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Ein Stück Osnabrück verschwindet: Der Lottoladen in der Theaterpassage darf nicht fortgeführt werden

Erich und Gisela Lemgo
Erich und Gisela Lemgo, Theaterpassage Osnabrück

Der kleine Kioskladen „Tabak und Presse Lemgo“ in der Theaterpassage schließt am 24. Juni, einem Samstag, für immer seine Pforten.
Eine Nachfolgerin für das Geschäft, obwohl der Vertrag schon unterschriftsreif vorlag, wird es nicht geben – der Vermieter, die DIC Asset AG, wollte es so.

Seit fast 18 Jahren betrieben Gisela und Erich Lemgo liebevoll den kleinen Lotto- und Zeitschriftenladen in der Theaterpassage, der von vielen Osnabrückern gerne besucht wird und für viele Stammgäste ein täglicher Fixpunkt ist. Schnell mal eine Zeitung kaufen, den Lottoschein abgeben und natürlich einen kurzen Plausch halten

Theaterpassage, Osnabrück, Lottoladen Lemgo
Ein bunter Farbtupfer in einer Passage, die von ihrem Eigentümer „entmietet“ wird.

Das Ehepaar Lemgo kennt ihre Stammkunden, denen sie jetzt vermitteln müssen, dass sie schon sehr bald ihren Laden schließen werden. Die Kunden reagieren unterschiedlich, einige sind überrascht, andere gar entsetzt, als sie erfahren, dass am 24. Juni das Geschäft aufgegeben wird. Das Sortiment wird bereits merklich weniger, da alles was bis dahin nicht verkauft werden kann, auf dem Müll landet. Besser: Auf dem Müll landen muss, denn die Möglichkeit ihr Geschäft geordnet an einen Nachfolger zu übergeben, die verwehrt ihnen ihr Vermieter.

Früher ein Highlight, heute eine Geisterpassage

„Die ersten Jahre waren richtig schön“, erinnert sich das Ehepaar mit einem Lächeln im Gesicht. Sie überlegen: Einen Kiosk habe es an dieser Stelle schon seit etwa 30 Jahren gegeben, da wäre die Theaterpassage auch noch ein Highlight in Osnabrück gewesen, richtig edel und gut besucht. Zu der Zeit hätte es auch eine tolle Weihnachtsbeleuchtung gegeben, überhaupt sei es schön gewesen, keine Geisterpassage, so wie heute.

Laufkundschaft gebe es so gut wie gar nicht mehr, der Umsatz sei in den ersten Jahren ständig gestiegen, während es in der letzten Zeit eher schlecht geworden sei, nur dank der treuen Stammkundschaft würde man noch den nötigen Umsatz generieren, so die beiden Kiosk-Unternehmer aus Leidenschaft.

Theaterpassage, Osnabrück, Lottoladen, Lemgo
Die guten Seelen der Theaterpassage: Erich und Gisela Lemgo.

Der Abschied im Juni wird schwer werden

Die Stammkundschaft ist etwas Besonderes für das Ehepaar und auch die Kunden genießen die vertraute Gewohnheit.

Lottoladen Lemgo muss schliessen, Osnabrück
Eigentum verpflichtet… aber nicht, wenn der Vermieter nicht will.

Man kennt sich beim Namen, die Lemgos wissen, was der Kunde wünscht und kennen oft sogar die Zeiten, zu denen sie in den Laden kommen. Ganz besonders ist hier der Samstag, an dem einige Stammkunden über den Markt schlendern und dann noch zu ihnen kommen, um einzukaufen, aber auch um einen kleinen Plausch zu halten.

Die Gespräche und gute Atmosphäre, die man hier im Laden spürt, machen dem Ehepaar den Abschied schwer. An den Reaktionen der Kunden wird deutlich, dass auch sie hier ein kleines Stück lieb gewonnene und gewohnte Vertrautheit verlieren werden und einen guten Händler, der auch Zeitschriften auf Kundenwunsch bestellte und unter den Tresen zur Abholung bereitlegte.

Ein gutes Stück Osnabrücker Heimat, zwischen Krahnstraße und Domhof wird verloren gehen, wenn die Ladentür sich zum letzten Mal schließt.

Vermieter zerstörte die Idee der geregelten Übergabe

Gisela Lemgo sagt, die Geschäftsaufgabe täte ihr sehr leid für die Stammkunden und sie hätte auch nicht sein müssen. Das Ehepaar wollte schon vor zwei Jahren ihr Geschäft weitergeben, sie hätten schon eine nette Nachfolgerin gefunden, die den Laden übernommen hätte, aber kurz vor der Vertragsunterzeichnung hätte der Vermieter plötzlich zu verstehen gegeben, dass er eine weitere Vermietung nicht wünsche.

Dieser Umstand verursacht bei Erich und Gisela Lemgo eine Riesenwut:

Mangels Übergabe an einen Nachfolger, stehen nicht nur die Stammkunden vor verschlossenen Türen, für das Ehepaar Lemgo bedeutet dieser Umstand einen großen wirtschaftlichen Verlust. Im Laufe der Jahre wurde in den früher gut gehenden Laden investiert, vom Tischler hochwertig gefertigte Regale und Abschlüsse, ein kleiner Abstellraum mit sanitärer Vorrichtung wurde gefertigt und auch eine Klimaanlage wurde installiert. Es sind Kosten, die sie bei einer Übernahme ersetzt bekommen hätten.

„Wir gehen mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagt Gisela Lemgo, ihr Mann Erich nickt ihr zustimmend zu.

Plötzlich betritt ein kleiner vierbeiniger Besuch in den Laden. Lola, die kleine selbstbewusste Yorkshire Terrierdame von Tabak Träber gegenüber, schaut wie selbstverständlich nach dem Rechten.

Lola und Nicolas Träber
Lola und ihr Herrchen werden die Lemgos ab Ende Juni sehr vermissen. Nicolas Träber betreibt sein Geschäft Tabak Träber seit 16 Jahren in der Theaterpassage. 

Lola wird wohl auch den Laden mit dem sympathischen Ehepaar vermissen, ebenso wie ihr Herrchen Nicolas Träber. Er erwähnt, dass er mit dem Ehepaar Lemgo nicht nur ein sehr gutes geschäftliches Verhältnis, sondern auch ein sehr gutes Miteinander gehabt hätte, die Läden hätten sich sehr gut ergänzt.

 


 

Weiterlesen in unserem Archiv:

Unsere Redaktion berichtete bereits im vergangenen Jahr über den Verfall der Theaterpassage und die möglichen Hintergründe. Doch der fortschreitende Leerstand begann schon weitaus früher.
Angeblich wollte der Eigentümer sich Anfang 2017 wieder um seine Immobilie kümmern, wie uns ein Unternehmensvertreter versprach ohne dabei konkret zu werden, doch es passierte bislang nichts.
Vor ein paar Wochen erinnerten wir in unserer Zeitreise-Rubrik an die Eröffnung von Osnabrücks einst feinster Adresse in den 80er Jahren, damals mit Thomas Gottschalk als Stargast.

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AFP

Osnabrücker Maiwoche geht in den Endspurt!

Karussell vorm Dom, Maiwoche Osnabrück
Karussell vorm Dom, Maiwoche Osnabrück

Bei inzwischen deutlich höheren Temperaturen, allerdings auch begleitet von erhöhtem Gewitter- und damit auch Regen-Risiko, biegt die Maiwoche 2017 in ihre Schlussphase ein.

Auch am Freitag lockt erneut das Hasestraßenfest als eine der Hauptattraktionen der 45. Maiwoche.

Das komplette Programm im Maiwochenflyer, hier bei uns als PDF-Download.

Vielfalt: von Mittelalter bis Charts-Cover

Um 17 Uhr auf der Sunderdiek-Bühne „Sonor Teutonicus“ das Programm mit Mittelalter-Folk-Rockmusik. Weiter geht es ab 19 Uhr mit der beliebten Rock- und Blues-Coverband „Red Hot“ am Schmalen Handtuch. Ebenfalls um 19 Uhr tritt die aus fünf Mitspielern bestehende „Peter-Pieper-Band“ auf die Radio-21-Bühne, die auf eher kräftige Coversongs spezialisiert ist. Zum Abschluss kommt ab 20.15 Uhr „Meyer’s Rhythm & Brass“ mit Funk-, Soul- und Charts-Covermusik auf die Sunderdiek-Bühne.

Ab 21 Uhr: ein „Sohn Mannheims“ vor dem Rathaus

Ein ganz besonderes und vor allem auch prominentes Highlight an diesem Freitag ist allerdings Rolf Stalhofen. Der „Sohn Mannheims“, der inzwischen auch als Solist Karriere gemacht hat, liegt Maiwochen-Organisator und Urgestein Todor „Tosho“ Todorovic ganz besonders am Herzen, da er ihn schon vor „Jahrzehnten“ als Roadie kennengelernt hat und seine Karriere seither begleitet.

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Titelfoto: Hasepost, Archiv

AFP

Polizei Osnabrück legt illegaler Welpen-Händlerin aus Bohmte das Handwerk

Welpen Vermehrung, Hund

Die Ermittlungsgruppe Umwelt der Polizei Osnabrück hat Ermittlungen in einem umfangreichen Verfahren wegen Betruges, Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, Verstöße gegen die Gewerbeordnung, gegen die Tierseuchenschutzverordnung und das Tiergesundheitsgesetz erfolgreich abgeschlossen.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen loben die Beamten die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Veterinärdienst des Landkreises Osnabrück, der die Ermittler bei ihrer Arbeit fachlich unterstützte.

In dem Verfahren geht es um den betrügerischen Verkauf und die widerrechtliche Einfuhr von Hundewelpen aus Osteuropa- vornehmlich Litauen-, den unsachgemäßen Transport der Tiere und den mangelnden Impfschutz bei den Hundewelpen, die nach Westeuropa importiert werden.

Welpenhandel über Internet

Die Tiere, die keine vollständige Grundimmunisierung haben, werden privat über das Internet, zum größten Teil über sogenannte „Verkaufsagenten“ verkauft. Sie werden in Osteuropa nur für den Verkauf gezüchtet, mit 4-5 Wochen den Muttertieren weggenommen, um sie dann (ohne erforderlichen Impfschutz) auf dubiose Weise unter nicht artgerechten Bedingungen (ohne Wasser und Futter) nach Westeuropa zu bringen.

Frau aus Bohmte als Drehscheibe der Welpenhändler

Zum einen werden die Tiere schon krank auf die Reise geschickt, zum anderen überleben sie die Fahrt gar nicht. Das Hauptverfahren richtet sich gegen eine 40-jährige Frau aus Bohmte, die an ihrer Wohnanschrift mehrere Hunde und Welpen hielt, die offensichtlich vernachlässigt und unterernährt waren. Ermittlungen ergaben, dass die Frau seit 2011 ca. 300 Hundewelpen, mit und ohne Impfung, nachweislich verkauft hat. Die Dunkelziffer der tatsächlich verkauften Hunde liegt vermutlich weit höher.

Der Frau und ihren „Verkaufsagenten“ wird vorgeworfen, vorsätzlich Hundewelpen verkauft zu haben, die nicht ordnungsgemäß tierärztlich versorgt waren und auch Hundewelpen verkauft zu haben, die bereits beim Verkauf Krankheitssymptome aufwiesen. Die Tiere waren vielfach an Parvovirose erkrankt und verendeten, trotz teurer tierärztlichen Behandlungen der Käufer.

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Foto: Polizeiinspektion Osnabrück

AFP

Willkommen im Zoo: Seelöwe Diego macht Urlaub in Osnabrück

Seelöwe Diego aus Dortmund im Zoo Osnabrück

Jede Menge Testosteron zog am vergangenen Dienstagnachmittag in die Anlage der Kalifornischen Seelöwen im Zoo Osnabrück ein: Bulle Diego aus dem Dortmunder Zoo lebt aufgrund von Umbauarbeiten vorübergehend bei den drei Osnabrücker Weibchen Bella, Sana und Donna am Schölerberg.

 Erst zierte sich Seelöwen-Bulle Diego noch etwas die große Transportbox zu verlassen und das neue Gehege zu erkunden, aber nach ein paar Lockrufen seiner Pflegerin aus Dortmund siegte schließlich die Neugier. „Es bedeutet auch immer ein Risiko, wenn neue Artgenossen in bestehende Gruppen integriert werden. Bei Diego und den Osnabrücker Weibchen verlief das Kennenlernen bislang aber ruhig“, erläutert Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück.

Der über 200 Kilo schwere Bulle aus Dortmund zeigte sofort Interesse: Nachdem er zunächst allein in einen abgetrennten Bereich auf die Außenanlage gelassen wurde und ein kurzes Bad nahm, dauerte es nur wenige Minuten, bis er seine weiblichen Artgenossen kennenlernte.

Erstes Kennenlernen verlief positiv

Die Osnabrücker Tierpflegerin Kerstin Seifert weiß, dass Seelöwen untereinander klare Ansagen machen: „Seelöwenbullen sind sehr dominant und daher kann es unter den Raubtieren auch teilweise ruppig zugehen. Ein Kennenlernen kann dann auch schon mal etwas rauer ausfallen. Bei dem ersten Treffen der Osnabrücker Weibchen mit Diego lief aber alles gut. Die Tiere haben natürlich noch Respekt voreinander und sind ein wenig aufgeregt, sind aber auch sehr neugierig.“ 

Seelöwen-Bulle nur vorübergehend in Osnabrück

Die drei Osnabrücker Weibchen Bella (15 J.), Sana (12 J.) und Donna (15 J.) bewohnen seit dem krankheitsbedingten Tod von Seelöwenbulle Enrico im vergangenen Jahr die Anlage allein. Ihr neuer Mitbewohner bleibt jedoch nur vorübergehend in Osnabrück, voraussichtlich für die Dauer des Umbaus. „Während Diego bei uns lebt, wird seine Anlage in Dortmund saniert und umgebaut. Die beiden Dortmunder Seelöwenweibchen können in der Zeit in einem separaten Becken vor Ort bleiben, aber für Diego musste eine Zwischenlösung gefunden werden“, erklärt Wulftange den männlichen Zuwachs bei den Seelöwen. Die Reise des 7Jahre alten Kalifornischen Seelöwenbullen von Dortmund nach Osnabrück verlief reibungslos. „Da Diego sich im Vorfeld bereits an die Transportbox gewöhnen konnte und den Gang in die Box geübt hat, lief der Transport laut den Dortmunder Kollegen wie am Schnürchen“, sagt Wulftange. 

Medical Training für medizinische Untersuchungen

Diegos Tierpflegerin aus Dortmund bleibt noch ein paar Tage in Osnabrück, um dem Tier in seiner Eingewöhnungsphase etwas Rückhalt zu geben – denn ihr Gesicht und ihre Stimme sind Diego bestens vertraut. Außerdem können sich so die Tierpfleger aus Dortmund und Osnabrück auszutauschen: „Es ist wichtig, viele Informationen über den Charakter und die Angewohnheiten eines neuen Tieres zu erfahren. Dann können wir besser auf Diego eingehen und gut mit ihm arbeiten“, erklärt Wulftange. Wichtig ist dieser Austausch vor allem beim sogenannten Medical Training. Dabei lernen die Seelöwen kleine Kommandos auszuführen, die für medizinische Untersuchungen wichtig sind. Auf das Medical Training mit Diego, das regelmäßig mit den im Osnabrücker Zoo lebenden Seelöwen durchgeführt wird, können sich die Besucher besonders freuen. „Diego kann bereits sehr viele Kommandos. Während des Trainings kontrollieren wir routinemäßig die Augen und Zähne der Tiere. Außerdem üben wir die Versorgung etwaiger Verletzungen und die Abnahme von Blut über die Hinterflosse. So gewöhnen wir die Tiere an diese Abläufe und sie müssen für kleinere Untersuchungen nicht unbedingt narkotisiert werden“, erläutert Seifert. Das Training findet auf freiwilliger Basis statt: Die Tiere werden für ihre Teilnahme mit Fisch belohnt und Bestrafungen gibt es nicht. Im Zoo Osnabrück müssen sich Diego und die Pfleger nun erst einmal kennenlernen und Vertrauen aufbauen, bevor es dann an das gemeinsame medizinische Training geht.

Seelöwe Diego im Zoo Osnabrück
Diego aus Dortmund fühlt sich sichtlich wohl in Osnabrück.

„Besucher können den Bullen Diego mit den drei Weibchen in der Osnabrücker Seelöwen-Anlage ab sofort erleben. Man erkennt ihn an seinem doch recht massigen Körper und bulligen Kopf. Außerdem wird man ihn wohl in großen Teilen des Zoos hören können, denn bereits in Dortmund war er als ‚Schreihals‘ bekannt“, so Andreas Wulftange. Das Brüllen ist für Kalifornische Seelöwen typisch, da sie so einerseits ihre Weibchen zusammen und andererseits potenzielle Rivalen fern halten.

Wissenswertes zu Kalifornischen Seelöwen (Zalophus californianus)

Kalifornische Seelöwen leben an den Küstenregionen der nordamerikanischen Pazifikküste bis Mittelmexiko. Sie leben in Familien, die oft größere Einheiten bilden. Seelöwen gehören zu den Ohren-Robben, das heißt, sie besitzen sichtbare Außenohren. Durch besondere Muskeln ist es ihnen möglich, die Ohren zu schließen, damit kein Wasser eindringt, wenn sie bis zu einer Tiefe von 100 Metern abtauchen. Sie ernähren sich von Tintenfischen und Fischen, wobei sie bis zu 30 Kilogramm am Tag verzehren können. Ihre dicke Speckschicht unter der Haut schützt sie vor der Kälte. Der Seelöwe ist mit seinem torpedoähnlichen Körperbau und seinen zu Flossen umgewandelten Gliedmaßen gut an das Leben im Wasser angepasst. Er kann die Hinterflossen aber auch unter den Körper schieben und recht gewandt an Land laufen sowie geschickt klettern, wobei ihn ein guter Gleichgewichtssinn unterstützt.

Die Behändigkeit der Tiere außerhalb des Wassers ist notwendig, da Paarung, Geburt und Aufzucht der Jungen an Land stattfinden. Im Mai/Juni werden die Jungtiere geboren, sie sind circa 65 Zentimeter lang und ca. 8 Kilogramm schwer. Die ersten zehn Tage bleiben sie an Land und werden alle zwei Stunden von der Mutter gesäugt. Sie können von Natur aus nicht schwimmen und müssen es von den Eltern lernen.

 

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Fotos: Zoo Osnabrück, Svenja Vortmann

AFP

Sportarena Osnabrück schließt spätestens Ende Januar 2018

Sportarena Osnabrück

Kahlschlag im Osnabrücker Einzelhandel – es droht ein weiterer großer Leerstand am Osnabrücker Neumarkt: Spätestens Ende Januar gehen in der Sportarena die Lichter aus.

Während am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss über die Zukunft des Neumarkts diskutiert wurde (HASEPOST berichtete), gab es auch vereinzelte Wortmeldungen zum Thema Shoppingcenter und wann es denn kommen würde. Schließlich soll die neue Platzgestaltung „mit Aufenthaltsqualität“ ein wichtiger Teil eines Gesamtkonzepts sein, an dessen südlicher Flanke nach ursprünglicher Planung bereits seit 2015 ein Shoppingcenter stehen sollte, für das in der Realität aber immer noch auf einen ersten Spatenstich gewartet wird.

Kaufhof-Zentrale bestätigt Aus für Sportarena

Während also die politisch Verantwortlichen mit den Vertretern der Verwaltung um die Zukunft des Neumarkts stritten, erreichte unsere Redaktion am Donnerstagabend aus der Zentrale der Galeria Kaufhof GmbH in Köln eine schriftliche Bestätigung für ein bereits in der Osnabrücker Einzelhandelsszene kursierendes Gerücht: die Sportarena macht dicht!

Ende Januar ist die Sportarena Geschichte

Ein Sprecher der Kaufhof GmbH, zu der auch die Sportarena-Geschäfte gehören erklärte, dass die Sportarena GmbH unternehmensintern bereits am 1. August 2016 vollständig in die Vertriebslinie „Saks OFF 5TH“ des Mutterkonzerns HBC Europe übergegangen sei. Als Unternehmen wird die Sportarena GmbH ihre Geschäftstätigkeit Ende Januar 2018 einstellen.
„Für den Standort Osnabrück wurde nach eingehender Prüfung entschieden, dass es hier über den Januar 2018 hinaus keine Möglichkeit für einen Weiterbetrieb gibt.“, so der Kaufhof-Sprecher im Wortlaut.

Mitarbeiter sollen andere Arbeitsplätze bekommen

Das Unternehmen Kaufhof wurde im September 2015 an die kanadische Hudson’s Bay Company (HBC) verkauft. Entsprechend der von HBC zugesagten Sozialcharta seien betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, so der Unternehmenssprecher gegenüber unserer Redaktion. Für insgesamt 12 Mitarbeiter der Sportarena Osnabrück wird „eine einvernehmliche Lösung“ angestrebt. Sie sollen das Angebot erhalten, in eine Galeria-Kaufhof- oder Saks OFF 5TH-Filiale zu wechseln und dort ein neues berufliches Zuhause zu bekommen.

Zukunft für andere Sportarena-Häuser: Discount-Mode

Einige der ehemaligen Sportarena-Standorte werden in „Saks OFF 5TH“-Filialen umgewandelt. Dazu zählen Frankfurt, Wiesbaden, Stuttgart, Heidelberg, Freiburg und Bonn. Saks OFF 5TH wird vom Mutterkonzern HBC als „Premium-Off-Price Format“ bezeichnet. Brancheninsider betrachten das Geschäftskonzept als Kopie des weltweit erfolgreichen und in Osnabrück bereits am Kamp vertretenen TK Maxx Konzepts, einer Mischform aus Designer-Outlet und Günstig-Kaufhaus.
Der Name erinnert an das Luxus-Kaufhaus „Saks Fifth Avenue“, das ebenfalls in Besitz des neuen Kaufhof-Eigners HBC ist.

Was nun Dr. Bergmann?

Unsere Redaktion hat auch den Eigentümer der Sportarena-Immobilie, Dr. Theodor Bergmann um eine Stellungnahme gebeten. Der Hamburger Immobilienkaufmann ist Eigentümer des Kaufhaus-Gebäudes gegenüber der Galeria Kaufhof.
Seine Familie betrieb einst selbst unter den Namen „“Thomas“ in dem Gebäude ein eigenes Textilkaufhaus. Später baute Dr. Bergmann das Familienunternehmen zu einer festen Größe im Osnabrücker Immobiliengeschäft aus.
Bergmann war lange Zeit Vermieter für das Textilkaufhaus Wöhrl in Osnabrück. Mit einem Neubau („Baulos 2“), direkt vor dem früher ebenfalls in seinem Portfolio enthaltenen H&M Gebäude, machte er zuletzt Schlagzeilen, weil er – ohne dass ihm bislang das notwendige Grundstück dafür gehört – einen Teil des Neumarkts erneut untertunneln will, um dort „Funktionsbereiche“ für seinen Neubau unterzubringen.

Bis zum Erscheinen dieses Artikels gab es keine Rückmeldung von Dr. Bergmann.

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AFP

Neumarkt: Regenbogen stemmt sich gegen Verwaltung – BOB will klagen

Neumarkt Osnabrück
Neumarkt Osnabrück

„Fortschritt ist eine Schnecke“, so erklärte Volker Bajus von den Grünen seine Gefühle zur schon lange andauernden Debatte um die Neumarktsperrung. Wolfgang Griesert konterte: „Ich denke, Fortschritt ist eher eine Raupe, wir hoffen dass aus ihr ein Schmetterling wird, es könnte aber auch eine Motte werden.“

Ob der Neumarkt eine Motte oder ein Schmetterling werden wird, und vor allem „wann“ und „wie“, das dürfte wohl schon bald ein Thema für ein Verwaltungsgericht sein. Womöglich entscheidet auch die niedersächsische Kommunalaufsicht. Politik und Verwaltung konnten am am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss (StUA) keinen Konsens finden.

Regenbogen gegen CDU, BOB und Verwaltung

Erneut gab es am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss einen Beschluss für die Sperrung des Neumarkts für den „motorisierten Individualverkehr“. Geht es nach den Angehörigen der Regenbogenkoalition (SPD, Grüne, FDP, UWG, Piraten und Linke), dann werden sich die Ratsmitglieder bald nicht mehr mit diesem grundsätzlichen Thema beschäftigen müssen. Das allerdings sieht die Verwaltung, vertreten durch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, ganz anders. Eine erste Klage gegen die Beschlussfassung wurde bereits angekündigt, dazu unten mehr.

Wie bereits im März bei einem Pressegespräch vom Oberbürgermeister erläutert, sind es vor allem die erwartbaren Mehrbelastungen für die über 2.500 Anwohner des Wallrings, die bei der Verwaltung für eine deutliche Ablehnung der Sperrungspläne sorgen.

Auswirkungen auf Wall-Anlieger sind der Knackpunkt

Von Seiten der Verwaltung gab es an diesem Abend keinerlei Neuigkeiten. Alle anderen – auch von der lokalen Tageszeitung in den letzten Tagen hervorgekramten „schwächeren“ Argumente gegen eine Sperrung des Neumarkts, wie die Eingaben von Bürgern gegen die Sperrungspläne – spielen aus Sicht der Verwaltung längst nicht so eine große Rolle wie die zusätzliche Belastung der mehr als zweitausend Anwohner der Wälle.
Dass diese Bürger nach der Sperrung des Neumarkts noch schlimmer als schon jetzt durch den Verkehr belastet werden, konnten und wollten selbst die Sperrungsbefürworter nicht weg-diskutieren. Lösungsansätze gab es von dieser Seite nicht, nur vage Hoffnungen schon noch eine Lösung zu finden.

Rechtsamt stützt Oberbürgermeister

In einer schriftlichen Stellungnahme zu einer Anfrage der Grünen-Ratsfraktion hatte das Rechtsamt der Verwaltung im Vorfeld dieser StUA-Sitzung nochmals deutlich gemacht, dass nach ihrer Auffassung im Vorfeld einer Sperrung des Neumarkts „zwingend“ sichergestellt sein muss, dass es wirksame Maßnahmen zur Reduktion der Luftschadstoffe an den Standorten geben muss, die in Folge der Neumarktsperrung mit einer Mehrbelastung rechnen müssen.
Konkret ist damit gemeint, dass es für die rund 2.500 Bewohner des Walls Lösungen geben muss, bevor der Neumarkt, an dem nur etwa 50 Menschen Wohnen aber den täglich Zehntausende passieren, gesperrt wird.

Schadstoff-Probleme am Wall kaum zu lösen

Oberbürgermeister Griesert erinnerte daran, dass es schon jetzt kaum lösbar scheint die Schadstoffbelastung am Wall in den Griff zu bekommen: „Wir haben seit Jahren versucht die Werte am Wall herunterzubekommen, aber wir haben es nicht geschafft.“
Es sei zwar von Seiten der Grünen schon mal darüber „fabuliert“ worden: „Wir machen ein Dieselfahrverbot am Wall“. Griesert forderte die Befürworter der Neumarktsperrung auf: „Wenn ihnen vorschwebt den Wall zu sperren, dann muss man das abwägen“. Die Lokalpolitiker sollten dann aber auch „offen sagen, dass sie täglich zwölf- bis vierzehntausend Dieselautos auszusperren wollen. Wenn Sie das wollen, dann sagen sie das auch, dann ist dies ist eine Maßnahme“.

Fachliche Zweifel nicht dem politischen Willen opfern

Die von der Verwaltung vorgelegte Verwaltungsvorlage, die sich negativ zu einer von einer knappen Mehrheit des Stadtrats gewünschten Neumarktsperrung ausspricht, war noch durch einen Beschluss der alten Regenbogen-Ratsmehrheit im August 2016 auf den Weg gebracht worden. Dass die Verwaltung nun zu einem unerwünschten Ergebnis kommt, kommentierte der OB für die Verwaltung: „Wir können Ihnen den Vorschlag nicht unterbreiten, den Sie haben wollen. In absehbarer Zeit wissen wir das vielleicht, aber das ist Spökenkiekerei, wir wissen es jetzt noch nicht“.

Grüne wollen endlich einen „Schlussstrich“

Dass die Vertreter der Regenbogenkoalition sich nicht von ihrem eigenen Antrag abbringen lassen und der Verwaltungsvorlage nicht folgen werden, machte Volker Bajus für die Grünen deutlich. Der Verkehrsexperte der Grünen-Ratsfraktion erklärte, dass die „vom Regenbogen“ vorgelegte Beschlussvorlage deutlich von der Vorlage der Verwaltung abweiche, da man endlich einen Schlussstrich unter eine inzwischen eine 20 Jahre alte Debatte ziehen wolle um den sprichwörtlich am Neuen Graben bestehenden Graben zwischen Alt- und Neustadt zu schliessen. Die Sperrung des Neumarkts für den motorisierten Individualverkehr bezeichnete Bajus als eine „Befreiung“ des Neumarkts. Der Grünen-Politiker erkannte an, dass es durchaus auch Verlagerungseffekte bei den Luftschadstoffen geben wird, dies sein „unbestritten“. In den nächsten Monaten werde man sich diesen Problemen für die anderen Stadtteile widmen, aber jetzt geht es um „Lebensqualität in der City“ und eine verbesserte „Standortqualität“ in der nach seiner Meinung „letzten deutschen Großstadt mit autobahnähnlicher Durchgangsstraße“.

StUA-Sitzung Osnabrück
Wegen der Musik auf der Maiwoche wurde die StUA-Sitzung ins Stadthaus verlegt.

Wie zuvor auch Volker Bajus, bedankte sich Marius Keite (CDU) für die Sachlichkeit der Debatte. Allerdings sei für die CDU immer klar gewesen, dass die Erreichbarkeit der Stadt auch für den „Individualverkehr“ als Teil des „Dreiklangs“ aus ÖPNV, Fahrrad beibehalten werden muss. Für manche Bereiche sei das Auto schlicht das geeignetste Verkehrsmittel. „Selbst die Stadtwerke gehen davon aus, dass in absehbarer Zeit das Auto das wichtigste Verkehrsmittel bleiben werde“, so der CDU-Lokalpolitiker.
Keite warnte davor, dass zukünftige Baustellen auf den Autobahnen rund um Osnabrück noch mehr Verkehr in die Innenstadt verlagern werden, den Anwohner des Walls sei das nicht zu vermitteln. Auch das hier eine Planung für den Neumarkt vorangetrieben werde, obwohl der Shoppingcenter-Investor auf sich waren lässt, wurde von Keite kritisiert.

Panzer (SPD) fordert Abschied vom Lieblingsparkhaus

Heiko Panzer, der bei der SPD-Ratsfraktion als Verkehrsexperte gilt, sieht im Beschluss des Regenbogens eine Chance für die Aufenthaltsqualität in Osnabrück. „Der gesamte Bereich innerhalb des Wallrings wird profitieren. Osnabrück hat diesen Test bereits erfolgreich bestanden, als der Neumarkt zeitweise geschlossen war“, so Panzer.
Keinesfalls bedeutet die Entlastung des Neumarkts zwangsläufig eine Belastung des Walls, stellte sich der SPD-Politiker gegen die Verwaltungsmeinung.
Man werde aber nach Lösungen suchen den Wall zu entlasten, so Panzer. Bei den bisherigen baustellenbedingten Sperrungen des Neumarkts sei nur ein Bruchteil der vom Neumarkt ausgesperrten PKW auf dem Wall wieder aufgetaucht, war sich Panzer sicher. Und Stickoxide können mit Gegenmaßnahmen beherrscht werden, zum Beispiel mit der in 2018 beginnenden Elektrifizierung der Stadtwerke-Busse.
„Die Erreichbarkeit der Innenstadt als Einkaufszentrum und Arbeitplatz bleibt erhalten“, so Panzer. Aber die Bürger müssten ihre Intelligenz bemühen und vielleicht von ihrem Lieblingsparkhaus Abstand nehmen.

Panzer und Hasskamp wollen nicht haftbar gemacht werden

Dr. Stephen Grüner von BOB fragte: „Was ist mit den Wallbewohnern?“ Die Neumarktsperrung werde „erkauft mit der Gesundheit von 2.500 Wallbewohnern“, so der im Leben außerhalb der Politik als Arzt tätige BOB-Politiker. Und selbstverständlich gäbe es Städte in Deutschland, in denen auch weiterhin vierspurig bis in die Innenstadt gefahren werden könne, konterte Grüner den Redebeitrag von Volker Bajus, in Münster könne man bis zum Hindenburgplatz durchfahren. „Warum immer das Rad, auch wenn wir es im Stadtwappen haben, immer neu erfinden?“

In einem späteren Redebeitrag regte Dr. Grüner an die Ratsmitglieder für Fehlentscheidungen haftbar zu machen. „Sie votieren gegen die deutliche Empfehlung des Rechtsamts“ erinnerte der BOB-Politiker die Regenbogenkoalitionäre, denen er die Befähigung absprach die verwaltungsrechtlichen Gründe wirklich zu durchschauen. Oliver Hasskamp (FDP) und Heiko Panzer (SPD) kommentierten das mit Zwischenrufen lautstark als „Frechheit“.

BOB will gegen Regenbogen klagen

Sollte am 30.05. tatsächlich der Stadtrat der gegen die Stimmen der CDU beschlossenen Empfehlung des Stadtentwicklungsausschusses folgen, kündigte Dr. Grüner an, dass BOB ein Klageverfahren gegen diese Entscheidung anstrengen werde.

+++ Ergänzung 12. Mai 07:35 Uhr +++

Oberbürgermeister Griesert schlug in seinem abschliessenden Statement vor, dass wenn die Mehrheit im Rat – trotz der Probleme mit den zusätzlichen Grenzwertüberschreitungen am Wall- jetzt gegen den Verwaltungsvorschlag die „strassenrechtliche Teileinziehung“ entscheiden will, der Verwaltung zumindest danach freie Hand gelassen werden sollte, mit der folgenden „strassenverkehrsrechtlichen Beschilderung“ zu warten, bis die Platzgestaltung voraussichtlich im Jahr 2019 fertig ist.
Hintergrund dieses Vorschlags ist die Idee den Platz so zu gestalten, dass er grundsätzlich mit und ohne KFZ-Verkehre funktioniert.
Bei einem derartigen Vorgehen könnten Privat-Klagen gegen die verkehrsrechtliche Beschilderung, wie Sie durch den Handwerker Klute bereits einmal erfolgreich durchgesetzt wurde, verhindern.
Der OB äußerte die Hoffnung, dass es 2019, bei Fertigstellung der Platzgestaltung, dann aus dem derzeit in Bearbeitung befindlichen Luftreinhalteplan Antworten und Lösungsansätze gibt um die Emissionen für die Anwohner der Wälle in den Griff zu bekommen.

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Hasestraßenfest auf der Maiwoche beginnt schon am Donnerstagabend

Dierker

Beim Hasestraßenfest, das wieder zum Abschluss der Osnabrücker Maiwoche stattfindet, wird diesmal an der Uhr gedreht: Erstmals seit vielen Jahren findet das Fest, bei dem sich die 1,5 Kilometer lange Festmeile noch einmal um einen rund 350 Meter langen Abschnitt mit drei zusätzlichen Bühnen verlängert (vom Löwenpudel bis zur Lohstraße), wieder an drei Tagen statt. Anders als früher läuft das Hasestraßenfest aber nicht noch am Sonntag, sondern der Start wurde um einen Tag vorverlegt: Diesmal gibt es von Donnerstag bis Samstag, also vom 11.-13. Mai, volles Programm.

Nach Angaben von Heinz Dierker, der zum Organisatoren-Team gehört, öffnen die Stände und Buden am Donnerstag, 11. Mai, um 17 Uhr,  Musikprogramm gibt es an diesem Abend ab 18 Uhr. Am Freitag, 12. Mai, soll es gegen 15 Uhr losgehen und ab 17 Uhr treten Bands auf die Bühne. Am Samstag, 13. Mai, ist das Fest ab etwa 14 Uhr zugänglich und ab 15 Uhr gibt es Programm.

Die Hasestraße ist schöner geworden

Wie Dierker erklärt, bildet der Ausbau der Hasestraße, der letztes Jahr abgeschlossen wurde, den Anlass für die Erweiterung des Fests. „Die Hasestraße ist schöner geworden – und das soll gezeigt werden“, sagt er. Nach Angaben von Dierker ist die Werbegemeinschaft Hasestraße der Veranstalter des Fests. Es wird von der Hausbrauerei Rampendahl organisiert, deren Inhaber sein Bruder Helmut Dierker und dessen Sohn Andre Dierker sind. Der 60-jährige Heinz Dierker arbeitet eigentlich als kaufmännischer Angestellter in einem Molkereibetrieb. Immer bei der Maiwoche nimmt er sich Urlaub und leitet den von der Hausbrauerei Rampendahl betriebenen Bierbrunnen auf dem Markt. „Seit 14 oder 15 Jahren mache ich das schon“, berichtet der 60-Jährige.

Livemusik auf drei Bühnen

Wie Dierker ankündigt, läuft beim Hasestraßenfest wieder wie im Vorjahr auf drei Bühnen ein Musikprogramm. Neben der „Radio-21-Bühne“ (beim Rampendahl) gibt es die „Sunderdiek Bühne“ (beim gleichnamigen Schuhhaus) und die „Bühne Schmales Handtuch“ (beim gleichnamigen Lokal). „Die Musik soll Spaß machen und gute Laune verbreiten – wir wollen vor allem gute Unterhaltung liefern“, sagt Dierker. Das Programm liefert einen bunten Stilmix von Pop über Rock bis zu Akustik- und Mittelalter-Musik und es sind erneut zahlreiche bekannte Bands und Interpreten aus der Region dabei. „Zusätzlich zu den elf  Programmpunkten, die im Flyer angekündigt sind, haben wir am Samstag sogar noch eine weitere Band und einen Chor dabei“, freut sich Dierker.

Das Programm am Donnerstag:

Zum Auftakt am Donnerstag, 11.5., liefert ab 18 Uhr auf der Radio-21-Bühne die Band „Next Chapter“ Rockmusik von ACDC bis Metallica. Ab 18.15 Uhr greift am Schmalen Handtuch die Top-40-Coverband 4Live in die Tasten. Ab 18.30 Uhr bieten „The Beat“ auf der Sunderdiek-Bühne Oldies aus den 1960er-1980er Jahren.

Neben den drei Bühnen sind beim Hasestraßenfest nach Dierkers Angaben acht Getränkewagen und fünf Buden und Stände aufgebaut, an denen die Besucher mit Speisen bewirtet werden. Neu ist dort in diesem Jahr auch ein „Handbrot“-Stand dabei.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.osnabrueck.de/maiwoche oder im Maiwochenflyer, hier bei uns als PDF-Download.

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Titelfoto: Jens Lintel via OMT

AFP

Maiwoche steht bis Sonntag im Zeichen der Osnabrücker Partnerstädte

Osnabrück, Partnerstädte

Die Maiwoche ist ja nie eine gute Woche für die schlanke Linie, die Tage der Partnerstädte aber noch viel weniger. 

Zu den Leckereien aus Russland, der Türkei, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien, mit denen Osnabrücks Städtepartnerschaften ohnehin bei der diesjährigen Maiwoche erstmals ständig besonders schmackhaft versinnbildlicht sind, sind seit Mittwoch noch einmal lauter Spezialitäten direkt aus den Partnerstädten hinzugekommen: Bei den „Partnerschaftstagen im Europadorf“, die bis zum Sonntag auf dem Nikolaiort stattfinden, können Osnabrücks Partnerstädte kulinarisch und kulturell entdeckt werden.

Maiwoche steht bis Sonntag im Zeichen der Osnabrücker PartnerstädteNach dem russischen Twer am Mittwoch, steht am Donnerstag Canakkale (Türkei), am Freitag Angers (Frankreich) und schließlich am Samstag Haarlem (Niederlande) und am Sonntag Derby (Großbritanien) im Mittelpunkt, wobei jeweils Programme mit Musik-, Tanz- und Showvorführungen aus den Partnerstädten auf der Bühne auf dem Nikolaiort ablaufen und typische Delikatessen angeboten werden.

Insgesamt 17 Gruppen aus den Partnerstädten

Wie Jens Koopmann erklärt, der das Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück leitet, treten 17 Gruppen mit insgesamt 100 Akteuren aus den fünf Städten bei den Partnerschaftstagen auf. „Ich glaube, dass es uns gelungen ist, wieder ein ganz spannendes und abwechslungsreiches Angebot auf die Beine zu stellen. Wir haben auf eine Mischung aus Altbewährtem und neuen Angeboten gesetzt – neben zehn bekannten Gruppen, die teilweise bereits eine Fangemeinde in Osnabrück haben, sind sieben neue Bands und Interpreten dabei, die erstmals bei uns auftreten“, berichtet er.

Städtebotschafter waren bei der Programmgestaltung gefordert

Koopmann und Claudia Ruschmeier vom Städtepartnerschaftsbüro haben das Programm zusammen mit den Städtebotschaftern Valeria Eskina (Twer), Esra Ersantolu (Canakkale), Estelle Vitour (Angers), Esmée Nuvelstijn (Haarlem) und Charles Stevens (Derby) organisiert. „Von ihnen stammen die Vorschläge für die Neuerungen im Programm. Ich freue mich sehr, dass wir wieder ein ganz buntes Angebot haben.“ Die Musikgenres reichen von Beat Box und Rap über Hardrock bis zu romantischen Klängen“, so Koopmann. Die Städtebotschafter sind bei den Partnerschaftstagen täglich ab 14.30 Uhr in einem Pagodenzelt auf dem Nikolaiort vertreten und bieten wieder Kinderschminken (gegen freiwillige Spenden) an.

Am „Twer-Tag“ waren am Mittwoch Irina Gefele und Viktor Sukhov mit russischen Romanzen und Liedern  an dem Programm beteiligt, außerdem traten die Sängerin Kseniia Pozdneva mit russischen Volksliedern sowie die Hardrock-Band Hard Road auf.

Volles Programm bis Sonntag

Beim „Canakkale-Tag“ (Do., 11.5.) bieten Ibrahim Karaman und Rasit Altinocagi (Grup Akasya) Kanun-Musik, Orgel und Gesang (14, 16 Uhr), die Band Quantensprung bringt Anatolian-Beat und Orient-Rock (14.45, 17 Uhr) und die Gruppe Lazurie führt eine Show mit Orientalischem Tanz (15.30, 16.30 und17.45 Uhr) auf.

Am „Angers-Tag“ (Fr., 12.5.) tritt zunächst der Liedermacher Benjamin Piat (14 Uhr) auf die Bühne, dann gibt es Surf-Pop von den The Blind Suns (15.15 Uhr) und abschließend schlagen L´Adr3sse mit Beat Box, Rap und Groove (16.30 Uhr) moderne Töne an.

Beim „Haarlem-Tag“ (Sa., 13.5.) ist wieder die von zahlreichen Osnabrück-Auftritten bekannte Marching-Band De Schuimkragen aus Haarlem dabei (13, 18 Uhr), es wird eine Tanz- und Gesangsshow des Musical- & Dance Centers Haarlem gezeigt (13.30, 14.30, 15.30, 16.45 Uhr) und es sind noch die Rock-Coverband Kookaburra (14, 16 Uhr) sowie die vier Herren von Royal Teazer (15, 17.15 Uhr) beteiligt, die ein Programm mit alternativen Hits und eigenen Songs mit mehrstimmigem Gesang bieten.

Am „Derby-Tag“ (So., 14.5.) treten wieder die beliebten Dudelsackspieler und Trommler der The Pipes And Drums Of The Royal British Legion (13, 14, 15.30 Uhr) auf, außerdem sind die Rock- und Pop-(Cover-)Band Dammit Jack (13.30, 17.30 Uhr), die Sunflower Thieves mit Akustik-Pop (14.30, 16 Uhr) und die Indie-Band Arc Isla (15, 16.45 Uhr) an dem Programm beteiligt.

Kulinarische Europameile zwischen Nikolaiort und Theater

Auf der rund 1,5 Kilometer langen Festmeile mit ihren sechs Bühnen und rund 120 Buden und Ständen, die sich bei der 45. Maiwoche in Osnabrück durch die Stadt schlängelt, ist der Abschnitt zwischen dem Nikolaiort und dem Theater mit einer kleinen „kulinarischen Europameile“ erstmals den Partnerstädten gewidmet. Christoph Sierp, der die Veranstaltungsflächen in diesem Bereich managt, hat dort fünf Themenrestaurants eingerichtet, die Fish & Chips, Spezialitäten vom Mittelmeer, Schaschlik und Piroschki, Flammkuchen sowie Frikandel speciaal und andere „Auf die Hand“-Gerichte anbieten, die typisch für die Partnerländer sind.

Spezialitäten aus den Partnerstädten

Im Europadorf auf dem Nikolaiort können sich die Besucher der Maiwoche an den Partnerschaftstagen noch zusätzlich mit würzig gefüllten Gözleme-Fladenbroten und dem Joghurtgetränk Ayran aus der Türkei (11.5.), „Blauer Schokolade“ und Likören von der renommierten Brennerei Giffard aus Angers (12.5.), Craft-Bieren der Haarlemer Brauerei Jopen (13.5.) und den edlen Thorntons-Schokoladenspezialitäten aus Derby (14.5.) bewirten lassen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.osnabrueck.de/maiwoche oder im Maiwochenflyer, hier bei uns als PDF-Download.

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Titelfoto: Jens Lintel via OMT
v.l. Valeria Eskina, Estelle Vitour, Charles Stevens, Esmée Nuvelstijn, Claudia Ruschmeier, Esra Ersantolu, Jens Koopmann

AFP

Das Geld für den Ausbau der Piesberg-Feldbahn ist da!

Feldbahn Förderbescheid, Piesberg Osnabrück
09.05.2017: Nds. Minister f¸r Umwelt, Energie und Klimaschutz ¸berreicht Fˆrderbescheid f¸r den Ausbau der Feldbahn am Piesberg bis Lechtingen; Jˆrg Sprengelmeyer, Vorsitzender des Vereins Museum f¸r feldspurige Industriebahnen Osnabr¸ck-Piesberg, in der Lok, die dem Nieders‰ch-sischen Umweltminister Stefan Wenzel (Zweiter von links) und weiteren G‰sten die bisherige Strecke der Feldbahn zeigt.

Die Fahrt macht Spaß, aber sie ist schnell zu Ende. Die Feldbahn mit ihren offenen Sitzen rattert bisher nur einen guten Kilometer am Piesberg entlang. Das soll sich bald ändern, wird aber einiges kosten – 1,35 Millionen Euro insgesamt. Stefan Wenzel, niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz brachte den Förderbescheid persönlich aus Hannover. Diese Hilfe macht den Ausbau der gemütlichen Bahn möglich (HASEPOST berichtete).

Hoch oben auf dem roten Aussichtsturm Felsrippe im Kultur- und Landschaftspark Piesberg holte der Minister den braunen Umschlag mit dem begehrten Förderbescheid hervor und überreichte ihn an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Die Feldbahn soll in Zukunft dreimal so lang unterwegs sein: vom Museum für Industriekultur am Piesberg über den Stüveschacht in den Wallenhorster Ortsteil-Lechtingen. „Es ist das erste Mal, dass Wallenhorst einen Bahnhof bekommt“, scherzte Wolfgang Griesert und sein Wallenhorster Kollege Otto Steinkamp gab ihm lächelnd Recht.

Strecke bald fast 4 Kilometer lang

Die Bahn, die vom Verein „Museum für feldspurige Industriebahnen Osnabrück-Piesberg“ ehrenamtlich betrieben wird, wird in Zukunft in Richtung Norden insgesamt 3,7 Kilometer um den Piesberg tuckern. Es werden nicht nur neue Schienen verlegt, es werden auch Halte- und Ausweichstationen sowie ein neuer Endbahnhof in der Nähe des Parkplatzes Grubenweg in Lechtingen gebaut.

Feldbahn Förderbescheid, Piesberg Osnabrück
Freuen sich über die Übergabe des Förderbescheides für den Bau der neuen Feldbahnstrecke: (von links) Kreisrat Winfried Wilkens; Volker Bajus, Landtagsabgeordneter Bündnis 90/Grüne; Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz; Burkhard Jasper, CDU-Landtagsabgeordneter; Oberbürgermeister Wolfgang Griesert; Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz und Otto Steinkamp, Bürgermeister der Gemeinde Wallenhorst.

1,35 Millionen Euro kostet das Projekt. Daran beteiligen sich die Europäische Union mit 673.500 Euro und das Land Niedersachsen mit 202.050 Euro. Die Stadt Osnabrück bezahlt 211.450 Euro, Natur- und Geopark TERRA.vita ist mit 225.000 Euro dabei und die Gemeinde Wallenhorst mit 35.000 Euro.

Hauptsumme aus Brüssel und Hannover

65 Prozent der Summe tragen also die EU und das Land Niedersachsen. Bevor Minister Stefan Wenzel seinen Umschlag mit dem Förderbescheid zücken konnte, wurden sein Kreislauf und der aller Teilnehmer auf Trab gebracht: Nach der Fahrt mit der Feldbahn ging es hoch hinaus über die Südstiege zur Felsrippe. Die Fahrt mit dem Bus lehnten die Teilnehmer dankend ab. 269 Stufen führen zum höchsten Punkt der Stadt. Minister Wenzel bewies Kondition und hatte auch ein Auge für die Umgebung, für die Arbeiten im Steinbruch, für die Natur im Mai und die Hinweistafeln auf dem steilen Weg nach oben.

„Der Piesberg hat sich aus einer Industriebrache zu einem artenreichen Refugium entwickelt. Über die Jahre hat sich die Natur die Steinbruchflächen in vielfältiger Art zurückerobert“, sagte Umweltminister Stefan Wenzel. „Mit der Richtlinie Landschaftswerte wollen wir bewusst Angebote fördern, die auch Menschen mit Einschränkungen die Möglichkeit geben, die Natur zu erkunden und zu genießen. Dies wird mit der Erweiterung der Feldbahn hervorragend gelingen.“

Hier geht es zur Homepage der Feldbahn am Piesberg.

Auf der Aussichtsplattform kann der Blick schweifen und geht auch über die Grenzen der Kommunen hinweg. „Wir sind nicht nur bei der Feldbahn auf einer Spur“, betonte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, „aber hier funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Gemeinde Wallenhorst offensichtlich ganz ausgezeichnet.“

Die Feldbahn fährt jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 18 Uhr, im Abstand von circa 20 Minuten.

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Fotos: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

AFP

Fahrradfahrerin bei Unfall in der Heinrich-Heine-Straße verletzt

Symbolfoto Fahrradunfall
Symbolfoto Fahrradunfall

Am Mittwochnachmittag, kurz vor 16 Uhr, wurde auf der Heinrich-Heine-Straße (nähe Pottgraben) eine Fahrradfahrerin in einen Unfall verwickelt.

Nach ersten Angaben der Polizei geschah der Unfall bei einem Abbiegevorgang eines PKW. Nähere Angaben zur Verletzung der Radfahrerin liegen unserer Redaktion noch nicht vor. Wir aktualisieren diesen Artikel.
Symbolbild
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AFP