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Vorarbeiten für erste „Protected Bike Lane“ in Osnabrück beginnen

Fahrradweg am Heger-Tor-Wall
Auch Bisheriger Fahrradweg am Heger-Tor-Wall

Viele Menschen fühlen sich nicht sicher, wenn sie auf Osnabrücks Straßen mit ihrem Fahrrad unterwegs sind. Besonders die viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen bieten immer wieder Anlass zur Sorge. Mit dem Bau der ersten „Protected Bike Lane“ in Niedersachsen soll nun zumindest auf einem kleinen Stück am Heger-Tor-Wall Abhilfe geschaffen werden.

Eine „Protected Bike Lane“ ist eine besondere Form des Radweges, das bereits erfolgreich in Städten wie Kopenhagen und Amsterdam angewandt wird. Der Hauptunterschied zu einem normalen Radweg ist, dass Autos die „protected lane“, also geschützte Spur, nicht befahren können, da durch einen Bordstein und Bebauung eine Barriere zur Straße geschaffen wird. In Osnabrück soll dieses Konzept nun zwischen der Dielingerstraße und der Katharinenstraße auf einem ersten 250m langen Abschnitt geschaffen werden, was die Sicherheit für die Radfahrer erhöhen soll.

„Wir möchten besonders den Menschen ein sicheres Gefühl geben, die momentan wenig oder gar nicht mit dem Rad unterwegs sind, weil es ihnen zu gefährlich ist.“ erklärt Stadtbaurat Frank Otte.

Vorarbeiten für erste „Protected Bike Lane“ in Osnabrück beginnen
Ein Modell der Protected Bike Lane

Heger-Tor-Wall wird zum Teil einspurig

Noch bevor der neue Radweg gebaut werden kann, müssen Vorarbeiten in der Versorgungsinfrastruktur der Straßenabschnittes geleistet werden. Zu diesem Zweck wird ab dem 2. Mai die rechte Fahrspur zwischen Dielingerstraße und Katharinenstraße in Richtung des Schlosswalles gesperrt, Radfahrer und Fußgänger werden an der Baustelle vorbei geleitet.
Direkt im Anschluss sollen die Arbeiten an der „Protected Bike Lane“ beginnen, so dass die Sperrung bis zum Ende der Sommerferien bestehen bleibt. Im Anschluss soll noch eine Fahrbahndeckensanierung vorgenommen werden, für die drei Nächte lang eine Vollsperrung eingerichtet wird.

Wie werden die Änderungen aussehen?

Nach dem Abschluss der Arbeiten wird der Fußweg im betroffenen Abschnitt auf 2,50 verbreitert sein und der Radweg auf 3 beziehungsweise 3,25m, beide sollen räumlich voneinander getrennt werden. Damit keine Bäume gefällt werden müssen, soll der Weg aber bis zur Hausnummer Heger-Tor-Wall 24 so bleiben, wie er ist.
Außerdem werden sieben Parkplätze wegfallen, um den Verbreiterung des Radweges möglich zu machen. „Auch die Fahrspuren für die Autos werden minimal verkleinert“ ergänzt Otte „das ist auf diesem Abschnitt aber keine Einschränkung, da die Spuren momentan Überbreite habe. Sie werden auf das Mindestmaß, das wir an vielen Straßen haben, verkleinert“.

Auch irgendwie „protected“, der bisherige Fahrradweg:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=AdUMRONqlFw&w=480&h=270]

Mehr „Protected Bike Lanes?“

„Wir prüfen bereits, ob sich das Konzept auch an anderen Orten umsetzten lässt“ sagt Frank Otte. Überall wird diese Maßnahme wohl auf Grund von Straßenbreiten oder Parkplatzsituationen wohl nicht machbar sein, allerdings plant die Stadt in ihrem Großprojekt „Mobil>e Zukunft“ den Radverkehrsansteil von momentan 20 Prozent bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. In Zukunft soll mehr Platz für Lastenräder oder Kinderanhänger entstehen und schnelleren Radlern soll die Möglichkeit zum sicheren Überholen gegeben werden.

AFP

Sushi am Westerberg: Das „Furittsu“ hat geöffnet

Furittsu Sushi Osnabrück
Furittsu Sushi Osnabrück

Wer in Osnabrück erstklassiges Sushi geniessen will, findet in der Lotter Straße ab sofort eine neue Anlaufstelle.

„Sushi in höchster Qualität“ bieten die Inhaber Felix und Nina Greiner ihren Gästen ab sofort am Fuße des Westerbergs. Mt dem Restaurant Friedrich, dem Fritz daily, dem Friedrich-Weinladen und der Friedrich-Genussakademie konnten die beiden Gastromen ihren hohen Anspruch bereits gleich mehrfach unter Beweis stellen. Das japanische Sushi-Restaurant Furittsu (japanisch für „Fritz“) komplettiert nun die Reihe in direkter Nähe zur namensgebenden „Friedrichstraße“.

In der offenen Showküche in der Lotter Straße werden Sushi-Rollen geformt, Reis mit Thunfisch, Lachs, Garnelen oder Jakobsmuscheln zu Nigiri geformt und aus Miso, Wakame-Algen und Schnittlauch warme, dampfende Miso-Suppe gekocht.

Felix und Nina Greiner, Osnabrück
Felix und Nina Greiner freuen sich über ihr neuestes Gastro-Projekt

Kleines Lokal, hoher Anspruch

Felix Greiner erklärt, dass das kleine Ladenlokal mit gerade mal 25 Sitzplätzen „ganz bewusst“ ausgewählt wurde. Schließlich stehe hochwertiges Sushi mit bester Fisch-Qualität ganz klar an erster Stelle – Klasse vor Masse. „Wir wollen nichts vorbereiten, sodass alles wirklich frisch gegessen wird!“ Selbst kurze Kühlzeiten nach der Produktion beeinflussen die Konsistenz des aufwendig hergestellten Sushi-Reis, sodass bestenfalls darauf verzichtet werden sollte.

Jun Mita, Sushi-Meister aus Japan, hat sein Handwerk von der Pike auf in seiner Heimat gelernt und ist 2001 mit seiner Familie nach Deutschland gekommen. Er arbeitet in der Küche eng mit Sushi-Koch Junya Sato zusammen. Marcel Kruse, den manch ein Stammkunde noch von nebenan aus dem Restaurant Friedrich kennt, ist Restaurantleiter des „Furittsu“.

Sushi-Koch Junya Sato und Sushi-Meister Jun Mita
Sushi-Koch Junya Sato und Sushi-Meister Jun Mita aus Japan

Architektonisches Gesamtkonzept

Die Einrichtung des komplett sanierten Ladenlokals im ehemaligen Schmuckartikel-Laden „Kahlo“ ist so individuell, wie gleichzeitig auch an die japanische Küche angepasst: Die Wände bestehen aus schwarzen, tatsächlich verbranntem Holz, dazu das typisch japanische Rot und Holz-Lampen, individuell in Berlin angefertigt, die sich aus feinsten, von Hand aufgeklebten Holz-Dreiecken zusammensetzen und ein warmes, gemütliches Licht geben. Erneut ist die Gestaltung von den Architekten Hanno Garthaus und Michael Korb übernommen worden, die auch schon das Restaurant Friedrich sowie das Fritz daily gestaltet haben.

HASEPOST berichtete über die Eröffnung des Fritz daily im vergangenen Jahr.

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Fotos: Heiko Pohlmann

 

AFP

Paracelsus Klinken werden in die Schweiz verkauft

Paracelsus Kliniken

Die bundesweit mehr als 5.200 Mitarbeiter der in Osnabrück ansässigen Paracelsus-Kliniken bekommen neue Chefs. Zukünftig wird über die Zukunft der rund 40 Einrichtungen in der Schweiz entschieden.

Die in Familienbesitz befindliche Beteiligungsholding Porterhouse Group AG hat am 19. April 2018 vom Gläubigerausschuss der Paracelsus Unternehmensgruppe den Zuschlag für die Übernahme der Klinikgruppe erhalten, teilte das Unternehmen am Freitagnachmittag der Presse mit.

Die Beteiligungsholding mit Sitz in Luzern beabsichtigt, den privaten Krankenhausbetreiber nach rechtlicher Übernahme wieder zurück auf Erfolgskurs zu bringen. Die Paracelsus Kliniken befinden sich seit Dezember 2017 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, dessen Abschluss vor der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse stattfinden wird. Bis zum Abschluss der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse wird das bisherige Team der Eigenverwaltung das Unternehmen weiterhin leiten.

Der Gläubigerausschuss der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I. hat dem Vorschlag der Eigenverwaltung und der Sachwaltung, den Konzern an Porterhouse zu verkaufen, bereits zugestimmt. Dabei wurde die Entscheidung an den Interessen der Gläubiger als Ganzes, darunter auch der Mitarbeiter, ausgerichtet.

Gläubiger sollen bedient werden

Die Eigenverwaltung mit dem Restrukturierungsteam um die Generalbevollmächtigten Andreas Ziegenhagen, Daniel F. Fritz und Dr. Reinhard Wichels wird in Abstimmung mit Porterhouse die Insolvenzpläne unmittelbar bei Gericht einreichen. Neben den expliziten Sanierungsmaßnahmen werden die Insolvenzpläne für die Übernahme der Anteile die Zahlung einer Kapitaleinlage seitens Porterhouse vorsehen, aus der anschließend die Gläubiger bedient werden. Die Entscheidung über die Annahme der Insolvenzpläne bleibt den Gläubigern vorbehalten, die in einer Gläubigerversammlung über die Insolvenzpläne abzustimmen haben. Nach Zustimmung durch die Gläubiger und Umsetzung der Insolvenzpläne kann das Insolvenzverfahren aufgehoben werden.

Nach der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse wird Prof. Dr. Michael Philippi, der bis Ende 2016 die Sana Kliniken AG führte, die Leitung der Paracelsus Kliniken übernehmen. Unter seiner achtjährigen Leitung vervielfachte die Sana Kliniken AG ihren Umsatz und wuchs zu einem der führenden Klinikbetreiber in Deutschland heran. Der Diplom-Kaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler, der beinahe seine gesamte berufliche Karriere bei Sana in verschiedensten Führungspositionen verbrachte, ist ein ausgewiesener Experte für das deutsche Gesundheitswesen. Über viele Jahre engagierte sich der heutige Honorarprofessor an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft als Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und als Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK).

„Wir freuen uns, dass wir mit der in Familienbesitz befindlichen Beteiligungsholding Porterhouse Group AG einen neuen Eigentümer für die Paracelsus Kliniken gewinnen konnten. Der Gläubigerausschuss hat sich in einem intensiven Auswahlprozess am gestrigen Tag für Porterhouse entschieden. Mit der Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Krise gemacht. Der anstehende Weg wird steinig bleiben, aber mit Porterhouse hat Paracelsus nun einen zukünftigen Eigentümer, der dem Unternehmen wieder eine Perspektive gibt“, so Dr. Rainer Eckert, Sachwalter der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I.

„Für Paracelsus wie für Porterhouse ist dies ein Tag der Freude, aber auch der Verantwortung, denn nur im Team werden wir unser Unternehmen langfristig wieder zu alter Stärke führen können. Gemeinsam wollen wir Paracelsus wieder zu einem stabilen und profitablen Unternehmen entwickeln, das aus eigener Kraft und auch durch Zukäufe wächst. Bis dahin wird es kein einfacher Weg sein. Aber wir werden versuchen alle Chancen der Zukunft zu nutzen. Für einen verbesserten Patientenservice und für effiziente Prozesse werden wir verstärkt in die Möglichkeiten der Digitalisierung investieren und mit unserem Knowhow Paracelsus zu einem der digitalen Leuchtturm-Unternehmen im deutschen Klinikwesen entwickeln. Paracelsus soll Klinik der Wahl werden – für Patienten und Mitarbeiter. An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch, die Zusammenarbeit und die Zuversicht danken.“, so Felix Happel, Verwaltungsratspräsident der Porterhouse Group AG.

„Paracelsus wieder zu einer der führenden Marken im deutschen Klinikmarkt zu machen, die für erstklassiges Knowhow, Qualität und Service steht, ist eine Aufgabe, die ich im Team mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den neuen Eigentümern gerne annehme. Die neue Eigentümerstruktur, die für langfristiges Denken und Engagement steht, wird uns die Freiheit und Stabilität für künftiges Wachstum geben. Ich freue mich, dass ich dieses neue Unternehmenskapitel an leitender Position mitgestalten darf“, so Dr. Michael Philippi, designierter CEO der Paracelsus Kliniken.

Kartellamt muss noch zustimmen

Porterhouse hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, mittelständische Unternehmen mehrheitlich zu erwerben und langfristig in ihrem Wachstum zu unterstützen. Dabei greift Porterhouse auf sein internationales Netzwerk, ausgeprägtes Branchenverständnis und operative Erfahrung zurück. Eigentümer von Porterhouse ist Felix Happel. Der Beteiligungsfokus liegt auf Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen für die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse direkt oder indirekt eine bedeutende Rolle spielen. Porterhouse hält heute Beteiligungen an innovativen Unternehmen mit Digitalkompetenz in der Gesundheitsbranche.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Bundeskartellamts. Über die finanziellen Aspekte der Übernahme wurde Vertraulichkeit vereinbart. Porterhouse Group AG finanziert die Übernahme komplett aus eigenen Mitteln.

AFP

So schnell geht das: Bei der Smartphone-Reparatur zugeschaut

Handyland Osnabrück
Handyland Osnabrück

Nachdem bedauerlicherweise in unserer Redaktion ein Handy auf dem Parkplatz vor unserer Redaktion heruntergefallen und in der Folge der Display gesprungen ist, haben wir uns gedacht, wir zeigen mal, wie schnell so ein zerbrochenes Display wieder repariert ist.

Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Handyland, ein neuer Handyladen, über dessen Neueröffnung am Jürgensort 5 (im ehemaligen MWO Jeansladen) wir kürzlich bereits berichteten.

Reparatur bei Handyland
Blick über die Schulter: Reparatur bei Handyland. Foto: Jasmin Schulte

„Normalerweise darf aus Sicherheits- und Datenschutzgründen bei einer Reparatur nicht über die Schulter geschaut werden“, erzählt der Geschäftsführer Hedayat Hotak. Doch für uns machte der Jungunternehmer eine Ausnahme und gab uns spannende Einblicke.

Handys zu reparieren, das muss gelernt sein

Display-Reparatur
Reparatur des Displays. Foto: Jasmin Schulte

„Für eine Reparatur ist es wirklich wichtig, ruhige Hände zu haben“, führt Hotak weiter aus. Denn die Schrauben sind nur wenige Millimeter groß, sodass aufgepasst werden muss, dass nicht zufällig eine verloren geht“, plaudert der Experte weiter aus dem Nähkästchen: „Oftmals kommen Kunden her, die zuvor ihr Handy bei einem anderen Anbieter reparieren ließen. Leider sehe ich da immer die typischen Fehler: Schrauben sind an der falschen Stelle wieder verschraubt worden, die Frontkamera nicht wieder sauber eingebaut worden oder der Home-Button nicht mehr funktionsfähig. Diese Fehler lassen sich unabhängig vom Modelltyp finden.“ Einfach ein Youtube-Tutorial schauen und Teile bei eBay bestellen, das reicht nicht um einen Techniker-Job zu erledigen. Im Gegenteil: Schnell sind mehrere hundert Euro, die das iPhone oder Android-Smartphone noch wert ist, durch eine scheinbar billige Reparatur zerstört.

Werkzeug
Das passende Werkzeug ist unumgänglich. Foto: Jasmin Schulte

Handy Reparaturen sind in Osnabrück gefragt

In dem Artikel, in dem wir über die Neueröffnung des Handyladens berichtet haben, ließen wir beiläufig die Konkurrenzsituation vor Ort anklingen. Natürlich stellten wir dem Newcomer die Frage, wie er die Situation einschätzt. „Die meisten Anbieter, die Smartphones vertreiben, besitzen gar keinen eigenen Reparaturservice. Wir kooperieren bereits mit einigen Anbietern in der Stadt Osnabrück. Zudem ist die Nachfrage nach Handy-Reparaturen hier in Osnabrück sehr groß.“ Neben dem Standort in Osnabrück gibt es bereits in Duisburg ein „Handyland“ und in Belgien drei weitere Filialen.

Handyland Osnabrück
Vorher (das defekte Display) und das reparierte iPhone

Fazit: In unter einer halben Stunde (Regelzeit: 20 bis 30 Minuten) ist das Handy unserer Redakteurin wieder makellos – die „Spider App“ ist vom Display verschwunden.

HANDYLAND
Jürgensort 5
49074 Osnabrück

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Handyland Osnabrück
HANDYLAND am Jürgensort in Osnabrück
AFP

Frühling im Schlossgarten, warum sind die Brunnen trocken?

Frühling im Schlossgarten Osnabrück
Frühling im Schlossgarten

Wenn es dem Osnabrücker zu warm wird, dann geht er in den Schlossgarten – unseren „SchloGa“. Doch warum sind die Brunnen noch trocken? Wir haben nachgefragt.

Auf der Wiese vor dem historischen Schloss versammeln sich an schönen Tagen Tausende. Und auch zwischen den Blumenbeeten und den sechs kleinen Springbrunnen – die nach den immer noch gültigen Plänen des Stadtbaurats demnächst durch eine gepflasterte Fläche und einen zentralen Brunnen ersetzt werden sollen – herrscht reges Treiben.

So schön ist es im Schloga (HASEPOST @Instagram):

Transportable Grills werden aufgebaut, Kinder flitzen zwischen den Blumen umher und es wird gelacht, gefeiert und Ball gespielt. Ein klein wenig Südeuropa und Urlaubsfeeling mitten in der Hasestadt. Die überraschend hohen Temperaturen haben in dieser Woche für einen Frühstart der SchloGa-Saison gesorgt.

Etwas fehlt noch: Die Brunnen sind trocken!

Bereits seit gut zwei Wochen sind die Blumenbeete neu bepflanzt und passend zum schönen Wetter wurden sogar schon die Schutzzäune entfernt, die um die frischen Pflanzungen aufgestellt werden, damit die empfindlichen Jungpflanzen in den ersten Tagen geschützt sind.
Nur etwas fehlt: Das Wasser in den sechs kleinen Brunnen links und rechts der Blumenbeete.

Nachgefragt: Warum sind die Brunnen weiter im Winterschlaf?

Wir haben beim Osnabrücker Service Betrieb (OSB) nachgefragt, warum denn die Brunnen noch immer trocken ist. Sehr zu unserer Überraschung erklärte OSB-Sprecherin Katrin Hofmann, dass der städtische Eigenbetrieb überhaupt nicht für die Brunnen zuständig ist. Dabei wurde in der politischen Debatte um die angebliche Sanierungsbedürftigkeit der Brunnen, die im vergangenen Jahr als Argument für die Neugestaltung und Pflasterung der Grünanlage herhalten musste, immer wieder die Einschätzung der OSB-Fachleute über die technische Hinfälligkeit der Brunnen angeführt.

Schlossgarten Osnabrück, Figur
Auch diese Sandsteinfigur wartet aktuell noch in ihrer Holz-Verschalung auf das Ende der Winterruhe (Archiv Hasepost)

Ein paar Telefonate und Rückrufwünsche später, meldet sich die Pressestelle der Stadtverwaltung bei uns und erklärt, dass tatsächlich dort die Zuständigkeit für das Erwecken der Brunnen aus dem Winterschlaf liegen würde. Die Wasserspiele würden turnusgemäß erst Ende April, voraussichtlich in der kommenden Woche, wieder in Betrieb gesetzt. Bis dahin, und über das kommende Wochenende, bleiben die Brunnen noch in ihrer schützenden Holzverschalung.
Ebenfalls noch in Holzkästen versteckt sind die Sandsteinfiguren vor dem Schlossgebäude. Für diese Erweckung zeigten sich bei unseren Recherchen weder OSB noch Stadtverwaltung zuständig und verwiesen auf die Universität. Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher der Universität Osnabrück, dass dafür aber doch die Stadtverwaltung zuständig sei. Und falls die Stadt doch nicht zuständig wäre, würden die Holzverschalungen dennoch wohl von den städtischen Mitarbeitern abgenommen. Wann genau, konnte man uns nicht sagen. Vermutlich auch, wenn die ersten richtig warmen Tage schon vorbei sind.

Wiese im Schlossgarten Osnabrück
April 2018: Tausende feiern den Frühling im Schlossgarten

April vor einem Jahr: Temperaturen deutlich unter Null!

Auch wenn angesichts von für diesen Freitag erwarteten Temperaturen von fast 30 Grad ein wenig Unverständnis für die späte Inbetriebnahme der Brunnen und die Befreiung der Sandsteinfiguren aus ihren Holzkisten aufkommen mag, so hat diese Vorsicht sicher gute Gründe. Frost kann sowohl den Brunnenpumpen, wie auch den Sandsteinfiguren zusetzen.  Osnabrücks private Wetterstation Westerbergwetter.de verzeichnet für den 20. April 2017 einen Tiefstwert von frostigen -1,3 Grad (Maximalwert 11,6 Grad). Dass es bereits Ende April so warm ist und manch ein SchloGa-Freund eine Abkühlung im Springbrunnen herbeisehnt, ist also die Ausnahme. Spätestens im Mai sind die Brunnen wieder gefüllt und die historischen Sandsteinfiguren sorgen für das passende Ambiente!

Zur Erinnerung: Sollten die inzwischen auf Eis gelegten aber immer noch gültigen Pläne für den Schlossgarten-Umbau realisiert werden, sähe es hier bald so aus:

Schlossgarten, Entwurf Osnabrück, POLA
Grauer Himmel, graues Pflaster… die Zukunft des Schlossgartens? (Entwurf: POLA Berlin).

 

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Virtuell auf Tuchfühlung mit Nashorn und Co.

Zoo Osnabrück, VR Brille
Zoo Osnabrück, VR Brille

Im Zoo Osnabrück drehen Psychologiestudenten derzeit Virtual Reality Filme von Nashorn und Co. für die Forschung. Das Langzeitprojekt soll untersuchen, wie Menschen virtuell erlebte Ereignisse emotional verarbeiten. Forschung gehört neben Bildung, Umweltschutz und Erholung zu den vier Grundaufgaben eines Zoos.

„Normalerweise forschen wir hier direkt am Tier“ erklärt der wissenschaftliche Kurator des Zoos, Andreas Wulftange „Studenten beobachten meist das Paarungs- oder Sozialverhalten. Das Forschungsprojekt der Uni ist mal was anderes, das wir aber auch gerne unterstützen“. Deswegen kann man seit einigen Wochen regelmäßig Bachelor- und Masterstudenten im Zoo antreffen. Gedreht wird mit einer etwa handballgroßen Kamera, 360° und in 3D. „Die Kamera richtig zu platzieren war gar nicht so einfach“ berichtet der Betreuer des Projektes Benjamin Schöne „wir müssen immer eine Höhe von 1,63m einhalten, denn das ist die Durchschnittsaugenhöhe in Europa. Manche der Tiere sind dann aber zu neugierig und würden die Kamera beschädigen, deswegen müssen wir da manchmal erfinderisch werden und sie im Gebüsch verstecken, oder an der Decke aufhängen“.

Zoo Osnabrück, VR Brille
Unsere Kollegin Sophie Scherler mit der VR-Brille

Wie reagieren Menschen auf die virtuelle Realität?

Bislang wurde bei den Tapiren, Erdmännchen, Pinguinen, Zebras und in der Mendoza-Halle gedreht. Das Ziel der Forschung ist es zu untersuchen, wie Menschen Ereignisse emotional erleben und bewerten. Zum einen, wenn sie das Motiv wie normalerweise üblich, auf einem Fernseher in 2D sehen, zum anderen wenn sie die 360° Filme in 3D erleben. Zusätzlich werden objektive Daten wie Herzschlag, Hautleitfähigkeit und Hirnströme gemessen. Die erhobene Daten werden danach in einem Fachmagazin veröffentlicht und später in Form einer wissenschaftlichen Datenbank für weitere Forschungen zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur im Zoo wurde gedreht. „Wir haben auch in Krankenhäusern, dem Nettedrom und im Ausland gedreht“ berichtet Sophia Sylvester, Mitglied der Forschungsgruppe.

Begleitung durch Biologen

Die Drehs im Zoo werden zumeist von den wissenschaftlichen Kuratoren Tobias Klumpe und Andreas Wulftange begleitet. „Wir müssen genau schauen, bei welchen Tieren Aufnahmen möglich sind und wie diese auf die Kamera und die Geräusche, die diese macht, reagieren“ so Wulftange.

Einige der Aufnahmen der Forschungsgruppe um Benjamin Schöne sind ab dem 20. April auf der Homepage des Zoos zu sehen.

Titelfoto: Hanna Rickert

AFP

Das Zenit ist einmalig in Osnabrück: Klettern auf über 200 Routen

Zenit Boulderhalle
Zenit Boulderhalle. Foto: Jasmin Schulte

Michael Pazzini, heute Geschäftsführer der Boulderhalle in der Dammstraße, hatte schon immer den Traum, eine Kletterhalle zu eröffnen.

2009 fasste Pazzini den Entschluss, seine Idee zu verwirklichen und holte seinen jetzigen Geschäftspartner Thomas Hofer mit ins Boot. Da Pazzini gebürtig aus Osnabrück kommt, sollte seine Idee in seiner Heimatstadt umgesetzt werden. Lange Zeit gab die Immobiliensituation allerdings nicht das Passende her, bis man auf den Standort, der zwischen dem Zauberer von Oz und dem Nize auf der einen Seite und dem jetzigen Brücks auf der anderen Seite liegt, kam.

Die Entstehung einer Idee: Die Boulderhalle

Inneneinrichtung Zenit Boulderhalle
Inneneinrichtung Zenit Boulderhalle

Im Mai 2013, vor rund fünf Jahren, begann der Ausbau des Zenits. Im Dezember folgte die Eröffnung der Kletterhalle. „Viele Menschen kommen zu uns, weil man sich hier noch einmal wie ein kleines Kind fühlen kann. Trotzdem besteht das Problem, dass viele eine falsche Denkweise über die Boulderhalle haben. Es geistert die Auffassung umher, dass es sich bei unserer Halle um einen Indoorspielplatz, ähnlich wie Hoppla oder Ballorig, handelt. Deshalb wird uns ganz oft die Frage gestellt, ob auch Erwachsene hier zu finden seien.“ Und gerade für Erwachsene ist das Zenit interessant. „Es handelt sich quasi um einen Spielplatz für Erwachsene.“  Das bedeutet aber nicht, dass die Boulderhalle für Kinder nicht geeignet ist. Ganz im Gegenteil: Kindergerechte Routen lassen sich dort finden, bei denen die Griffe in kleineren Abständen an der Wand angebracht sind. Wer mit Kindern unter 14 Jahren bouldern möchte, muss eine 1:1 Betreuung wahrnehmen. Das bedeutet: Für ein Kind unter 14 Jahre muss ein Erziehungsberechtigter vor Ort sein.

Soziale Kontakte beim Bouldern knüpfen

Bouldern im Zenit
Bouldern im Zenit

„Bouldern ist für das Schließen sozialer Kontakte perfekt geeignet.“ Denn auch die drei Männer, Thomas Hofer, Michael Pazzini und Henning Gerwing, Stellvertretender Geschäftsführer, haben sich beim Bouldern kennengelernt. Pazzini und Hofer haben privat Boulderwände erworben, Routen konzipiert und diese im Wohnzimmer einer WG aufgebaut. Mit ca. 6 Leuten gestartet, wuchs das Interesse an dem Sport unter Freunden und Bekannten. Als der Platz nicht mehr ausreichte, erweiterten die beiden Männer die Fläche, indem sie den Standort auf das Kulturzentrum an der Petersburg verlagerten. Dort baute sich eine Community aus Boulderbegeisterten auf. Hier haben sie auch den heute Stellvertretenden Geschäftsführer Henning Gerwing kennengelernt. Michael Pazzini erzählte uns, dass sie einen Verteiler aufbauten, um noch mehr von der Sportart zu begeistern, „zu infizieren“. „Viele unserer Gäste kommen auch nur, um hier entspannt in der Sonne zu lernen, Leute zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.“ Eigentlich waren die Tische und Bänken, auf denen man die Sonne genießen kann, nur für eine kleine Verschnaufpause gedacht, doch die Gäste des Zenits, die unter der Woche hauptsächlich aus dem Osnabrücker Umland und an den Wochenenden aus Holland, Bremen, Hannover, Bielefeld oder Münster kommen, haben aus diesem Angebot ein Café gemacht.

Bouldern für Jung und Alt

Von 6 bis 66 Jahren ist hier Jedermann anzutreffen. Natürlich erproben sich auch ein paar ältere Herrschaften, so ist der älteste Stammkletterer des Zenits ein 73-Jähriger. Auf 700 m² können die Besucher der Boulderhalle Bewegungsrätsel lösen, gemeinsam daran tüfteln, wie die Route zu bewältigen ist. „Wir planen die Boulderhalle auf 1000 m² Kletterfläche zu erweitern.“, gab uns Pazzini nach einem Rundgang Auskunft.

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Stadtverwaltung plant noch ein Hotel am Berliner Platz

Umgestaltung Berliner Platz, Osnabrück
Berliner Platz, Osnabrück

„Ordentlich an den Bedarf der Stadt angepasste Bebauungspläne hätten die aktuelle Situation verhindern können“, so ein Insider gegenüber unserer Redaktion, als Reaktion auf die von der HASEPOST aufgedeckten Hotelbauplan in der Johannisstraße.

Bereits wenige Stunden nachdem unsere Redaktion am Montag die Hotelpläne auf dem Gelände des noch dort bestehenden Textilkaufhauses SinnLeffers öffentlich machte, zog auch die Tageszeitung NOZ nach und wiederholte die von uns aufgedeckten Pläne des neuen Eigentümers.
Schnell waren auch mahnende Stimmen aus der Branche gefunden, die vor einem derartigen „Hotel-Boom“ warnten. Wie unsere Redaktion herausgefunden hat, wird es womöglich noch ein weiteres Hotelprojekt geben – gefördert von der Stadtverwaltung.

HASEPOST hatte bereits im Februar exklusiv darüber berichtet, dass der Hamburger Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann auf der ursprünglich als Kaufhausstandort geplanten Fläche „Baulos 2“ (vor H&M) seine Pläne zugunsten einer Hotelnutzung geändert hatte. Dieses Projekt wird parallel zu dem bereits vorher bekannten Hotel-Neubau anstelle des Sportarena-Gebäudes entstehen.

Lokale Hotelbetreiber fühlen sich alleingelassen

Die inzwischen zwei Bergmann-Hotels, das Hotel in der Johannisstraße und das neben dem Alando-Palais bereits im Rohbau fertiggestellte Holiday Inn werden massive Unruhe in die Osnabrücker Hotellandschaft bringen, darin sind sich alle Vertreter des Osnabrücker Hotelgewerbes, mit denen wir inzwischen sprechen konnten, einig. Allerdings mochte keiner der Hoteliers öffentlich Stellung beziehen, da man sich hier unter Druck von Verwaltung und Politik sieht, die keine Rücksicht auf die zumeist mittelständischen Unternehmer nehmen. Wir fühlen uns „unverstanden und alleingelassen“, so der Tenor der Gespräche.

Bauverwaltung sucht Investor für weiteres Hotelprojekt

Einer der Vertreter des Osnabrücker Hotelbetreiber machte uns darauf aufmerksam, dass im Verantwortungsbereich von Stadtbaurat Frank Otte bereits Pläne für das nächste große Hotelprojekt auf einen Investor warten.
Erneut in direkter Innenstadtnähe, an der Kreuzung „Berliner Platz“, soll die „Kleistpassage“ entstehen. Ein aus mehreren Einzelgebäuden gebildeter Komplex, der von einem sechsgeschossigen Hotelneubau dominiert wird.

Kleistpassage Osnabrück
Ralf Kreye und Marina Heuermann von der WFO sowie Stadtbaurat Frank Otte mit Plänen für das Hotel am Berliner Platz (rote eingekreist) im Herbst 2017. Foto: Stadt Osnabrück, Sven Jürgensen.

Im vergangenen Herbst präsentierte der Stadtbaurat, zusammen mit Vertretern der Wirtschaftsförderung, die Pläne für die Umgestaltung des Berliner Platzes. In einer auf dem Server der Stadtverwaltung archivierten Pressemitteilung wird die mögliche Ansiedelung eines weiteren Hotels ausdrücklich hervorgehoben.

UWG will Änderung der Bebauungspläne

Während die bereits in nicht-öffentlichen Sitzungen schon seit Wochen über die Hotelpläne informierten großen Parteien sich alle mit Pressemitteilungen zurückhalten, meldete sich am Mittwoch die mit nur einem Vertreter vertretene UWG mit einer Pressemitteilung bei uns. „Im Sinne der Stadtentwicklung, würden wir uns eine andere Nutzung der innerstädtischen Flächen wünschen, zumal sich eine Übersättigung an Hotels rund um den Neumarkt auch negativ auswirken könnte“ so UWG-Ratsmitglied Wulf-Siegmar Mierke. „Wo bleibt der innenstadtnahe Wohnungsbau für Familien, Singles, Studenten und Senioren.“ fragt Mierke. „Auch wenn es sich nicht um eine städtische Fläche handelt, sollten wir uns im Stadtentwicklungsausschuss dringend überlegen, gegebenenfalls über eine Änderung des Bebauungsplanes Einfluss auf die Entwicklung an der Johannisstraße zu nehmen“ rät Mierke.

Aktuelle Bebauungspläne sind fix

Soweit unserer Redaktion bekannt, können sich die Investoren auf die aktuell gültigen Bebauungspläne am Neumarkt und an der Johannisstraße berufen – obwohl es von Seiten der Lokalpolitik anders geplant war, wurden Hotelneubauten in den betreffenden Bebauungsplänen nie ausgeschlossen.

Derweil wird für den Berliner Platz auf dem Webserver der Stadt weiterhin mit einem Konzept geworben, der einen weiteren Hotelnaubau vorsieht.

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Osnabrücker Schüler berichten aktuell aus dem Landtag in Hannover

Thomas-Morus-Schule Osnabrück
Das Team für Hannover mit Schulleiter Matthias Wocken (hinten links)

Wer wissen will, was im Niedersächsischen Landtag diskutiert und entschieden wird, kann in dieser Woche auf ungefilterte und aktuelle Berichte von Schülern der Thomas-Morus-Schule zugreifen.

Unter der URL www.online-redaktionen.de/plenum04-2018 finden sich bereits Artikel über die Forderung der AfD, mehr Flüchtlinge abzuschieben und die Debatte zur Finanzierung der Kitas im Land.

Der Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper (CDU) hat die Patenschaft für die Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlkreis 78 übernommen. Bevor Jasper sich mit seinen Jungjournalisten am Dienstag auf in die Landeshauptstadt machte, wurden am vergangenen Freitag erstmal grundsätzliche Hintergründe zu den Aufgaben des Landtags besprochen. Als Praktiker, der sowohl im Stadtrat wie auch im Landtag Sitz und Stimme hat, erklärte Jasper die parlamentarischen Abläufe und die Unterschiede zwischen einem Kommunalparlament und der Arbeit im Landtag.

„Auch wenn Politiker im Fernsehen oft immer im Streit miteinander gezeigt werden, gibt es eine Debattenkultur“, so Burkhard Jasper. Wie diese sich im Landtag vom Bundestag unterscheidet, und das auch in Hannover Gesetze verabschiedet werden, gehörte ebenso zum vorbereitenden Unterrichtsstoff, wie die Verfahren, in denen sich die Fraktionen vor den Sitzungen abstimmen.
Ermöglicht wird diese Form von Politik-Liveunterricht von der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online in Zusammenarbeit mit dem Landtag Niedersachsen.

Thomas-Morus-Schule Osnabrück
Bevor es losging, gab es Theorieunterricht vom Politiprofi Burkhard Jasper

Mit Presseausweisen unterwegs im Landtag

Ausgestattet mit speziellen n-21 Presseausweisen sind die Realschüler Felizia Hilbrink (16), Aaron Krüger (16), Cem Kuzucu (16) und Frauke Ziemann (16) noch bis einschließlich Donnerstag im Landtag unterwegs. Ihr Pate, Burkhard Jasper, vermittelt dabei nicht nur Hintergrundwissen sondern auch kompetente Interviewpartner.
Begleitet wird die Redaktion von Deutsch- und Politiklehrerin Martina Tiemann: „Durch unseren Besuch im Bundestag haben die Schülerinnen und Schüler bereits Zugang zu Politikdebatten bekommen. Im Landtag wird es noch sehr viel spannender, weil wir in der Rolle von Journalisten mittendrin sind.

Über einen Blog auf der schuleigenen Homepage werden auch die Mitschülerinnen und Mitschüler in Osnabrück zeitnah über die Erfahrungen und Erlebnisse der vier Nachwuchsredakteure informiert.

Die Thomas-Morus-Schule in kirchlicher Trägerschaft nimmt zum ersten Mal am Projekt „Landtag-Online“ teil. Ausgewählt wurde die Redaktion vom n-21- Förderbeirat, der auch Schulen, die noch nie dabei waren, die Chance geben möchte, aus dem Landtag zu berichten. Landesweit hatten sich 39 Teams aus 35 Schulen beworben .

 

 

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„Hasepost“, einfach „Hasepost“…

Hasepost
Hasepost

Wir haben unseren Namen geändert, allerdings nur bei Facebook und der neue Name ist eigentlich auch der alte Name, lediglich um einen Zusatz verkürzt. Warum? Das erklären wir hier kurz, weil es dazu ein paar Nachfragen von Lesern gab.

Unsere Website, unser Twitter- und unser Instagram-Account liefen schon lange bzw. immer unter dem Namen „Hasepost“. Nur bei Facebook hatten wir bis vergangene Woche im Titel noch den schönen Zusatz „I love Osnabrück“. Jetzt sind wir dort auch einfach „Hasepost“.

Ein verkürztes „I love OS“ (eigentlich „I heart OS“) bleibt aber weiter ein fester Bestandteil unseres Logos, im „O“ von „POST“

Kritische Artikel aus Liebe zu Osnabrück!

Als überwiegend lokal berichtendes Medium „lieben“ wir Osnabrück auch in Zukunft kein bisschen weniger als noch vor einer Woche. Wenn wir zum Beispiel als erstes Osnabrücker Lokalmedium über die Hotelpläne in der Johannisstraße berichten oder mit weitem Vorsprung über den Einbruch der Passantenfrequenzen im Einzelhandel im vergangenen Weihnachtsgeschäft, dann ist diese journalistische Arbeit – als „Finger in die Wunde legen“ – Ausdruck unserer Liebe zur schönsten Stadt der Welt: Osnabrück!
Aber es gibt ja auch immer schöne Themen, zum Beispiel Artikel über den Zoo oder den Sommer in der Stadt, über die wir ebenso gerne berichten. Seine Stadt zu lieben, bedeutet nicht immer nur die schönen Seiten zu betrachten, sondern auch aufzuzeigen, wo es Potential für Verbesserungen gibt. Kritik kann nicht nur positiv sein, sondern auch zu positiven Veränderungen anregen, auch wenn das einige unserer Kritiker nicht verstehen wollen.

Seit 2013 immer aktuell

Das „I love Osnabrück“ war (und bleibt weiterhin in unserem Logo) ein Relikt aus der Gründungsphase der Hasepost, die ursprünglich mal als Blog gestartet ist. Wer mehr über die Hintergründe von Osnabrücks aktuellen Online-Nachrichtenportal erfahren will, erfährt hier mehr (siehe im Artikel verlinktes PDF).

Und nochmals zurück zu Facebook… wir freuen uns immer wieder über neue „Fans“. Erst kürzlich haben wir die Marke von 20.000 überschritten – und wir wachsen weiter. Danke an unsere Leser!

PS: Wir sind auch ein hervorragendes Werbemedium. Alle Unternehmer und Unternehmen, die gemeinsam mit uns wachsen wollen (und Osnabrück lieben), erreichen uns direkt über werbung@hasepost.de!

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