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Gute Nachricht des Tages: Schüler setzen sich für plastikmüllfreies Osnabrück ein

Plakatkampagne "PlasTickst Du noch ganz richtig?"
Plakatkampagne "PlasTickst Du noch ganz richtig?"

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Plastiktüten, Einmal-Besteck, Plastikbecher und Strohhalme: all das ist unnötiger Verbrauch von Plastik. Die Kampagne mit dem Slogan „PlasTickst Du noch ganz richtig?“ will Verbraucherinnen und Verbraucher wachrütteln. Durch die auffälligen und bunten Plakate an Litfaßssäulen und Co. sollen Osnabrücker ihren Plastikverbrauch überdenken.

Die bunten und auffälligen Plakate entstanden anlässlich eines Ideenwettbewerbs und wurden von Klimabotschaftern der Ursulaschule Osnabrück gestaltet und ausgesucht. Das Plakat „Plastiktüte“ wurde von den Klimabotschaftern Malin Degen, Antonia Düring, Jan Heckenkamp und Leon Thiel entworfen. Seit dem 7. September hängen die Plakate in ganz Osnabrück. Die Plakatkampagne hängt zusammen mit dem Projekt „Plastiktütenfreies Osnabrück“. Damit soll nicht nur ein Zeichen gegen Plastikverpackungen, sondern allgemein Verpackungsmüll gesetzt werden.

"PlasTickst Du noch ganz richtig?"
„PlasTickst Du noch ganz richtig?“

Fotowettbewerb ruft zum Mitmachen auf Gewinner bekommt 200 Euro

Innerhalb der Plakatkampagne gibt es auch etwas zu gewinnen: 200 Euro kann eine Schulklasse oder ein Verein gewinnen, der an einem Fotowettbewerb teilnimmt. Der Wettbewerb hat das Ziel, auch die schönen Seiten unserer Umwelt zu zeigen ganz ohne Plastikmüll. Bis zum 15. Oktober können Teilnehmer ein Foto von ihrem grünen Lieblingsort in Osnabrück per E-Mail an plastik@klibo-os.de senden.

PapplOS Osnabrück unterstützt die Plakatkampagne

Finanziell unterstützt wird die Kampagne von der Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur sowie dem Bistum Osnabrück. Der ideelle Unterstützer ist das Projekt „PapplOS – Osnabrück geht Mehrweg“.

AFP

Die Party kann beginnen- OsnabrückHalle feiert Geburtstag!

Das traditionellste Veranstaltungsgebäude der Stadt Osnabrück, die OsnabrückHalle, feiert Geburtstag. Am 09.02.2019 kann ab 21 Uhr feierlich auf 40 Jahre erfolgreiches Bestehen zurückgeblickt werden. Der Vorverkauf für die Tickets startet bereits morgen, am 21.09.

Ein wahrer Grund zum Feiern. Dies findet nicht nur die OsnabrückHalle selbst, sondern auch zahlreiche Bands der Musikszene. Der festliche Abend rund um das Motto „Wir sind 40- Die Geburtstagsparty“ wird von musikalischen Acts auf zwei Live-Bühnen begleitet. Hierzu zählen unter anderem Bands wie „die Schlager-Polizei“, „Caught Indie Act“ und „The Beat“.

Gleich zwei Jubiläen an einem Abend

Nicht nur die OsnabrückHalle hat Grund zum Feiern. Die Hollager Band „die Schlager-Polizei“ gibt anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ein einmaliges Comeback. Die 3 Musiker werden dem Publikum im Europa-Saal noch einmal so richtig einheizen. Durch ihren mitreißenden, aufwändig inszenierten Aufritt wird dafür gesorgt, dass auch der letzte Tanzmuffel das Tanzbein schwingt!

40 Jahre „Stadthalle“

Seit nun 40 Jahren finden in der OsnabrückHalle, ehemals „Stadthalle Osnabrück“, diverse Kongresse, Präsentationen, Veranstaltungen und Kulturevents statt. Zuletzt konnte man vor Ort die Ausstellung „Körperwelten. Eine Herzenssache“ besuche. Mehr als 200 echte menschliche Präparate lockten zahlreiche Besucher nach Osnabrück.

SILBER-Ticket zu gewinnen

Als Geburtstags-Special hat sich die OsnabrückHalle etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wer beim morgigen Vorverkaufsstart besonders schnell ist und sich vor Ort oder telefonisch unter 0541 349024 ab 9 Uhr ein Ticket sichert, hat die Chance ein SILBER-Ticket zu gewinnen. Dieses ermöglicht es den Gewinnern, bei der Silvester Dance Night 2018 gratis dabei zu sein und mit einer grandiosen Fete ins neue Jahr zu starten. Schnell sein lohnt sich!

AFP

Raubversuch in der Wüste scheiterte an Fahrradgepäckträger

Symbolbild Polizei
Symbolbild: Polizei Osnabrück

Selbst wenn dieser Raub im Stadtteil Osnabrück Wüste erfolgreich gewesen wäre, hätten die beiden Kriminellen, nach denen die Polizei nun fahndet, wenig Freude an ihrer „Beute“ gehabt. Doch dazu unten mehr.

Am Dienstagmittag versuchten zwei unbekannte Täter in der Wüstenstraße – Weidencaree- , einer 44-jährigen Frau den Rucksack zu rauben. Die Tasche war jedoch Gepäckträger des Rades befestigt, so dass der Versuch fehlschlug.

Täter versuchten „Altglas“ zu klauen

Vermutlich hatten sich die beiden Täter (zwischen 18 und 22 Jahre alt) „fette“ Beute erhofft, im Rucksack wäre jedoch nur Altglas gewesen. Die 44-Jährige hatte den Rucksack am Fahrrad befestigt, damit er gegen Diebstahl gesichert war. Das hat ja auch gut geklappt.

Der jüngere Täter ist ca. 165 cm groß und schlank, er hat dunkelblonde Haare und trug eine kurze dunkle Hose und ein dunkles T-Shirt. Dieser junge Mann hatte ein altes grünes klappriges Damenrad dabei. Der andere junge Mann ist ca. 180cm groß und schlank, auch er trug kurze dunkle Kleidung.
Hinweise zu den beiden Unbekannten nimmt die Polizei in Osnabrück unter 0541 327 2115 oder 0541 327 3203 entgegen.

AFP

Gute Nachricht des Tages: 8 Millionen Euro Fördergeld gehen an Osnabrücker Schulen

8 Millionen Euro werden für die Sanierungen Osnabrücker Schulen gestellt (Symbolbild: Schule)
8 Millionen Euro werden für die Sanierungen Osnabrücker Schulen gestellt (Symbolbild: Schule)

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Über 8 Millionen Euro finanzielle Fördermittel dürfen sich die Osnabrücker Schulen freuen. Das Geld soll für Schulsanierungen verwendet werden.

Aus den Bundesmitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes leitet der Niedersächsische Landtag über 8 Millionen Euro nach Osnabrück, erklärt CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen. Damit ist für Osnabrück nach Hannover der zweithöchste Betrag festgesetzt worden. Die Verteilung der Bundesmittel auf die Kommunen Niedersachsens erfolgt nach der Finanzstärke der Kommunen. Dementsprechend wird Osnabrück als drittgrößte Kommune Niedersachsens entsprechend gefördert.

Bernhard-Overberg-Schule wird zur Ganztagsschule

Die Bernhard-Overberg-Grundschule am Schölerberg ist eine von drei Schulen, die von der finanziellen Förderung profitieren wird. Diese Schule soll grundlegend saniert werden und ausgebaut werden. Eltern und Lehrer hatten den Wunsch die Grundschule zu einer Ganztagsschule auszudehnen. Dafür liegt bereits ein Raumkonzept vor. Es werden insbesondere Differenzierungsräume geschaffen und ein Neubautrakt sichert den zusätzlichen Flächenbedarf ab. Der Neubautrakt soll eine Mensa beinhalten sowie Ganztags- und Büroräume. Auch das Lehrerzimmer, Verwaltungs- und Lehrmittelräume sollen in den Neubau ziehen. Durch einen Aufzug und einen Verbindungsgang zum Bestandsgebäude kann die gesamte Schule barrierefrei erschlossen werden. Die Gesamtkosten der Sanierungs- und Baumaßnahmen belaufen sich nach dem momentanen Planungsstand auf circa 5,3 Millionen Euro. Vorraussichtlicher Baubeginn ist im Herbst 2019.

Albert-Schweitzer-Schule und Heilig-Geist-Schule werden ebenfalls saniert

Anette Meyer zu Strohen äußert sich erfreut über den Ausbau der Schule: „Es freut mich, dass wir mit diesen Geldern die Möglichkeit haben, den Wunsch zur Errichtung einer Ganztagsschule an diesem Standort schnell erfüllen zu können.“ Auch die Albert-Schweitzer-Schule und die Heilig-Geist-Schule profitieren von dem Geld.

8 Millionen Euro werden für die Sanierungen Osnabrücker Schulen gestellt (Symbolbild: Schule)

AFP

Feuerwehr aus dem Landkreis Osnabrück hilft bei Großbrand im Emsland

Symbolbild Feuerwehr
Symbolbild

Am 3. September kam es auf dem Außengelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) der Bundeswehr zu einem Brand mit schweren Folgen. Dieser wurde bei einem Waffentest durch abgeschossene Raketen verursacht und konnte bis heute nicht erfolgreich gelöscht werden.

Die vermehrte Flammenbildung konnte von der Feuerwehr vor Ort nicht umgehend gelöscht werden, da sowohl die Löschraupe, als auch das Ersatzfahrzeug nicht einsatzbereit waren. Dies führte dazu, dass sich das Feuer weiter ausbreiten konnte.

Brandentstehung

Seit nun über zwei Wochen ist der Brand bei Meppen aktiv. Besonders problematisch gestalten sich die Löschversuche auf Grund der Feuerausbreitung auf bis zu einem Meter unterhalb der Erdoberfläche. Wie der Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Osnabrück Volker Köster mitteilte, habe sich der Brand in den letzten zwei Tagen auf Grund der Witterung erneut stark ausgebreitet. Zudem zogen die Rauchwolken am Dienstagabend mehr als 100 Kilometer weit und sorgten somit unter anderem in Bremen für starke Geruchsbildungen und Sichtbeeinträchtigungen.

Einsatz der Feuerwehrbereitschaft Osnabrück

Anlässlich der neusten Umstände ist die Feuerwehrbereitschaft Süd und Nord der Kreisfeuerwehr Osnabrück nach Meppen ausgerückt. Genau für solche Ausnahmesituationen seien die Feuerwehrbereitschaften da, so Köster. Gleich zwei Bereitschaftstruppen sind gegen 17 Uhr am Brandort eingetroffen und können nun Teile der Einsatzkräfte ablösen. Geplant ist der Einsatz für 36 Stunden.

AFP

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert besucht Wohnungsbauprojekte in Osnabrück

Wohnungsbau
Foto: Larena Klöckner

Mehr als 170.000 Menschen leben derzeit in Osnabrück und es werden mehr – im Schnitt 2.000 neue Bewohner bekommt die Stadt pro Jahr dazu. Das führt unweigerlich dazu, dass der Wohnraum langsam knapp wird und mehr gebaut werden muss. Am heutigen Mittwoch (19.09.) haben Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Thomas Fillep, der verantwortliche Stadtrat für Bauoffensive, deswegen acht Wohnbauprojekte und ein Bauentwicklungsprojekt besichtigt.

„Unser ehrgeiziges Ziel ist es, für 2020 das Planungsrecht für mindestens 3.000 Wohneinheiten zu schaffen. Dieses Planungsrecht ist die Grundlage zur Errichtung von erforderlichem Wohnraum“, erklärt Griesert bei der Tour. Ein Lenkungskreis mit Experten aus Politik und Verwaltung prüft zu diesem Zweck, ob und unter welchen Voraussetzungen Flächen für Neubauten verfügbar sind und wo vorhandene Baulücken geschlossen werden können. „Wir müssen zügig Bauland ausweisen, und dafür sorgen, dass auch tatsächlich gebaut wird“, ergänzt Thomas Fillep.

200 neue Wohnungen

Besichtigt wurden während der heutigen Tour unter anderem Bauprojekte der Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück (WGO), der HVO-Heimstättenverein Osnabrück Wohnungsbau-Genossenschaft und der Sparkasse Osnabrück/Stephanswerk Wohnungsbaugenossenschaft. Insgesamt entstehen bei den acht Projekten 200 neue Wohnungen für über 50. Millionen Euro. Die künftigen Mietpreise sind dabei verschieden, da es sich aber überall um Neubauten handelt, wird die Summe zum Teil deutlich über den 7€ pro Quadratmeter Kaltmiete liegen, die als „bezahlbare Wohnungen“ gelten. „Die meisten Wohnungen werden von privaten Investoren gebaut“, erklärt der Oberbürgermeister. „Da können wir keine Quote für Sozialwohnungen oder Mieten vorgeben. Das geht nur, wenn wir Baurecht erteilen“.

Wohnungen
Hier entstehen 10 neue Wohnungen. Fotos: Larena Klöckner

Überzogene Forderungen führen zu Wohnungsverknappung

Eine Neubauwohnung für den Mietpreis von 7€ zu vermieten, lohne sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht, erklärt der Vorstand der WGO, Bernhard Hövelmeyer. Die Anforderungen, wie Barrierefreiheit und ein moderner energetischer Standart kosten beim Bauen viel Geld und schlagen sich dann auf die Miete nieder. „Unsere überzogenen Forderungen führen zu Wohnungsbauknappheit. Für viele Unternehmen lohnt sich das wirtschaftlich nicht“, sagt der Stadtrat für Bauoffensive, Thomas Fillep. „Wir müssen private Investoren und unsere gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften effizient unterstützen und bürokratische Hürden abbauen.“ Neben den Baustellen, auf denen die Wohnungen zum Teil schon kurz vor der Vollendung stehen, besuchten der Oberbürgermeister und der Stadtrat auch das Gelände „Wohnpark Große Eversheide“ in Eversburg, bei dem voraussichtlich im nächsten Frühjahr Baubeginn ist, und das Potenzial für 120-150 neue Wohneinheiten bietet.

Foto: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Mitte) besichtigt Wohnungsbauprojekte

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2. Os-Web.tv MoMa bei innogy vor Ort

2. Os-Web.tv MoMa bei innogy vor Ort September 2018
Tobias Löbke aus Ibbenbüren

Am heutigen Mittwoch starteten wir mit der zweiten Ausgabe des Os-Web.tv MoMa bei innogy vor Ort. Dank des guten Wetters hatten wir vor unserem „Studio“ auch wieder einige Zuschauer, die sich die Sendung live vor Ort angesehen haben.

Unser Moderator Michael Böhm begrüßte in dieser Sendung folgende Talkgäste:

  • Zum Auftakt der Sendung präsentierte Petra Weltring von innogy ein tolles Prämienangebot für Neukunden und einen interessanten Infoabend zum Thema SocialMedia.
  • Ralph Vorbach vom Improtheater Sportfreunde Haseglück informierte unseren Moderator und die Zuschauer über das offizielle am 20. September startende 3. Improtheater Festival OS 2018 das spezielle Workshops und attraktive Abendveranstaltungen für die Teilnehmer und Zuschauer bereithält.
  • Sportlich und informativ geht es am Tag des Sports im Sportpark Illoshöhe zu. Die Besucher können sich nicht nur über das breit gefächerte Angebot der teilnehmenden Sportvereine informieren, sondern auch viele Sportarten selber testen. Ralf Bode, der Vorsitzende des StadtSportBunds Osnabrück berichtete über die Vorbereitungen und das umfangreiche Programm am 23. September in Osnabrück.
  • Der Hof Löbke aus Ibbenbüren ist in der Region schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Angebotsvielfalt reicht vom eigenen Hofladen über Cafe und Restaurant, Seminare und Workshops bis hin zur Reittherapie. Tobias Löbke wies in besonderer Weise auch auf die saisonalen Events hin. So präsentiert Hof Löbke noch bis Ende Oktober eine Safari durch seine Motto-Kürbiswelt an.
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Unfallflucht und Diebstahl an der Düstruper Straße

Polizei, Symbolbild,schamverletzender
Foto: Symbolbild

Ein BMW-Fahrer kollidierte am vergangenen Freitag erst mit einem Begrenzungspfahl an der Düstruper Straße. Danach floh der Autofahrer und nahm den Pfahl gleich mit. Augenzeugen der Unfallflucht sollen sich bei der Polizei Osnabrück melden.

Am vergangenen Freitagabend, 14. September, ereignete sich in der Düstruper Straße eine Unfallflucht und ein Diebstahl. Gegen 22.22 Uhr,  durchfuhr ein grauer 1-er BMW eine Rechtskurve und kam von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte er in Höhe des Hauses mit der Nummer 127 einen Begrenzungspfahl, teilte die Pressestelle der Polizeiinspektion Osnabrück mit. Nach der Kollision nahm der Fahrer des beschädigten Autos den Pfahl mit und entfernte sich vom Unfallort.

Augenzeugen sollen sich bei der Polizei melden

Zwei namentlich nicht bekannte Fahrradfahrer sollen diese Unfallflucht und den Diebstahl beobachtet haben. Diese beiden, aber auch weitere Zeugen,
werden gebeten, sich unter 0541 327 2315 oder 0541 327 2215 bei der
Polizei Osnabrück zu melden.

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Bundespolizei wird von Linienbus bei Festnahme unterstützt

Symbolbild: Busfahrer
Symbolbild: Busfahrer

Kuriose Geschichte: Kurzzeitig war gestern Abend ein Oldenburger Linienbus an einer Verfolgungsjagd beteiligt, um einen tatverdächtigen Ladendieb zu verfolgen. Durch seine Hilfe konnte eine Fußstreife der Bundespolizei den flüchtigen Tatverdächtigen fassen.

Ohne die Unterstützung eines Linienbusfahrers hätte es sich schwierig gestaltetet, einen flüchtigen Ladendieb in Oldenburg festzunehmen. Der 50-jährige Tatverdächtige hatte gegen 18.30 Uhr im Oldenburger Hauptbahnhof in der dortigen Bahnhosbuchhandlung eine Powerbank gestohlen. Dabei beobachtete ihn eine aufmerksame Mitarbeiterin der Buchhandlung. Daraufhin benachrichtigte diese eine im Bahnhofsbereich befindliche Fußstreife der Bundespolizei.

Linienbusfahrer nimmt spontan die Fußstreife der Bundespolizei mit

Die Beamten der Bundespolizei nahmen sofort die Verfolgung auf, jedoch flüchtete der Tatverdächtige mit einem Fahrrad. Die Entfernung zum möglichen Ladendieb wurde immer größer: Somit entschieden sich die Beamten kurzerhand dazu, einen Linienbus der VWG Oldenburg anzuhalten. Der Bus war in Richtung Lappan unterwegs. Geistesgegenwärtig reagierte der Linienbusfahrer, stoppte und nahm spontan die Beamten bis zur Lappankreuzung mit. Durch seinen Einsatz konnten die Beamten den Tatverdächtigen einholen und ihn wenig später im Oldenburger Innenstadtbereich stellen.

Polizei bedankt sich bei der Leitstelle des VWG

Das Diebesgut des Mannes konnte unbeschädigt in der Bahnhofsbuchhandlung zurückgegeben werden. Gegen den 50-Jährigen wird jetzt wegen Diebstahl ermittelt. Die Bundespolizei sprach noch am selbigen Abend telefonisch ihren Dank bei der Leitstelle der VWG Oldenburg aus.

 

AFP

Bundespolizei gibt Erklärung für Hubschrauberflüge über Osnabrück

Polizeihubschrauber
Polizeihubschrauber EC 135, Quelle: Bundespolizei

„Es waren turnusmäßig stattfindende Kontrollflüge“, erklärt Pressesprecher Ralf Löning auf Nachfrage unserer Redaktion die seit zwei Nächten für Unruhe bei zahlreichen Osnabrückern auslösenden nächtlichen Hubschrauberflüge.

Zuvor hatte unsere Redaktion nochmals das Presseteam der Polizeiinspektion Osnabrück kontaktiert, die den entscheidendenHinweis auf die Kollegen gaben, aber selbst auch keine Antwort geben konnten.

Nach Angaben des Bundespolizei-Sprechers fanden die Flüge ausschließlich in der Nacht auf Dienstag und Mittwoch statt.

Auf der Suche nach Dieben entlang der Bahnstrecke

Derartige Kontrollflüge der Bundespolizei erfolgen regelmäßig zur Überwachung der Bahnanlagen, erklärte der Bundespolizei-Sprecher. Polizeihubschrauber sind ein effektives Einsatzmittel um einen größeren Streckenbereich in möglichst kurzer Zeit abzusuchen. Es geht darum zum Beispiel Buntmetalldiebe aufzuspüren oder Einbrüche an Fahrkartenautomaten aufzuklären. Dass Osnabrück gleich zwei Nächte hintereinander ins Visier der fliegenden Ermittler geriet, sei Teil der Ermittlungstaktik, die keine festen Flugpläne vorsieht.

Ob die Hubschhraubereinsätze in direktem Zusammenhang mit verschiedenen Angriffen auf fahrende Züge in den vergangenen Wochen stehen, konnte der Pressesprecher nicht sagen. Unsere Redaktion hatte am Mittwochmorgen darüber berichtet, wie über die Webcam des Aero Club Osnabrück Atterheide ein nächtlicher Tankstopp eines Hubschraubers zu beobachten war.

 

AFP