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Osnabrücker Start-Up bringt ersten Insektenburger auf dem Markt

Am kommenden Freitag bringt das Osnabrücker Start-Up „Bugfoundation“ den ersten Insektenburger in Deutschland auf den Markt. Was im ersten Moment nach ekeligem Krabbeltier klingt, ist ein Wahrheit eine echte, und vor allem umweltschonende Alternative zu herkömmlichem Fleisch. Denn das Burgerpatty aus Buffalowürmern* verbraucht in der Herstellung im Vergleich zur gleichen Menge Rindfleisch 1000 mal weniger Wasser, ein Zwölftel der Futtermenge und produziert 100 mal weniger Treibhausgase.

Um gleich allen Lesern das Kopfkino zu ersparen: Nein, die Würmer leben nicht und nein, man sieht dem Patty auch kein bisschen an, dass es welche enthält. „Das ist auch Absicht“ erklärt der Gründer Baris Özel „wir wollen leckere und ästhetisch ansprechende Produkte produzieren“. Die Idee zu dem Insektenpatty kam ihm und seinem besten Freund und Co-Founder Max Krämer 2010 bei einer Reise durch Ost-Asien, wo das Verspeisen von Insekten ganz normal ist. „Wir besuchten damals Bangok und aus dem Straßen kam uns so ein toller Geruch entgegen. Dort wurden Insekten in großen Wok-Pfannen gegrillt. Wir haben sie probiert und fanden sie wirklich lecker“. Als Max Krämer seine Bachelorarbeit dann über die Vorteile von Insekten als Nahrungsquelle schrieb, hatte sich die Idee endgültig in den Köpfen der beiden Gründer festgesetzt.

Gründer hatten mit vielen Hürden zu kämpfen

Gesagt, getan. Die Gründer mieteten ein Kochlabor und versuchten sich an ihren ersten Pattys. Doch die Bürokratie legte ihnen zunächst Steine in den Weg. Laut der „Novel Food Verordnung“ galten Insekten in Deutschland nicht als Lebensmittel und durften somit auch nicht als solches verkauft werden. Aus diesem Grund startete die „Bugfoundation“ zunächst in Belgien und den Niederlanden, mit großem Erfolg. Zeitgleich forschten Max Krämer und Baris Özel mit Hilfe von EU-Förderungen und dem deutschen Institut für Lebensmitteltechnik über das Thema Insekten als Nahrungsquelle. Ende 2015 wurde die „Novel Food Verordnung“ überarbeitet und Insekten offiziell als Lebensmittel aufgenommen. Das machte den Weg für das Buffalowurmpatty auch in Deutschland frei.

Osnabrücker Start-Up bringt ersten Insektenburger auf dem Markt
Gründer Baris Özel und der Insektenburger

Wie wird der Burger hergestellt?

„Unser Patty besteht zu etwa einem Drittel aus Buffalowürmern und zu zwei Drittel aus vegetarischen und natürlichen Zutaten“ erklärt Özel. Die Vorteile der Würmer gegenüber herkömmlichem Fleisch sind vielfältig. „Wir können die Würmer in großen Massen produzieren, ohne dass dabei Antibiotika oder andere Mittel zum Einsatz kommen müssen. Massentierhaltung ist ein Paradies für die Larven, denn so leben sie in der Natur auch.“ Außerdem wird erheblich weniger Wasser und Nahrung verbraucht und 100 mal weniger Treibhaugas produziert als bei der Herstellung eines Rindfleischpattys. Die Nährwerte des Insektenburgers sind zwar ähnlich zu Rindfleisch, allerdings enthält der Wurmburger mehr gesunde Fette und die enthaltenen Proteine können vom Menschen schneller aufgenommen werden. Nach der Verarbeitung ist ein Patty in der Tiefkühltruhe ca. 9 Monate haltbar.

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Schmeckt das denn auch?

Die Frage nach dem Geschmack lässt sich nur beantworten, indem man probiert. In Deutschland hatten die Besucher der „Grünen Woche“ bereits Gelegenheit dazu. „Der Andrang auf der Messe war riesig“ freut sich Gründer Baris Özel „wir haben in fünf Tagen mehr als 5000 Portionen serviert. Die Schlange an unserem Stand war endlos lang. Selbst Menschen, die die Idee eines Wurmburgers ekelig fanden kamen wegen der guten Geruchs an unseren Stand und haben dann doch probiert“. Auch die Redaktion der Hasepost hat es sich natürlich nicht nehmen lassen und den Burger getestet. Unser Fazit: Total lecker und kein bisschen krabbelig.

Wo kann man den Insektenburger bekommen?

Am Freitag kommt der Insektenburger in Deutschland auf den Markt, allerdings erstmal nur in zwei Geschäften der Supermarktkette „Rewe“ in Aachen. Dort wird dann ein Packet mit zwei Pattys 5.99€ kosten. Mitte des Jahres wollen die Gründer weiter expandieren. In insgesamt 18 Großstädten will die „Bugfoundation“ dann mit ihren Insektenpattys vertreten sein. „Der Burger kommt auch bald nach Osnabrück“ verspricht Özel. Die beide Gründer haben auch schon ein neues Produkt am Start. Was das sein wird, bleibt aber erstmal ein Geheimnis.

*Anmerkung der Redaktion: Bei Buffalowürmern handelt es sich trotz des Namens nicht um Würmer, sondern um Larven.

AFP

23-jähriger von Unbekannten angegriffen

Symbolbild Gewalt nach Disco
Polizei meldete weitere Gewalttat im Diskothekenumfeld

Auf dem Parkplatz der „Halle Gartlage (Schlachthofstraße), wurde am Sonntagmorgen ein 23-Jähriger von einer Personengruppe attackiert und leicht verletzt.

Der junge Mann hatte gegen 07 Uhr eine Diskothek in der Baumstraße verlassen und sich auf den Heimweg gemacht. Als er kurz darauf den Parkplatz überquerte, griffen vier bis sechs Unbekannte den 23-Jährigen an. Sie schlugen und traten nach dem Opfer, das sich anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus begeben musste. Die Angreifer entfernten sich
unterdessen in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, sich unter der Rufnummer 0541/327-3103 oder 327-2215 zu melden.

AFP

Circus-Wildtierverbot in Osnabrück nur noch ein „zahnloser Tiger“

Kamel im Zirkus
Symbolbild: Kamel im Zirkus

Tiger oder andere wirklich wilde Tiere reisen beim Circus Olympia nicht mit. Der kleine Zirkusbetrieb beginnt am Donnerstag auf einer privaten Wiese nahe der Sutthauser Straße sein Gastspiel. Doch auch Lamas, Wasserbüffel und Kamele – im Transportanhänger und in der Manege – sind Tierfreunden ein Dorn im Auge.

Neben den oben genannten exotischen, wenn auch in ihrer Heimat domestizierten, Tieren, werden beim Circus Olympia auch Pferde und „übereinander springende“ Hunde zu sehen sein.

Was wurde aus dem 2015 vom Stadtrat auf den Weg gebrachten Wildtierverbot?

Beim Circus Olympia erlebt das Publikum auch viel Clownerie und Artistik, die bei anderen Circusbetrieben ausreicht um ein Programm auch ganz ohne Tierdressur zu bestreiten, wie im vergangenen Dezember der inzwischen komplett tier-freie Circus Roncalli in weitgehend ausverkauften Vorstellungen beweisen konnte.

2015 wollte der Stadtrat ein Wildtierverbot

Vor fast drei Jahren, war man sich im Osnabrücker Stadtrat noch überwiegend einig, dass zukünftig in Osnabrück gastierenden Zirkussen das Zurschaustellen, zumindest von wilden Tieren, verboten werden könnte. Einzig die CDU mahnte 2015 an, dass die Gemeinde hier womöglich ihre Kompetenzen überschätzen würde. Auch war unklar, wie ein derartiges Verbot auf Flächen durchgesetzt werden könne, die überhaupt nicht im Eigentum der Stadt sind. Auch das Festspielgelände an der Halle Gartlage gehört der Stadt nur zu Teilen und wird von der privaten Herdbuchgesellschaft verwaltet.
Eine vom PETA Zwei Streetteam organisierte „Abschiedsdemo“ für das letzte Gastspiel eines Zirkus mit Wildtieren im Frühjahr 2016 erwies sich dann auch als verfrüht.

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2017 der Rückzug von der Verbots-Initiative

Im Herbst 2017 zogen CDUSPDBOB und sogar die einstig glühenden Verfechter eines Wildtierverbots, die Osnabrücker Grünen, ihre Initiative zurück und erklärten, man hoffe nun auf den Bundesgesetzgeber. Was 2015 beschlossen worden war, war wohl doch eine Kompetenzüberschreitung der Kommune.
Um ihrer Hoffnung Ausdruck zu verleihen, verschickten der Oberbürgermeister und der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg (CDU) einen Brief an das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium, der inzwischen wohlwollend von einer Staatssekretärin beantwortet wurde – mehr blieb nicht vom Circus-Wildtierverbot in Osnabrück.

PETA weiter gegen Tiere im Zirkus

An einem Wildtierverbot, bzw. einem generellen Tierverbot für reisende Schausteller, egal von wem dieses durchgesetzt wird, halten die Mitglieder der Tierrechtsorganisation PETA fest.
Gegenüber der HASEPOST erklärte ein Sprecher vom freiwilligen PETA ZWEI Streetteam Osnabrück: „Wir sind der Meinung, dass Tiere generell im Zirkus verboten werden sollten. Immer mehr Länder verbieten Tiere und Wildtiere im Zirkus und auch aktuelle Umfragen zeigen, dass die Mehrzahl der Deutschen ein Verbot von Tieren im Zirkus befürwortet. Unserer Meinung nach können Tiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden.
Die häufigen Standortwechsel, der tägliche Stress in der Manege – meist wird dabei die Peitsche eingesetzt – und die viel zu kleinen Gehege zeigen immer wieder, dass Tiere im Zirkus leiden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Wildtiere wie Löwen oder Elefanten, oder zum Beispiel um Pferde oder Lamas handelt, denn auch sie wollen nicht ständig auf dunklen Lkws transportiert werden und auf kleinen Innenstadtplätzen leben müssen.
Einige Tiere, sogar Pferde, zeigen deutliche Stereotypien, welche diese Sichtweise untermauern. Aufgrund der aktuellen Problematik der kommunalen Wildtierverbote wird es immer wichtiger, dass die Bundesregierung ein einheitliches Gesetz erlässt, um dem Leiden endlich ein Ende zu setzen. In Osnabrück setzen wir uns dafür ein, dass die kommunale Regelung für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus auch durchgesetzt wird.“

PETA ZWEI richtet einen Appell an die Osnabrücker: „Bitte unterstützen Sie keine Zirkusse mit Tieren und somit unterstützen Sie keine Tierquälerei.​“

Titelfoto: Symbolbild, das Foto steht in keinerlei Zusammenhang mit einem der im Artikel genannten Zirkusbetriebe

AFP

SinnLeffers-Gebäude in der Johannisstraße soll zum Hotel werden

Sinn-Leffers Osnabrück
SinnLeffers Osnabrück

„Wenn“ das Einkaufszentrum „Oskar“ am Neumarkt nach jahrelanger Verschiebung doch noch gebaut werden sollte – die Frist zur Einreichung eines Bauantrags läuft in diesem Sommer ab -, soll Sinn-Leffers in dem Kaufhausneubau zum „Ankermieter“ werden und Kunden anlocken.

Inzwischen liegen auch Pläne vor, was mit dem alten Geschäftshaus passieren soll.

SinnLeffers war 2016 insolvent

Nach einer Insolvenz vor zwei Jahren und der anschließenden Trennung von der einstigen Mutter „Wöhrl“, ist das Textilunternehmen vorerst aus den Schlagzeilen heraus. Es wird sicher spannend, ob die Finanzdecke für einen Umzug und die Miete im neuen Shoppingcenter am Neumarkt reichen wird.

Standort an der Johannisstraße bereits verkauft

Für den bisherigen Standort an der Johannisstraße scheint es allerdings kein „wenn“ zu geben. Egal ob Sinn-Leffers an den Neumarkt umzieht oder nicht, hat ein neuer Eigentümer der Immobilie offenbar bereits eigene und ganz andere Pläne für das mächtig in die Jahre gekommene Textilkaufhaus.

Nach unserer Redaktion vorliegenden Unterlagen, wurde das Gebäude in der Johannisstraße 41 von seinem bisherigen dänischen Besitzer an einen neuen Eigentümer verkauft.
Im Rahmen einer Bauvoranfrage wurde die Stadtverwaltung von den Plänen des neuen Eigentümers informiert. Der will das komplette Gebäude abreissen, mit einer Tiefgarage neu unterkellern und lediglich noch im Erdgeschoss Einzelhandelsflächen anbieten.

Monopoly OsnabrückHotel, Discounter und Drogeriemarkt

In vier der fünf geplanten Obergeschosse, so die unserer Redaktion vorliegenden Unterlagen, ist demnach zukünftig eine Nutzung als Hotel vorgesehen.
Lediglich auf Erdgeschoss-Ebene sollen Flächen für einen namentlich nicht genannten Discounter und einen Drogeriemarkt vorgehalten werden.
Das Hotel, soweit bislang bekannt, soll zusätzlich mit einem Fitnessstudio im Gebäude verbunden werden.

Zusammen mit dem bereits im Bau befindlichen Hotel-Neubau neben dem Alando Palais, ist dies der vierte innerhalb des Wallrings geplante Hotelneubau. Gleich zwei Hotelneubauten sollen direkt am Neumarkt entstehen.

Karte: Die aktuell geplanten Hotel-Neubauten

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Grüne wünschen sich Wohnungen in der Fußgängerzone

Im Rahmen einer nicht-öffentlichen Sitzung wurden Teile der Osnabrücker Lokalpolitik bereits von den neuesten Hotelplänen informiert. Dabei soll ein Vertreter der Osnabrücker Grünen angeregt haben, dass es doch wünschenswert wäre an dieser Stelle auch Wohnraum zu schaffen. Diese Idee kollidiert allerdings mit dem Bebauungsplan für den Bereich entlang der kombinierten Fußgängerzone und Busspur, die Wohnen dort nur ausnahmsweise zulässt, so die Antwort der Verwaltung auf die Idee.

Stadt will Bergmann-Hotel zusätzliches Stockwerk nicht genehmigen

Währenddessen, so ist von einem gewöhnlich gut informierten Mitarbeiter des Stadtbaurats zu hören, gibt es erneut Reibereien zwischen dem Hamburger Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann und der Verwaltung. Für das erst kürzlich vom reinen Kaufhaus zum Hotel gewandelte Neubauprojekt auf dem Gelände „Baulos 2“ (vor H&M), soll der Bauherr ein Stockwerk „zu viel“ eingeplant haben. Bergmann, so die Vorgabe der Verwaltung, soll nun umplanen, denn das von ihm gewünschte siebte „Vollgeschoss“ will die Verwaltung ihm nicht genehmigen. Zusätzlich soll während der Bauphase regelmäßig überprüft werden, dass die genehmigte Gebäudehöhe nicht im Laufe der Bauarbeiten doch noch überschritten wird.

Bereits im vergangenen Jahr machte Bergmann Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass Bergmann – mit Unterstützung des Stadtbaurats – Teile seines Neubaus unterirdisch und unterhalb öffentlicher Flächen installieren will.

AFP

Die Geburtstagsfeier – Ein Theaterstück, das Rätsel aufgibt

Johannes Bussler (Petey) und Cornelia Kempers (Meg)

Das Stück „Die Geburtstagsfeier“ von Harold Pinter feierte am Samstagabend (14.4.2018) im Theater Osnabrück Premiere. Pinters Stück traf, nachdem es 1958 uraufgeführt wurde, entweder auf Begeisterung oder Verwunderung – verständlich. Das von Dominique Schnizer inszenierte Stück lässt die Zuschauer (unter anderem aufgrund des offenen Endes) mit einem großen Fragezeichen zurück. „Die Geburtstagsfeier“ vereint Komödie und Thriller auf eine absurde Art und Weise.

Meg (Cornelia Kempers) und Petey (Johannes Bussler), ein älteres Ehepaar, leiten eine Strandpension. Das Kuriose ist, dass die Pension seit einem Jahr bis auf einen Gast leer steht. Dieser eine Gast ist Stanley (Julius Janosch Schulte). Stanley sei, bevor er sich bei Meg und Petey einquartierte, ein berühmter Pianist gewesen. Julius Janosch Schulte spielt die Rolle des aus der Gesellschaft ausgegliederten, der sich in der kleinen Strandpension zurückzieht und sich somit der Welt verschließt. Zu Beginn des Stücks scheint Stanley ein missmutiger und undankbarer Gast, dessen Verhalten sich nach dem Eintreffen zweier neuer Gäste, für alle Anwesenden völlig Fremde, schlagartig verändert. Die neuen Gäste, Goldberg (Jan Andreesen) und McCann (Mick Riesbeck) scheinen mit einer Intention, die dem Zuschauer unklar bleibt, in den kleinen Badeort zu kommen und merkwürdiger Weise scheint Stanley das Eintreffen der beiden gar nicht zu passen. Und als Goldberg und McCann dann auch noch die Geburtstagsfeier von Stanley ausrichten wollen, obwohl dieser steif und fest behauptet erst in einem Monat Geburtstag zu haben, nimmt die Geschichte an Fahrt auf… Und was es mit der Funktion der Figur Lulu (Maria Goldmann) auf sich hat, scheint wohl ein weiteres der schier endlos wirkenden Rätselfolge des Stückes zu sein.

Zuschauer soll Figuren hinterfragen

„Pinter zeigt Figuren, die vor sich selbst, ihrer Identität und damit vor ihrer Verantwortung fliehen“, heißt es im Begleitheft. Stanley scheint wohl der perfekte Beweis dafür zu sein: Das Kostüm (Christin Treunert), das den zerstreuten Charakter des Besuchers widerspiegelt, das doch recht aggressive Verhalten, das den Anschein weckt, er sei mit sich und der Gesamtsituation nicht zufrieden und das verwirrende Verhältnis Stanleys zu den anderen Figuren.

Die Geburtstagsfeier - Ein Theaterstück, das Rätsel aufgibt
Cornelia Kempers (Meg), Janosch Schulte (Stanley)

In der Einführung zum Stück lautete es: „Man kann Pinters Figuren nicht trauen. Er fordert den misstrauischen Zuschauer.“ Und genau dieser Effekt lässt sich in „die Geburtstagsfeier“ finden. Der Zuschauer ist während des ganzen Stückes in der Position des kritischen Betrachters. Er wird ständig mit diversen Fragen konfrontiert. Wieso verhalten sich die Personen so? Kennen Sie sich aus der Vergangenheit? Was passiert mit Stanley? In der Einführung zum Stück im Oberen Foyer hat man schon die passenden Worte gefunden: „Es ist schwierig das Theaterstück zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten.“

Am Ende bleibt ein großes Fragezeichen

Schauspielerisch stark waren vor allem Cornelia Kempers in der Figur der Meg und Julius Janosch Schulte alias Stanley. Charakteristisch, witzig und authentisch spielen sie die naive Hausdame und den merkwürdigen Langzeitgast.

Abschließend lassen sich wohl nur noch einmal die Eingangsworte wiederholen: Ein Stück, das den Zuschauer mit einem großen Fragezeichen zurücklässt. Vielleicht können Sie das Rätsel lösen?

 

AFP

Beinaheunfall durch ungeduldigen Autofahrer

Albrechtstraße (Archivbild)
Albrechtstraße (Archivbild)

Die Polizei sucht Zeugen eines Vorfalls, der sich am Mittwochnachmittag in der Albrechtstraße ereignete.

Eine 33-jährige Fußgängerin überquerte gegen 16.15 Uhr in Höhe der Bushaltestelle Hochschule befindlichen Zebrastreifen, als sich ihr eine grau-blaue Limousine der Marke Rover näherte. Offenbar ging die Frau nach Ansicht des etwa 60 Jahre alten Autofahrers nicht schnell genug über die Straße und wurde von diesem angehupt. Gleichzeitig fuhr der Mann gestikulierend an der Fußgängerin vorbei und erfasste diese beinahe noch mit seinem Pkw. Die Frau blieb unverletzt, der Rover fuhr nach dem Vorfall in Richtung Natruper Straße weiter. Wer Hinweise in der Sache geben kann, setzt sich bitte mit dem Unfalldienst der Polizei in Verbindung. Telefon: 0541-3272215.

AFP

Diese Woche verstärkte Kontrollen durch die Polizei

Polizei, Kelle, Kontrolle

Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand: Das sind in der kommenden Woche zentrale Themen der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizeidirektion Osnabrück. Vom 16. bis 22. April müssen Autofahrer auf den Straßen vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln mit verstärkten Kontrollen rechnen.

„Besonders die gravierenden Geschwindigkeitsverstöße haben wir im Blick, da die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen unmittelbar mit der gefahrenen Geschwindigkeit zusammenhängt“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Auch die Überprüfung des Sicherheitsabstandes stellt einen Schwerpunkt der Kontrollen dar. „Drängler gefährden durch ihre aggressive Fahrweise ihre eigene Gesundheit und die anderer Verkehrsteilnehmer“, so Ellermann. Die Polizei empfiehlt innerhalb geschlossener Ortschaften einen Abstand von 15 Metern bei 50 km/h oder 3 Pkw-Längen. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt als Anhaltspunkt „halber Tachostand“ bei guten Sicht- und Straßenverhältnissen, bei 100 km/h also 50 Meter. Eine optische Unterstützung können die Leitpfosten bieten, deren Abstand 50 Meter (außerhalb geschlossener Ortschaften) beträgt.

Sicherheitsabstand muss der Sitaution angepasst werden

Trotz aller Empfehlungen und Vorgaben sollten Fahrzeugführer jede Verkehrssituation individuell beurteilen und den Abstand zum Vorausfahrenden wie auch die Geschwindigkeit den unterschiedlichen Wetterlagen anpassen.
Zielgerichtete Kontrollen dieser Art sollen dazu dienen, Verkehrsteilnehmer auf die Hauptunfallursachen hinzuweisen und für eine verantwortungsbewusste Fahrweise zu sensibilisieren, um langfristig Unfälle mit schweren Personenschäden zu minimieren. Die Aktion findet zeitgleich länderübergreifend im Rahmen des TISPOL-Verbundes statt.

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Wo wird diese Woche wieder geblitzt?

(Symbolbil) Blitzer
(Symbolbild) Blitzer

Auch in dieser Woche werden im Landkreis wieder fleißig Fotos von unachtsamen Autofahrer geschossen. Wo sie besonders aufpassen müssen, um dem ungeliebten Souvenir zu entgehen sehen sie hier:

Montag, 16.4. Menslage
Dienstag, 17.4. Dissen
Mittwoch, 18.4. Hasbergen
Donnerstag, 19.4. Bad Rothenfelde
Freitag, 20.4. Quakenbrück
Samstag, 21.4. Glandorf
Sonntag, 22.4. Melle

 
Der Landkreis weist darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Wir wünschen eine gute und sichere Fahrt!

AFP

Diese Woche kommt der Sommer nach Osnabrück!

Hitze im Sommer.
Sommer (Symbolbild)

Nein, noch ist kalendarisch und meteorologisch Frühling und der Sommer ist noch weit, aber der April macht bekanntlich was er will. Und auch die 30 Grad Marke werden wir in Osnabrück voraussichtlich nicht erreichen, auch wenn eine große Boulevardzeitung das bereits bundesweit ankündigt. Aber: Es wird richtig schön warm und sonnig!

Wir haben uns verschiedene Prognosen angeschaut, von Kachelmannwetter (Freitag, um 25 Grad) bis zum Deutschen Wetterdienst (Donnerstag, bis 29 Grad) und es scheint zumindest eines klar zu sein: Temperaturen über 25 und bis (knapp unter) 30 Grad sind zum Ende der Woche sehr sicher zu erwarten.

Niedersachsen, Wetter, Sommer im April
Das Niedersachsen-Wetter für Donnerstag, den 19. April 2018 (Quelle: DWD)

Donnerstag ist der Sommer im April da

Bereits für Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für unsere Region durchweg sonniges Wetter, das bereits seit Wochenanfang frühsommerlich warm ist. Die Temperaturen liegen am Donnerstag in Niedersachsen zwischen 24 und 27 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Ost.

In den Nächten bleibt es aber vorerst kühl. Zwar droht kein Frost mehr, aber die Temperatur fällt  trotz sehr warmer Tage – weiterhin teils noch deutlich unter 10 Grad.

AFP

Filmpassage Osnabrück und HASEPOST bringen den TATORT auf die Leinwand [Update]

Tatort Filmpassage Osnabrück

[Update] Unsere Leser sind die Besten! Trotz Temperaturen nahe 30 Grad 🌴, haben sie für eine gelungene Premiere für „Tatort auf der großen Leinwand“ in der Filmpassage gesorgt!
Am 6. Mai (der Sonntag davor ist Tatort-Pause) geht es weiter mit dem Tatort aus Köln. 

HASEPOST – jetzt jeden ‚Tatort-Sonntag‘ mit ‚Rudelgucken‘.



Filme da schauen, wo sie am schönsten sind? Selbstverständlich geht der Filmkenner lieber ins Kino als daheim den BluRay-Player zu bedienen oder sich mit Streaming über das Internet zu versorgen.
Warum nicht eigentlich auch den TATORT auf der großen Leinwand schauen?

Zugegeben, mit hochauflösenden Fernsehern, Surround-Anlagen und Popcorn vom eigenen Herd, kann man auch in den eigenen vier Wänden eine schöne Atmosphäre zaubern, aber letztlich ist das alles wie ein veganes Schnitzel – nur eine Kopie des Originals.
Wirkliches Mitfiebern, eine professionelle Sound- und eine hochmoderne Projektionsanlage – zusammen mit vielen Gleichgesinnten – das gibt es nur im Kino!

Gemeinsam mit der Filmpassage Osnabrück haben wir von der HASEPOST uns gedacht, dass es nun endlich Sinn macht, auch Deutschlands beliebteste Krimireihe (seit 1970) auf die große Leinwand zu bringen!

Los geht es am 22. April, 2015 Uhr

Unser erstes gemeinsames „Rudelgucken“ startet am 22. April, natürlich um 20:15 Uhr.
Zur Premiere haben wir uns mit dem Hamburg-Tatort, mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz als Ermittler-Duo Falke und Grosz, einen besonders vielversprechenden Tatort ausgesucht.

Tatort Kommissare Falke (rechts) und Grosz
Die Tatort-Kommissare Falke (rechts) und Grosz ermitteln in Lüneburg. Foto: NDR/Christine Schröder

Weiter geht unsere Tatort-Reihe dann am 6. Mai mit einem echten Straßenfeger, dem beliebten Kölner Team Ballauf und Schenk, und danach jeden Sonntag, an dem es eine Tatort-Erstausstrahlung in der ARD gibt.

Eintritt ist frei!

Der Eintritt ist für die Tatort-Abende in der Filmpassage frei, daher gibt es auch keinen Kartenvorverkauf (pünktlich sein lohnt daher ganz besonders).

Hier geht es zum Facebook-Termin für den 22. April, damit Ihr den Termin nicht verpasst.


Bis zu 4 Stunden parken für nur 3€!

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AFP