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Wohnung brennt in Möserstraße in Osnabrück

In der Nacht zu Donnerstag, den 07.06.2018, kam es kurz nach Mitternacht zu einem Feuer in der Möserstraße.

Gegen 00:30 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Osnabrück, und Ortsfeuerwehr Neustadt der Freiwilligen Feuerwehr Osnabrück zu dem Brand aus. Vorsorglich wurden auch zwei Rettungswagen zur Einsatzstelle geschickt.

Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr im Einsatz

Vor Ort fanden die Brandbekämpfer eine Wohnung im Vollbrand vor, die nur über einen verwinkelten Zugang über den Hinterhof des Gebäudekomplex zu erreichen war. Ein Trupp unter Atemschutz ging dabei zur Brandbekämpfung vor. Ein weiteres Team kontrollierte darüberliegende Büroräume und belüftete diese später, da sich dort Rauch ausgebreitet hatte.

Wohnung im Vollbrand

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, zum Zeitpunkt des Feuers waren keine Bewohner anwesend. Die Ursache ist noch unklar.

AFP

Osnabrücker Grüne wollen Zahl der Parkplätze in der Innenstadt limitieren

Stau
Stau in Osnabrück

Mit Angebot und Nachfrage argumentieren die Osnabrücker in einem vorab bekannt gewordenen (im Ratsinformationssystem zum Redaktionsschluss noch nicht veröffentlichten) Antrag zur Ratssitzung in der kommenden Woche.

Da es „verkehrspolitisch unumstritten“ sei, dass die Zahl der Parkplätze in den Städten maßgeblich die Zahl der Autofahrten in die Innenstadt erhöht, soll zukünftig die Anzahl der öffentlichen Parkplätze im Innenstadtgebiet „maximal auf die gegenwärtige Anzahl“ begrenzt werden.

Zur Herleitung dieses Antrags wird der Klimaschutz bemüht und die überraschende These behauptet, ein „Zuwachs von Parkplätzen würde die Erreichbarkeit der Innenstadt verschlechtern“, da durch die Parkplatzsuche der so angelockten Autofahrer noch mehr Stau entstehen würde.
Immerhin, so die nicht näher belegte weitere Begründung, hätte auch die Zahl der zugelassenen PKW „dramatisch“ zugenommen, deren Fahrer (so die implizite Logik) alle in die Innenstadt drängen, sobald zusätzliche Parkplätze locken.

Wo sind die Autofahrer, wenn die Passantenfrequenzen einbrechen?

[Kommentar des Redakteurs] Nicht berücksichtigt wird in dem Antrag, dass die Passantenfrequenzen der Innenstadt in den vergangenen 12 Monaten massiv eingebrochen sind, so dass die angeblich dramatisch in die Innenstadt strömenden PKW vermutlich von ihren Insassen nicht verlassen werden, da nachweislich immer weniger Passanten in der Fußgängerzone auftauchen.
Vielleicht wurden die von den Grünen festgestellten neu zugelassenen Autos auch nur deshalb angeschafft, um stressfrei außerhalb einkaufen zu können, eine externe Arbeitsstelle zu erreichen oder mit dem Fahrrad auf dem Dachgepäckträger in den Urlaub zu fahren?
Sollten sich Osnabrücker Lokalpolitiker nicht freuen wenn Osnabrücks Innenstadt gegen den (eCommerce-Trend) für den auswärtigen Besucher erreichbar bleibt, wozu auch ausreichend Parkplätze gehören? Vom Immobilienbesitzer über den Einzelhändler bis zum angestellten Verkäufer werden hier die  Steuergelder erwirtschaftet, die von den Lokalpolitikern ausgegeben werden können – aber bitte nicht um die Säge zu bezahlen, die den Ast absägt auf dem wir alle sitzen!

AFP

29-Jähriger verletzt Lebensgefährtin und Polizei

(Symbolbild) Festnahme
(Symbolbild) Festnahme

Am Dienstagabend wurden Bramscher Polizeibeamte gegen 21.15 Uhr zu einer häuslichen Gewalt in Achmer gerufen. Aus einer Wohnung waren laute Schreie einer Frau gehört worden und Zeugen hatten die Polizei informiert.

Schon bei Eintreffen der Polizei reagierte der 29-jährige Bewohner sehr aggressiv und beschimpfte und beleidigte die Beamten. Er verwehrte ihnen den Zutritt zum Wohnhaus und verhielt sich äußerst unkooperativ. Die 27-jährige Lebensgefährtin des Mannes war zuvor von ihm beschimpft, beleidigt und körperlich angegangen worden. Die Polizeibeamten konnten den Aggressor überwältigen, dabei leistete er erheblichen Widerstand, verletzte drei Beamte und beschädigte auch deren Uniform.

Randalierer hatte 1,1 Promille bei Festnahme

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Dem Angreifer wurde eine Wegweisung (Platzverweis) für 10 Tage ausgesprochen, das heißt, während dieser Zeit darf er sich der Wohnung nicht nähern oder sich dort aufhalten. Er wird sich wegen der Körperverletzung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin und wegen Widerstandes gegen drei Polizeibeamte verantworten müssen.

AFP

Osnabrücker Zöllner finden Koffer voller „Gras“

Drogenfund, Zoll Osnabrück
Foto: Hauptzollamt Osnabrück

4.280 Gramm Marihuana, auch bekannt als „Gras“, im Wert von rund 43.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

Fündig wurden die Zollbeamten am Abend des 5. Juni 2018 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30 an der Ausfahrt Schüttorf-Nord.

Der Fahrer gab an, so die Pressestelle des Hauptzollamts Osnabrück, auf dem Weg nach Osnabrück zu sein, um dort seinen Bruder zu besuchen. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte er.

Bei der Durchsicht des Wagens stellten die Ermittler im Kofferraum einen großen, silbernen Hartschalenkoffer fest. In diesem fanden die Zöllner unter einigen Kleidungsstücken versteckt, vier große Plastikfolienpakete. In diesen Päckchen kamen 4.280 Gramm Marihuana zum Vorschein.

Einlieferung in Justizvollzugsanstalt

Der 49-jährige Reisende wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

AFP

Neues Busliniennetz für Osnabrück ab 2019

Dem öffentlichen Nahverkehr stehen im nächsten Jahr große Veränderungen bevor. Ein neues Busliniennetzwerk soll geschaffen werden, dass den veränderten Bedürfnissen der Osnabrücker angepasst wird. Ab Mitte Juni bis etwa Mitte August haben alle Bürger die Möglichkeit die Pläne online einzusehen und Wünsche und Anregungen für Verbesserungen zu äußern.

Seit dem Jahr 2007 ist das Busliniennetz nicht mehr verändert worden. Damals wurden unter anderem das Hochschulgelände am Westerberg und das Finanzamt integriert. Doch in mittlerweile elf Jahren hat sich einiges getan: „Es haben sich neue Wegbeziehungen ergeben, zudem stellen veränderte Arbeitszeiten und andere Einkaufs- und Freizeitgewohnheiten neue Anforderungen an unser Nahverkehrsangebot“, erklärt Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes zum Anstoß für das Beteiligungsverfahren.

Was soll verändert werden?

Eine erste Veränderung sind die neuen „Linienprodukte“. In Zukunft soll es so genannte MetroBusse geben, die auf den Hauptachsen in Osnabrück unterwegs sind. Geplant ist, dass die Linien M1-M5 die stark nachgefragten Strecken im 10-Minuten-Takt bedienen. Mit Blick auf die Umwelt und die Entlastung der Anwohner in Zukunft nur noch mit Elektrobusse. Den Anfang macht dabei die künftige M1, heute die 41. Sie wird bereits zum Jahreswechsel auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Damit zusammenhängend werden an den künftigen Endhaltestellen der MetroBusse Ladestationen gebaut. Des Weiteren sollen so genannte Stadtbusse im 20-Minuten und Ergänzungslinien im 30- beziehungsweise 60-Minuten-Takt fahren. Sie werden planweise mit kleinen Fahrzeugen bedient und in der Zukunft eventuell auch autonom fahren. So können insgesamt deutlich mehr Verbindungen für die Kunden geschaffen werden, auch wenn dafür einige weniger befahrene Strecken wegfallen werden.

Neues Busliniennetz für Osnabrück ab 2019
Tangentiallinie soll Stadtteile direkt verbinden

Tangentiallinie verbindet Stadtteile direkt

„Früher hatten wir das Problem, dass alle Buslinien über den Knotenpunkt am Neumarkt gefahren sind, auch wenn das bei manchen Strecken nicht sinnvoll war“, erklärt Dr. Stephan Rolfes. Wer momentan zum Beispiel vom Stadtteil Dodesheide ins benachbarte Haste fahren will, braucht über den Neumarkt etwa 40. Minuten. Die so genannte Tangentiallinie soll das jetzt ändern. Sie wird die Stadtteile von Western nach Norden bis in den Osten der Stadt verbinden, ohne dabei über den Neumarkt zu fahren. Dann schafft man die Strecke von Dodesheide nach Haste in nur fünf Minuten. Bei der neuen Strecke ist aber kein kompletter Ring um Osnabrück geplant, denn: „Im Süden haben wir zwei Probleme“, so der Stadtwerke-Mobilitätsvorstand. „Zum einen fehlen uns die bustauglichen Achsen, das heißt, dass man keinen zeitliche Vorteile durch den Ring hätte. Zum anderen gibt es im Süden weniger große Ziele, die angefahren werden könnten“.

Bürgerbeteiligung erwünscht

„Unsere Erwartungshaltung ist es nicht, dass die Pläne so 1:1 umgesetzt werden. Für uns ist es richtig und wichtig die Bürger einzubeziehen“ erklärt Dr. Stephan Wolfes. Aus diesem Grund ist ein Beteiligungsverfahren geplant. Ab Mitte des Monats können Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Anregungen online und im Mobilitätsforum am 20. Juni äußern (Die Pläne liegen online vor). Man könne dabei durchaus Änderungen umsetzten, dann müsse die Frage der Finanzierung allerdings nochmal angesprochen werden. Denn so wie der Plan aktuell ist, ist er bereits finanziert. Ein finaler Entwurf des neuen Busliniennetzes soll dann im August im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgelegt und beschlossen werden. Im Herbst 2019 wird dann mit dem Fahrplanwechsel die neue Linienführung gestartet.

Starten die Öffentlichkeitsbeteiligung für das neue Busliniennetz 2019: (V.l.) Dr. Stephan Rolfes, Thomas Schniedermann, Werner Linnenbrink und Harald Schulte (alle Stadtwerke). © Stadtwerke Osnabrück / Kathrin Witte

AFP

Gefährliche Eichenprozessionsspinner im Landkreis Osnabrück

Für Menschen die in den schönen Tagen des Jahres vermehrt fußläufig unterwegs sind, ist Vorsicht geboten. Denn nicht nur Brennnesseln sorgen für unangenehme Verbrennungen, sondern auch harmlos wirkende Raupen, die sich an den heimischen Eichen entlang winden. Schon der kleinste Kontakt mit den feinen Haaren der Eichenprozessionsspinner kann schwere Irritationen der Haut verursachen.

Ungebetene Gäste im Landkreis Osnabrück: Eichenprozessionsspinner

Die Feuerwehr Osnabrück meldet in der Nähe Osnabrücks die ersten Sichtungen des Eichenprozessionsspinners. Die Raupe mit den langen Haaren vermehrt sich großflächig auf der Rinde der heimischen Eichen und beschädigt dabei nicht nur den Baum, sondern verletzt durch die Gifthaare auch Menschen. Die feinen Haare, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten, können Juckreiz hervorrufen und in schlimmeren Fällen sogar zu schweren Hautirritationen führen. Zudem werden die Härchen häufig auch über den Wind im Umkreis von etwas 100 Metern des befallenen Baumes verteilt, sodass Menschen auch unbewusst in Kontakt mit dem Nesselgift geraten. Auf diese Weise können über den Kontakt oder das Einatmen Atembeschwerden und Augenreizungen verursacht werden. Auch Schüttelfrost, Schwindel und allergische Schockreaktionen können Folgereaktionen des Kontakts sein. Sollten starke gesundheitliche Beschwerden durch die Gifthaare ausgelöst werden, ist es zudem ratsam den Arzt aufzusuchen, um den Symptomen mit Medikamenten entgegenzuwirken.

Was können Betroffene tun?

Wie der Name bereits verrät, besiedelt die gefährliche Raupe vornehmlich Eichen, wobei Beobachter auch an anderen Baumarten die Gespinste entdecken können. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt NLGA empfiehlt sich befallenen Bäumen nicht weiter anzunähern oder die Raupen zu berühren. Sicherheitshalber sollte Abstand gehalten und der Gemeindeverwaltung mitgeteilt werden, an welchem Standort ein Gespinst entdeckt wurde, damit sie entfernt werden können. Auch Privateigentümern wird empfohlen die Beseitigung von Fachleuten durchführen zu lassen, um Verletzungen zu vermeiden.

Besondere Vorsicht auf dem Land

Besonders Personen die in ländlichen Gegenden leben oder sich gerne in auf Grünanlagen, wie Spielplätzen und Freibädern aufhalten, wird geraten Körperflächen mit Kleidung zu bedecken und es zu vermeiden sich auf Wiesen in der Nähe von befallenen Bäumen zu setzen. Sollte die Kleidung dennoch in Kontakt mit den Brennhaaren geraten, sollte die sie sofort gewechselt und geduscht werden. Wichtig ist auch, die Kleidung durch einen Waschgang bei 60 Grad zu reinigen, um die Raupenhaare zu vernichten.

Dauer der Gefahrenzeit

Der Eichenprozessionsspinner schlüpft zu Beginn des Maimonats und verpuppt sich Anfang Juni, um sich zu einem Falter zu entwickeln. Da die Raupe sich in ihrem nächsten Stadium zu Falter entwickelt, ist die gefährliche Hauptzeit zwar absehbar, jedoch bleiben die Gespinste aufgrund von abgebrochenen Brennhaaren weiterhin gefährlich.

Foto: John Ghent

AFP

Buchtipp des Monats: The President is missing

Die Hasepost veröffentlicht jeden Monat in Kooperation mit „Bücher Wenner“ einen Buchtipp. Egal ob Krimi, Sachbuch oder Drama – wir stellen einen bunten Mix aus allen Genres vor, und machen Sie damit auf Bücher aufmerksam, die sonst vielleicht nicht in Ihrem Regal gelandet wären.

Co-Autor ist Ex-Präsident Bill Clinton

Das Buch des Monats Juni ist: „The President is missing“ von Bill Clinton und James Patterson. Jonas Wenner von „Bücher Wenner“ aus Osnabrück hat den Titel für Sie gelesen und stellt das Buch des Monats vor:

Star-Autor James Patterson und Ex-US-Präsident Bill Clinton schreiben zusammen einen Thriller über das Zentrum der amerikanischen Machtzentrale, das Weiße Haus und den Präsidenten der USA. Kaum ein Politiker kann mehr eigne Erfahrung beisteuern als Clinton, der 8 Jahre US-Präsident war und jüngst durch die erfolglose Kandidatur seiner Ehefrau erneut ins Rampenlicht gerückt wurde. Wenige Autoren können packender schreiben als James Patterson, der den Rekord für die meisten Nr. 1-Titel der New York Times-Bestsellerliste hält und weltweit über 375 Millionen Bücher verkauft hat.

Das Buchereignis 2018: Bill Clinton und James Pattersons »The President Is Missing« ist ein hochspannender Thriller über Ereignisse, die wirklich so eintreffen können – eine Geschichte am Puls der Zeit, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf.

Ein Präsident verschwindet

»The President Is Missing« handelt von einer Bedrohung so gigantischen Ausmaßes, dass sie nicht nur das Weiße Haus und die Wall Street in Aufruhr versetzt, sondern ganz Amerika. Angst und Ungewissheit halten die Nation in ihrem Würgegriff. Gerüchte brodeln – über Cyberterror und Spionage und einen Verräter im Kabinett. Sogar der Präsident selbst gerät unter Verdacht und ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden.

In der packenden Schilderung dreier atemberaubend dramatischer Tage wirft »The President Is Missing« ein Schlaglicht auf die komplizierten Mechanismen, die für das reibungslose Funktionieren einer hoch entwickelten Industrienation wie Amerika sorgen, und ihre Störanfälligkeit. Gespickt mit Informationen, über die nur ein ehemaliger Oberbefehlshaber verfügt, ist dies wohl der authentischste, beklemmendste Roman jüngerer Zeit, eine Geschichte – von historischer Tragweite und zum richtigen Moment erzählt –, die noch jahrelang für Zündstoff sorgen wird.

Die Gewinnspielfrage:

Wer jetzt richtig Lust auf das Lesen bekommen hat, hat die Chance „The President is missing“ zu gewinnen. Beantworten Sie einfach die folgende Frage unter dem Facebook-Post in den Kommentaren:

Wer war Bill Clintons letzter Vizepräsident, der 2000 knapp die Wahl zu Clintons Nachfolger verloren hat?

Die Redaktion der Hasepost und „Bücher Wenner“ wünschen allen Teilnehmern viel Glück! 🙂

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Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:
• der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „geliked“ haben
• unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage angegeben werden
• das Gewinnspiel beginnt am 05.06.2018 (Dienstag) um 16:00 Uhr und endet am 12.06.2018 (Dienstag) um 16:00 Uhr
• ein (1) Teilnehmer wird zufällig per Losentscheid ausgewählt
• eine Barauszahlung ist nicht möglich
• die Teilnahme ist kostenlos
• die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
• der Rechtsweg ist ausgeschlossen
• Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• Bücher Wenner steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden
• Der Preis muss bei „Bücher Wenner“ abgeholt werden

AFP

Fontanherzen-Cup erstmalig zu Gast beim OSC

Der Fontanherzen-Cup findet am Sonntag zum fünften Mal in Osnabrück statt und ist erstmalig zu Gast beim OSC, der sein Gelände kostenfrei für die Benefizveranstaltung zur Verfügung stellt. Mit einem Fußballturnier unter freiem Himmel, einem Familienfest für Jung und Alt und musikalischem Programm, machen sich die Unterstützer des Vereins und ebenso prominente Gäste stark für betroffene Kinder, die mit nur einem halben Herzen geboren wurden.

Fontanherzen-Cup erstmalig zu Gast beim OSC
Fontanherzen e.V.

Fünfter Fontanherzen-Cup mit einigen Neuheiten

Während in den vergangenen Jahren das Benefiz-Fußballturnier in der Schlosswallhalle ausgetragen wurde, engagieren sich der Verein Fontanherzen e.V. und Osnabrücker Unterstützer erstmalig auf dem Gelände des OSC für den guten Zweck. Dies hat mehrere Vorteile sowohl für die Veranstalter, als auch die Besucher. Auf dem Gelände des OSC kann auf vier Kleinfeldern gespielt werden und zur gleichen Zeit wird ein buntes Familienprogramm für einen angenehmen Sonntagnachmittag sorgen. „Wir sind glücklich zu Gast beim OSC sein zu dürfen und hoffen auf eine volle Hütte“, erklärt Silvia Lange vom Organisations-Team des diesjährigen Cups, die sich auf viele Gäste freut und auch noch auf der Suche nach freiwilligen Unterstützern ist: „Jeder ist willkommen und wer noch mit anpacken möchte, ist dazu herzlich eingeladen.“

Fußballturnier mit Rahmenprogramm für die Familie

Der Fontanherzen-Cup aus dem letzten Jahr konnte für die Kinder mit Herzanomalie bereits 4.500 Euro erzielen. Im Hinblick auf den größeren Standort und die vielfältigen Möglichkeiten ein Familienprogramm anzubieten, erhoffen sich die Fontanherzen e.V. und Unterstützer dieses Jahr die Grenze zu knacken. Um dies zu erreichen gibt es neben dem Fußballturnier auch den Mitmachparkour „Herzkreislauf“ für Kinder, der von den Vereinen M.O.S.A.I.K.e.V. und OsnaBrücke e.V. aufgestellt wurde. Neben der beliebten Hüpfburg werden Quad-Mitfahrten, Kinderschminken, eine Schnellschussanlage und die McDonalds-Fotobox zur Unterhaltung angeboten. Für das leibliche Wohl wird im Sportlertreff des OSC gesorgt und durch den Eiswagen und Waffelstand unterstützt. In der dritten Halbzeit ab 17 Uhr startet dann die After-Cup-Party mit den Fontanherzen-Heros und vielen bekannten Osnabrücker Musikern in das musikalische Programm und befeuert so noch mal die Stimmung und gute Laune am Sonntag.

Prominente Gäste und Unterstützer

Zusätzlich zu dem bunten Rahmenprogramm des Fontanherzen-Cups werden auch prominiente Gäste vor Ort sein und den guten Zweck unterstützen. Mit von der Partie sind unter anderen Burkhard Tillner, der das finale Turnierspiel kommentieren wird, Fußballspieler Björn Lindemann und Addy-Waku Menga, sowie Mr. Germany 2016 Florian Melzahn. Menga wird zudem die Spendenaktion mit dem Verkauf seiner Armbänder vorantreiben und lässt daher die Hälfte des Erlöses in die Fontanherzen e.V. einfließen. „Hilfe in der Region ist wichtig und hat mir immer Spaß gemacht und es freut mich, dass ich diese Aktion auch unterstützen kann“, bekräftigt der Fußballspieler und sieht der Veranstaltung hoffnungsfroh entgegen. Auch das Wetter scheint für den Sonntag mitzuspielen und lädt zu einem angenehmen Nachmittag zum Freiluftturnier mit Sonnenschein ein.

Fontanherzen-Cup erstmalig zu Gast beim OSC

AFP

Bekommt Osnabrück einen „grünen Pfeil“ für Fahrradfahrer?

Grüner Pfeil für Fahrradfahrer
Ein grüner Pfeil für Radfahrer gibt Rätsel auf

Ob es dem beginnenden Sommerloch geschuldet ist oder dem Wunsch, sich bei dem aktuellen Sommerwetter nach außen hin auch ein wenig fahrradfreundlicher zu präsentieren?

Auf Wunsch von CDU und BOB sollen sich die Ratsmitglieder bei ihrer letzten Ratssitzung vor der Sommerpause mit einem Thema beschäftigen, für das es keine bundesgesetzliche Grundlage gibt und das inhaltlich bereits vor zwei Jahren durchgekaut wurde – auch damals schon ohne greifbares Ergebnis für die Stadt Osnabrück.

Obwohl also bereits 2016 von der damaligen Zusammensetzung des Stadtrates festgestellt wurde, dass es keine gesetzliche Grundlage und Möglichkeit gibt, einen „grünen Abbiegepfeil“ speziell für Fahrradfahrer einzuführen – weshalb es bei einem Appell an den Deutschen Städtetag sowie das Verkehrsministerium blieb – soll die inzwischen ein wenig abgehangene Idee erneut die Tagesordnung belasten.
Dabei wird in dem betreffenden Antrag auch gar nicht erst versucht zu verschleiern, dass eine Umsetzung nach derzeitiger Rechtslage überhaupt nicht möglich ist, noch dass die Verkehrsgesetzgebung nicht in Verantwortung des Kommunalparlaments fällt.
Warum so ein Antrag trotzdem gestellt wird, fragt sich Hasepost-Herausgeber Heiko Pohlmann.

StVO verbietet Sonderregelung für Radfahrer

In dem Antrag, der bei den überwiegend „pedalophil“ veranlagten Ratsmitgliedern aller Parteien mit Sicherheit für Zustimmung und ausschweifende Tiraden gegen den motorisierten Individualverkehr sorgen wird, soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob denn wohl die Möglichkeit bestehen würde, den Grünpfeil als Verkehrszeichen speziell für Fahrradfahrer in Osnabrück einzuführen und gezielt an geeigneten Stellen im städtischen Straßenverkehr einzusetzen.
Die Ergebnisse dieser Prüfung, deren Ausgang beim Blick in die Straßenverkehrsordnung bereits absehbar ist, sollen in Folge dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt werden.

Antragsteller weisen selbst auf Unmöglichkeit hin

Kurios bei dem Antrag ist auch, dass in der Begründung für die Beauftragung der Verwaltung von den Antragstellern selbst darauf hingewiesen wird, dass die in Deutschland gültige Straßenverkehrsordnung (STVO) bislang nur den Grünpfeil nach § 37 Abs. 2 für alle Fahrzeuge kennt – ohne spezielle Ausnahme nur für Fahrräder.

Zwar gibt es Ausnahmen in den Niederlanden oder Frankreich, wie CDU und BOB feststellen, doch ein Anschluss des Stadtgebiets der Stadt Osnabrück an die benachbarten Niederlande oder das ein wenig weiter entfernte Frankreich, erscheint jedoch unpraktisch bis unmöglich. Anders wäre allerdings wohl kaum eine Gesetzeslage herbeizuführen, die für Osnabrück eine andere Straßenverkehrsordnung mit sich brächte. Aber vielleicht findet die Verwaltung ja eine Möglichkeit, die in ihrem Kompetenzbereich liegt?

So heißt es wohl bereits bei der kommenden Ratssitzung am 12. Juni: „Freie fahrt ins Sommerloch“ (in diesem Jahr auf zwei Rädern)!

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VfL Osnabrück bietet nun doch Dauerkarten in der Westkurve an

VfL-Familie Heimspiel
Symbolbild

Nach einem ernüchternden Abschluss hatte sich die Geschäftsführung des VfL Osnabrück aus Kostengründen dazu entschlossen, in der kommenden Saison keine Dauerkarten mehr in der Westkurve anzubieten. Die Tribüne sollte nur für einzelne Spitzenspiele und für Einzeltickets geöffnet werden. Überraschend hat der Verein nach Gesprächen mit verschiedenen Fan-Gruppen nun doch beschlossen, den Erwerb von Dauerkarten für „die West“ möglich zu machen.

Hintergrund der geplanten Schließung war die zu geringe Auslastung der Tribüne. Bereits seit 2013/14 seien die Ticketverkäufe zu gering gewesen, diese Saison seien selbst bei Spitzenspielen nur etwa 25% der Plätze belegt (entspricht etwa 700 Tickets). „Es darf keine Tabus bei der Rentabilität des Stadionbetriebes geben. Das war die Ausgangsbasis unserer Überlegung und Entscheidung, in der neuen Saison keine Dauerkarten für die Westkurve anzubieten.“, erklärte der VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend zu der Entscheidung vor einigen Wochen.

Schließung nicht kommuniziert

Im VfL-Fantalk am 15. Mai wurde diese Maßnahme zunächst ausgesetzt, und ein „Runder Tisch“ mit den Fan-Gruppen und der Geschäftsführung vereinbart. Am 30. Mai trafen sich die 20 Teilnehmer und diskutierten verschiedene Möglichkeiten, damit „die Westkurve ein fester Bestandteil unseres Wohnzimmers Bremer Brücke“ bleiben kann, hieß es in einer Pressemitteilung des Vereins. Gemeinsam sollen nun Maßnahmen ins Lebens gerufen werden, die zum einen die Unterhaltungskosten der Tribüne senken und zum anderen die Einnahmen erhöhen. Von Seiten der Fans wurde vorgeschlagen, die Preise in der Westtribüne zu erhöhen, oder einen Zuschlag für alle zu vereinbaren. Auch über mehr ehrenamtliche Helfer oder eine „West-Kurven-Party“ wurde gesprochen. Die Überlegungen sollen in der kommenden Woche in einem Arbeitskreis weiter ausgearbeitet werden. Der „Runde Tisch“ kam nach massiven Protesten seitens der Fans zu Stande. Sie fühlten sich bei der Entscheidung die Tribüne zu schließen schlichtweg übergangen.

Dauerkartenverkauf erstmals mit Frühbucherrabatt

Eine Maßnahme zur Attraktivitätssteigerung der Dauerkarten ist bereits beschlossen worden. Mit Verkaufsstart am heutigen Montag werden die Tickets erstmals mit einem Frühbucherrabatt angeboten. Bis zu fünf Freispiele sollen für alle, die bis zum 29. Juni kaufen, möglich sein. Damit sind die Dauerkarten günstiger, als noch 2017/18. Des Weiteren ist die im letzten Jahr eingeführte Sitzplatzkategorie drei ab der kommenden Saison auch als Dauerkarte erhältlich. Bisher gab es diese Tickets nur als Tageskarten ab 19€.

Die Dauerkarten sind im Fanshop an der Bremer Brücke, über die Ticket-Hotline, über den Online-Shop (für bereits registrierte User oder beim Kauf neuer Dauerkarten) und im Sporthaus von L&T erhältlich

AFP