Mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) bietet die Stadt Osnabrück ihren Bürgerinnen und Bürgern jetzt ein umfassendes Beratungsangebot zu den Themen Alter und Pflege. Die Unterstützungsmöglichkeiten des SPN können alle Bürger kostenlos, unabhängig und neutral in Anspruch nehmen.

„Wir gehen davon aus, dass rund drei bis 3,5 Prozent der Bevölkerung von Osnabrück, also mehr als 5.000 Menschen, in irgendeiner Weise pflegebedürftig sind“, stellte Stadtrat Wolfgang Beckermann bei der offiziellen Eröffnung am Freitag die Bedeutung des SPN heraus. „Im Rahmen des demographischen Wandels ist die Tendenz der Anzahl pflegebedürftiger Menschen steigend.“ Als Anlaufstelle für diese Menschen und ihre Angehörigen informiert der SPN über die Leistungen der Pflegekasse und anderer Kostenträger, hilft ihnen bei der Beantragung der Pflegeleistungen und unterstützt sie bei Bedarf bei der Begutachtung der Pflegegrade durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

Vermittlung und Beratung

Der SPN ist in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Bürgerengagement und Seniorenbüro in der Bierstraße 32a untergebracht. Das Seniorenbüro mit Seniorenstützpunkt berät unter anderem Senioren, vermittelt älteren Menschen Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote und bietet ihnen Wohnberatung an mit dem Ziel, die Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter zu erhalten. Spezielle Fragen und Angebote zum Thema Pflege waren bislang ausgenommen. Das ändert sich nun, der Seniorenstützpunkt wird mit dem Pflegestützpunkt zum Senioren- und Pflegestützpunkt zusammengeführt. „So bietet die Stadt Osnabrück ihrer älteren Bevölkerung eine Service- und Beratungsstelle mit täglichen Sprechzeiten an einem zentralen Ort an, wo zielgruppenorientierte Beratungsleistungen abgerufen werden können“, unterstreicht Beckermann die Vorteile des neuen Angebots. „Der SPN übernimmt eine Lotsenfunktion im Pflegedschungel.“

Mitarbeiter unterliegen Schweigepflicht

Im Laufe des vergangenen Jahres hat die Stadt die konzeptionellen, vertraglichen und räumlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines Pflegestützpunktes geschaffen. Mit Leben füllen ihn Katharina Oelke und Katja Vahrenkamp-Nowak, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben. Katharina Oelke, zuständig für die Buchstaben A bis K, ist unter Telefon 0541 3234494 und per E-Mail an oelke@osnabrueck.de zu erreichen. Katja Vahrenkamp-Nowak, Buchstaben L bis Z, ist unter Telefon 0541 3233110 oder per E-Mail an vahrenkamp-nowak@osnabrueck.de erreichbar. Die ehrenamtliche Wohnberatung koordiniert Britta Apel, zu erreichen unter Telefon 0541 3234429 oder per E-Mail an apel.b@osnabrueck.de. Beratungen können sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch in den Büros der Mitarbeiterinnen stattfinden. Alle Beratungen sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Foto: Sie freuen sich, dass es mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen in Osnabrück jetzt eine zentrale Beratungsstelle gibt: Ulrich Freisel (Leiter des Fachdienstes Bürgerengagement und Seniorenbüro), die Senioren- und Pflegeberaterinnen Katja Vahrenkamp-Nowak und Katharina Oelke, Seda Rass-Turgut (Leiterin des Fachbereichs Integration, Soziales und Bürgerengagement) und Britta Apel, die im SPN für die ehrenamtliche Wohnberatung zuständig ist