
Als Fernziel sieht Thiele eine Einbahnstraßen-Regelung, um den Verkehr irgendwann nur noch in einer Richtung um die Stadt herumzuleiten.

vorbeifahrende Autos bringen kein Geld in die Stadt

Heiko Panzer (SPD) sieht nicht wie eine Aufhebung der Neumarkt-Sperrung das Problem der Pendler – vorwiegend aus dem Nordkreis – lösen könne.
Die Erreichbarkeit der Innenstadt sei nicht gefährdet durch die neue Baustelle am Hasetor. Die Aufhebung der Neumarktsperre würde den „Transitverkehr“ fördern und „vorbeifahrende Autos bringen kein Geld in die Stadt“, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD.

Wulf-Siegmar Mierke von der UWG meinte der Eilantrag der CDU würde nur „Benzin in die Diskussion“ giessen, in der Sache hätte sich nichts geändert seit der letzten Ratssitzung. Es mache keinen Sinn den Neumarkt zu öffnen, nur um dem Durchgangsverkehr mehr Raum zu bieten. Die Autofahrer seien „so intelligent“ um sich auf eine neue Verkehrssituation einzustellen. Den CDU-Eilantrag nannte Mierke „kurzsichtig“.

„Es wird immer Kanalbaustellen geben“, erklärte Jens Meier für die Grünen. Aus der Verkehrszählung der Verwaltung vom Herbst 2014 erkennt der Grünen-Politiker sogar eine Verbesserung der Verkehrssituation am Hasetor-Wall. Da die Baustelle in den Sommerferien durchgeführt würde, sieht Meier auch weitere Entlastung für die Situation. Aber auch sonst könnte keine Stadt der Welt Baustellen durchführen, die den Verkehr nicht belasten.
„Es wird Belastungen geben, aber wir werden diese vier Monate der Baustelle überstehen“, beendete Meier sein Statement.

Giesela Brandes-Steggewentz (Linke) wollte das Thema Neumarkt nicht immer wieder auf der Tagesordnung sehen. Katharina Pötter erwiderte für die CDU, dass man bei einer neuen Sachlage solche Themen im Stadtrat ertragen müsse.
Äusserst emotional forderte Pötter eine falsche Entscheidung zurückzunehmen, die Zeit und Geld kostet und der Wirtschaft schadet.

Warum wurden Prämien für die Neumarkt-Zuschüttung gezahlt?

Pötter ging den SPD-Fraktionschef Frank Henning  direkt an, warum denn Prämien gezahlt wurden um den Neumarkt schnell zuzuschütten, wenn denn nun kein Auto darüber fahren dürfte?

Henning: Nebelkerzen der CDU

Henning warf der CDU vor Nebelkerzen zu werfen. Es gäbe Falschaussagen der CDU. So sei behauptet worden die mfi sei verkauft worden, dabei sei nur ein Minderheitsgesellschafter neu eingestiegen. Auch die Aussage, dass das mfi vielleicht nie bauen würde sei falsch, da es positive Aussagen eines Vertreters gäbe noch in diesem Jahr anzufangen.
Auch eine City-Maut würden nichtmal die Grünen fordern, und man würde dies der SPD andichten.
Bei deutlicher Überschreitung seiner Redezeit warf Henning der CDU Unwahrheiten vor in Bezug auf die Berichterstattung über ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Lüneburg (HASEPOST berichtete zuerst bereits vergangene Woche). Hier sei der Stadtbaurat Otte in die Verantwortung genommen worden, obwohl dieses Amt zum fraglichen Zeitpunkt noch vom jetzigen Oberbürgermeister besetzt gewesen sei.

Pressemeldung der CDU als Streitthema

Auch Michael Hagedorn (Grüne) sprang Henning bei, die CDU hätte in einer aktuellen Pressemeldung die Unwahrheit behauptet. Die CDU hätte hinsichtlich Verkehrspolitik ein „Grundproblem“ und würde nicht verstehen, dass die Verkehrsräume, die bislang dem Auto vorbehalten gewesen seien, nun neu aufgeteilt werden.
Hagedorns Fraktionskollege Volker Bajus übernahm das Mikrofon und erklärte anhand eines Protokolls des Stadtbausschusses vom Januar 2013 hätte die CDU von der geplanten Baumaßnahme am Hasetor wissen können. Für die Presseerklärung zur Vorkaufssatzung solle sich die CDU beim Oberbürgermeister, Stadtbaurat Frank Otte und Frank Henning entschuldigen.

Der Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wollte aber auf die Pressemeldung der CDU nicht eingehen. Er erwiderte aber an Volker Bajus gerichtet, dass 2013 sicher nicht bekannt war, dass wenn die Baumaßnahme aktuell wird, dann der Neumarkt gesperrt sein wird.

Die Süsterstraße bald auch gesperrt

Neu für den Stadtrat war aber offenbar, die vom Oberbürgermeister bekannt gemachte Baumßnahme an der Süsterstraße, denn auch dort werden bald Kanalarbeiten anstehen. Wenn dort die Straße aufgerissen wird, kommt man vom Neumarkt nur noch über die Kreuzung Neuer Graben / Wall (Stadthalle). Es solle in Zukunft keiner von den Befürwortern der Neumarkt-Sperrung sagen, er hätte dies nicht gewusst.

Die Vorkaufssatzung und die Termine

Für die Union erwiderte Fritz Brickwedde die Vorwürfe gegen die Pressemeldung seiner Fraktion. Er müsse sich nicht beim Oberbürgermeister entschuldigen, denn dieser habe eben nicht für eine Vorkaufssatzung gestanden, denn anders als sein Nachfolger hätte er diese für falsch gehalten.

jeder Verkehrsteilnehmer der trotz Duchfahrtsverbot demnächst über den Neumarkt fahren will kann dagegen klagen

Nach Ansicht von Brickwedde ist ein Befahrens-Verbot des (für den Verkehr gewidmeten) Neumarkts ohne eine Baustelle rechtswidrig.
„Jeder Verkehrsteilnehmer der trotz Duchfahrtsverbot demnächst über den Neumarkt fahren will, könne dagegen klagen.“ Eine derartige Sperrung sei „willkürlich“ und „Rechtsstaat ist etwas anders als Willkür“, so Brickwedde.

Mit den Stimmen von SPD, den Grünen und Michael Florysiak wurde ein Antrag der FDP für den Neumarkt ein Stadtmobilitätskonzept zu entwickeln an den Stadtentwicklungsausschuss übergeben.

Der Eilantrag der CDU wurde gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt.

 

 

 

AFP

Stadtrat sichert den Fortbestand der Muesenburg

Muesenburg Westerberg
Stadtrat sichert den Fortbestand der Muesenburg

Ursprünglich hatte die Universität ihre Finger nach dem Bauernhof auf dem Westerberg ausgestreckt. Nachdem die Forschungsidee von landwirtschaftlicher Robotertechnik aber (vorerst) zu den Akten gelegt wurde, wurde im Stadtrat nun über eine Pachtverlängerung gesprochen.

Pacht bislang immer nur um ein Jahr verlängert

In den Vorjahren wurde die Pacht immer nur für ein Jahr verlängert (HASEPOST berichtete), was für den Landwirt jedes Jahr Unsicherheit bedeutete.

Hochschulen sollen nicht in ihrer Entwicklung gebremst werden

Paul Meinberg erklärte für die SPD, man wolle die Hochschule in ihrer Entwicklung nicht bremsen, daher stellte er sich gegen eine Pachtverlängerung von neun Jahren, die im Vorfeld der Ratssitzung bereits von der FDP als Antrag eingebracht worden war.

Zwischenzeitlich hatte die FDP zusammen mit der CDU diesen Antrag jedoch auf fünf Jahre heruntergeschraubt. Damit könnte auch die SPD leben, so Meinberg, der auch betonte, dass die Familie die Landwirtschaft nur im Nebenerwerb betreibt. Anders als bei einer neuerlichen nur um ein Jahr verlängerten Pacht, wären fünf Jahre ein guter Kompromiss.

Fünf Jahre Pachtvertrag für die Grünen zu lang?

Jens Meier von den Grünen war sich nicht sicher, ob ein Pachtvertrag von fünf Jahren nicht auch noch zu langfristig sei, schließlich gäbe es auch kurzfristig zu beantragende Fördermittel für die Hochschulen, für die man dann schnell Raum bräuchte.
Sollte die Hochschule in Zukunft doch noch die Hoffläche an die Hochschule vergeben, würde seine Fraktion sich dagegen stellen, dass die jetzt landwirtschaftlich genutzten Flächen dann bebaut werden würden.

Für die FDP-Faktion erklärte Thomas Thiele er hätte im Vorfeld mit Ulrich Hus von der SPD gesprochen, dass ein erneutes Verlängern der Pacht um nur ein Jahr keine Art sei, wie man mit dem Pächter umgehen sollte.
Die Begehrlichkeit der Universität nach dem Hof-Gebäude sei zwar verständlich, aber nur im Einklang mit dem Pächter, mit dem man jahrelang vertrauensvoll zusammengearbeitet hat.

Muesenburg Westerberg

Auch für Wulf-Siegmar Mierke von der UWG war klar, dass der „Grüne Finger“ erhalten bleiben muss. Aber auch Mierke zeigte Verständnis für zukünftige Forderungen der Hochschulen nach mehr Raum auf dem Westerberg.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert berichtete von Rückmeldungen aus den Hochschulen, die ebenfalls mit einer Pachtverlängerung von fünf Jahren leben könnten, allerdings sollte man sich dann nach drei Jahren nochmal zusammensetzen und klären wie es weitergeht.
Der Pächter Thomas Kemna wäre vor einigen Jahren noch mit einem (ursprünglich) auf vier Jahre begrenzten Pachtvertrag einverstanden gewesen, der sich stillschweigend um nur ein Jahr verlängert. Nun gelte es aber dem Pächter neue Sicherheit geben, weswegen auch der Oberbürgermeister sich für die fünfjährige Pachtverlängerung aussprach.

Nicht wieder erst am Ende der Pacht über Perspektiven sprechen

Michael HagedornFraktionsvorsitzender der Grünen, mahnte an man solle während der Laufzeit des (verlängerten) Pachtvertrages – nicht erst wieder am Ende- über Perspektiven für die Hochschulen reden. Details der Pachtverlängerung wollte er aber nach der Ratssitzung verhandeln.

Neun Jahre sind zu lang für die SPD

Für die SPD erklärte auch Frank Henning, dass einige Punkte des vorliegenden Antrages in die Ausschüsse verweisen werden sollten, zum Beispiel die Renovierungskosten nach Abschluss des Pachtvertrages.
Darüber gab es ein paar Unklarheiten, die Katharina Pötter (CDU) teilweise ausräumen konnte.

Abschliessend wurde vereinbart die Verträge in den Ausschüssen klären zu lassen, die Laufzeit des neuen Pachtvertrages wurde mit einer Laufzeit von fünf Jahren einstimmig beschlossen.

 

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Wem gehört der Schatz aus der Hase?

Schatz aus der Hase, Schmuck gefunden
Wem gehört der Schatz aus der Hase?

Ein Mitarbeiter der Osnabrücker Stadtreinigung machte Ende April einen erstaunlichen Fund: unter der Hasebrücke am Conrad-Bäumer-Weg, an der Rückseite des Carolinums, fand er bei Reinigungsarbeiten einen wahren Schatz.

Schatz aus der Hase, Schmuck gefunden

Mehr als ein Dutzend Schmuckstücke im Schlamm

Sieben Perlenketten, diverse Medaillons und Kreuzanhänger mit Kette und eine Brosche präsentierte die Polizeiinspektion Osnabrück heute, verbunden mit der Bitte bei der Suche nach den Eigentümern zu helfen.

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Fotos in den Medaillons leider nicht mehr erkennbar

Leider sind die Fotos in den Medaillons nicht mehr zu erkennen, so dass die Suche zusätzlich erschwert wird.

Wer sein Eigentum wiedererkennt oder Hinweise auf die Eigentümer machen kann, meldet sich bitte direkt bei der Polizei unter 327 2115 oder 327 3203.

 

AFP

Die Alte Kastanie im Schlossgarten ist tot

Alte Kastanie im Schlossgarten Osnabrück
2015 wurde die stolze Schlossgarten-Kastanie gefällt. Ersatz gab es nicht.

Einst war sie Bestandteil eines kleinen Wäldchens, doch dann fegte 2007 der Orkan Kyrill ihre Nachbar-Bäume weg.
Von da an stand die große Kastanie als einzelner Schattenspender auf der zentralen Rasenfläche vor dem Schloss. Nun ist sie tot.

Rosskastaniensterben ist eine neue Krankheit

Nach Angaben des städtischen Pressesprechers Dr. Sven Jürgensen wurde die Kastanie vermutlich ein Opfer des Rosskastaniensterbens. Dabei handelt es sich um eine Bakterienkrankheit, die in Deutschland erst seit wenigen Jahren bekannt ist. Erste Berichte kamen 2002 aus den Niederlanden, 2007 gab es erste Opfer in Deutschland, am Niederrhein.

Erkrankte Kastanien verfaulen von Innen

Erkrankte Bäume, für die es keine Heilung gibt, verfaulen von Innen heraus. Nach Angabend er Landwirtschaftskammer NRW überträgt sich der Erreger vermutlich über den Wind und kann so auch weit entfernte und einzeln stehende Bäume treffen, so wie die alte Kastanie im Schlossgarten.

Tödlicher Erreger ist nicht wählerisch

Die Bakterien, die über natürliche Öffnungen und Wunden in den Baum eindringen befallen sowohl junge wie auch alte Bäume. In Düsseldorf ist der Befall inzwischen soweit fortgeschritten, dass ganze Kastanienalleen zur Baumfällung anstehen.

Wer noch einmal Abschied nehmen möchte von dem Baumriesen sollte sich beeilen: die Fällarbeiten werden in wenigen Tagen beginnen.

 

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AFP

20 Jahre Straßenzeitung „abseits“

abseits Straßenzeitung Osnabrück
20 Jahre Straßenzeitung „abseits“

Zwei Jahrzehnte gibt es sie schon, die Osnabrücker Straßenzeitung „abseits“. Jetzt erstmals auch in den Briefkästen von 70.000 Osnabrückern.

Die kostenlose Sonderausgabe ersetzt nicht Verkaufsaufgabe

„Die Sonderausgabe ersetzt dabei nicht die reguläre Juni/Juli-Verkaufsausgabe“, erläutert Thomas Kater in einem Editorial den Lesern und Leserinnen. Die weiterhin von wohnungslosen und ehemals wohnungslosen auf der Straße verkaufte Ausgabe erscheint parallel mit einer Auflage von 10.000 Stück.

abseits Straßenzeitung Osnabrück

Neues Logo und neues Layout

Nach zwanzig Jahren gönnt sich die Redaktion auch eine neue frischer Optik. Zusammen mit der Sonderausgabe verschwinden Ausrufe- und Fragezeichen aus dem Logo, jetzt ziert ein Semikolon statt „i“ das abseits-Logo.

Straßenfest am 4. Juli

Mit einem großen Straßenfest am 4. Juli wird vor dem Haus an der Bramscher Straße 11 gefeiert. Neben einem umfangreichen Programm besteht dann auch die Möglichkeit am Sitz der abseits-Redaktion einen Blick in die Hilfeeinrichtung für wohnungslose Menschen werfen.

AFP

Gegendarstellung des Lebensquelle e.V.

Gegendarstellung des Lebensquelle e.V.
Gegendarstellung des Lebensquelle e.V.

Am Dienstagabend (09.06.2015), kurz nach 22 Uhr, erreichte uns über einen Facebook-Kommentar eine Gegendarstellung des Lebensquelle e.V.

Beanstandet wurde – über diesen ungewöhnlichen Weg  – unsere Berichterstattung über die zur Verpachtung angebotenen Gewerbeflächen am alten Güterbahnhof, für die ein privater eBay-Account mit Namen und Kontaktdaten des Pastors Eduard Ochs benutzt wurde, bzw. bei Immobilienscout24 ebenfalls Pastor Eduard Ochs als „Privatanbieter“ angegeben wurde.

Etwa eine Stunde nach der „Zustellung via Facebook-Kommentar“ erreichte uns auch noch eine E-Mail, mit gleichlautenden Text. Rein (medien)rechtlich fehlen dem vorliegenden Schreiben allerdings einige Formalien, so dass wir uns nicht zur Veröffentlichung verpflichtet sehen. Wir möchten unseren Lesern aber dennoch die Möglichkeit bieten im Rahmen der Meinungsbildung die andere Seite hören zu können – zumal bei Facebook auch ein netter Smiley 😉 beigefügt war.
Im Anschluss an die Gegendarstellung folgen noch ein paar Ergänzungen / Klarstellungen unsererseits. Es lohnt sich also auch unsere „Gegendarstellung der Gegendarstellung“ zu lesen.


Gegendarstellung

09.06.2015

Eine Stellungnahme zum Artikel „Lebensquelle-Pastor bietet Gastronomieflächen über eBay an“, der über Hasepost.de am 08. Juni 2015 veröffentlicht wurde.

Sehr geehrter Herr Pohlmann,
bereits 2012 erwarben wir die alte Güterabfertigung auf dem alten Güterbahnhof in Osnabrück. Zum Bestand dieser gehörte eine unbefristete Genehmigung für ein Gastronomiegewerbe. Da unsere Finanzierungspläne zum Teil aus Vermietungen von Flächen bestehen, wurde die unbefristet genehmigte Fläche renoviert, um für die Vermietung freigegeben werden zu können. Diese Fläche war von Beginn an separat von unserem Projekt „Friedenszentrum“ geplant. Dies bedeutet also, dass wir nach wie vor eine Kirche bauen wollen. In unserer Pressekonferenz haben wir des Weiteren deutlich gemacht, dass wir bestimmte Flächen zur gewerblichen Nutzung anbieten wollen. Diese Genehmigung ist wirksam und wurde in unserem ersten wie auch zweiten, abgeänderten Bauantrag bei der Stadt eingereicht. Am 03.02.2014 erhielten wir die Eingangsbestätigung von der Stadt Osnabrück, diese reagierte aber bis zum heutigen Tag nicht auf den zweiten Bauantrag. Daher sind wir verwundert, weshalb Herr Otte als Stadtbaurat behauptet, dass nach seinem Wissen kein Antrag gestellt wurde. Nach Beendigung der größten Renovierungsarbeiten, wurde diese Immobilie markttypisch angeboten. Durch ein Missverständnis wurde eine Immobilie auf der Plattform „Ebay Kleinanzeigen“ unter einem privaten Account eines Mitgliedes der Gemeinde angeboten und als Ansprechperson wurde Eduard Ochs, welcher auch im internen Bauausschuss tätig ist, angegeben. Dieser besagte Account ist jedoch nicht im Besitz von Eduard Ochs und dies geschah auch ohne das Wissen von Herrn Ochs. Somit konnte er auch auf die Fragen der Hasepost nicht antworten, da er zu diesem Zeitpunkt von dieser Anzeige nichts wusste. Als dieser Fehler bemerkt wurde, wurde auch gebeten die Anzeige auf diesem Account schnellstmöglich zu entfernen.

Wir sind zudem über die Aussagen von Stadtbaurat Herrn Frank Otte erstaunt, da wir zu jeder Zeit das Gespräch mit der Stadt gesucht und auch oft geführt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Evangelische Freikirche „Lebensquelle“ e.V.


 

Zu obiger Gegendarstellung stellen wir fest:

Zu den journalistischen Sorgfaltspflichten gehört grundsätzlich die Befragung der Person, über die berichtet wird.
Im vorliegenden Fall haben wir am Montag um 13:55 Uhr versucht den in den Online-Anzeigen bei Immobilienscout24 und eBay-Kleinanzeigen angegebene Pastor Eduard Ochs zuerst über die Festnetznummer des Lebensquelle e.V. zu erreichen – unter dieser Nummer meldete sich niemand. Erst dann haben wir die in den Online-Anzeigen angegebene Handynummer angerufen, dort meldete sich lt. Telefonprotokoll um 13:57 Uhr lediglich eine Mailbox, auf der eine Rückrufbitte hinterlassen wurde. Danach, um 13:58 Uhr, haben wir versucht Ihre Pressesprecherin Elena Lenz zu erreichen – ebenfalls erfolglos. Erst ein erneuter Anruf der bei beiden Onlineanzeigen angegeben Rufnummer (um 16:14 Uhr) ermöglichte ein Telefonat, in dem uns vom Angerufenen bestätigt wurde er sei Eduard Ochs und als Pastor für Ihren Verein tätig, und das die entsprechenden Anzeigen von ihm geschaltet wurden (Gedächtnisprotokoll: „sind das Ihre Anzeigen“, Antwort: „ja“), weitere Angaben wollte Herr Ochs nicht machen, er wollte „lieber nichts“ sagen, wie auch von uns zitiert.

eBay-Account nicht in Besitz von Pastor Ochs?

Pastor Ochs bei eBay KleinanzeigenNun schreiben Sie in Ihrer Gegendarstellung „Dieser besagte Account ist jedoch nicht im Besitz von Eduard Ochs und dies geschah auch ohne das Wissen von Herrn Ochs.
Das verwundert uns dann doch sehr. Zwar ist die ursprüngliche Anzeige inzwischen verschwunden (gelöscht) – aber unter dem gleichen Account werden weiterhin allerlei private Dinge angeboten, zum Beispiel eine TV-Schrankwand für 380,-€ – als Kontaktinformation steht dort auch tatsächlich  nicht Pastor Ochs sondern „Lenz“ (Ihre Pressesprecherin Elena Lenz?) und eine Festnetznummer.

Geht man jedoch eine Ebene über die einzelne Anzeige, und lässt sich alle unter diesem Account angebotenen Dinge anzeigen, wird als Inhaber des Accounts „E. Ochs“ angegeben… Verblüffend, denn genau so heisst der Pastor der Lebensquelle, Eduard Ochs.

Und Herr Ochs will also nicht gewusst haben, was auf einem unter seinem Namen laufenden Account veröffentlicht wurde? Wenn Sie es denn so schreiben in Ihrer Gegendarstellung…

Private Anzeigen (35 Euro gespart) sind „markttypisch“?

Ferner schreiben Sie „Nach Beendigung der größten Renovierungsarbeiten, wurde diese Immobilie markttypisch angeboten“.

Hier verweisen wir auf die – noch immer online stehende – Onlineanzeige bei Immobilienscout 24, dort – wie auch bei eBay – tritt Herr Ochs als Privatanbieter auf – oder hat auch hier jemand in falschen Namen eine Anzeige geschaltet?
Offenbar wurde eine provisionsfreie Anzeige über das Portal Ohne-Makler.net geschaltet. Die dort geschalteten Anzeigen werden bei diversen Portalen veröffentlicht. Privatanbieter zahlen nichts – gewerbliche Anbieter allerdings für 14 Tage mindestens 35 Euro.
Eine gewerbliche Anzeige als Privatanbieter aufgeben, nur um 35 Euro zu sparen, ist in unseren Augen nicht „markttypisch“!

Pastor Ochs bei Immoscout

Was der Stadtbaurat sagte – und was nicht

Und auch zu Stadtbaurat Frank Otte müssen wir wohl etwas ergänzen, damit hier kein falscher Eindruck entsteht.
Tatsächlich hat Herr Otte auf telefonische Nachfrage zu den Anzeigen bei eBay-Kleinanzeigen und Immobilienscout auch erwähnt, dass seines Wissens nach eine Genehmigung für eine Gastronomie im alten Güterbahnhof besteht. Er hat aber nicht gesagt oder auch nur angedeutet „dass nach seinem Wissen kein Antrag gestellt wurde“, wie in Ihrer Gegendarstellung behauptet.
Er zeigte sich lediglich „verwundert“ über die Gesamtheit der Anzeigen (für eine Gastronomie bei eBay und für Büroflächen bei Immobilienscout) und hat dann ganz allgemein über „Zwischennutzung“ gesprochen, die einer Genehmigung bedürfe. Dass eine entsprechende Genehmigung für die Gastronomie womöglich schon vorliegt (für Büroflächen aber wohl nicht?) war weder Thema unseres Interviews noch haben wir Herrn Otte dahingehend zitiert. Die weiteren Aussagen zu Genehmigungen und wann diese zu stellen sind, bezogen sich auf das Areal des Güterbahnhofs ganz allgemein, das geht aber auch aus dem Text hervor, wenn man ihn denn richtig liest.

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Warum kommt Zion-Anwalt
Nikolai Zutz nicht zum Heimatabend?

Kalla Wefel OS1.tv Heimatabend
Warum kommt Zion-Anwalt
Nikolai Zutz nicht zum Heimatabend?

Kommt ein Vertreter der Zion GmbH oder kommt er nicht? Und wenn nicht: warum kommt er nicht?

Geht es um die Teilnahme der Zion GmbH ist alles ein wenig widersprüchlich im Vorfeld des aktuellen Heimatabends von Kalla Wefel.
Der Geschäftsführer der Zion GmbH, Ralf Gervelmeyer, beantwortete die Einladung zum Talk in der Lagerhalle nicht.
Sein Anwalt Nikolai Fedor Zutz teilte Wefel jedoch mit, Gervelmeyer sei verhindert. Auch der Anwalt des Güterbahnhof-Eigentümers war eingeladen. Warum er nicht kommt, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen.

Absage weil Berichterstattung der HASEPOST nicht gefällt?

Ihm gegenüber, so der Organisator der Osnabrück-TalkShow Kalla Wefel, habe der Anwalt der Zion GmbH seine Absage damit begründet, „er wäre generall bereit, möchte aber nicht kommen wenn Heiko Pohlmann mit-moderiert“. Dies erklärte Kalla Wefel auch so in einem Interview mit Marcel Trocoli Castro bei OS1.tv in der vergangenen Woche.

Falls es Probleme mit dem Abspielen des Videos gibt, es ist auch auf OS1.tv verfügbar.

Nachgefragt: ist es ein persönliches Problem?

Auf Nachfrage per E-Mail erklärte der Anwalt, die von Kalla Wefel bei OS1.tv getroffene Aussage beruhe „auf einem Missverständnis“. Auch er (Nikolai Zutz) sei terminlich am Sonntag verhindert.

nicht geeignet … in der Sache einen sachlichen Moderatorenbeitrag zu leisten

Er, so Anwalt Zutz, bleibe aber dabei, „dass ich Sie für nicht geeignet halte, hier in der Sache einen sachlichen Moderatorenbeitrag zu leisten.“

ich kenne ihn ja persönlich gar nicht

Dieses habe aber nichts mit Heiko Pohlmann als Persönlichkeit zu tun. Er „kenne ihn ja persönlich gar nicht“, so Zutz. Dieser Umstand ist einzig sei allein auf die von dem HASEPOST-Herausgeber bisher erbrachte „Berichterstattung“ zurückzuführen.

Freikirche Lebensquelle = keine Sekte aber Hindus?

In einer weiteren E-Mail erläuterte der Anwalt der Zion GmbH woran er die angebliche mangelnde Objektivität der HASEPOST festmache.

(Lebensquelle gehört) zur drittgrößten Religionsgemeinschaft der Welt

Der Anwalt bemängelt konkret, auf www.hasepost.de seien Artikel zu finden, in welchem die freikirchliche Gemeinde „Lebensquelle“, die (Zitat) »immerhin zur drittgrößten Religionsgemeinschaft der Welt gehört«offen als „Sekte“ bezeichnet würde.

Hinsichtlich der Verteilung der Weltreligionen nur so viel:
Egal ob Wikipedia, das Forschungsinstitut PEW oder Statista… die „drittgrößte Religionsgemeinschaft der Welt“ ist der Hinduismus.
Wikipedia und PEW sehen auf Platz 3 (hinter Muslimen und Christen) sogar Nicht-Religiöse bzw. Atheisten als drittgrößte Gruppe.

Schade, dass (auch) diese Ungereimtheit auf dem Heimatabend wohl ungeklärt bleiben wird. Vermutlich hat der Anwalt hier irgendetwas durcheinander gebracht…?
Auch den Begriff „Sekte“ hätte der Autor gerne mit Herrn Zutz diskutiert. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit mit Vertretern des Lebensquelle e.V. darüber zu sprechen, die haben nämlich keine Terminprobleme und für den Heimatabend zugesagt!

Heimatabend in der Lagerhalle am 14.06.

Für Spontanbesucher gibt es noch freie Plätze..

Neben dem Güterbahnhof wird auch die Situation rund um den Neumarkt Thema sein.

AFP

Nach Brand in Eversburg,
Feuerwehr rät: Türen geschlossen halten

Feuerwehr Osnabrück
Nach Brand in Eversburg,
Feuerwehr rät: Türen geschlossen halten

Nach einem Wohnungsbrand an der Atterstraße in Eversburg gibt die Berufsfeuerwehr Osnabrück auf ihrer Facebook-Seite Hinweise zum richtigen Verhalten im Brandfall.

Feuerwehr bereits vier Minuten Nach Anruf vor Ort

Feuerwehr OsnabrückAcht Menschen konnten von der Feuerwehr Osnabrück am Donnerstag, kurz nach 20 Uhr, gerettet werden.
Etwa vier Minuten nach der ersten Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr an der Atterstraße ein. Da schlugen nach Angaben der Berufsfeuerwehr auf ihrer Facebook-Seite bereits Flammen aus einer Wohnung im Erdgeschoss und mehreren Personen auf der Rückseite des Gebäudes war der Fluchtweg durch dichten Qualm versperrt.

 

Freiwillige Feuerwehren Haste und Eversburg mit im Einsatz

Mehrere Trupps der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehren Haste und Eversburg wurden im Innenangriff eingesetzt um den Brand zu bekämpfen und die Wohnungen abzusuchen, parallel dazu wurden vier Kinder und eine junge Frau über tragbare Leitern von der Rückseite des Gebäudes aus dem Obergeschoss und von einem Dachüberstand gerettet. Drei weitere Personen wurden durch den Treppenraum gerettet. Von den Geretteten mussten drei Personen notfallmedizinisch von den Kräften der Feuerwehr versorgt werden, da Rettungswagen von weiter weg herangeführt werden mussten und somit am Anfang fehlten.

Offene Türen erschwerten den Einsatz

Nach Ansicht der  Brandbekämpfer wurde die Situation dadurch verschlimmert, dass viele Türen im Gebäude offen gelassen wurden und sich so der Rauch verteilen konnte.

Wichtig: Türen geschlossen halten!

Von Seiten der Feuerwehr gibt es den dringen Hinweis: „Wenn sie nicht mehr aus ihrer Wohnung herauskommen, Tür zu lassen und sich am Fenster bemerkbar machen – wir sind gleich da!“
Ein Schulungsvideo der Berliner Feuerwehr zeigt anhand von Simulationsdaten wie sich der Rauch in einem Treppenhaus ausbreitet, sobald eine Tür geöffnet wird.

 

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