Anhaltende Trockenheit und Hitze lassen die Waldbrandgefahr auch in Osnabrück steigen. Die Stadt Osnabrück appelliert daher in einer Mitteilung vom 5. Juli an alle Waldbesucher, die Vorschriften zur Verhütung von Waldbränden jetzt besonders sorgfältig zu beachten, denn die Gefahr eines Waldbrandes kann durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit verursacht werden.

In der Stadt Osnabrück steigt durch die anhaltende Trockenheit und Hitze die Waldbrandgefahr.

Leichtfertig weggeworfene Zigarettenkippen, eine vergessene Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt oder ein nicht sachgemäß gelöschtes Grillfeuer können bei diesen Temperaturen und der langen Trockenheit schnell verheerende Auswirkungen haben. Auch die sehr heißen Katalysatoren bzw. Auspuffanlagen von Autos können auf trockenem Waldboden bzw. trockenen Wiesen einen Brand verursachen.

Rauchverbot im Wald

Vom 1. März bis 31. Oktober ist es verboten, im Wald zu rauchen oder offenes Feuer zu entzünden. Das Verbot gilt auch in der Nähe zu solchen Flächen. Das Grillen ist nur auf entsprechen angelegten Grillplätzen erlaubt.

Auch das Aufstellen von Grablichtern auf den Osnabrücker Friedhöfen ist aufgrund der hohen Brandgefahr durch anhaltende Trockenheit aktuell verboten.

Die Feuerwehren bitten außerdem darum, jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112 zu melden.