Zum Auftakt der Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” wurden in den vergangenen Tagen in Osnabrück zahlreiche Fahrradsättel mit einer auffällig grünen Schutzhülle versehen. Darum sind so viele Fahrradsättel aktuell so grün!

Was steckt hinter der Aktion, die Niedersachsen wieder in den Sattel helfen soll? Am 1. Mai begann die diesjährige Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”. Der Ansporn für Berufstätige lautet, bis zum 31. August den Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte mindestens 20 Mal mit dem Fahrrad zurückzulegen – der eigenen Fitness und der Umwelt zuliebe. Auch Teilstücke – kombiniert mit Bus und Bahn – zählen.

Radfahren erhält die Gesundheit

Die zurückgelegte Streckenlänge spielt keine Rolle für die Teilnahme an der Aktion. „Jede mit dem Rad zurückgelegte Fahrt ist ein Beitrag zu einer besseren Gesundheit und zum Umwelt- und Klimaschutz“, sagt Christian Böwer, Vertriebsleiter bei der AOK Niedersachsen für die Region Osnabrücker Land. Rad fahren bringt den Kreislauf in Schwung und beugt Krankheiten wie Bluthochdruck oder Rückenschmerzen vor.

Teilnahme kann online dokumentiert werden

Mitmachen können Berufstätige allein oder im Team mit bis zu drei Kollegen. Als Teilnahmeschein gilt der Aktionskalender, den es in allen unterstützenden Betrieben und in den AOK-Servicezentren gibt. Eine Online-Teilnahme ist auch möglich: Auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/niedersachsen kann die Teilnahme online dokumentiert werden. Unter allen Teilnehmern mit mindestens 20 „Radtagen“ werden auch in diesem dreizehnten Jahr attraktive Einzel- und Teampreise verlost, beispielsweise ein Erlebniswochenende. Firmen, die sich besonders für ihre Rad fahrende Belegschaft engagieren, können zusätzlich am Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ teilnehmen und 1.000 Euro gewinnen.

AOK Sattelschützer

Gemeinsame Aktion in Niedersachsen

Initiatoren sind das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die AOK Niedersachsen sowie der ADFC Niedersachsen. Unterstützt wird die Rad-Aktion vom DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt und den Unternehmerverbänden Niedersachsen. Schirmherrin der Aktion ist Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.

Darum ist Rad fahren so gesund:
Regelmäßiges Radeln trainiert das Herz-Kreislauf-System, regt den Fettstoffwechsel an und kräftigt die Muskulatur. Es stärkt zudem die Atemorgane und das Immunsystem. Rad fahren hilft auch, Stress abzubauen und wirkt entspannend. Da Rad fahren die Gelenke schont, eignet es sich auch gut für Menschen mit Übergewicht und Gelenkproblemen. Lästige Pfunde purzeln durch die Bewegung, und das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird reduziert. Am besten ist, im Alltag möglichst viele Wege auf dem Drahtesel zurückzulegen. Der Weg zum Supermarkt, zum Einkaufsbummel und ins Kino lässt sich oft gut mit dem Fahrrad bewältigen.