Heiligabend noch schnell – zumindest bis Mittag – die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen oder die Zutaten für das abendliche Festmahl kaufen? Wer sich auf Lastminute-Shopping eingestellt hat, sollte lieber kurz auf den Kalender blicken: Der 24.12. fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag – Ausnahmen bei der Ladenöffnungszeit wird es in Osnabrück nicht geben!
Wer in den vergangenen Tagen die Nachrichten verfolgte und gleichzeitig den Kalender vor Augen hatte, konnte sich wundern. Da hieß es zum Beispiel „Aldi, Rewe und Penny bleiben trotz Sonderregelung geschlossen“. Ja warum denn auch nicht? Es ist ja nicht nur Heiligabend. Der 24. Dezember ist zwar, anders als die beiden Weihnachtstage, kein vollwertiger Feiertag, aber er fällt in diesem Jahr auch auf einen Sonntag. Doch was hat es mit dieser „Sonderregelung“ auf sich, bei der Aldi, Rewe und Penny so großzügig für ihre Mitarbeiter nicht mitmachen?
Was die meisten Artikel zu dem Thema nicht beachten und zur Verwirrung führt: Die besagte „Sonderregelung“ ist Ländersache – und in Niedersachsen gibt es keine entsprechende Regelung.
In Niedersachsen bleiben die Geschäfte zu
Auf Nachfrage unserer Redaktion erläutert Beate Krämer, Pressesprecherin der Osnabrücker Marketing- und Tourismus GmbH (OMT) was für die Hasestadt gilt: „Das Niedersächsische Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten“ (NLöffVZG) regelt die Durchführung auch der verkaufsoffenen Sonntage. Ausgenommen von der Möglichkeit, am Sonntag zu öffnen, sind dabei explizit unter anderem die Adventssonntage sowie die Weihnachtsfeiertage.“
Also selbst wenn die Osnabrücker Einzelhändler. Super- und Discountmärkte es wollten, es gibt – anders als zum Beispiel in NRW – in Niedersachsen keine spezielle Sonderregelung für den Fall, dass der Heiligabend auf einen Sonntag fällt und da die Adventssonntage und Weihnachtsfeiertage explizit von der Möglichkeit Sonntag zu öffnen ausgeschlossen sind, gibt es auch keine Möglichkeit eine Ausnahmeregelung zu beantragen.
Sonntagsöffnung letztmalig an diesem Sonntag
Wer dennoch gerne den Sonntag zum ausgiebigen Shoppen nutzen möchte, hat jedoch vor Beginn der Adventszeit noch die Gelegenheit dazu. Entlang einer Charity-Meile, bei der sich gemeinnützige Vereine, Stiftungen und caritative Institutionen aus der Region präsentieren, öffnen an diesem Sonntag (05.11.2017) die Osnabrücker Innenstadt-Kaufleute von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte. Parallel dazu lockt bei Ikea in Hellern eine Streetfood Meile für den guten Zweck.
Rund einen Monat später, am Samstag den 9. Dezember laden die Einzelhändler in der Osnabrücker Innenstadt zum langen Adventssamstag ein. An diesem Tag kann bis um 22 Uhr nach Herzenslust geshoppt werden.
Wann im kommenden Jahr wieder verkaufsoffene Sonntag in Osnabrück stattfinden, steht nach Angaben der OMT-Pressesprecherin noch nicht fest.
Ein 22-jähriger Mann hat am Mittwochnachmittag bei Bramsche für eine Notbremsung der NordWestBahn (NWB) 82318 auf dem Weg von Oldenburg nach Osnabrück gesorgt.
Nachdem der 52-jährige Lokführer den jungen Mann – unterwegs mit einem Gepäckstück – in den Gleisen erkannt hatte, gab der aufmerksame Mitarbeiter der NWB sofort einen Achtungspfiff ab. Da sich die Person jedoch nicht entfernte, musste der Lokführer eine Schnellbremsung einleiten.
Kollision konnte gerade noch verhindert werden
Unmittelbar vor einer Kollision zwischen Zug und Mann, konnte sich die Person gerade noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen. Anschließend setzte der 22-Jährige scheinbar völlig unbeirrt seinen Weg fort und stieg im Bahnhof Hesepe in die NWB 82265 in Richtung Bremen. Durch Sicherheitskräfte der NWB konnte die Person im Zug erkannt und am Bahnhof Rieste einer eingesetzten Streife der Bundespolizei übergeben werden.
Lokführer musste seinen Dienst abbrechen
Die betroffene NWB 82318 setzte seine Fahrt wenig später in Richtung Osnabrück fort. Der Lokführer musste nach Ankunft im Hauptbahnhof Osnabrück abgelöst werden. Die rund 150 Reisenden im Zug sind nach bisherigen Informationen unverletzt geblieben. Wegen des Vorfalls verspäteten sich zwei Reisezüge um etwa 25 Minuten.
Gegen den gambischen Staatsangehörigen wurden nach Angaben der Bundespolizei strafrechtliche Ermittlungen wegen eines „Gefährlichen Eingriffs“ eingeleitet.
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Anmerkung der Redaktion: Warum wir hier die Herkunft des Verursachers nennen.
Seit dem massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen in den vergangenen Jahren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen durch Menschen, die mit den Gepflogenheiten und den in Deutschland von der Bahn gefahrenen Geschwindigkeiten offenbar nicht zurechtkommen und dabei sich und andere in Gefahr bringen.
Bereits 2015 berichtete die Augsburger Allgemeine über sich im Großraum München häufende Fälle, bei denen Afrikaner den Bahnverkehr zum Erliegen brachten.
Um den jüngsten Vorfall in Hesepe im Kontext zu verstehen, haben wir bewusst die von der Bundespolizei genannte Herkunft des jungen Manns für unsere Leser nicht unterschlagen
Es klingt verrückt, aber weil der Osnabrücker Onlineversender Hertie im Rahmen einer Marketingaktion, bei der Kunden auch weiterhin mit alten D-Mark-Beständen bezahlen dürfen, zufällig einen bestimmten Wechselkurs wählte, sieht sich das Unternehmen mit Nazi-Vorwürfen konfrontiert.
Bereits seit August vergangenen Jahres bieten die Osnabrücker Onlineprofis, die sich den Markennamen „Hertie“ aus der Konkursmasse des Traditionskonzerns sicherten, den Einkauf mit der D-Mark an.
Ein guter Deal: 55 Euro für 100 DM
Die Idee, bislang in Sparschweinen schlummernde alte DM-Reserven für das Onlineshopping zu reaktivieren, hatte ein Azubi des Handelsunternehmens HDK. Damit der Umrechnungskurs auch einfach handhabbar ist, bot man den Kunden an, bei Bezahlung mit der guten alten Mark für 100 DM einen Betrag von 55 Euro gutzuschreiben. So ergab sich ein Wechselkurs von 1,8181 DM pro Euro, während die Bundesbank per Gesetz nur zum Kurs von 1,95583 DM pro Euro tauscht.
Günstiger Wechselkurs (1,8181) entschädigt für kompliziertes Tauschverfahren
Der etwas günstigere Wechselkurs soll für den Kunden auch das ein wenig komplizierte Verfahren attraktiv machen, erläuterte André Belhaouès, Auszubildender und Ideengeber der Aktion bei Hertie.de zu Beginn der Aktion im Sommer 2016. Der Kunde muss erst seine alten Bargeldbestände per Briefpost nach Osnabrück schicken, dann erhält er einen Gutschein über den entsprechenden Euro-Betrag, der dann zum Einkauf im Onlineportal eingesetzt werden kann.
Die bösen Ziffern „1“ und „8“
Doch wie es so häufig ist, gibt es immer auch Mitmenschen, die böse Ahnungen haben oder auch einfach nur Gespenster sehen (wollen). Bei Hertie waren es die Ziffern „1“ und „8“ im Umrechnungskurs. Ein bös-denkender Mitmensch dachte bei „1“ an den ersten Buchstaben im Alphabet und bei „8“ an den achten Buchstaben und schloss daraus, dass die Währung der alten Bundesrepublik hier irgendwie auf den Diktator des (nur unwesentlich kürzer als) tausendjährigen Reiches mit seinen Initialen gemeint sein müsse.
Welt und Focus berichten bundesweit
Die „Welt“ nahm zuerst Witterung auf und erkundigte sich bei den Osnabrücker Onlinehändlern ganz allgemein nach der D-Mark-Aktion – wie man dort meinte -, stellte dann aber die „Nazi-Geschichte“ in den Mittelpunkt eines Artikels, mit dem man „nicht glücklich“ sei, so ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage gegenüber unserer Redaktion. Auch Focus-Online wurde auf das „irre Gerücht“ aufmerksam und schrieb die Geschichte der Kollegen ein wenig um.
Was die Onlinehändler mit dem Traditionsnahmen am meisten ärgert, dass die beiden „Qualitätsmedien“ den mutmaßlichen Urheber des Gerüchts auch namentlich nennen und ihm damit noch eine Plattform für seine wilde Verschwörungstheorie geben.
HERTIE hat jüdische Wurzeln
Die heutigen Inhaber des Traditionsnamens weisen auf die Unternehmensgeschichte des von der jüdischen Familie Tietz gegründeten Warenhauses hin. Aber was interessieren Fakten, wenn wegen ein paar Ziffern in einem Wechselkurs eine wilde Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt werden kann?
Obwohl an der Geschichte mit den verfänglichen Ziffern nichts dran ist, profitiert zumindest der Kunde davon: Statt 55 Euro gibt es inzwischen 56 Euro für 100 DM.
Hannover (dts) – SPD und CDU in Niedersachsen wollen Verhandlungen für eine Große Koalition aufnehmen. Darauf einigten sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und CDU-Landeschef Bernd Althusmann nach einem Sondierungsgespräch am Mittwoch. Die Parteivorstände müssen dem Beschluss noch zustimmen. Um die Aufteilung der Ministerien wird nun zwischen den beiden wahrscheinlichen Koalitionspartnern gerungen.
Sollte das Innenressort bei der SPD verbleiben, gilt eine zweite Amtszeit des ehemaligen Osnabrücker Oberbürgermeisters Pistorius als wahrscheinlich. Boris Pistorius (SPD) war als Mitglied des Kompetenzteams von Kanzlerkandidat Martin Schulz auch als möglicher Bundesinnenminister im Gespräch. Bei der Landtagswahl gewann der Lebenspartner der ehemaligen Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf sein Mandat direkt gegen den CDU-KandidatenBurkhard Jasper, der abgesichert über die Landesliste seinen Sitz im Landtag behalten konnte.
Ziel sei es, noch im November eine Regierung zu bilden, so Althusmann. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober war die SPD mit 36,9 Prozent stärkste Kraft geworden, die CDU kam auf 33,6 Prozent. Die FDP hatte eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen ausgeschlossen, die Grünen wiederum hatten sich gegen ein Jamaika-Bündnis mit CDU und FDP ausgesprochen.
Der unsachgemäße Umgang mit einer Pfefferspray-Kartusche sorgte am Montagabend dafür, dass ein Kinosaal am Theodor-Heuss-Platz geräumt werden musste.
Ein 29-jähriger Besucher hatte nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück gegen 21.50 Uhr in einem Saal mit dem Pfefferspray seiner Begleiterin eine Bierflasche öffnen wollen. Beim Versuch den Kronkorken abzuhebeln, wurde das Behältnis beschädigt und Pfefferspray trat aus. Der Mann versuchte zwar noch die beschädigte Stelle mit dem Daumen abzudecken, war damit aber nicht sonderlich erfolgreich.
Berufsfeuerwehr mußte ausrücken
Der Saal wurde geräumt, die Berufsfeuerwehr wurde alarmiert und erschien wenig später mit mehreren Einsatzfahrzeugen. Trotz regem Publikumsverkehr wurde zum Glück aber niemand durch das ausgetretene Pfefferspray verletzt. Der betroffene Kinosaal war zumindest für den Abend nicht mehr nutzbar.
Osnabrück in der Nacht zu Mittwoch (01. November). Um kurz nach Mitternacht haben wir es ausprobiert: HASEPOST bucht das erste Monatsticket über das Smartphone!
Ein Osnabrücker oder eine Osnabrückerin war allerdings ein klein wenig schneller. Wie uns Thomas Teepe von der Stadtwerken Osnabrück am Morgen mitteilte, wurde das allererste HandyTicket von einer Kundin oder einem Kunden direkt um Mitternacht gebucht.
Bereits im September wurde die neue Funktion mit Hilfe einer Testgruppe genau unter die Lupe genommen (HASEPOST berichtete). Die Erkenntnisse aus der zweiwöchigen Testzeit wurden in den Oktoberwochen intensiv überprüft und für das kommende Update berücksichtigt. „Über die Hinweise jedes Einzelnen waren wir dankbar, denn somit konnte uns geholfen werden das Ticketing auch mit dem Blick unserer Fahrgäste entsprechend zu optimieren“, erklärte Dr. Stephan Rolfes Vorsitzender der VOS-Gesellschafterversammlung und Vorstand Verkehr der Stadtwerke Osnabrück AG. Symbolisch wurde in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Stadt Osnabrück der Startbutton für den ersten Schritt in die digitale Vertriebswelt gedrückt. „Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück ist das HandyTicket ein echter Mehrwert. Durch einen zusätzlichen Vertriebskanal kann zukünftig individuell entschieden werden, ob das Bus-Ticket auf dem Handy oder als üblicher Papierfahrschein gekauft wird“, sagt Birgit Strangmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück. Ein wichtiger Hinweis: Alle Tickets sind auch mit dem Start des digitalen Ticketings weiterhin als Papierticket zu kaufen. „Das ist uns wichtig noch einmal zu betonen, denn wir möchten keinen Fahrgast ausschließen. Ob digital unterwegs oder lieber noch altbewährt– jeder unserer Fahrgäste kann selbst entscheiden auf welchem Weg er sein Ticket kauft“, ergänzt Rolfes.
Video: Es kann losgehen! (v.l.n.r.): Maik Blome (Leiter Marketing/ Vertrieb und Projektleiter), Birgit Strangmann (stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück), Dr. Stephan Rolfes (Vorsitzender der VOS-Gesellschafterversammlung und Vorstand Verkehr der Stadtwerke Osnabrück AG) und Werner Linnenbrink (Leiter Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück AG.
Die VOSpilot-App braucht ein Update für den Ticketkauf
Schnell und unkompliziert, so wird der mobile Ticketkauf zukünftig möglich sein. „Für Fahrgäste, die den VOSpilot bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, ist es wichtig am 01. November ein Update vorzunehmen (hier: iOS (iPhone) und Android), um das HandyTicket nutzen zu können“, erklärt Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück AG.
„Einmal registriert, dauert der Kauf in der App dann wenige Sekunden. So spart man nicht nur Geld sondern auch Zeit“, ergänzt Linnenbrink. Nach der Registrierung gibt es zwei Wege, das gewünschte Ticket zu kaufen: Entweder über die Fahrplanauskunft oder den Direktverkauf im integrierten Ticketshop. Nach der Auswahl des hinterlegten Zahlungsmittels wird das ausgewählte Ticket innerhalb weniger Sekunden auf das Smartphone heruntergeladen und steht für die Busfahrt zur Verfügung.
Diese HandyTickets gibt es zum Start:
Vom KurzstreckenTicket bis zum MonatsTicket: Über den VOSpilot haben Fahrgäste im Stadtgebiet (Preisstufe 0, Osnabrück/Belm) erstmalig die Möglichkeit ab dem 1. November folgende Tickets digital zu kaufen:
KurzstreckenTicket
TagesTicket
TagesTicket Familie
EinzelTicket
MonatsTicket
WochenTicket
MonatsTicket Schüler
WochenTicket Schüler
Digitale Lotsen im Mobilitätszentrum
Für Unterstützung der Servicemitarbeiter im Mobilitätszentrum am Neumarkt sorgen digitale Lotsen. Bei Fragen zur Installation des VOSpilot, zur kostenlosen Registrierung des HandyTickets und zu weiteren Funktionen stehen die digitalen Lotsen an drei Tagen in der Woche von 10 Uhr bis 18 Uhr zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Tarifwechsel und zum HandyTicket sind erhältlich über die MitarbeiterInnen in den Kundenzentren am Neumarkt und am Nikolaiort oder online unter www.vos.info.
Noch bis Ende November kann es im westlichen Stadtgebiet von Osnabrück zu kurzzeitigen Wasserdruckschwankungen kommen. Grund sind die aktuellen Arbeiten der SWO Netz GmbH an einer zentralen Hauptleitung an der Bramscher Straße.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ändert die Stadtwerke-Netztochter in Teilgebieten die Fließrichtung und schaltet Reservebrunnen zu.
Die Arbeiten an der zentralen Wasserhauptleitung an der Bramscher Straße machen Umschaltungen im zusammenhängenden Wassernetz im Stadtgebiet erforderlich. Dadurch kann es im Westen Osnabrücks zu Druckschwankungen sowie kurzzeitig geringerem Wasserdruck im Leitungsnetz kommen. Die „Wasserumleitungen“ haben zudem zur Folge, dass sich mineralische Ablagerungen in den Leitungen lösen können, was dann zu Verfärbung oder Trübung des Trinkwassers führen kann. Diese Verfärbungen sind aber aus hygienischer und gesundheitlicher Sicht völlig unbedenklich. Durch die Zuschaltung von Trinkwasserbrunnen kann sich in einigen Gebieten auch der Wasserhärtebereich verändern.
Arbeiten in den Häusern unnötig
Die Umstellungen im Wassernetz erfordern keinerlei Arbeiten in den Häusern. Mitarbeiter der SWO Netz GmbH benötigen im Regelfall keinen Zutritt zu den Gebäuden. Sollten dennoch Arbeiter im Namen der Stadtwerke oder der SWO Netz GmbH an der Tür klingeln, können diese sich immer ausweisen. Die Bewohner sollten sich unbedingt den Mitarbeiterausweis zeigen lassen, um Trickbetrügern keine Chance zu geben. Zur Sicherheit kann die Identität der Stadtwerke- und SWO Netz-Mitarbeiter durch einen Anruf bei der Netzleitstelle unter Telefon 0541 2002-2020 bestätigt werden.
Der Reformationstag, Dienstag, 31. Oktober, ist in diesem Jahr aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ ein bundesweiter Feiertag. Der Einzelhandel und die die städtischen Fachbereiche sind daher am Dienstag geschlossen.
Die Stadtverwaltung weißt auf ein paar Ausnahmen hin, die vielleicht auch zu einem Spaziergang mit Museumsbesuch animieren können. Zum Beispiel hat das historische Rathaus in der Altstadt am Dienstag von 10 bis 17 Uhr seine Türen geöffnet.
Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum Am Reformationstag ist das Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliche Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Felix-Nussbaum-Haus präsentiert die Sammlung Felix Nussbaum (www.osnabrueck.de/fnh).
Das Kulturgeschichtliche Museum zeigt die Ausstellung „Winners & Nominees 2017“ des Felix Schoeller Photo Award (www.osnabrueck.de/kgm).
Zudem die Ausstellung „… dat hillige Evangelium recht prediken“ Osnabrück im Zeitalter der Reformation (Öffentliche Führung um 15.30 Uhr) (www.osnabrueck.de/reformationsausstellung).
Kunsthalle Osnabrück Die Kunsthalle ist am Dienstag, 31. Oktober, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zu sehen ist eine Doppelinstallation von Felice Varini, dessen Vier Blauen Kreise seit Mitte April die Marienkirche und den historischen Marktplatz zum Anziehungspunkt von Schaulustigen machen. Darüber hinaus zeigt die Italienerin Roxy in the Box Fotos und Performances von Passanten ihres Außenprojektes im Rosenplatzviertel (ein Faltblatt mit Anleitungen zum Erkunden desselben ist in der Kunsthalle erhältlich). Dokumentarfilme und eine Handbibliothek laden zum Studium der von Roxy in the Box im Rosenplatzviertel platzierten Portraits der Kunstprominenz ein.
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Museum Industriekultur Das Museum Industriekultur ist am Reformationstag geschlossen.
Museum am Schölerberg Das Museum am Schölerberg ist am Reformationstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderausstellung: Das Museum am Schölerberg zeigt noch bis zum 26. November die interaktive Ausstellung „Planet der Zukunft“ vom Forschungsinstitut Senckenberg aus Frankfurt.
Planetarium Das Planetarium ist am Reformationstag geöffnet. Gezeigt wird um 15 Uhr „Ein Sternbild für Flappi“ (ab ca. 5 Jahre); 16 Uhr „Professor Photon“ (Familienveranstaltung) und um 17 Uhr „Dort draußen“ (ab 10 Jahren). Anmeldung unter: 0541/56003-0
Wochenmärkte Feiertagsbedingt ist am Dienstag, 31. Oktober, kein Wochenmarkt.
Stadtbibliothek und Bücherbus Am Reformationstag ist die Stadtbibliothek am Markt geschlossen, auch der Bücherbus fährt nicht.
Tourist Information Die Tourist Information ist am Reformationstag geschlossen.
Bürgerberatung, Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro Die Bürgerberatung, Freiwilligen-Agentur und das Seniorenbüro in der Bierstraße 32a sind am Reformationstag, Dienstag, 31. Oktober, geschlossen
Abfuhr von Müll, Sperrmüll, Altpapier, Gelbem Sack und Biotonne Wegen des Feiertags am Dienstag, 31. Oktober, werden die Tonnen für Restmüll, Papier sowie Biomüll und die Gelben Säcke am nächsten Tag nachgefahren.Statt Dienstag wird der Müll am Mittwoch geleert, statt Mittwoch, am Donnerstag, bis zum Samstag, 4. November kommt die Müllabfuhr. Die Abfuhrtermine sind zudem im Müllabfuhrkalender aufgeführt und rot gekennzeichnet.
Um es gleich vorweg zu schreiben: Das Ausweichen von PKW auf einen Fahrradweg oder von Fahrradfahrern auf einen Fußweg ist von Seiten der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen.
In der Praxis passiert so ein Ausweichen allerdings regelmäßig, zum Beispiel um im Sinne des §1 der Straßenverordnung ein gegenseitiges Passieren zu ermöglichen. Auf der Straße „Am Natruper Holz“ vor der Paracelsus Klinik ist das für die Autofahrer jetzt nicht mehr möglich. Dafür werden nun die Fahrradfahrer auf den Gehweg oder die ohnehin schon vielbefahrene Straße gedrängt.
Die Anwohner wurden nicht informiert, warum seit einigen Tagen der Fahrradweg vor ihren Häusern mit zahlreichen Warnbaken zugestellt wurde. Es gibt auch keinen Hinweis für die Fahrradfahrer, dass diese nun zusätzlich die ohnehin oft überlastete Straße benutzen sollen. Einige Fahrradfahrer, die wir beim Fototermin vor Ort beobachten können, machen es jetzt allerdings so, wie zuvor die Autofahrer: Sie weichen nun seitlich auf den Fußweg aus – ebenfalls in Konflikt mit der Straßenverkehrsordnung.
Eine Anliegerin machte uns auf die seltsame Aneinanderreihung von Baustellenabsperrungen – ohne Baustelle – aufmerksam; wir haben bei der Stadtverwaltung nachgefragt (siehe unten).
Begegnungsverkehr wird nun noch schwieriger
Vor allem in den Morgenstunden und am Nachmittag kommt es nun zu noch mehr Stauungen und riskanten Begegnungen auf der engen Straße, die halbseitig zumeist von Klinikbenutzern als Parkfläche genutzt wird. Bislang nutzten zahlreiche Autofahrer Möglichkeit für wenige Meter auf den Fahrradweg auszuweichen, um so eine Begegnung zwischen zwei Fahrzeugen zu ermöglichen.
Warnbaken ohne Baustelle – ist der Fahrradweg wirklich beschädigt oder sollen die Autos ausgebremst werden?
Fahrradweg soll geschützt werden – und wird dadurch unbenutzbar
Nach Auskunft von Gerhard Meyering vom Presseamt der Stadt Osnabrück, wurde der Radweg durch die widerrechtlich ausweichenden Autofahrer beschädigt. „Um weitere Beschädigungen zu vermeiden wurden Baken aufgestellt.“ Verantwortlich für die Maßnahme sei der Osnabrücker ServiceBetrieb. Leider konnte unsere Redaktion am Freitagnachmittag dort niemanden erreichen. Wir bleiben am Ball um herauszufinden, ob die Warnbaken auf dem Fahrradweg zum Dauerzustand werden sollen.
Immerhin wird der Fahrradweg nun vor weiteren Beschädigungen geschützt – auch wenn er dadurch nicht mehr benutzbar ist ohne teilweise auf den Fußweg auszuweichen…
Ein Vorstandsmitglied der Lufthansa aus den derzeitigen Verhandlungen rund um die Integration von Air Berlin zu holen, scheint unmöglich, den Industrie- und Handelskammern mit Sitz in Osnabrück und Münster ist dieses Kunststück allerdings gelungen. Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) trafen am Donnerstagabend Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf einen Top-Manager der Airline.
Um Harry Hohmeister, der seit drei Jahrzehnten bei der Kranich-Airline tätig ist und im Vorstand das „Hub-Management“ verantwortet, die Bedeutung der Region zu verdeutlichen, hatte Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen einen interessanten Vergleich. Der Großraum rund um Münster, Osnabrück und das Emsland verfügt über eine Wirtschaftskraft, die vergleichbar ist mit dem EU-Mitgliedsstaat Ungarn. Vor dem Hintergrund dürfe es selbstverständlich sein, dass man sich gemeinsam für einen Flughafen engagiere. In der Region sei es „Konsens“, dass es mit dem Flughafen FMO weitergeht. Der IHK-Chef aus Münster unterstrich deutlich die Bedeutung des Regionalflughafens für die exportorientierten Unternehmen der Region.
Lufthansa Vorstandsmitglied Harry Hohmeister am FMO.
Lufthansa ein Wachstumsmotor für den FMO
Prof. Dr. Rainer Schwarz, der zu Beginn des Jahres die Geschäftsführung am FMO übernommen hatte, wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass der Flughafen in Greven eher untypisch für die Branche ist. Anders als bei vielen anderen kleineren Airports, steht beim FMO nicht der reine Tourismusverkehr oder die Abfertigung wirtschaftlich wenig attraktiver Low-Cost Carrier im Mittelpunkt, sondern tatsächlich die Bedienung der internationalen Drehkreuze (Hubs) der Lufthansa. Bis zu neunmal am Tag werden die Hubs in Frankfurt und München angeflogen. Mit Beginn des Winterflugplans am 29. Oktober werden die Verbindungen nach München nochmals deutlich ausgebaut. Insgesamt werden die Kapazitäten um rund 25 Prozent angehoben. Dazu setzt Lufthansa deutlich größere Flugzeuge vom Typ A319 und A320 ein und die Zahl der wöchentlichen Frequenzen von wird von 31 auf 33 erhöht.
Vor diesem Hintergrund konnte der Airport-Chef ein kontinuierliches Wachstum im Geschäft mit der Lufthansa von rund 5% vermelden. Die Linienflieger sind insgesamt für rund 50% des Passagieraufkommens am FMO verantwortlich.
FMO verstärkt Zusammenarbeit mit Unternehmen
Um die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region und dem FMO nochmals zu verbessern, kündigte Schwarz die Einrichtung einer eigenen Kontaktstelle im Marketing des FMO an. Von Seiten der Lufthansa wünscht sich der FMO-Geschäftsführer in Zukunft zusätzliche dezentrale – also nicht über die Drehkreuze geführte – Städteverbindungen.
Befragungen der IHK unter den Mitgliedsunternehmen der Region hatten ergeben, dass hier insbesondere Berlin und Wien ganz oben auf der Wunschliste der Geschäftsreisenden stehen. Von Seiten des FMO stünden genügend Slots dafür zur Verfügung, so Schwarz. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, in Berlin seien doch auch gerade wieder Kapazitäten frei geworden. Einen Engpass in Tegel erwartet Prof. Schwarz nicht. Ein am Standort Osnabrück stationiertes Lufthansa-Flugzeug könnte in den frühen Morgenstunden Geschäftsreisende in die Hauptstadt fliegen, wenn dort die erste Welle abfliegender Maschinen schon abgefertigt ist.
Integration von Air Berlin braucht Zeit
Dass mit der Übernahme großer Teile von Air Berlin nicht automatisch und vor allem auch nicht schnell neue Verbindungen – auch für den FMO – möglich sind, erläuterte Harry Hohmeister anhand der notwendigen Maßnahmen um die Flugzeuge, vor allem aber auch das Personal, auf den Standard von Lufthansa zu bringen. Dabei ist es nicht damit getan in den Flugzeugkabinen die Sitzbezüge auszutauschen und die Wartungspläne zu überprüfen. Es sind auch vielfältige Schulungsmaßnahmen notwendig, damit die bei Lufthansa üblichen Verfahren im Cockpit und der Kabine gelebt werden.
Eurowings (Foto: FMO) wird Personal und Flugzeuge von Air Berlin übernehmen.
Lufthansa erfindet sich permanent neu
„Expect the unexpected“ war eine Formel, die der Lufthansa-Manager mehrfach zum Leitbild seines Vortrags machte. Sein Unternehmen sieht Hohmeister in einem Prozess der fortlaufenden Neu-Erfindung. Wer da nicht mitmacht, ist schnell Geschichte: „Wer sich nicht alle 10 Jahre neu erfindet verlässt den Markt“.
Neben der Integration der ehemaligen Mitarbeiter und Flugzeuge von Air Berlin, die bei der Lufthansa-Tochter Eurowings zu einer Verdoppelung des Personalstamms führen wird, sei auch die Digitalisierung eine riesige Herausforderung und Teil der laufenden Neu-Erfindung der Lufthansa.
Airline bleibt dem FMO eng verbunden
Der aus Delmenhorst stammende Lufthansa-Manager kennt den Flughafen in Greven seit seinen Anfängen in den 70er Jahren. Wo die Lufthansa vor mehr als 40 Jahren mit einer Fokker mit nur 50 Sitzplätzen von Beginn an dabei war, ist man nun mehrfach täglich mit Airbus vom Typ 319 und 320 über die Drehkreuze mit dem weltweiten Liniennetz verbunden. Lufthansa sei „commited“ mit dem FMO, und diese Verbundenheit werde auch in Zukunft Bestand haben, so Hohmeister.
FMO ist ein wichtiger Standortvorteil
In einer anschließenden Podiumsdiskussion machten Niklas Sievert Vorstandsmitglied der Sievert AG aus Osnabrück und Dr. Jürgen Vutz, Vorstandsmitglied der Windmöller & Hölscher KG aus Lengerich, deutlich, wie groß der Bedarf der lokalen Unternehmen an nationalen und internationalen Flugverbindungen ist. Für Sievert stellt es einen echten Standortvorteil dar, wenn er innerhalb einer Stunde vom Büro in einen Linienflieger wechseln kann, ohne für eine Geschäftsreise einen halben Tag auf der Autobahn im Ruhrgebiet und in den Warteschlangen des Großflughafens Düsseldorf einkalkulieren zu müssen. Für das Maschinenbauunternehmen Windmöller & Hölscher bedauerte Vorstandsmitglied Dr. Vutz, dass trotz der Nähe zum FMO, rund die Hälfte der Dienstreisen doch noch vorwiegend über den Konkurrenten in Düsseldorf abgewickelt werden müsse. Allein sein Unternehmen würde rund 700 Flüge jährlich nach Wien nachfragen, dafür könne die Lufthansa zwar noch keine Direktverbindung nur für sein Unternehmen einrichten, an den Lufthansavorstand gerichtet machte der aber klar: Der Bedarf ist da.
Politik erwartet baldige Entschuldung
Klaus Gromöller, Bürgermeister von Havixbeck, machte deutlich, dass mit dem FMO auch die Region als Reiseziel attraktiver gemacht werden müsse. Osnabrücks Oberbürgermeister, Wolfgang Griesert, der dem Aufsichtsrat des FMO vorsitzt, kündigte an, dass die Entschuldung des FMO weiter voranschreitet und 2020 ein Ende der Roten Zahlen erwartet wird.
Bis dahin könnte auch die magische Zahl von 1 Million abgefertigter Passagiere überschritten werden. Flughafenchef Rainer Schwarz gab bereits einen Ausblick auf die Jahresbilanz 2017. Mit voraussichtlich rund 950.000 Passagieren bis 31. Dezember, kommt der FMO der Zielmarke „1 Million“ schon sehr nahe.
Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim; davor IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
In seinem Schluss-Statement nahm Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die von den Unternehmen nachgefragte Ausweitung der Linienflugverbindungen auf und betonte ebenfalls: „Der Bedarf ist da“. Angesichts der Bedeutung des FMO für die Region und die Akzeptanz bei den Unternehmen ist für den IHK-Präsidenten klar: „Der FMO ist unser Flughafen“.
Winterflugplan mit attraktiven Sonnenzielen
Damit die Passagierzahlen auch über die Wintermonate hoch bleiben, konzentrieren sich die Ferienflieger am FMO auf „sonnensichere“ Ziele. Die am FMO besonders stark engagierte Fluggesellschaft Germania fliegt im Winter ab FMO je zweimal pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria. Teneriffa und Lanzarote werden je einmal wöchentlich nonstop angesteuert. Des Weiteren werden die Verbindungen nach Málaga in Andalusien saisonal im Winter weitergeführt.
Gleich zweimal pro Woche geht es mit Germania und Fly-Egypt in das ägyptische Taucherparadies Hurghada am Roten Meer. Palma de Mallorca wird im Winter sowohl von Eurowings bis zu dreimal wöchentlich als auch von Germania (im November und ab Ende Februar) zweimal wöchentlich angeflogen.
Ein Flug pro Woche mit SunExpress nach Antalya rundet das touristische Winterprogramm ab.
Neues Parksystem am FMO
Mit Beginn des Winterflugplanes gilt am FMO auch ein neues Parksystem. Die Parkflächen am FMO sind nun über die Internetseite des Flughafens unter www.fmo.de/parken reservierbar. Damit kann man sich ganz bequem seinen Wunschparkplatz mit wenigen Klicks vom Computer, Pad oder Smartphone schon von zu Hause aus reservieren. Auch das Preissystem wurde komplett überarbeitet und bietet vor allem Urlaubern jetzt noch günstigere Tarife. Eine Woche Parken gibt es dann bereits ab 29 Euro im Holiday-Spartarif.
Deutlich im Preis gesenkt wurde auch das besonders komfortable und terminalnahe Parken in den Parkhäusern. Dort belaufen sich die Kosten auf 49 Euro für die erste Woche. Eine Folgewoche kostet auf allen Langzeitparkplätzen und in den Parkhäusern nur 10 Euro! Für die erste Parkwoche gilt am FMO übrigens eine Acht-Tage-Woche. Damit wird das Parken am FMO noch attraktiver.