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Scholz legt Konzept zur Förderung der Elektromobilität vor

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Foto: Elektroauto an einer Ladestation, über dts

Berlin (dts) – Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant eine neue Offensive zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach wolle er Dienstwagen mit Elektro- oder Hybridantrieben bis 2030 nur halb so hoch besteuern wie herkömmliche Fahrzeuge.

Diese Vergünstigung war bislang nur bis 2021 vorgesehen. Wer ein Lieferfahrzeug mit Elektroantrieb anschafft, soll vom nächsten Jahr an sofort 50 Prozent der Anschaffungskosten abschreiben dürfen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Die Regelung soll auf zehn Jahre befristet sein. Zudem plane Scholz Erleichterungen auch für Unternehmen, die Elektrofahrzeuge auf Leasingbasis einsetzen. Bislang werden 20 Prozent der dafür anfallenden Gebühren dem Gewerbeertrag zugerechnet, künftig sollen es nur 10 Prozent sein. Entsprechend geringer fällt die Steuerlast aus. Schließlich wolle Scholz auch den Einsatz von Firmenfahrrädern noch mehr fördern, berichtet der „Spiegel“. Nutzen Eigentümer oder Beschäftigte ein Dienstrad, sollen sie über 2021 hinaus bis 2030 den geldwerten Vorteil daraus nicht mehr versteuern müssen. Das Maßnahmenpaket kostet den Fiskus 2021 rund 180 Millionen Euro, 2023 schon 330 Millionen Euro. Diese Eckwerte will Scholz am kommenden Mittwoch dem erstmals tagenden Klimakabinett präsentieren, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

 

 

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