Berliner Linken-Chefin kritisiert Wagenknecht




Foto: Katina Schubert, über dts

Berlin (dts) – Die Berliner Landesvorsitzende der Linken, Katina Schubert, hat den Abschied der Linksfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht aus der Führung der sogenannten Sammlungsbewegung „Aufstehen“ kritisiert. „Ich nehme das verwundert zur Kenntnis und hoffe, dass sich jetzt nicht die Menschen, die tatsächlich Hoffnung in das Projekt gesetzt haben, von der Politik abwenden“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). „Man darf nicht mit Menschen und ihren Erwartungen spielen.“



Schubert fügte hinzu: „Gleichzeitig bestätigt sich, dass Bewegungen nicht am grünen Tisch und von oben gegründet werden können. Das wiederum war zu erwarten.“ Der Linken-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Schatzmeister der Partei, Thomas Nord, sagte dem RND: „Die Art und Weise, wie sich Wagenknecht von Aufstehen verabschiedet, zeigt, wie wenig Respekt sie vor Leuten hat, die ihr nicht mehr nützlich erscheinen. Wenn sie weiter ihr eigenes Süppchen kocht, dann werde ich sie auch weiter kritisieren. Das hat nichts mit Nachkarten zu tun. Die Partei muss sich selbst ernst nehmen.“