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Zerstückelte Leiche in Osnabrück Schinkel gefunden

Spurensicherung, Polizei
Spurensicherung, Symbolbild

Die Faktenlage ist noch sehr unklar – mehr Informationen wird es voraussichtlich erst am Freitag geben. Wie unsere Redaktion inzwischen aus Polizeikreisen bestätigt bekommen hat, stimmen am Donnerstagabend aufgekommene Berichte über einen Leichenfund in Osnabrück Schinkel.

Die Polizei verweist auf eine am Freitag zu erwartende gemeinsame Erklärung mit der Staatsanwaltschaft, bei der die Ermittlungen zusammenlaufen.

Wurde Mordopfer von Sohn zerteilt?

Nach ersten Informationen steht ein Mann (31) in Verdacht seine Mutter umgebracht und zerteilt zu haben.
Als Fundort der Leiche wird „Osnabrück Schinkel“ angegeben. Ob das Opfer in der Wohnung aufgefunden wurde ist ebenso offen wie die näheren Tatumstände. Der Sohn des Opfers wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.

Das mutmaßliche Mordopfer soll bei einer Suchaktion gefunden worden sein, nachdem Kollegen die Frau an ihrer Arbeitsstelle vermisst hatten.

Symbolbild

AFP

Bremse defekt? Auto fuhr gegen die Brücke am Hasetor

Unfall, Osnabrück Hasetor
Unfall, Osnabrück Hasetor

Am späten Donnerstagnachmittag fuhr ein Kleinwagen ungebremst gegen den seitlichen Brückenpfeiler der Eisenbahnbrücke am Hasetor.

Nach Angaben eines Unfallzeugen vor Ort, knallte der blaue Toyota aus Richtung Hasetorwall kommend ungebremst gegen die Sandsteinwand, nachdem er den Fahrradstreifen und den Fußgängerweg gekreuzt hatte. Zum Glück kamen keine Unbeteiligten bei dem Unfall zu Schaden.

Unfall, Osnabrück Hasetor, toyota
Die Polizei sicherte die Unfallstelle

Die Polizeibeamten hatten nur kurz Gelegenheit mit der Unfallverursacherin (68) zu sprechen, bevor sie in ein Krankenhaus gefahren wurde.

Fahrerin (68) sprach von Bremsversagen

Das Auto wurde bei dem Unfall im vorderen Bereich massiv verformt, die Airbags gingen jedoch nicht auf. Über die schwere der Verletzungen der Unfallfahrerin liegen noch keine Informationen vor.

Ein Zeuge des Unfalls gab an, von der Fahrerin gehört zu haben, dass die Bremsen nicht funktioniert hätten.

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AFP

Versuchter Raub: Jogger wehrte sich erfolgreich

Gewalt durch Radfahrer
Brutale Radfahrergruppe verprügelte einzelnen Mann in der Hasestraße

Zwei unbekannte Täter haben am Dienstagabend in der Wiesenstraße versucht, einem 17-jährige Jogger gewaltsam die Kopfhörer wegzunehmen. Sie blieben letztendlich aber ohne Beute, da sie nicht wussten, dass der junge Mann seit vielen Jahren Kampfsport betreibt.

Der Wallenhorster lief gegen 19.30 Uhr aus Richtung Pyer Kirchweg kommend durch ein Waldstück der Wiesenstraße, als er auf das Duo traf. Im Vorbeilaufen kam der Jugendliche mit den beiden Personen ins Gespräch und wurde von diesen auf seine teuren In-Ear-Kopfhörer angesprochen. Unmittelbar danach versuchte ein Täter dem Opfer die Kopfhörer vom Kopf zu reißen, wurde aber vom Jogger zu Boden geworfen.

Der Komplize versetzte dem Opfer daraufhin einen Schlag in die Rippen, wurde aber im Gegenzug vom 17-Jährigen durch einen Fausthieb ins Gesicht niedergestreckt. Das Opfer ist danach leicht verletzt nach Hause gejoggt. Beide Täter waren etwa 18 bis 20 Jahre alt. Ein Räuber war um die 180cm groß, trug eine dunkle Jeanshose und ein braunes T-Shirt. Sein Mitstreiter war mit circa 190cm etwas größer, hatte eine kurzen, schwarzen Vollbart und war mit einer dunklen Jeanshosen sowie einem blauen Poloshirt bekleidet. Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei in Bramsche entgegen. Telefon: 05461-915300.

AFP

Achtung: Heute gibt es Blutregen im Osnabrücker Land

Blutregen
Blutregen

Wer einen gehörigen Aberglauben pflegt, sollte die kommenden 48 Stunden besser in geschlossenen Räumen verbringen: Erst wird „Blutregen“ erwartet, dann folgt Freitag der 13.

Das Wetterportal Wetter.net kündigt das Phänomen an, das mit dem seit Sonntag in der Luft zu uns kommenden Sahara-Staub in Verbindung steht.

Mit den zum Ende der Woche erwarteten Regenschauern wird ein Teil dieses aus Afrika zu transportierten Staubs aus der Atmosphäre ausgewaschen und färbt das Regenwasser rötlich: Der Blutregen.

Saharastaub macht Sonnenuntergänge besonders schön

Eine Begleiterscheinung des Sahara-Staubs ist, dass bereits eine dünne Wolkendecke ausreicht um den Himmel trüb zu färben. Die Wolken wirken bräunlich oder gelblich, Sonnenauf- und untergänge sind dann allerdings auch besonders farbenfroh.

Kommt es zum Blutregen, ist bei der Autopflege besondere Vorsicht geboten. Eine gründliche Vorwäsche ist dringend angeraten, denn sonst wirkt der Sahara-Staub wie Schmirgelpapier. Mit einem trockenen Tuch auf dem Lack verrieben, droht ein nicht unerheblicher Lackschaden.

Nur 2x Freitag der 13. in diesem Jahr

Und dann wäre noch Freitag der 13., aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte. Vielleicht hilft Knoblauch?
Nach Berechnungen der Wikipedia hat jedes Kalenderjahr mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen Dreizehnten fallen. In diesem Jahr gibt es einen Unglücksfreitag im April und Juli.

[08:40] Wir haben den Eintrag bei der Wikipedia falsch gelesen… 2018 gibt es 2x einen Freitag den 13., ursprünglich hatten wir hier nur von einem einzigen Unglücksfreitag in diesem Jahr geschrieben.

AFP

Kein Public Viewing zur WM in der Osnabrücker Innenstadt

kein Public Viewing in Osnabrück
Stadt Osnabrück kann kein Public Viewing zur EM organisieren

Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob es rund zwei Jahre nach einem entsprechenden Prüfauftrag durch den Stadtrat an die Verwaltung tatsächlich ein „Sommermärchen“ in Osnabrück geben wird, also in diesem Fall ein großes öffentliches Public Viewing auf einem Platz in der Osnabrücker Innenstadt. Doch das wird es nicht geben.

Eher beiläufig wurde gegen Ende der Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung am Mittwochabend bekannt, dass ein zwischenzeitlich gefundener Unternehmer sich kurzfristig nun doch gegen ein von ihm geplantes Rudelgucken in Osnabrück entschieden hat.

Hintergrund und Auslöser für das Aus war, dass der für ein Public Viewing am besten geeignete Standort, der Platz vor dem Osnabrücker Rathaus, von der Stadtverwaltung bereits für ein Weinfest vergeben wurde.

Kein Veranstalter will den Ledenhof

Ursprünglich hatte sich das durchführende Unternehmen wohl bereit erklärt, auf dem Ledenhof eine Großbildleinwand aufzubauen, es sich dann aber doch anders überlegt und für den Marktplatz entschieden. Da jedoch kam es zur Kollision mit dem bereits für das Winzerfest vergebene Wochenende.

Vor zwei Jahren, zur Fußball-EM, hatte die Stadtverwaltung bereits versucht in einem Interessenbekundungsverfahren einen Veranstalter für ein Public Viewing auf dem Ledenhof zu finden, doch nicht ein einziger Veranstalter fand diesen Standort dafür geeignet – so wie auch in diesem Jahr zur WM.

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Alles genauso wie 2016 zur EM

Das per Ratsbeschluss von der Lokalpolitik gewünschte  Public Viewing zur EM 2016 war ebenfalls wegen der Terminkollision mit dem Winzerfest nicht auf dem Marktplatz möglich – so dass die Verantwortlichen in der von Stadtbaurat Frank Otte geleiteten Verwaltungsabteilung eigentlich hätten „vorgewarnt“ sein müssen, dass es zwei Jahre später erneut zu einem solchen Konflikt kommen könnte.

2016 machte CDU Fraktionschef Fritz Brickwedde bereits deutlich, dass für ihn nur der historischen Markt der richtige Platz für eine derartige Veranstaltung ist: „Wenn es nur irgendwie geht“, so Brickwedde, solle der Marktplatz für das Public Viewing genutzt werden, denn nur diese Fläche stehe symbolisch für die ganze Stadt und steht auch für die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt.

Offenbar also hat die Verwaltung aus der EM 2016 nicht gelernt und daher bleibt auch die WM 2018 ohne Public Viewing in der Innenstadt.
Selbstverständlich werden aber auch in diesem Jahr zahlreiche Kneipen, das Alando und andere private Veranstalter zumindest im kleineren Rahmen ein „Rudelgucken“ anbieten.

Das sind die Termine für die nächsten EM und WM

Nur so als Hinweis an die Verwaltung: Die EM 2020 findet vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 statt.
Die WM 2022 soll im Wüstenstaat Katar zwischen dem 21. November und 18. Dezember stattfinden… dann ist der Markt bereits für den Weihnachtsmarkt vergeben – dann will aber auch kaum jemand draußen Fußball schauen.

AFP

Kommentar: Nicht den Überbringer der Botschaft verantwortlich machen

Grüne Osnabrück, Facebook

Da haben die Osnabrücker Rathausgrünen aber mal wieder ordentlich Ursache und Wirkung durcheinander gebracht. In einem Facebook-Posting stellt die Ökopartei einen kuriosen Zusammenhang zwischen dem Einbruch der Passantenfrequenzen in der Osnabrücker Innenstadt und der Berichterstattung der HASEPOST her. Ein Kommentar:

Halten die Grünen unsere Leser oder ihre Wähler für dumm?

Sollten wir uns gebauchpinselt fühlen, weil man unserer Publikation so viel „Macht“ über das Einkaufsverhalten Tausender unterstellt? Will man von Seiten der Grünen den Nicht-Besuchern der Stadt unterstellen, dass eine öffentlich geführte Debatte über die Verkehrspolitik sie von ihrem Besuch in Osnabrück abhält?
Haben die Rathausgrünen eigentlich unsere Leser mit diesem Facebook-Posting indirekt als dumm bezeichnen wollen?

Oder halten die Grünen ihre eigenen Wähler für dumm, dass sie meinen, man könne durch (wiederholtes) virtuelles Brüllen von FakeNews und Lügenpresse von eigenen Versäumnissen ablenken?
Das Prinzip kennt man ja – aber sonst sind es Politiker vom Schlage eines Donald Trump oder Recep Tayyip Erdoğan, und nicht eines Grünen Fraktionsvorsitzenden Michael Hagedorn, die sich derartiger Prinzipien bedienen.

Schuldig ist der Überbringer der schlechten Nachricht?

Einmal abgesehen davon, dass es eine absurde Logik ist, dem, der „Feuer“ oder „haltet den Dieb“ ruft, gleich als potentiellen Brandstifter oder Räuber zu verdächtigen, gibt es auch ein paar handfeste logische Gründe, die gegen die Hypothese der Grünen sprechen: Osnabrück hat mit einem Zentralitätswert von knapp 150, zuletzt im Handelsmonitor 2017 ermittelt, eine Kundschaft, die weit über das Verbreitungsgebiet der HASEPOST hinausreicht. Sorry liebe Grüne Ratsfraktion, auch wenn wir es uns sehr wünschen, die potentiellen Kunden der Innenstadtgeschäfte lesen nicht alle die HASEPOST, kommen aber trotzdem immer seltener zum Einkaufen in die Stadt.

E-Commerce als wahrer Gegner des Einzelhandels

Aber schauen wir doch mal, was der Bundesverband E-Commerce zum vergangenen Jahr schreibt, denn die kennen die Zahlen ihrer Branche wohl am besten: „Mit einem Plus von 10,9 Prozent auf 58,466 Mrd. Euro ist 2017 der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce […] zweistellig gewachsen.“

Voilá, da haben wir womöglich die Erklärung dafür, dass die Passantenfrequenz in Osnabrück um 11,9% zurückgegangen ist!
Allerdings sollte man aus +10,9% Wachstum des E-Commerce (bundesweit) und Einbruch der Passantenfrequenzen in Osnabrück um durchschnittlich -11,9% nicht ableiten, dass wir in der Hasestadt ja nur dem allgemeinen Trend folgen.
Nein! Zum einen bricht der stationäre Handel in Osnabrück nicht nur um einen Prozentpunkt stärker ein (rein an der Frequenz, nicht am Umsatz gemessen) als der Onlinehandel wächst, der Onlinehandel sollte eigentlich vor allem kleine Kommunen und strukturschwache Gebiete treffen, nicht aber Oberzentren wie Osnabrück.
Und da sind wir schon wieder bei der Verkehrspolitik und der Berichterstattung darüber, die der Grünen Ratsfraktion zu kritisch ist.
Dass Osnabrück – und nicht dünn besiedelte Gebiete wie das Emsland oder kleine Kommunen wie Bramsche – so unter dem Angriff durch den Online-Versandhandel leidet, das könnte man vielleicht tatsächlich der Verkehrspolitik des umstrittenen Grünen Stadtbaurats anlasten, für die auch die Osnabrücker Grünen die Verantwortung tragen.

Wenn der lokale Einzelhandel ohnehin schon unter Beschuss von Onlinegiganten – von Amazon bis Zalando – steht, dann sollte man vielleicht wirklich mal darüber nachdenken, ob es Sinn macht in so einer Phase auch noch die Lebensadern der Stadt zu kappen?
Und deshalb werden wir auch weiter kritisch über die Verkehrspolitik der Hasestadt berichten, selbst wenn es den Grünen nicht passen sollte.

Übrigens, und das ärgert die Osnabrücker Grünen vielleicht ganz besonders: HASEPOST berichtete bereits im Februar über die Einbrüche Passantenfrequenz im Weihnachtsgeschäft 2017.

Die Wahrheit kann manchmal weh tun – da wird der Überbringer der schlechten Botschaft gerne mal für deren Inhalt verantwortlich gemacht.

Dass die Osnabrücker Grünen ein Problem mit unliebsamer Berichterstattung haben, ist allerdings nicht neu.

AFP

Johannisstraße: Fahrradfahrer kollidiert in der Fußgängerzone mit Fußgänger [Update]

Polizei Osnabrück Symbolbild
Polizei Osnabrück (Symbolbild)

Auch wenn dort täglich viele Busse entlang fahren, die Johannisstraße ist eine Fußgängerzone. Fahrradfahren ist in diesem Abschnitt der Fußgängerzone erlaubt, wenn auch nur in Schrittgeschwindigkeit (siehe ADFC, Seite 2).

Die Regionalleitstelle der Polizei meldete am Mittwochmittag einen Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer Fußgängerin in der Johannisstraße.

Nach ersten Angaben der Polizei wurde bei dem Unfall eine Person vermutlich schwer verletzt. Der Unfall wurde gegen 13:15 Uhr gemeldet.

Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei den Beteiligten um einen 13-jährigen Jungen und eine 81-jährige Frau handelt. Der Junge fuhr mit seinem Fahrrad ordnungsgemäß auf der Johannisstraße stadtauswärts. An der Einmündung zur Seminarstraße überquerte die Rentnerin, ohne links und rechts auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn und wurde von dem fahrradfahrenden Jungen erfasst. Die 81-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Junge trug Schürfwunden davon.

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AFP

Landesgartenschau in Bad Iburg: „Der Frühling kommt!“

RosaLotta, Landesgartenschau Bad Iburg
RosaLotta, Landesgartenschau Bad Iburg

Nicht weit von Osnabrück, im Südkreisstädtchen Bad Iburg, findet zwischen dem 18. April und 14. Oktober 2018 die 6. Niedersächsische Landesgartenschau (LaGa) statt. In einer Woche ist Eröffnung, wir waren bereits vor Ort.

Bei einem Presserundgang zeigten die Verantwortlichen, wie noch an allen Ecken letzte Arbeiten vorgenommen werden, betonten aber ihren Optimismus, dass bis zur feierlichen Eröffnung am 17. April vor geladenen Gästen, alles fertig sein wird. Konkret: Am kommenden Dienstag um 15 Uhr, legte sich LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker auf Nachfrage fest. Damit wären eine Stunde vor Eröffnung die letzten Handwerker fertig.

Landesgartenschau Bad Iburg
Das LaGa-Gelände wirkt eine Woche vor der Eröffnung fast ein wenig verträumt

Milder Winterbeginn und später Wintereinbruch

Der zu Beginn milde Winter, so Stecker, habe für einen Zeitgewinn gesorgt. Der Baumwipfelpfad sei zum Beispiel 14 Tage vor Termin fertig geworden. Doch das, was am Anfang an Zeit gewonnen werden konnte, machte der Wintereinbruch im März wieder zunichte – unterm Strich wird die Fertigstellung allerdings eine Punktlandung!

Landesgartenschau Bad Iburg
Sie alle machten die LaGa in Bad Iburg möglich; im Vordergrund das Maskottchen „RosaLotta“

Seine Lage am Südhang des Teutoburger Waldes macht Bad Iburg zu einem attraktiven touristischen Ziel, das mit Aktivitäten wie Wandern und sportlichem Radfahren punktet. Kulturelle Veranstaltungen und allein drei Museen sowie die Nähe zu den Friedensstädten Münster und Osnabrück flankieren dies Angebot.

Stärkung für die „Urlaubsdestination Osnabrück“

Petra Rosenbach, die als Geschäftsführerin des Tourismusverbands Osnabrücker Land (TOL) sehr früh mit in die Planungen eingebunden war, sieht die „Urlaubsdestination Osnabrück“ durch die Landesgartenschau gestärkt. Rosenbach betonte, dass auch nach der LaGa im Oktober nochmals „die Ärmel hochgekrempelt“ werden müssen, damit eine nachhaltige Stärkung der Region gesichert werden kann.
Ein positives Beispiel, wie auch weit über die Landesgartenschau hinaus die ausführende Gemeinde und die Region gestärkt werden kann, ist für Rosenbach die Gemeinde Bad Essen, die 2010 Veranstaltungsort für eine Landesgartenschau war.

Landesgartenschau Bad Iburg
Rollrasen heißt Rollrasen, weil man ihn rollen kann…

Ein Blütenfeuerwerk wird erwartet

Über eine Spange mit den Blütenterrassen sind die Flächen „Am Kurgarten“ mit Blumenhalle, Themengärten, dem Beitrag der Friedhofsgärtner ‚Friedhof und Denkmal‘ oder dem Kirchenbeitrag fußläufig an die Parks und die Innenstadt angebunden. Kompakt und gut erreichbar! „Die Gäste Bad Iburgs können sich auf ein echtes Blütenfeuerwerk freuen!“, verspricht Ursula Stecker, die Geschäftsführerin der LaGa. „Der neue Zauber Bad Iburgs wird sichtbar.“ Doch auch der spektakuläre und barrierefrei zu begehende Baumwipfelpfad werde sicher zum Besuchermagneten, zeigt sich Stecker überzeugt.

Landesgartenschau Bad Iburg
Endspurt… noch eine Woche!

Bis zum Finale im Oktober erwarten die Veranstalter 500.000 Besucher. Die Zahl wird als „defensives Szenario“ genannt, beinhaltet somit auch das Risiko eines verregneten Sommers – es könnten also auch durchaus noch mehr Besucher werden.

Öffnungszeiten:

täglich von 10 – 19 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene 18,50 Euro (16,50 ermäßigt)
inkl. eigene Kinder/Enkelkinder bis 17 Jahre

Dauerkarte, regulär 120 Euro (diverse Ermässigungen)

 

Direkt am LaGa-Gelände wurden 1.000 Parkplätze geschaffen, die Anfahrt ist ausgeschildert.

Mehr Infos direkt auf der Homepage der LaGa.

 

Landesgartenschau Bad Iburg
Auch für diese Blumen findet sich noch ein Beet!
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AFP

„Ein Freund zum Festhalten“: Teddybären für Flüchtlingskinder in Osnabrück

Teddybären, Bürgerstiftung Osnabrück
Teddybären, Bürgerstiftung Osnabrück

Im Rahmen des Projektes „Kinderwünsche – Willkommenskultur“ verschenkt die Bürgerstiftung Osnabrück 100 Teddybären an Flüchtlingskinder.

Die Vorfreude in der Kita des Flüchtlingshauses am Natruper Holz war groß, denn jedes Kind kennt dort schon die Teddybären, die Flüchtlingskinder zwischen 3 und 12 Jahren zum Abschied erhalten. Es ist bereits die 3. Teddybär-Lieferung der Bürgerstiftung Osnabrück an die Erstaufnahmenstelle, die die Kinder an diesem Dienstag in Aufregung versetzt.

Bürgerstiftung Osnabrück, Teddybären
„Ein Freund zum Festhalten“ aus Osnabrück

So haben sie eine Erinnerung an ihre Zeit in Osnabrück, einen „Freund zum Festhalten“, wie es Birgit Beylich, die LAB-Standortleiterin, nennt, der den Übergang bei der Rückkehr- oder Transferreise erleichtern soll. Dr. Klaus Lang, Vorsitzender der Bürgerstiftung, und Stefanie Schindhelm, die Leiterin des Projektes Kinderwünsche, überreichten die Kuscheltiere, die gleich fest gedrückt und kaum noch losgelassen wurden.

Bürgerstiftung erfüllt Kindern kleine „Extra-Wünsche“

Die Aktion ist nur eine von vielen, mit denen die Stiftung Kindern in der Region Osnabrück eine Freude bereitet: Von Kinder- und Jugendarmut Betroffenen, Heimkindern oder Kindern in ambulanter Familienbetreuung werden so kleine Extra-Wünsche erfüllt, die sonst nicht drin sind – von Büchern über Schwimmbadkarten bis zu Gitarrenunterricht.

Bürgerstiftung Osnabrück, Teddybären
Hinten links: Irina Immel, die Leiterin der Kinderbetreuung; weiter v.l.n.r. hinten: Manfred Eichert von der Diakonie, Hausleitung; Dr. Klaus Lang, Vorsitzender Bürgerstiftung Osnabrück; Birgit Beylich, Leiterin der Landesaufnahmestelle; Stefanie Schindhelm, Vorstandsmitglied Bürgerstiftung

Für das Projekt Willkommenskultur hat die Bürgerstiftung einen speziellen Fonds eingerichtet, durch den Flüchtlingshäuser etwa mit Fahrrädern und Fahrradhelmen oder eben auch mit Stofftieren ausgestattet werden. Derzeit beherbergt die Erstaufnahmestelle am Natruper Holz knapp 100 Flüchtlingskinder. Die Stiftung fördert außerdem das Integrationsprojekt „FAIRES KÄMPFEN für Toleranz und Integration“, das Werte wie Respekt, Toleranz und Geschlechtergleichheit durch sportliches Miteinander vermitteln will.

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AFP

Baby zu Tode geschüttelt: 8 Jahre Haft

Landgericht Osnabrück Vergewaltigung
Landgericht Osnabrück

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts hat am Dienstag im Verfahren wegen des Todes eines Kleinkinds nach einem Schütteltrauma den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. Die Kammer hat den 31-jährigen der Körperverletzung mit Todesfolge für schuldig befunden.

Eine Freiheitsstrafe von acht Jahren soll der Verurteilte (31) verbüßen. Die Kammer hat den 31-jährigen der Körperverletzung mit Todesfolge für schuldig befunden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in der Nacht vom 08. August auf den 9. August 2017 den 13 Monate alten Sohn seiner damaligen Lebensgefährtin so heftig geschüttelt hat, dass dieser am 12.08.2017 an den Folgen des Schüttelns verstorben ist.

Angeklagter wollte Baby nicht töten

Einen Tötungsvorsatz des Angeklagten hat die Kammer nicht festgestellt; die Kammer sah es nicht als erwiesen an, dass der Angeklagte den Tod des Kindes billigend in Kauf genommen hat. Zur Überzeugung der Kammer hat der Angeklagte dem Kleinkind aber vorsätzlich Verletzungen mit tödlichen Folgen zugefügt, so dass eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge – nicht lediglich wegen fahrlässiger Tötung – erfolgt ist.

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Das Motiv der Tat konnte nach den Ausführungen der Kammer in der Urteilsbegründung nicht sicher festgestellt werden. Ob der Angeklagte das Kind schüttelte, weil er über das unruhige Verhalten des Kindes die Nerven verloren habe oder ob er über die verspätete Rückkehr seiner Lebensgefährtin wütend gewesen sei, ist nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme offen geblieben.

Kind war dem Täter ausgeliefert

Bei der Strafzumessung hat das Gericht zugunsten des Angeklagten den Umstand gewertet, dass er nicht einschlägig vorbestraft ist, den Vorwurf des Schüttelns eingeräumt hat und sich reuig gezeigt hat. Zu Lasten des Angeklagten hat die Kammer dagegen gewertet, dass er bewusst die Obhut und Fürsorge für das Kind übernommen hat und dass das Kleinkind ihm schutzlos ausgeliefert war. Auf dieser Grundlage hat das Schwurgericht eine Freiheitsstrafe von acht Jahren für tat- und schuldangemessen erachtet. Für den Straftatbestand der Körperverletzung mit Todesfolge sieht das Gesetz einen Strafrahmen von drei bis 15 Jahren Freiheitsstrafe vor.

Das am Dienstag in Osnabrück verkündete Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

AFP