Am Rubbenbruchsee soll im kommenden Jahr ein Quartiers- und Themenspielplatz gebaut werden. Deshalb hatte das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Kooperativen Hort – OGS Plus Eversburg die Kinder im Umfeld des Spielplatzes zu einer Zukunftswerkstatt eingeladen.

In einem dreitägigen Workshop haben die Kinder gemeinsam mit Karin Wank und Rosa Jünemann vom Kinder- und Jugendbüro geplant, wie ihr Spielplatz zukünftig aussehen soll. Am Freitagnachmittag wurden das „Fantasieland“, der „Kinder-Abenteuerspielplatz“, der „Spiel-, Spaß- und Abenteuerspielplatz“ und „Der Abenteuerspielplatz“ im Hort offiziell vorgestellt.

Wie sieht der perfekte Spielplatz aus?

In drei Schritten machten sich die Kinder an der Arbeit. Zunächst wurde im Rahmen einer Forschertour eine Bestandsaufnahme gemacht. „Wir meckern“ hieß es dort, denn zu meckern hatten die kleinen Spielplatzexperten einiges. Schmutz und kaputte Spielgeräte nahmen den Kindern den Spaß am Spiel. Im zweiten Schritt sollte geträumt werden, wie ein perfekter Spielplatz aussehen könnte. Alle Ideen wurden aufgeschrieben und im letzten Schritt wurde abgestimmt, welche Geräte auf einem Spielplatz am wichtigsten sind.

Die meisten Stimmen erhielten dabei ein Klettergerüst mit Schaukel und Tunnel, eine Straße, auf der man mit dem Fahrrad, Skateboards oder Inlinern fahren kann, ein Trampolin und eine Kletterwand. Ideen wie ein Hamsterrad, eine Wasserrutsche und Glitzermülleimer fanden ebenso keine Mehrheit wie ein kleiner See. Dennoch wurden sie von einigen Gruppen in ihre Modelle eingebaut. Letztlich entstanden so vier bunte Spielplatzmodelle für die Präsentation am Freitag.

Urkunden für die kleinen Experten

„Ich bin äußerst beeindruckt von euren Ergebnissen“, sagte Heidrun Achler, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss der Stadt Osnabrück. „Ihr habt nicht nur tolle Modelle gebaut, sondern auch für andere gearbeitet, da ein Spielplatz ja viele Jahre bestehen wird. Und das sogar in den Ferien!“ Für diese Arbeit überbrachte Achler den Kindern Dank und Gratulation im Namen von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und dazu noch Urkunden, die sie als Spielplatzexperten auszeichnen.

Jetzt beginnt die Bauplanung durch den Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB). „Ich werde die Vorschläge prüfen und versuchen das Mögliche umzusetzen“, versprach Duygu Öztas, Spielplatzplanerin beim OSB, den Kindern. Mit dem Plan kommt sie dann noch mal zu den kleinen Experten. Bis Ende 2019 soll der Spielplatz dann stehen und von den Kindern genutzt werden.