CDU-Kreistagsfraktion: Hebammenzentrale dauerhaft erhalten

Baby


Zum Ende des vergangenen Jahres hatte die bisherige Hebammenzentrale für Stadt und Landkreis Osnabrück ihr Aus verkündet. In der Hebammenzentrale wurde koordiniert, werdenden Familien eine Hebamme zu vermitteln. Sowohl für die Hebammen als auch für die Familien war das nach Einschätzung der CDU-Kreistagsfraktion ein guter Weg, Unterstützung für die frühe Phase des Lebens zu bekommen. Der Landkreis hatte diese Aufgabe Ende Januar mit Mitarbeitern aus dem Gesundheitsdienst vorübergehend übernommen. Die CDU fordert jetzt in einem Antrag, die Hebammenzentrale beim Landkreis dauerhaft zu erhalten.

„Für uns als Christdemokraten ist es selbstverständlich, dass wir jungen Familien so einfach wie möglich die benötigte Hilfe zukommen lassen wollen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Martin Bäumer. In einem Flächenlandkreis wie dem Landkreis Osnabrück sei es wichtig, dass man wisse, an wen man sich wenden kann, um von Menslage bis Glandorf und Fürstenau bis Melle eine Hebamme zu bekommen.

Kinder ohne Sorge bekommen



„Wir wollen die Hebammenzentrale auch personell sicherstellen“, sagt der personalpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Frederik Gohmann. Daher sei eine halbe Stelle im Stellenplan optional eingeplant. Nach einer Evaluierung, ob sich die Hebammenzentrale beim Landkreis bewährt habe, kann diese Option realisiert werden. „Ich will, dass auch noch meine Generation ohne Sorgen um Unterstützung in den ersten Tagen des Lebens im Landkreis Osnabrück Kinder bekommen kann“, so Gohmann weiter, der gleichzeitig der jüngste Kreistagsabgeordnete ist.

Die Versorgung mit Hebammen solle auch in Zukunft sichergestellt sein. Daher müsse das Personal selbstverständlich entsprechend ausgestattet sein, sind sich Bäumer und Gohmann einig. Der entsprechende Fachausschuss hat dem Vorschlag bereits zugestimmt, die endgültige Abstimmung über den Stellenplan erfolgt im Kreistag am 11. März 2019.